Beiträge von Tobi75

    FALLS im Vetrag stand, dass Papenburg eine LIQUIDITÄTSLÜCKE schließt - dann ist es unerheblich, dass diese bereits durch ein DARLEHEN geschlossen wurde.


    Unabhängig von den ggf. versäumten Mitwirkungspflichten, wäre das eine plausible Erklärung. Der „Fehler“ hätte dann tatsächlich darin bestanden, dass man das angebotene Darlehen angenommen hat. Schon paradox.

    und ja- durch den zuschuss von ph war der etat gedeckt....


    Das war ja aber de facto kein Zuschuss, sondern ein Darlehen, das zurück gezahlt werden muss - etatwirksam für diese, nächste oder irgendeine Saison. Es ist für Hannover doch ganz klar ein Unterschied, ob der Hauptsponsor ein Darlehen gewährt um den Etat zu sichern oder Papenburg eine Mio zuschießt.

    ja, schon komisch.
    Was wäre denn die Verpflichtung von Papenburg gewesen? Ein Zuschuss als Sponsoring oder ein Darlehen, wie vom Hauptsponsor zur Insolvenzabwendung gewährt? Geht dieser davon aus, das Darlehen nicht zurückgezahlt zu bekommen, oder wie kommt das Gericht zum Schluss, dass der Etat ja durch das Darlehen gedeckt sei? Zahlt Hannover dann die 630k in der kommenden Saison zurück, geht dies dann in den Etat 2020/21 ein und führt dazu, dass Papenburg dann die 1Mio in der kommenden Saison zuschießt?

    Die Frage ist doch, wie das "Ultimatum" genau formuliert und abgesprochen war: Muss die sportliche Wende nach drei Spielen sichtbar werden oder muss jeweils in den nächsten drei Spielen ein Verbesserung erkennbar sein. Jetzt ist Sprache kein Programmcode. Dann wäre es einfach. Im o.g. ersten Fall müsste man alle drei Spiele abwarten. Das hat die MT nicht gemacht. Im zweiten Fall müsste jedes der drei Spiele positiv verlaufen. Das bedeutet, man kann auch schon nach dem ersten den Not-Aus_Knopf drücken.

    Die Meldung war wie folgt formuliert:

    Zitat

    Als getroffene Vereinbarung, bei der Heiko Grimm einbezogen wurde, werden die kommenden drei Spiele der Maßstab sein, an dem Trainer und Mannschaft gemessen werden. Sollte in Ludwigshafen und zuhause gegen den Bergischen HC und im EHF Cup-Rückspiel gegen die Dänen nicht eine deutliche Tendenz um Positiven erkennbar sein, wird es personelle Konsequenzen geben.

    Maßgeblich für mich ist dabei die "und"-Formulierung, also: wenn(Ludwigshafen=gut UND BHC=gut UND Dänen=gut) dann WEITER sonst KONSEQUENZEN. Sollte das so gemeint gewesen und abgesprochen gewesen sein dann kann man auch nach dem ersten Spiel mit der Prüfung abbrechen.

    Und welche Spiele gemeint waren, ist ja auch genau formuliert.


    Danke für den konstruktiven Beitrag.


    Das war nicht nur fehlende Kraft/Frische. Da hat ALLES gefehlt. Die standen alle wie Steffen Fäth in seiner schlimmsten Phase auf der Platte - so rein von der Ausstrahlung her. :P

    Und nein, Drux muss drei Wochen aussetzen und hat extrem gefehlt. Über links kam überhaupt kein Druck, Holm hat es nicht hingekriegt, Mandalinic und Kristopans auch mal zu "bringen", so dass die aus 9 oder 10 Metern abziehen können. Simak total enttäuschend.
    Man hat förmlich gemerkt, wie alle darauf gewartet haben, dass Kristopans das irgendwie rumreißt. Der war aber auch nicht gut drauf, zumal er ja fast nur über Einzelaktionen kommen kann (alles andere muss noch werden...). Ich glaube aber auch nicht, dass wir mit Paul Drux gewonnen hätten.


    Schon verrückt, wie stark das Leistungsniveau schwanken kann.

    MP ist doch nicht der erste KM der mit Vorschusslorbeeren zu uns kommt und dann nicht passt. Just kam damals als Torschützenkönig aus Eisenach. Funktioniert hat es trotzdem nicht. Die bei der Verpflichtung erkannte Qualität ist dann wohl doch nicht so groß. Mal schauen, wie sich das mit Gullerud ab kommender Saison entwickelt, aber genau diese Verpflichtung kommt ja nicht von ungefähr. Ich glaube wir haben KM so oft wie sonst auf keiner Position daneben gegriffen (Kalarash, Plaza, Schmitt, Preuss). Da kommt schon was zusammen.