Beiträge von ciemalla

    Ach Jungs, kommt, wir können auch jedes Haar in der Suppe suchen ;) ...

    Ich fang jetzt aber nicht an, mich für jede erschienene und am besten auch noch jeden nicht erschienen Artikel/Pressemitteilung zu rechtfertigen, sonst bekomme ich nämlich keine News mehr auf die Seite ;) ...

    Grüße,

    cie

    Ach, die folgende Info der HBL war übrigens heute bei uns nicht zu finden ;)

    Zitat

    PRESSEMITTEILUNG vom 04.03.08

    Lufthansa-Fanflugportal informiert ab sofort rund um das Final Four der Handballer

    Ab sofort können sich Handballfans und alle anderen Sportinteressierten unter http://www.lufthansa.com/fanflug rund um das DHB-Pokalfinale Final Four informieren. Dort werden Infos, unter anderem zu den vier qualifizierten Klubs, zur Historie, zu den TV-Zeiten und zu den Schiedsrichtern angeboten. Die Premium-Veranstaltung der Handball-Bundesliga, die am 29. und 30. März 2008 in der mit 26.000 Zuschauern ausverkauften Hamburger Color Line Arena ausgetragen wird, feiert am letzten Märzwochenende Premiere als „Lufthansa Final Four“. Das Fanflugportal der „Airline des Sports“, die das Titelsponsoring übernommen hat, lockt zu dem mit einem Gewinnspiel, bei dem zwei Eintrittskarten zum Lufthansa Final Four, je ein signiertes Trikot der beteiligten vier Klubs, zwei offizielle Spielbälle der TOYOTA Handball-Bundesliga, sowie Fankarten-Abos für HBL.tv zu gewinnen gibt. Unter http://www.lufthansa.com/fanflug finden Handball-Fans zusätzlich sämtliche Spiele ihrer Teams, kombiniert mit der Möglichkeit, sich unkompliziert einen Flug zur Begegnung zu buchen.

    Dortmund, 4. März 2008

    ganz ruhig ... ;)

    also bei uns gehen keine PMs unreflektiert online, vieles, was den Titel PM hat, da kam die Info von den Vereinen, aber gerade sprachlich hat hw.com da einiges geglättet ... Alle anderen PMs werden gegengelesen, entschieden, ob sie so rausgeht oder aber überarbeitet werden muss. Denn klar ist auch, dass wir mit unseren begrenzten Mitteln nicht eine gute und umfassende PM eines Vereins umarbeiten müssen und dafür andere News liegen bleiben. Dann lieber die PM, als PM gekennzeichnet, d.h. jeder weiß, woher die Infos kommen, rein und eine weitere News erarbeiten ...

    Die Trennung von PM´s und News haben wir auch schon im Hinterkopf gehabt, da wir so, auch gerade hinsichtlich der Regionalligen beispielsweise das Angebot noch verbreitern können. Dies ist mit der derzeitigen redaktionellen Kapazität in der Form wie jetzt zu den Profiligen ansonsten nicht möglich... Und wir würden es uns ersparen, zeitraubend PMs in "druckbare" Form zu bringen ...

    das neue HM erscheint in der Rubrik shop.handball-world.com, zudem denke ich, dass es für die Leser, die es interessiert eine Info ist, ob sich der Gang zum Kiosk lohnt. Im HM sind halt Geschichten aufbereitet, die online nicht so aufbereitet werden können, weil lange Hintergrundgeschichten sich einfach auf Papier besser lesen ...

    Zum Vorwurf mit dem HSV-Pressesprecher, also bei uns wird schon so einiges rausgefiltert und bei der PM ging es ja nicht um irgendeinen anderen Pressesprecher, sondern um einen durchaus bekannten Schauspieler, ich denke, das ist schon eine News wert ...

    Man könnte in jeder Tageszeitung die Diskussion aufmachen, muss jetzt der Bericht sein, oder der. Klar ist, dass es nicht möglich ist, für jeden Leser nur interessante Berichte zu schreiben. Wir versuchen den über 10.000 Besuchern jeden Tag gerecht zu werden, aber sind uns auch klar, dass nicht jeden Leser auch alle News interessieren werden. Zumindest fanden die News über den neuen Hallensprecher 766 Leser so interessant, dass sie durchschnittlich eine Minute auf der Seite waren und es also anscheinend auch durchgelesen haben. Ich denke, damit ist genug da zu gesagt, was gelesen wird, hat auch seine Berechtigung.

