Beiträge von Tobi75

    Ich habe mir das Spiel live im Fernsehen angeschaut..
    MIlos und der junge Sommer waren schon überragend, Jurdzs mit Abstrichen.
    Als Leipzig mit 5 weg waren hätten sie einfach weiter spielen müssen, doch dann kam die kopfsache "uff du führst mit 5 in eigener Halle, das spiel schaukelst du locker runter".. ist halt 1. Buli, da geht es bei Leipzig nur über Kampf....selbst Kretschmer hatte dies im Live-Kommentar noch gesagt.... da ist Leipzig noch zu grün hinter den Ohren.
    Aber dann eines Sommers und eines überragenden Milos schaffen die Messestädter die Überraschung...


    Ich glaube nicht, dass es nur Kopfsache war. In den letzten beiden Auszeiten war deutlich zu vernehmen, dass Prokop auf Lemke in der Deckung angreifen wollte. Vermutlich hatte er ihn als Schwachpunkt ausgemacht, was er aber nicht war. Das hat zu Ballgewinnen und leichten Toren für den SCM geführt und überhaupt erst die Option was mitzunehmen. Gut für Leipzig, dass Bezjak die 2min bekommt, sonst wäre ggf. auf eine Punkteteilung rausgelaufen. Gut für Leipzig und absolut verdient.

    Freundschaft!
    Ich finde, Lemke hatte zum Ende super Aktionen drin, in der Deckung, beim Anspiel und im Wurf. Aber was weiß ich schon.


    So sieht es aus. Dazu noch Saul mit Mut und Einsatz, das waren meine gestrigen highlights.
    Ich bin gespannt, ob die Jungs in den nächsten Spielen wieder auf der Bank versauern.

    ...der Verein hat entschieden, dass seine 1. Mannschaft (bzw. deren Zugehörigkeit zur 1. Liga) wichtiger ist als der Schulsport und die Hallenzeiten anderer Vereine.

    nöö. Das hat doch wohl die Stadt als Eigentümerin entschieden und das kann sie wohl auch. Das sie das nicht gerne tut, steht sicher auf einem anderen Blatt. Letztlich eine Abwägung, was mir wichtig ist.

    Zitat

    Zudem bestand im August 2014 kein Feststellungsinteresse zugunsten GWD im Sinne einer gegenwärtigen Gefahr der Unsicherheit. Eine solche Beschwer lag erst mit der Abschlusstabelle am 05.06.2015 vor.


    Das bedeutet, im August war Minden völlig klar und sicher, dass Platz 16 ein Abstiegsplatz ist und erst als man selber diesen Platz einnimmt klagt man dagegen? Ist das so richtig gelesen? Ich kann immer noch nicht verstehen, wogegen GWD vorgehen will. Gegen die (formale) Gültigkeit der Ordnung oder gegen die eigene sportliche Schlechtleistung?

    qLothar/MT-Zitat: Puhhhh, das es zu ner Klage kommt, war ja schon während der Saison klar - GWD hat ja extra den letzten Spieltag abgewartet, um (nach GWD-Auffassung) klageberechtigt zu sein.
    Hm,, wenn der Grund sein sollte, dass man 1 Sekunde vor Abpfiff des Friesenheimspiels die EV hätte beantragen müssen, wär das Ganze jetzt schon etwas unbefriedigend (auch weil der Grundsachverhalt dann gar nicht geprüft worden wäre)
    Oder: was versteht das LG jetzt unter 'während der Saison'?

    Wogegen klagt denn GWD? Dagegen dass sie abgestiegen sind oder dass die Durchführungsbestimmungen gültig waren?
    Ersteres kann man erst nach dem letzten Spieltag. Zweiteres kann man mit Bekanntgabe der geänderten Durchführungsbestimmungen. GWD kat konkludent die Durchführungsbestimmungen akzeptiert indem sie nach deren Einführung eben nicht gerügt haben.

    ... und desto mehr Punkte braucht man Ende, um den Klassenerhalt zu schaffen - frag mal bei Minden nach, die mit 25 Punkten diese Saison (zumindest sportlich) abgestiegen sind.


