Beiträge von Balljäger

    "Von einem 19 jährigen kann man denke ich auch erwarten, dass er sich ..."

    ... mit den Ideen von Anderen auseinandersetzt und durchaus versucht, deren Erfahrungen in die eigenen Gedanken einzubauen.

    :)

    Laufen in den freien Raum ist "Bullshit"! Freie Räume gibt es z.B. immer in Rchtung Mittellinie - sollen deshalb die Angreifer nach hinten laufen, weil es dort so schön "frei" ist?

    Das Problem liegt im Angriff gg Manndeckung, die Räume in Breite und Tiefe bietet und deshalb das Anlaufen dieser Räume ohne (!) Ball geschult wird. Kann erfolgreich sein, wird aber schwierig bis unmöglich, sobald die Abwehr raumorientiert bzw. defensiv steht. Dann hilft nur noch Druck vom Ballführer auf die Lücke ... und dann situativ weiterspielen. Das könen die Kinder auch schon im Spiel gg Manndeckung lernen. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Technikausbildung mit Wahrnehmungsschulung. Dadurch können die Kinder lernen, wie weit sie gehen können/müssen - und ab wann sie abspielen sollten.

    Nö - weil Freilaufen ist (in meiner Def.) eine Spielhandlung ohne Ball.

    Mit Freilaufen wird kein Druck auf die Abwehr erzeugt; dadurch läßt sich höchstens ein Stellungsvorteil, aber kein Spielvorteil erreichen.
    Den Spielvorteil kann nur der Angreifer mit Ball erzielen.

    Spielvorteil bedeutet: Wer ihn hat, kann ein Tor erzielen oder einen zweiten Abwehrspieler binden (ergo wird ein anderer Angreifer frei sein).

    Mit Freilaufen kann ich noch lange kein Tor erzielen (es fehlt der Ball) und es wird sich auch nur in sehr selten Fällen ein zweiter Abwehrspieler um mich kümmern, wenn ich mich freilaufe.

    Ist doch alles ganz einfach! :)

    Zitat

    Original von härter_schneller
    na, sämtliche übungen, die ich hierzu heranziehen würde, wären weit jenseits einer d-jugend. dass was ich als stoßen bezeichne, kann eine d-jugend auch gar nicht brauchen, wenn sie ein altersgemäßes spiel (=jenseits der erwachsenen-positionsspiels) spielt.

    spielen die denn auf eine linie? nur dann braucht man "stoßbewegungen."

    Einspruch: "Auf die Lücke ... und weiter!" gilt immer.

    Man beachte die Spielprinzipien:
    1. Den zentralen Raum öffnen
    2. Vorfahrt für den Ballführer
    3. Absicherung des Ballführers nach hinten
    4. Spielverlagerung

    Zentraler Punkt ist hier 2.:
    Unabhängig von der gegnerischen Abwehrspielweise muß de Ballführer versuchen, mit hohem Tempo zum gegnerischen Tor zu ziehen. Angreifer ohne Ball müssen ihm den Weg frei halten.
    In Abhängigkeit von den Räumen (Breite und Tiefe - wird vorgegeben von der Abwehr) muß dazu entweder das Dribbling oder das Passen verwendet werden. Das Grundprinzip bleibt aber - unabhängig vom Einsatz der verwendeten Technik - gültig.

    2007-12-17


    The IHF Council decided today in Paris to replay the Asian Qualification Tournaments for both men and women for the 2008 Olympic Games. These will be held before the end of January 2008. The organisation and technical details of the tournaments will be under the full responsibility of the IHF and further information will be released within the next 72 hours.
    IHF President Dr Hassan Moustafa commented that "we have come to a positive conclusion for the sport of handball, which follows on from the huge success of the Women's World Championship in Paris."

    TLpz ist nicht alleine - ich sehe es genauso!
    Das habe ich Dir ja auch schon persönlich so dargestellt :)

    Mit "Fangfehler" und "nicht Richtung Boden gelenkt" hat der Schiedsrichter zwei Optionen, dem Abwehrspieler das Dribbling zuzulassen, auch nachdem der Ball den Abwehrspieler und danach den Boden berührt hat.

    Insbesondere im Jugendbereich, wo die ballgewinnorientierte Abwehr im Vordergrund stehen muß, sollte dieser Spielraum des Spielleiters zugunsten der Abwehr ausgenutzt werden. Wer sich den Ball erkämpft hat, sollte auch die Möglichkeit haben, den Angriff einzuleiten!

    Das stimmt so nicht!

    Ich habe heute vor einer Woche am Abend mit Walter Laubersheimer vom SWHV telefoniert. Seine Aussage nach der EJA-Sitzung vom letzten Wochenende war, dass es vollkommen unklar sei, welche Entscheidung im EP an diesem Wochenende fallen würde.

    Den Deiner Meinung nach nicht gegebenen Einfluss von Einträgen in den Foren kann man auch anders interpretieren: Sie lesen es nicht - sie wissen es nicht - und wenn, dann ingnorieren sie es!

    Dich (KM91) mag das zwar belasten, aber rechne mal nach:
    In der Jugendnationalmannschaft 90/91 ist jede Postion (auch KM) dreifach vergeben (zwei dürfen mit - eins auf Reserve). Um diese drei Plätze schlagen sich die KM aller 22 Landesverbände, d.h. 88 (!) KMs ingesamt - nämlich die zwei KMs des 90er Jahrgangs und die beiden aus 91. Ob Du dann zu den älteren 44 oder den jüngeren 44 gehörst - so what?