    Der Boulevard hat bei hw.com sicherlich nur einen kleinen Platz, bei hw.com war nix über Kretzsche und Franzi zu lesen und auch vieles andere nicht, was auch häufig gelesen worden wäre, aber was uns zu fern vom Handball an sich schien. Doch es sollte jeder auch sich soweit von seinem egozentrischen Weltbild lösen, dass andere Menschen vielleicht auch andere Sachen interessant finden, als man selbst und die eigene Meinung nicht die einzige Messlatte ist. Wenn es nach meinem Interesse gegangen wäre, wäre der Bericht auch nicht erschienen, aber objektiv gesehen fand ich, dass er eine Berechtigung hat...

    Ein anderer Punkt ist, dass wir sicherlich bereits wieder an Kapazitätsgrenzen hinsichtlich der Darstellung der vielen News gelangen, aber diesbezüglich arbeiten wir bereits mit unserer Technik an einer Lösung ...

    Grüße,

    cie

    anbei der heutige Bericht von der Vergabe ...

    Hälfte der Erstligisten erhält das HBL-Jugendzertifikat

    Die HBL will eine gute Jugendarbeit als Basis
    Foto: Matthias Kornes

    Die Handball-Bundesliga GmbH hat am heutigen Freitag erstmalig die Jugendzertifikate für für hervorragende Qualität der Jugendarbeit verliehen. Neun Erstligisten sowie sieben Vereine aus der Zweiten Bundesliga Nord und acht Vereine aus der Südstaffel haben das Zertifikat erhalten. Während dabei beispielsweise der SC Magdeburg, seit Jahren in den Finalspielen der Jugendmannschaft vertreten, fehlt, haben insbesondere die großen Clubs ihre Hausaufgaben erfüllt.

    Zur Erlangung des Jugendzertifikates werden Kriterien geprüft, die eine Qualitätssicherung, beispielsweise in den Bereichen Mannschaften, Trainer, Training, Betreuung und Ausbildungskonzept, gewährleisten. Geprüft werden diese Kriterien durch einen unabhängigen Ausschuss bestehend aus Prof. Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (DHB-Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats soll die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen sein, um so für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen zu schaffen, damit sie in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen können.

    Die Vereine, die das Gütesiegel erhalten haben, sind von einer Einzahlung in einen Fond befreit. Alle anderen Vereine, die entweder keinen Antrag gestellt, die Kriterien nicht erfüllt oder aber zum Teil auch nur unzureichende Anträge eingereicht hatten, zahlen in diesen "Jugendfonds" der HBL ein. Die Mittel des Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Das können beispielsweise Schulaktionen, Jugendveranstaltungen oder Jugendtrainerfortbildungen sein.

    Jugendzertifikat:

    TOYOTA Handball-Bundesliga:
    Füchse Berlin, TUSEM Essen, SG Flensburg-Handewitt, TV Grosswallstadt, VfL Gummersbach, THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen, TSV GWD Minden, HSG Wetzlar

    2. Bundesliga Nord:
    Ahlener SG, TSV Hannover Anderten, TSV Hannover Burgdorf, ASV Hamm, HC Empor Rostock, SV Post Schwerin, Stralsunder HV

    2. Bundesliga Süd:
    Bergischer HC, TSV Bayer Dormagen, HSG Düsseldorf, ThSV Eisenach, TSG Friesenheim, TV 05/07 Hüttenberg, TUSPO Obernburg, HG Oftersheim-Schwetzingen

    kleiner Tip von mir, mit firefox oder opera, weiß nicht, welchen ich anhatte, auf hbl.tv einloggen, stream anstarten, rechte maustaste, eigenschaften, da ist eine URL hinterlegt für den stream. Dann IE aufmachen, URL da reinkopieren und der müsste automatisch anfangen, den im mediaplayer abzuspielen ...

    macht ja auch sinn, die streamen das kleine bild auch mit 1500 kbit/s, da kann man sich das auch gleich auf groß anschauen ;) ...

