Beiträge von Balljäger

    Zitat: "Tatsache ist, dass du in deinem neuen Beitrag nichts neues erzählst."
    Da würde mich mal interessieren, von wem Du das alles schon gehört hast ;)

    Ich schrieb: "Dies ist auch der Grund, warum viele Kinder in der E- und der D-Jugend noch nicht helfen können, ..."
    Zitat: "Nein, das kann höchstens ein Bestandteil des Grundes sein, warum Kinder das nicht können. Übrigens kenne ich D-Jugendliche, die das sehr wohl können. Man muss es ihnen einfach beibringen und zwar von klein auf. Und zu sagen: "Kinder können das nicht" ist einfach ein sich aus der Verantwortung stehlen. Fakt ist: Man kann das schulen!"
    Lies genau: Da steht "viele" und nicht "alle" und da steht "noch nicht" statt "sie werden es nie können".

    Zitat: "Wir spielen das immer ohne Tippen. Allerdings nehmen wir dann eher die 3 Sekunden nicht so genau."
    Dann könnten wir ja auch die Schritte ein bißchen kreativer zählen oder das Dribbling im Großfeld-Stil zulassen ...

    Zitat: " Schauen wir uns doch mal an, was wir damit fördern:
    > Spielverständnis > Übersicht > Bewegung ohne Ball > Verteidigung gegen den Pass, nicht gegen den Spieler > Antizipation > Koordination > usw."
    Wird das nicht gefördert, wenn mit Dribbling gespielt wird? Auch die Bewegung ohne Ball ist dann notwendig, aber: Vorfahrt für den Ballführer (wie im richtigen Spiel!).

    Zitat: "Und soll die Koordination im Raum von selbst kommen?"
    Was ist das?

    Zitat: " Können deine B-Jugend-Spieler dann immer noch kein Parteiball ohne Tippen?"
    1. Die können Handball, das reicht! 2. Das brauchen sie nicht zu können.

    Zitat: "zu -1: Joa, oder der beste schnappt sich den Ball und läuft durch. Wobei wir auch den Punkt "bei Tippverbot spielen nicht alle mit" abgehakt hätten. Denn das Tritt hier eher auf. Die Aussage an sich stimmt aber
    zu -2: Ja, aber das kann ich auch anders schulen."
    Am Ende wäre ein edit angebracht oder weniger Weihnachtspunsch ;)
    Wie gesagt: Vorfahrt für den Ballführer - was aber im Parteiball nicht schlimm ist, denn dort zählen ja die gespielten Pässe. Oder anders gefragt: Wohin soll der Beste im Parteiball den laufen?

    Junger Freund! Sei froh, dass Weihnachten ist ...

    Wenn Du etwas " ned so meinst", dann schreibe es erst gar nicht. Keiner ist gezwungen, eine Formulierung zu posten und sich (ohne edit) direkt wieder dafür zu entschuldigen.

    Zum Thema:
    In der Manndeckung gibt es zwei Spielsituation: 1gg1 mit Ball (der Abwehrspieler verteidigt gegen den Ballbesitzer) und 1gg1 ohne Ball (der Abwehrspieler verteidigt gegen einen Angreifer ohne Ball).
    In beiden Situationen soll der Abwehrspieler den Ball und den Gegner beobachten. Im 1ggmB ist dies einfach - beide Objekte sind am gleichen Ort. Im 1gg1oB kann dies sehr schwierig sein, da Ball und Gegner weit von einander entfernt sein können. Wahrnehmungstechnisch ist deshalb die 1gg1oB-Situation für den Abwehrspieler viel anspruchsvoller als 1gg1mB. Dies ist auch der Grund, warum viele Kinder in der E- und der D-Jugend noch nicht Helfen können, wenn in ihrer Nachbarschaft ein Angreifer mit Ball durchbricht: Sie sind schlicht auf ihren Gegner fixiert.
    Diese Problematik wird ganz besonders deutlich beim Parteiball - ein Spiel, bei dem es keine räumliche Orientierung gibt (in Sinne von Zielen/Toren). Das bedeutet, dass die Angreifer sich überall hin freilaufen können, was es wiederum für die Abwehrspieler noch schwieriger macht, den Angreifer und den Ball zu beobachten.
    Parteiball wird häufig ohne Tippen gespielt. Der Ballbesitzer wird dadurch gezwungen, innerhalb von drei Schritten und drei Sekunden den Ball los zu werden. Daraus resultieren vielfach hohe, weite Pässe, die zwar für die Abwehr leicht abzufangen sind - aber wollen wir das wirklich so?
    Also: Kleine Spiele mit Dribbling spielen lassen, weil dadurch
    - Angreifer Raum und Zeit gewinnen können und bessere Pässe gespielt werden können und
    - Abwehrspieler in die 1gg1mB-Situation kommen, in der sie besser den Ball erobern können.