    Und: Wie kommen DHB-Nominierungen überhaupt zustande ...?
    Aber vielleicht hast Du zukünftig als Schwester von Fabian Hambüchen gute Chancen. :)

    Außerdem: Ein Wechsel des nationalen Stichtags bedeutet nicht, dass international die Altersjahrgänge für EM und WM geändert werden. Die sind nämlich für die nächsten Jahre sowieso schon langfristig fixiert.

    Dürfen Kinder, die in der Schule sitzenbleiben, dann auch im Handball die Saison wiederholen, damit sie mit ihren neuen Schulkameraden zusammenspielen?

    Oder führen wir auch sog. "Kann-Kinder" ein - ggf. auf der Basis einer "Handball-Eignungsprüfung".

    Der 01.07. als Stichtag ist mit Sicherheit die schlechteste Lösung!

    In Neuss wurde schom immer "zünftig" gespielt - insbesonder unter auswärtiger Spielleitung.
    Aber bei anderen Turnieren ist das auch so; bei zwei Teilnahmen bei der "Goldenen Rose vom Wörthersee" hatte ich dann auch die Nase voll.

    Zitat

    Original von kuestentanne

    Also fordere ich, dass nur noch Leute beim DHB arbeiten dürfen, die nicht länger als eine Saison bei einem Verein waren, oder noch besser, nie bei einem Bundesligisten gespielt haben. ;)


    Wenn dann in der Konsequenz in der Bundesliga nur die arbeiten dürfen, die noch nie ein Jugendspiel gesehen haben und kein Jugendtraining geleitet haben ...

    Hoppla, das gibt es ja schon!

    Aus einem Fußball-Forum:
    "weiß jemand, ob es von irgend einem Landesverband eine Empfehlung für die anzuwendenden Regeln im Jugendfußball gibt?
    Der DFB beschränkt sich ja auf die wenig hifreiche Aussage, dass die Erwachsenenregeln entsprechen angepasst werden sollten. Konkret wäre es ja mal sinnvoll zu klären, ab welcher Jahrgansstufe z. B. die Abseitsregel oder die Rückpassregel gelten soll. Oder aus welcher Entfernung ein Strafstoß geschossen wird. Ich habe schon einen Schiedrichter erlebt, der bereits in der G-Jugend auf Abseits gepfiffen hat (weil ja nirgendwo geschrieben steht, ab welchem Jahrgang diese Regel gilt)."

    Damit werden alle Vorurteile gegen die Fussballer noch weiter verstärkt ...

    ... klingt nicht nach Basketball, sondern:
    Gilt für alle Zielschußspiele! Sogar für das gehasste Fußballspiel. Und sogar dort ist "give & go" in die Tiefe eingeschränkt (Abseits!).

    Wenn "lenken" nicht willentlich ist, was dann?

    1. Prinzip: Den zentralen Spielraum öffnen
    2. Prinzip: Vorfahrt für den Ballführer
    3. Prinzip: Absicherung des Ballführers nach hinten
    4. Prinzip: Spielverlagerung

    Beim 2. Prinzip ist Dribbling unerläßlich. Beim 4. Prinzip wird es in der E-Jugend auch benötigt.

    Wenn mein Regelverständnis mich nicht täuscht, bleiben Fangfehler sowieso straffrei. Diese Regel gilt für E- Jugend und Bundesliga.

    Anschauungsmaterial zum Thema Dribbling (wD-Jugend): http://www.kinderhandball.de / unter Fotos & Videos (Angriffsszenen von blau am Ende des Videos)

    Wenn ich im Sitzen den Ball nach hinten spielen muß, komme ich ohne Drehung im Oberkörper nicht aus. Das steht auch so in meiner Beschreibung ...

    Nochmal: Die beiden Spielerinnen sitzen quasi Rücken an Rücken, die Wurfarmschultern zeigen zueinander; die Langbank trennt beide und sie sitzen in möglichst großem Abstand zueinander (jeweils am Ende der Bank).

    Wem das nicht reicht, der kann ja zwei Bänke parallel nebeneinander stellen. Das habe ich zwar noch nicht versucht, aber damit wird der Abstand vergrößert, so daß noch weiter nach hinten gepaßt werden muß.

    Mehr Schleichwerbung bitte! :rollin:

    Effektiv ist auch diese Variante: Zwei Spielerinnen spielen sich den Ball im Sitzen zu. Dabei sitzen sie auf dem Boden mit dem Rücken an einer Langbank - jede Spielerin (beide sind Rechtshänderinnnen) auf einer Seite, so daß die Wurfarmschultern zueinander zeigen. Der Abstand sollte relativ groß sein (Ende der Langbank).
    Beim Passen muß nun der Oberkörper rotieren, denn die Partnerin sitzt (durch die Langbank getrennt) quasi weiter hinten. Zusätzlich muß der Arm gehoben werden, denn ein "hängender" Ellenbogen würde beim Rotieren gegen die Langbank schlagen.

    @ Zickenbändiger: Das hier zur Anwendung kommende Prinzip heißt "Lernen durch Schmerzen".