    Handballerin Isabell Nagel braucht für eine Diplomarbeit noch Leute, die an ihrer Umfrage mitmachen. Zu gewinnen gibt es auch etwas ;-). Wer also ein paar Minuten Zeit hat und etwas Gutes tun will:

    => http://www.umfrage-isabellnagel.de/

    Online-Studie zum Umgang von Restaurants mit dem Auftreten von Problemen

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Studie. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 10 - 15 Minuten. Selbstverständlich werden Ihre Daten anonym behandelt und nicht an Dritte weitergegeben!
    Zunächst wird Ihnen die Ausgangssituation beschrieben, die Sie aufmerksam durchlesen sollten. Bitte versuchen Sie, sich in die geschilderte Situation hineinzuversetzen.
    Bei der Beantwortung der Fragen gilt: Es gibt kein richtig und falsch. Am besten beantworten Sie die Fragen spontan und zügig. Was zählt ist einzig und alleine Ihre persönliche Meinung. Bei manchen Fragen kann der Eindruck entstehen, dass sie sich wiederholen. Bitte lassen Sie sich dadurch nicht beirren.


    Als Dankeschön für Ihre Unterstützung können Sie Folgendes gewinnen:
    einen signierten Handball mit den Unterschriften der Handball-Weltmeister
    3 x 2 Karten für ein Handballspiel des amtierenden deutschen Meisters THW Kiel bzw. der Rhein-Neckar-Löwen (SAP-Arena in Mannheim)
    3 ADIDAS-Shirts

    => http://www.umfrage-isabellnagel.de/

    um zum eigtl. thread zurückzukommen, definitive zustimmung, was der whv sportlich mit dem kader in der saison reißt, das verdient massig respekt. oliver köhrmann war gestern richtig klasse und der punkt mehr als verdient ...

    Leute, ehrlich gesagt frage ich mich, warum verschwenden wir weiterhin Lebenszeit mit der Rechtfertigung gegenüber Leuten, die uns einfach nicht verstehen wollen. Mich wundert übrigens, dass die achso parteiische und verfälschende Berichterstattung über den WHV in eigenem Forum überhaupt nicht beachtet wird. Entweder wird hw.com da gar nicht gelesen oder es scheint dem Großteil der WHV-Fans noch nicht aufgefallen zu sein ...

    Achso, hier zum Nachlesen, was wir aus der PM des WHV (die ist im Wortlaut und voller Länge im Artikel wiedergegeben) böses gemacht haben. Ich meine, dass wir es in einen Gesamtzusammenhang gestellt haben, weil es so alleinstehend einem Fan aus München nichts gesagt hätte und ich es zudem für sprachlich etwas kompliziert hielt. Aber es möge sich jeder seine eigene Meinung bilden über unsere "Hetzkampagne" ...

    => http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…ahl=11575&GID=1
    (evtl. zweimal klicken)

    By the way: Für handball-world.com ist die Glaubwürdigkeit ein sehr hohes und wichtiges Gut, wer das mit übler Nachrede angreift und dafür keine Beweise hat, der schadet unserem Projekt. Falls das Überhand nimmt, werden wir da sicherlich einschreiten müssen. Die persönliche Meinung steht jedem frei und wird von uns hier, wie wohl jedes Mitglied bestätigen kann, sehr hoch geachtet, aber Beleidigungen und Unterstellungen werden dadurch nicht gedeckt.

    wenn man schon diffamiert, dann biete wenigstens sich die Mühe machen und den Namen richtig schreiben: Christian Ciemalla.

    Und ich kann jeden meiner Berichte rechtfertigen, das es dem WHV vielleicht nicht passt, wenn wir nicht nur die PM 1:1 abdrucken, sondern das Ganze noch etwas in einem Rahmen einordnen, dann sehe ich da nichts verfängliches, zumal die PM im Wortlaut und Gesamtheit zitiert wurde. Meiner persönlichen Meinung nach, war die so übrigens nicht druckbar, weil sehr kompliziert geschrieben.

    Und wir sind da kein ausführendes Organ für die Vereine, sondern unabhängige Berichterstatter, wir verfälschen nichts, sondern berichten nach bestem Wissen und Gewissen. Dazu hab ich ja gegenüber einem Familienmitglied in der letzten Woche auch schon Stellung genommen.