    Tippverbot ist eine Regelung, die den individuellen Handlungsspielraum aller Spieler einschränkt!
    Ich halte es für ein Ammenmärchen, dass bei Tippverbot alle mitspielen.

    Das Thema hier heißt "Ballgewinne erzeugen", die einerseits in Form von abgefangenen Pässen erzielt werden können. Andererseits ist es aber auch - gerade in der D-Jugend - möglich, einen Ball beim Dribbling regeltechnisch korrekt herauszuspielen. Durch das Tippverbot wird diese Möglichkeit nicht trainiert.

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    • Aufwärmen - Effektive Programme für den Trainingsstart (68 Min.)
    • Angriffstraining 1 - Grundbewegungen im Angriff (24 Min.)
    • Angriffstraining 2 - Erarbeitung einer Spielkonzeption (23 Min.)
    • Angriffstraining 3 - Ballhandling (38 Min.)
    • Abwehrtraining 1 - Aktive Unterzahl-Abwehr (23 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 1 - Basic Exercise (35 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 2 - Defence 1 (31 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 3 - Defence 2 (54 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 4 - Pass & Catch (57 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 5 - Feint (31 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 6 - Shoot 1 (38 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 7 - Shoot 2 (33 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 8 - Combination Play (35 Min.)
    • Koreanisches Handballtraining 9 - Fast Break (37 Min.)
    • Koordinationstraining 1 - Lauf- und Sprungkoordination (46 Min.)
    • Koordinationstraining 2 - Balltechnik unter erschwerten Bedingungen (47 Min.)
    • Spielfähigkeit - Grundprinzipien durch Kleine Spiele schulen (55 Min.)
    • Tempospiel - Gegenstoß und Abwehr dagegen (65 Min.)

    Bestellung per E-Mail: Klaus.Feldmann@Handball-Akademie.de

    Handball-Akademie.de hat vom 3. Elmshorner Handball-Trainer-Seminar eine DVD (Laufzeit ca. 80 Minuten) erstellt. Der Inhalt in Kürze: Frank Hammann entwickelt methodisch die Aufgaben und Funktionen "Hinten Mitte" als Chef in der offensiven Abwehr. Klaus Feldmann demonstriert die Arbeitsweise in der 5:1-Abwehr, das Zusammenspiel in die Tiefe und Übungsformen zum Tempospiel. Die DVD kann für 15,- € bei der Elmshorner HT bestellt werden; Ansprechpartner ist Patrick Drefke unter juko@elmshornerht.de

    Fäth: Na ja, wir hatten ja noch eine Nacht im slowakischen Brünn und haben dort mit der Mannschaft gefeiert. Und als Belohnung hatte ich dann noch ein, zwei freie Tage nach meiner Rückkehr


    Brünn (tschechisch Brno anhören ?/i) ist die zweitgrößte Stadt Tschechiens, Hauptstadt des Jihomoravský kraj, Bezirksstadt, seit dem 17. Jahrhundert historisches Zentrum Mährens, wichtiger Forschungsstandort und Universitätsstadt, Sitz eines Bistums und des tschechischen Verfassungsgerichtes. Zudem befinden sich in Brünn das Oberste Verwaltungsgericht und das Höchste Gericht. Weiter ist die Stadt Sitz des Ombudsmanns, der Generalstaatsanwaltschaft und der tschechischen Wettbewerbsbehörde. Die Messestadt hat weithin eine bedeutende Stellung als starkes Industrie-, Handels-, Kultur- und Verwaltungszentrum.

