Ich würde das eher umgekehrt sehen und mal fragen wie verhältnismäßig es ist einen Sportler wegen dreier Strikes und ohne positiven Befund für zwei Jahre zu sperren. Einem Kanadierfahrer kann man ja weiß Gott nicht unterstellen viel Geld zu verdienen oder gar professionell beraten zu werden was Umgang mit sowas angeht und Sportler die das haben, müssen garantiert nicht die volle Zeit absitzen.
Wenn das die Regel ist, dann ist wohl nicht zu hinterfragen, ob es verhältnismäig ist. Es ist halt so und dann soll es auch für alle gelten, oder? Und zum zweiten Teil: Wer viel Geld verdient, gute Berater hat und einen gewieftenRechtsanwalt, kommt mit nem blauen Auge davon, während der einfache Sportler halt der Dumme ist? Komischer Ansatz und mit sportlicher Fairness oder Gleichbehandlung wohl kaum zu erklären. Man beachte im übrigen mal die Reaktion des Sportlers Müller. Keine Aussage, dass drei strikes mit folgender Sperre unmenschlich und unangemessen ist. Nein, sondern die Feststellung, dass man selber zu blöd war sich an die Regeln zu halten und draus gelernt hat. Das wäre doch auch mal eine Erkenntnis. Stattdessen wird hier über kaputte Klingeln diskutiert.
Oh ja, und wenn man plötzlich der Meinung sein sollte, dass drei strikes nicht mehr zur Sperre führen sollen, dann kann man das gern vereinbaren...für die Zukunft und dann gilt das eben auch für Handballer und Kanuten - gleichermaßen.