    Das dabei, gerade heute, wenn ein Spielbericht mit heißer Nadel gestrickt Minuten nach Spielende online geht, in einer hitzigen Schlußphase mal eine Strafe falsch gesehen wird, was mittlerweile korrigiert ist, so ist das ein Fehler, der vorkommen kann, aber sicherlich keine Hetzkampagne gegen den WHV. Da kann ich manchmal nur den Kopf schütteln ...

    Grüße,

    Christian

    Ich kann über die Arbeitsweise der Volksstimme wenig sagen, aber die beiden Redakteure der dpa, die diesen Artikel geschrieben haben, sind aus meiner Sicht völlig integer. handball-world.com ist eine Handball-Seite und wird von vielen Ehrenamtlichen getragen, wenn wir nun auch noch die Recherche in Sachen Landessportbund übernehmen sollen, wo die Staatsanwaltschaft mit mehreren Leuten drum bemüht ist, dann müssten noch einige Mitglieder mehr in die IG Handball eintreten, um diese personellen Kapazitäten zu schaffen ...

    Der Anspruch unserer Leser ist hoch, ich denke, der der Redaktion an sich selbst ist sogar noch höher, aber uns beim Abdruck eines dpa-Artikels einseitige Stellungnahme vorzuwerfen, da kann ich wirklich nicht mehr folgen. BUH ist bei uns mehrfach zu Wort gekommen, zuletzt auch Kaiser, und jeder hatte die Chance, seine Position deutlich zu machen. Aber ich denke, und das ist mein persönlicher Eindruck, in Magdeburg geht es den meisten, ob Verantwortliche oder Fans, derzeit nur noch um ihre Position und nicht mehr um den Verein ...

    Aber zurück zum Thema, wir nehmen Kritik gerne an, aber ich bitte auch die entsprechenden Relationen im Auge zu haben. Natürlich könnten wir jeden Artikel vierfach abchecken und alle Beteiligten anrufen, aber dann gibt es auf handball-world.com pro Tag nur einen Artikel. Ich finde den Bericht, der heute vermutlich auch in jeder Zeitung genau so zu lesen war, jedenfalls nicht parteinehmend, einem Außenstehenden, der keine Internas kennt, stellen sich die Zusammenhänge so eventuell dar.

    Ich beschäftige mich seit dem Beginn dieser Sache mit der Geschichte, kenne Gerüchte, Internas und Vermutungen von beiden Seiten zu hauf und mir bietet sich auch ein etwas anderes Bild von der Situation, ob meins oder das von der dpa gezeichnete aber das richtige ist, das kann ich nicht sagen und ich glaube, das kann niemand ausser den Beteiligten und die Bemühen sich nicht um Aufklärung sondern vorerst um gegenseitige Beschuldigungen.

    In dem ganzen Hin und Her von Halbwahrheiten, Beschuldigungen, Gerüchten und Hörensagen, wird handball-world.com weder für die eine noch die andere Seite Partei ergreifen, sondern lediglich den Stand dokumentieren. Mir ist aber schon jetzt klar, dass egal, auf welche Seite das Pendel sich neigt, die Gegenseite wird sich über parteiische Presse beschweren, für handball-world.com kann ich dies aber definitv ausschließen. Wir berichten nach besten Wissen und Gewissen, ob dies immer richtig ist, kann man in dieser komplexen Thematik nicht garantieren, aber wir bemühen uns, so dicht wie möglich an die Wahrheit heran zu kommen und dabei immer objektiv zu sein!!

    Christian Ciemalla
    handball-world.com

    So, werte Freunde des Hallensports ...

    wer hat den Karten für das Final Four bekommen? Ich und ein Freund haben von 8:55 Uhr an am Gerät gesessen. Online ging gar nichts, hat sich andauernd aufgehängt und telephonisch ist man auch nicht durchgekommen, hat von Euch wer Karten bekommen, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Ich hab bei einem Blick in den Saalplan um 9:06 festgestellt, dass es genau zwei gelb eingefärbte KAT I Plätze ausgewiesen gab ...