    Zwei neue DVDs sind ab sofort erhältlich:

    Die DVD vom 2. DHTV/DHB-Workshop Jugendtraining/Talentförderung 2008 in Berlin beinhaltet Theorie- und Praxiseinheiten von Alexander Haase, Bob Hanning, Dr. Frantisek Fabian, Carsten Kohrbrück und Martin Heuberger. Die DVD kann beim DHB (Silke.Nerger@dhb.de) bestellt werden.

    Vom 9. HVN/Hildesheimer Trainerseminar ist eine Doppel-DVD über die Geschäftsstelle des HVN (volker.uecker@hvn-online.com) zu beziehen. Als Referenten agierten Renate Schubert, Volker Mudrow, Thomas Engler und Klaus Feldmann.

    Zitat

    Original von Frodo

    Fängt der Spieler den Ball, prellt und springt und kommt mit beiden Beinen gleichzeitig auf, so wird das als ein Schritt gezählt. Springt er so weiter, zählt jedes gleichzeitiges Aufkommen als ein Schritt.

    greets

    Da ist nur die deutsche Interpretation.
    International gibt es den Null-Schritt (= erster Kontakt von einem Fuß oder gleichzeitiger Kontakt von beiden Füßen) auch nach der Ballaufnahme aus dem Dribbling.

    Ich beziehe mich auf die Aussage der RSK-Mitglieder der IHF in der vergangenen Woche in Brastislava (bei der wJ-WM). Die deutsche Auslegung von vor knapp vier Jahren muß demnach korrigiert werden.

    Zitat

    Original von halbhoch
    Wie kann man den DHB auf die Defizite und Gefahren des Systems aufmerksam machen? Ist ein Martin Heuberger oder ein Heiner Brand in solche Entscheidungen involviert? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Denn jeder, der weiter als bis zu seiner eigenen Fußspitze gucken kann, muss doch sehen, wohin dieses System des geringsten Aufwands (für den DHB wohlgemerkt) führen wird. Wem muss man also auf DHB-Ebene Dampf machen, dass Bewegung in die Sache kommt?

    Es gibt schon auf Hessen-Ebene derzeit kein vernünftiges Jugendkonzept, wenn man mal das Auswahlwesen zugrunde legt. Das ist alles nicht richtig koordiniert und in seiner Struktur dringend zu überarbeiten. Die veränderten Rahmenbedingungen in der Schule werden nicht berücksichtigt, die Sichtung wird tendenziell zu früh beendet (siehe die derzeitige Diskussion um den HP 2) und die Schwerpunkte der Stützpunktarbeit werden primär vom aktuellen Athletik-Hype bestimmt.

    Auf Deine Kritik wirst Du von den Angesprochenen zuerst hören, dass sie mit ihrer Arbeit bisher recht erfolgreich waren (DHB - Junioren-EM/WM // HHV - Länderpokal). In der Vergangenheit haben sich dabei auch die Gewichtungen verschoben: Die DHB-Sichtung ist nicht mehr wichtig - was zählt ist der Länderpokal! Denn dort wird auch über die Vergabe von Mittel entschieden. Deshalb reagieren die LVs auch, wenn die HBL-LZs ihnen vor dem LäPo die Talente (in einen anderen LV) abziehen. Wohl dem, der ein HBL-LZ in seinem Verbandsgebiet hat (am besten noch mit einem DHB-Trainer).

    Durch die Konzentration auf den LäPo wird die Sichtung im LV auch recht früh abgeschlossen, das Ziel ist es, eine möglichst erfolgreiche Mannschaft aufzubauen - ständige Fluktuation im Kader ist da nur hinderlich. Die Trainer laden lieber verletzte Spieler ein, als diese zu schonen und dafür einem Nachrücker die Chance zu geben, bzw. sich selbst die Chance zu geben, einen Nachrücker im Vergleich mit den Stammspielern zu beobachten.