    Ja zum ersten Teil. Es wird Dich vielleicht wundern, aber es gibt auch mehr Punkte zu gewinnen, nämlich vier. Man hat ja zwei Spiele mehr. Nein, es hat sich nichts geändert. Maximal 14 andere Teams dürfen besser sein, dann steigt man nicht ab.

    Ist doch schizophren ! Wechselt einer mehrfach schnell den Verein, gibt es Geschrei. Bleibt jemand länger, ist auch nicht recht. ;)


    Du weißt doch, "allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann". Was der eine gut findet, muss der andere noch lange nicht mögen.

    Wer wäre die Alternative gewesen? So viele bessere Kreisläufer als Wiencek gibt es auch wieder nicht, und schon gar nicht, die noch nicht bei Topclubs untergebracht sind.


    Die Frage müsste doch lauten: Wer könnte eine Alternative werden. Wir reden hier über die nächsten Jahre, die man sich gebunden hat und nicht über die Vergangenheit oder den Status quo. Und egal, ob die guten KM aktuell bei Top-Clubs sind oder nicht, so enden doch die Verträge von 99,9% aller Kreisspieler vor 2021. Man würde immer einen Zeitpunkt ohne Ablöse finden. Schön für Kiel und den Spieler wenn man sich so einig ist. Für meinen Geschmack wäre es dennoch zu lang.

    Ist doch eine gute Sache. Der Spieler fühlt sich gewertschätzt und kriegt das sicherlich nicht schlecht bezahlt und der Verein hat große Planungssicherheit und muss nächstes Jahr nicht fürchten bei irgendeinem Vertragspoker an die Schmerzgrenze zu gehen oder einen neuen Spieler suchen zu müssen.


    Stimmt, das muss der Verein nicht, kann sich aber auch nicht ohne weiteres verändern. Um es mal so zu formulieren: Ich habe den THW der vergangenen Saison auf der Position KM nicht unverbesserbar gesehen. Insofern macht dieser Deal aus meiner Sicht keinen Sinn.

    Muss doch nicht an "Unstimmigkeiten" liegen, dass die Spieler gehen....sondern daran, dass sie zu einem Spitzenclub wechseln wollen.....rein sportlich hat Hamburg im Moment halt kein gutes Standing..da gehen die guten Spieler dann woanders hin


    Das können sie auch gerne tun, wenn sie keinen gültigen Vertrag haben. Falls doch, entscheidet der Vertragspartner, in dem Fall der HSV, ob man dem Wechselwunsch zustimmt oder eben nicht. Üblich wäre in dem Fall eine Ablöse zu kassieren und da wird der HSV doch aus reiner Nächstenliebe nicht drauf verzichten, zumal der aufnehmende Verein ein Konkurrent der kommenden Saison ist. Möglich dass die Spieler Optionen haben (int. Wettbewerb z.B.) oder der Schuh in der Hansestadt tatsächlich sehr drückt. Als sehr ungewöhnlich empfinde ich diese "Massenflucht" schon.


    Warum sollte man am 02.07.14 geklagt haben, wenn man nicht weiß, ob es einen selber betrifft?
    Ich klage doch auch nicht schon mal im Voraus gegen meinen Nachbarn, weil er vielleicht ein Jahr später irgendetwas tut, wogegen ich klagen möchte.


    Wogegen soll denn Minden klagen? Dagegen, dass sie sportlich abgestiegen sind? Wohl kaum. Wenn GDW klagen will, dann dagegen, dass die Durchführungsbestimmungen nicht gültig, nicht legitim waren und genau das war am 02.07.14 bekannt (wenn es denn zutrifft). Und da hätte man am 03.07.14 gegen vorgehen können, was man nicht getan hat. Konkludent musste die HBL wohl annehmen, dass alle Vereine einverstanden waren.
    Und wie wollte Minden denn sachlich inhaltlich argumentieren? Wir sind davon ausgegangen, dass der 16. PLatz zum Klassenerhalt reicht. Hätten wir annehmen müssen, dass der 15. PLatz notwendig ist, hätten wir mehr Punkte erspielt bzw. den Kader noch mal nachgebessert?
    Da jetzt mit winkeladvokatischen Argumenten einen Nichtabstieg zu erklagen, halte ich für höchstgradig unsportlich.