    Wiegesagt, war kein Vorwurf oder dergleichen, nur eine Anregung von mir, auch nicht nur auf handball-world.com bezogen, sondern auch für die einzelnen Vereinsseiten oder die vielen kleinen Seiten. Wenn sich da jemand die Mühe macht, dann finde ich sollte er am Abend bei einem Blick in seine Statistik auch mit den entsprechenden Besuchen belohnt werden ...

    Leute, ich/wir stellen uns wirklich nicht an mit dem Posten von Interviews. Aber nun steht das Interview in voller Länge hier und auch im SCM-Forum. Das Projekt handball-world.com ist in der derzeitigen Form nur über zwei Säulen finanzierbar, das eine ist die IG Handball, das andere ist die leider derzeit nicht vermeidbar die Werbung. Daher sind Seitenaufrufe und vor allem aufgerufene Werbebanner für hw.com wichtig.

    Mir wäre daher lieb, wenn zukünftig, ein kurzer Anriss des Interviews gepostet würde und dann ein Link, wo das komplette zu finden ist. Soll keine kleinliche Anstellerei sein, nur auch mal die Sicht von der anderen Seite, das Interview und generell die Erstellung der News kostet wirklich Arbeit und ist daher aus meiner Sicht nicht als Free-Content zu betrachten. Dies gilt aus meiner Sicht übrigens nicht nur für die Interviews und Artikel von handball-world.com sondern generell für alle, die sich die Arbeit machen über Handball zu berichten. Die sollten auch dafür belohnt werden, dass das Interview auf ihren Seiten gelesen wird.....

    Am Rande: Kiki, Respekt wirklich ein klasse-interview!

    Eine kleine Spielerei von handball-world.com ... Was sagt ihr dazu, was seht ihr anders und sind es wirklich die Bonuspunkte, die nachher über Meisterschaft und Abstieg entscheiden?


    Spielerei "Bonuspunkt-Tabelle": Melsungen derzeit Meister, Hamburg und Gummersbach auf den Abstiegsplätzen

    Melsungen alleiniger Tabellenführer der Handball-Bundesliga vor den Essenern, Nordhornern, Wetzlarern und Berlinern; Wilhelmshaven auf einem Europapokalplatz; Großwallstadt und Hamburg auf den Plätzen 16 und 17 und der VfL Gummersbach abgeschlagen Tabellenletzter. Phantasie? Utopie? - Nicht wenn man eine Tabelle aufstellt, in der nur unerwartete Punktgewinne und nicht eingeplante Punktverluste erfasst sind, denn diese könnten am Ende über Meisterschaft und Abstieg entscheiden. Zehn Spieltage sind in der Bundesliga gespielt. handball-world.com zieht eine Zwischenbilanz anhand einer unter dem Strich nicht ganz ernst gemeinten Spielerei mit der ungewöhnlichen "Bonuspunkt-Tabelle".

    In die "Bonuspunkte-Tabelle" der Bundesliga gehen unerwartete und nicht eingeplante Punktgewinne und -verluste der Bundesligisten ein. Natürlich ist es dabei immer streitbar, welches Spiel ein Team gewinnen muss, welches nicht. Diese Spielerei bietet also durchaus Ansatz zur Diskussion, die in der => handballecke aufgenommen werden kann. Doch Spielerei hin und her, am Ende könnten eben genau diese "Bonuspunkte" den Ausschlag über Meisterschaft oder Klassenerhalt geben, insofern bietet die "Bonustabelle" einen etwas geraderen Blick auf den bisherigen Saisonverlauf, da hier die Spielstärke der bisherigen Gegner mit einfließt.

    MT Melsungen (+4 Punkte)

    Die Nordhessen sind bislang das Überraschungsteam der Saison. Im Vorfeld wurde die MT von vielen Experten als Mannschaft gesehen, die im Abstiegskampf mitmischt. Tatsächlich nimmt das Team von Robert Hedin mit zwölf Punkten und Rang acht in der Tabelle diejenige Rolle ein, die der TV Großwallstadt zuletzt hatte. Mit den Auswärtssiegen in Lemgo und Magdeburg setzte die MT zwei ganz dicke Ausrufezeichen. Zudem wurden die Heimspiele gegen Berlin, Göppingen, Lübbecke und Großwallstadt überwiegend sicher gewonnen.

