die haben ja gar keinen so potenten Sponsoren in der Hinterhand, der einfach mal sagt, ich schieße ein paar hunderttausend nach, das könnte nur Harkimo, aber wer weiß, der ist ja mehr Geschäftsmann, vielleicht findet er ja auch was anderes mit dem er die Halle füllen kann ...
hab ja an anderer Stelle schon was dazu geschrieben, von wegen schnelles Wachstum oder wäre langsam doch besser gewesen, dann hätte man zumindest die Kosten geringer halten und das UMfeld in Ruhe ausbauen können, viel weniger Fans wären dann auch net gekommen ... aber gut, was solls ... anbei mal eine Passage aus einem dpa-Artikel zu dem Thema...
Alarm bei HSV-Handballern: Zuschauer fehlen
Von Markus Tischler, dpa =
In Hamburg läuten schon nach dem dritten
Spieltag in der Handball-Bundesliga die Alarmglocken. Nach dem 29:32
des HSV gegen den SC Magdeburg in der noch nicht einmal zur Hälfte
gefüllten Color-Line-Arena stellte Geschäftsführer Olaf Knüppel
enttäuscht fest: «Wir sind nicht zufrieden mit den Zuschauerzahlen,
obwohl wir besser dastehen als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres.» Das hoch gehandelte Team aus Hamburg kalkuliert in dieser Saison mit einem Zuschauerschnitt von 7200 pro Heimspiel. In den bisherigen zwei in der supermodernen Halle gespielten Begegnungen gegen Magdeburg und Wallau-Massenheim lag der Durchschnitt gerade einmal bei 4200 Zuschauern.
«Im Oktober und November wird es etwas besser, wobei wir mit dem
Spielplan nicht ganz so glücklich sind, denn viele Topteams kommen
erst in der Rückrunde nach Hamburg», sagte Knüppel. Ein Umzug in eine kleinere Halle steht allerdings nicht zur Debatte: «Gegen weniger
attraktive Gegner wieder in die Alsterdorfer Sporthalle
zurückzukehren, halte ich für einen Rückschritt. Als wir im
vergangenen Jahr im Pokal gegen den THW Kiel in Alsterdorf gespielt
haben, kamen 2000 Leute. Ein paar Monate später konnten wir gar nicht alle Anfragen befriedigen, als wir das Bundesligaspiel gegen den THW in der Color Line Arena ausgerichtet haben», so Knüppel.
Die Handballer haben einen schweren Stand in Hamburg. Während die ebenfalls in der Color-Line-Arena dem Puck hinterherjagenden
Eishockeyspieler der Freezers gefeiert werden, fehlt dem HSV die
lautstarke Unterstützung des Publikums. Die Handballer versäumten
ggen den ehemaligen Champions-League-Gewinner Magdeburg allerdings einmal mehr die Chance zur Eigenwerbung. Knüppel: «Wir hatten uns relativ viel vorgenommen, uns dann aber im Angriff viele technische Fehler geleistet, die der SC konsequent ausgenutzt hat.» Magdeburgs Coach Alfred Gislason dagegen war rundum zufrieden: «Wir sind auf dem richtigen Weg.»