    Ja, das ist auch so. Nur nicht alles. Regeln sind auch dafür da, gewisse Ziele zu erreichen. Wenn man bei der kritiklosen Anwendung von Regeln das Ziel aus den Augen verliert ist damit keinem geholfen.
    Es ist sehr schwer, Regeln so zu formulieren, dass damit in jedem Fall, das damit erwünschte Ergebnis zu erzielen. Dies führt meistens zu recht komplexen Regeln mit vielen Ausnahmebestimmungen. Man kann vereinfacht sagen, dass je einfacher eine Regel formuliert ist, umso eher treten Ungerechtigkeiten auf, wenn man die Regel auf alle Situationen anwendet.


    Vollkomen richtig. Das bedeutet aber auch, dass eine Regel die nicht zur Zielerreichung taugt, außer Kraft gesetzt oder angepasst werden muss - und zwar für alle.
    Tue ich das nur für einen Einzelnen, ist das denen gegenüber unfair, die sich auf die Einhaltung eingestellt haben und dafür vielleicht sogar Geld ausgegeben haben, was sie genausogut auch in den Kader hätten investieren können und vlt. sportlich besser abgeschnitten hätten. Wer weiß?
    Es muss doch ein Grundgedanke der Gleichbehandlung und Fairness sein, dass Regeln die für alle gelten, auch von allen eingehalten werden müssen.
    Jeder ambitionierte Verein der zweiten Liga weiß doch, worauf er sich einlässt und neben der sportlichen Leistungsfähigkeit betrifft das auch die anderen Rahmenbedingungen. Sollte man zu dem Schluss kommen, dass die derzeitigen Anforderungen überzogen sind, sollte man diese reduzieren. Auch eine Übergangsfrist für Aufsteiger fände ich durchaus eine sinnvolle Regel, nur muss das auch vereinbart werden und nicht als Einzelfall und Ausnahme auf goodwill der HBL beruhen.

    Ich weiß nicht ob das Satire pur ist. Mir scheint hier in dieser Saison wirklich ein gutes Stück Arbeit geleistet worden zu sein. Wenn man die Spielergehälter in dem Maße drücken konnte ist das eine gute Sache. Auch scheinen mir die Wechsel dieses mal durchdachter zu sein. Man sollte die Höhe des diesjährigen Etats auch immer so sehen, das diese Mannschaft ihn nicht widergespiegelt hat. Wenn man nicht größenwahnsinnig wird und sich erst einmal 1-2 Jahre mit den Top 10 zufrieden gibt, kann man meiner Meinung nach wirklich wieder über internationalen Handball nachdenken, denn ein Etat von 4-5 Millionen bei gutem Trainer und Management wäre dazu in der Lage, auf EHF-Cup-Niveau allemal.


    War es nicht genau dieser (vernünftige) Ansatz, der im letzten Sommertheater nicht akzeptabel war? Hieß es nicht, dass in Hamburg Mittelmaß nicht vermittelbar wäre und daraus resultierend die Optionen entweder Dritte Liga oder Zuschuss Rudolph und weiter wie bisher? Ich glaube, dass die Ergebnisse dieser Saison gut dazu beigetragen haben, das Anspruchsniveau etwas realistischer zu gestalten.
    Ein Mannschaftsetat von unter 4 Mio und unter Berücksichtigung von sicher immer noch gut verdienenden Spielern wie Bitter, Hens, Lindberg ... da hat man wohl wirklich "günstig" verpflichtet. In diesem Kontext ist mir allerdings völlig unklar, wie da über einen Kopljar spekuliert werden konnte. Schauen wir mal, was Biegler aus der Truppe macht.