    Füchse Berlin (+3 Punkte)

    Die Hauptstädter liegen drei Zähler über dem Soll. Die nicht eingeplante Heimniederlage gegen Wetzlar wurde mit einen Remis gegen Gummersbach und einem für einen Aufsteiger nicht vorauszusetzenden Heimerfolg gegen Großwallstadt mehr als ausgeglichen. Zwei weitere „fette“ Bonuspunkte stibitzten die Füchse aus der Mindener Kampahalle, die in der Endabrechnung Gold wert sein könnten. An der Spree muss man also mit dem bislang Erreichten mehr als zufrieden sein, denn das Ziel kann nur Klassenerhalt heißen und da ist die Lommel-Sieben, die sehnlich auf den ersten Einsatz des verletzten Linkshänders Mark Bult wartet, bislang voll auf Kurs.

    TuSEM Essen (+3 Punkte)

    Der vorletzte Tabellenplatz des Aufsteigers ist ein wenig trügerisch. Der TuSEM hat einen sehr schweren Spielplan und muss bis zum 15. Dezember bei allen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt auswärts antreten. Die Heimspiele, aus denen Pflichtpunkte geholt werden müssen, liegen erst in der Rückrunde, so dass Essen von der Papierform her durchaus auch noch ohne jeglichen Punkt dastehen könnte. Zwei der drei Saisonziele, einen „Großen“ zu schlagen und einmal ausverkauft zu sein, hat der Altmeister bereits erfüllt. Kronau/Östringen wurde besiegt, zudem gelang es, Flensburg ein Unentschieden abzuringen. Gegen den THW Kiel war die Sporthalle „Am Hallo“ ausverkauft. Die drei „Bonuspunkte“ gegen Kronau und Flensburg könnten sich als mächtiges Pfund erweisen, wenn denn die absoluten Pflichtsiege eingefahren werden sollten.

    HSG Nordhorn (+3 Punkte)

    Überraschenderweise hat die HSG Nordhorn den Wechsel von Börge Lund nach Kiel locker kompensiert und gewann sogar in Kronau und in Flensburg! Auf der Negativseite steht lediglich ein Punktverlust in eigener Halle gegen Göppingen. Platz 3 in der realen Tabelle ist weitaus mehr, als von den Grafschaftern erwartet werden durfte. Immer wieder gelingt es Trainer Ola Lindgren, Neuzugänge in das bestehende Spielsystem problemlos zu integrieren.

    HSG Wetzlar (+3 Punkte)

    Auch der zweite hessische Verein liegt bislang über dem Soll. In der letzten Saison rettete sich die HSG Wetzlar durch einen Heimsieg am letzten Spieltag gegen Magdeburg. In dieser Spielzeit soll es nicht so eng werden, war der Wunsch der Verantwortlichen. Durch den Sieg in Berlin und dem 23:23 in Großwallstadt erkämpfte sich die Mannschaft von Volker Mudrow drei Auswärtspunkte, die nicht eingeplant werden durften. Hinzu kommt ein Pflichtsieg gegen den TuS und ein unerwartet hoher 34:23-Erfolg gegen Melsungen. Ein Spiel, das in der Vorsaison noch verloren wurde und somit eigentlich auch in die Bonuspunktwertung einfließen könnte. Es scheint so, als könne sich die HSG in dieser Saison aus dem gröbsten Abstiegskampf heraushalten.

    THW Kiel (+2 Punkte)

    Welchen Maßstab soll man bei der Übermannschaft der letzten Saison in unserem Spielchen anlegen? Eine schwierige Frage. Die bislang einzige Saisonniederlage in Flensburg ist durchaus als normal anzusehen. Nicht unbedingt erwartet werden durfte der Sieg in Kronau/Östringen. Insofern liegt der THW zwei Punkte über dem Soll, ist (selbstverständlich) Spitzenreiter in der Liga und das trotz der langfristigen Verletzungen der Leistungsträger Nikola Karabatic, Kim Andersson, Christian Zeitz und Filip Jicha.

    Wilhelmshavener HV (+2 Punkte)

    Jeweils ein Auswärtspunkt aus Lübbecke und Balingen, damit liegt der WHV zwei Punkte über dem Soll. Die Pflichtsiege gegen Minden, Berlin und Essen (die letzten beiden äußerst knapp) wurden eingefahren, so dass derzeit bei den Niedersachsen scheinbar alles im grünen Bereich ist. Allerdings hat Trainer Michael Biegler nur einen sehr kleinen Kader zur Verfügung, nach dem Kreuzbandriss von Jazek Bezdikowski reduziert sich die Anzahl der Feldspieler auf zehn. Die Gefahr, dass der WHV aufgrund des quantitativen Nachteils noch „unten rein“ rutschen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen.

    SG Flensburg-Handewitt (+1 Punkt)

    Nach dem Sieg gegen den ewigen Rivalen aus Kiel waren die Flensburger kurzzeitig Tabellenführer der Bundesliga. Realistischerweise war den Nordlichtern allerdings nicht zuzutrauen, sich am Ende der Saison tatsächlich die Krone aufsetzen zu dürfen. Im Kampf um die Meisterschaft könnte der Punktverlust in Essen noch schwer wiegen. Allerdings dürften die Siege beim Vizemeister Hamburg und beim VfL Gummersbach nicht eingeplant werden, ebenso wenig wie die jüngste Heimniederlage gegen Nordhorn. Insgesamt liegt die SG somit knapp über dem Soll.

    Frisch Auf Göppingen (+1 Punkt)

    Frisch Auf durfte nach zehn Spieltagen nicht unbedingt auf Platz neun erwartet werden. Allerdings wurden die eingeplanten Punkte geholt, zudem noch ein Remis aus dem Nordhorner Euregium. Die Heimniederlagen gegen Kronau und Magdeburg können durchaus als normal bezeichnet werden. Mit elf Punkten steht der Altmeister bislang gut da.

    TBV Lemgo (0)

    Der TBV vollzog zu Saisonbeginn einen großen Umbruch. Neun neue Spieler, Wechsel im Management, mit Peter Meisinger ein neuer Trainer. Da war es klar, dass es anfangs nicht so rund laufen würde. So ist auch die unerwartete Heimniederlage gegen Melsungen zu Saisonbeginn zu erklären, die allerdings durch den Auswärtssieg in Gummersbach wieder wettgemacht wurde. Mittlerweile scheint sich der zweimalige Meister gefunden zu haben. Dank des neuen Hauptsponsors stehen auch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung, so dass die Erwartungshaltung des Umfeldes logischerweise hoch ist. In unserer Bilanz liegt Lemgo genau im Soll.

    SC Magdeburg (0)

    Nach den Abgängen von Joel Abati, Stefan Kretzschmar, Jonannes Bitter und Oliver Roggisch war schon vor Saisonbeginn klar, dass der Traditionsverein nicht mehr die prominente Rolle der letzten Jahre spielen und sich ins Mittelfeld der Liga einreihen würde. So ist es auch gekommen. Angesichts dieses Maßstabs war der Sieg in Göppingen unerwartet, wie auch die Heimniederlage gegen Melsungen. Die anderen Ergebnisse waren von der Papierform her normal. Auch wenn die Erwartungshaltung des erfolgsverwöhnten Magdeburger Umfelds höher gewesen sein dürfte: Der SCM liegt im Soll.

    TuS Nettelstedt-Lübbecke (-1 Punkt)

    In der letzten Saison dem Abstieg dank eines furiosen Schlussspurts gerade noch entronnen, kämpft der TuS erneut um den Klassenerhalt. Angesichts der Fluktuation (neun Zugänge, zehn Abgänge) ist das auch völlig normal. Es gelang bislang nicht, irgendwelche Bonuspunkte, vor allem in fremder Halle bei der Konkurrenz zu sammeln, wobei in der Rückschau angesichts der Tabellensituation Siege in Melsungen, Wetzlar, Göppingen oder Großwallstadt ohnehin nicht eingeplant werden durften. Die Pflichtsiege in eigener Halle gegen Balingen und Essen wurden verbucht. Allerdings fehlt der kalkulierte zweite Heimpunkt gegen Wilhelmshaven, um im Soll der Papierform zu liegen.

    HBW Balingen-Weilstetten (-1 Punkt)

    Wie auch den Nettelstedtern fehlt den Balingern der zweite Heimzähler gegen Wilhelmshaven, um die realistischen Erwartungen zu erfüllen. Wie in Lübbecke wurden bislang keine Bonuspunkte geerntet, aber mit Ausnahme Wilhelmshavens die absolut notwendigen Pflichtheimsiege gegen die unmittelbare Konkurrenz eingefahren. Nicht mehr und nicht weniger.

    Rhein-Neckar-Löwen (-1 Punkt)

    Die muss sich SG Kronau/Östringen angesichts des namhaften Kaders und der eigenen Ambitionen einen hohen Maßstab bei der Bewertung anlegen lassen. Auf der Habenseite in der „Bonuspunkt-Wertung“ steht der Sieg in Gummersbach und der Punktgewinn in Hamburg, wo die Mannschaft ihr enormes Potenzial aufblitzen ließ. Dem gegenüber stehen nicht eingeplante Niederlagen in Essen und daheim gegen Nordhorn. Fazit: Die „Löwen“ hängen den Erwartungen einen Punkt hinterher.

    GWD Minden (-2 Punkte)

    Gerade im Abstiegskampf kann in der Endabrechnung ein nicht eingefahrener Pflichtsieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten entscheidend sein. Die Heimniederlage gegen Berlin muss Dankersen nun irgendwie ausgleichen, sei es durch Überraschungen in eigener Halle oder auswärts bei der Konkurrenz. Die Situation ist an der Weser nicht neu. In den vergangenen beiden Jahren gelang es GWD immer wieder, sich vergeigte Pflichtpunkte anderweitig zurückzuholen. Dem Altmeister bleibt jetzt nichts anderes übrig, als auch in dieser Saison auf Überraschungs-Coups zu hoffen, denn Siege in den Heimspielen gegen die unmittelbare Konkurrenz reichen nun aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr, um das rettende Ufer zu erreichen.

    TV Großwallstadt (-3 Punkte)

    Trotz der Abgänge von Einar Holmgeirsson und Alexander Petersson ist der TV Großwallstadt eine Mannschaft, die an die obere Tabellenhälfte anschließen kann und auch den eigenen Anspruch hat, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Die Niederlage beim Aufsteiger aus Berlin sowie der Punktverlust in eigener Halle gegen Wetzlar waren sicher nicht eingeplant. Man kann darüber streiten, ob nicht die Heimerfolge gegen Lemgo und Nordhorn auf der Habenseite unserer Spielerei verbucht werden müssten, aber gemessen an den eigenen Ansprüchen dürften diese Erfolge wohl eingeplant gewesen sein.

    HSV Hamburg (- 3 Punkte)

    Zwar hat der Vizemeister erst drei Minuspunkte und liegt somit in der Tabelle ganz weit vorne, aber diese drei Minuspunkte kassierten die Hamburger in eigener Halle gegen die Konkurrenz im Meisterschaftsrennen. Von der Papierform her hätten die Heimspiele gegen Flensburg und Kronau (Remis) gewonnen werden müssen, so dass der HSV in unserer Wertung drei Punkte hinter auf einem „Abstiegsplatz“ liegt. Was für die Abstiegskandidaten mit Punktesoll gilt, gilt für den HSV im Kampf um die Schale: Um dort am Ende der Saison ganz vorne zu sein, müssen die verlorenen Zähler bei der unmittelbaren Konkurrenz zurückgeholt werden.

    VfL Gummersbach (-7 Punkte)

    Das abgeschlagene Schlusslicht in dieser Wertung ist der VfL Gummersbach, der schon sieben Punkte hinter den Erwartungen liegt. Die Heimschlappen gegen Kronau, Flensburg und Lemgo sowie der Punktverlust in Berlin werfen den Altmeister weit zurück. Selbst wenn man die Niederlage gegen Flensburg in der Betrachtung außen vor ließe, läge der VfL noch hinten. Die Erwartungen sind aufgrund der Tatsache, dass die Mannschaft von Alfred Gislason in dieser Saison alle Heimspiele in der Kölnarena austrägt sehr hoch, denn letztlich lässt sich eine solche Arena dauerhaft nur füllen, wenn um die Champions League-Plätze gespielt werden kann. Davon ist der VfL allerdings momentan weit entfernt. Der Abgang von Daniel Narcisse konnte, auch aufgrund der Verletzung von Sigurdsson, bislang nicht ansatzweise kompensiert werden.