Beiträge von ciemalla

    wir werden zukünftig sicherlich das ein oder andere Ranking zu etwas anderer Fragestellung nachschieben, diesmal war das Ranking davon angeregt, dass Frank Schneller ein Interview mit Stefan Lövgren geführt hat und wir uns bzw. Frank sich gefragt hat, kann man denn mit Recht sagen, dass Lövgren der prägendste Ausländer der letzten zehn Jahre in der BL war. So entstand das Ranking quasi als "Nebenprodukt", das Interview mit Stefan Lövgren folgt noch vor WM-Beginn auf handball-world.com ...

    Die Top Ten internationaler Stars in der Handball-Bundesliga (seit 1998)

    Lövgren! Und wer noch? Welche Ausländer haben das Geschehen in den letzten zehn Jahren am meisten geprägt? Diese Frage stellte sich Frank Schneller im Zusammenhang mit einem Interviews mit Stefan Lövgren, das handball-world.com in der kommenden Woche veröffentlichen wird. Aufgrund des großen Angebots an Weltklassespielern eine schwere Entscheidung bzw. Auswahl, die an Zahlen allein nicht festzumachen ist.

    So tauchen etliche klangvolle Namen (Velyky, Solberg, Torgowanow, Dushebajew, Lijewski, Wenta, Kervadec,...) in der folgenden Rangliste nicht auf, dennoch liest sich dieses - natürlich subjektive - Ranking von Frank Schneller wie das „Who is Who“ des Handballs. Welche Stars fehlen, führt Stefan Lövgren wirklich die Liste an? Diskutieren Sie mit und stimmen Sie ab, in der handballecke ... fordert handball-world.com auf und hier dazu der entsprechende Thread! ;)

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    1. Stefan Lövgren


    (Schwede; seit 1998 in der Bundesliga, zunächst TV Niederwürzbach, seit 1998 Kiel):
    Genialer Regisseur und Leitfigur des THW, trat die Nachfolge des großen Magnus Wislander an; sechsmal Meister, dreimal Pokalsieger, mehrere Europacuptitel, darunter Gewinn der Champions League 2007, einmal Welt-, viermal Europameister)

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    2. Lars Christiansen


    (Däne; seit 1996 bei der SG Flensburg-Handewitt):
    Der „Mr. Handball“ und Dauerbrenner Flensburgs, genialer Linksaußen und Siebenmeterspezialist, Deutscher Meister 2004, mehrere deutsche- und Europapokalsiege, zweimal Liga-Torschützenkönig (insgesamt weit über 2.000 Treffer), Rekordschütze Dänemarks und Europameister 2008.

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    3. Nikola Karabatic


    (Franzose, seit 2005 THW Kiel):
    Gilt als weltbester Spieler – mit Anfang 20! Einzigartiger Tordrang, Linker Rückraum, oder Mitte. Gewann mit Kiel schon drei Meisterschaften, zweimal den Pokal und 2007 die Champions League. Das gelang ihm 2003 schon mit Montpellier. Europameister 2006, Welthandballer 2007, Olympiasieger 2008

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    4. Kyung-Shin Yoon


    (Koreaner, 1996 – 2006 Gummersbach, bis 2008 Hamburg):
    Der Riese aus Seoul war eine Wurfmaschine. Bundesliga-Rekordtorschütze (2908 Treffer) im rechten Rückraum und vom 7m-Punkt. Achtmal (!) Torschützenkönig der Liga; Welthandballer 2001; Sportler des Jahrhunderts in Korea; Europacupsieger 07 mit dem HSV

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    5. Magnus Wislander & Staffan Olsson


    (Schweden, 1990 bis 2002 bzw. 96 bis 03 THW Kiel):
    Das Duo steht für eine Kieler Ära. Wislander wurde als Regisseur und später Kreisläufer Jahrhunderthandballer, 1996 kam der langmähnige Olsson aus Niederwürzbach (Rechtsrückraum) hinzu. Sie holten Titel am Fließband, warfen fast 2000 Tore für den THW

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    6. Thierry Omeyer


    (Franzose; seit 2006 beim THW Kiel):
    Gilt als derzeit bester Torhüter der Welt mit Wahnsinns-Reflexen, gewann mit dem THW in zwei Jahren fünf der sechs großen Vereinstitel, darunter die Champions League 07. Holte den Titel in der Königsklasse auch schon mit Montpellier. Olympiasieger 2008, Welt- und Europameister (2001, 2006)

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    7. Bertrand Gille


    (Franzose, seit 2002 beim HSV):
    Einer der Top-Kreisläufer und kampfstärksten Abwehrspieler der Welt, HSV-Motor, kam im Doppelpack mit Bruder Guillaume von Chambery, dem HSV auch in Krisenzeiten treu, Pokalsieger 2006, Europacupsieger 2007, Olympiasieger 2008, Weltmeister 2001 und Europameister 2006, 2002 Welthandballer

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    8. Marcus Ahlm


    (Schwede, seit 2003 in Kiel):
    Für viele Experten Kreisläufer Nr. 1 auf der Welt, zudem Defensiv-Ass; mit dem THW viermal Meister, zweimal Pokalsieger, zwei Europapokalsiege, darunter Gewinn der Champions League 2007.; Europameister 2002. Prägt das THW-Spiel in der Abwehrzentrale und am Kreis, das Duo Lövgren/Ahlm gilt als genial

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    9. Olafur Stefansson


    (Isländer; 96 – 98 LTV Wuppertal, danach bis 2003 SC Magdeburg, ab 1.7. Rhein Neckar-Löwen):
    Der vielleicht variabelste und torgefährlichste Halbrechte der Welt; feierte zahlreiche Titel mit Magdeburg (Meister 2001) und Ciudad Real, darunter drei Siege in der Champions League (2002 mit Magdeburg). Holte mit Island in Peking Silber.

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    10. Jackson Richardson


    (Franzose, 1997 – 2000 TV Großwallstadt):
    Der Rastamann war Abwehr- und Gegenstoßspezialist und mit seiner extravaganten Art eine Art Popstar, glänzte als Spielmacher mit seinen Bodenpässen zum Kreis. Auch in Spanien Kultspieler (Gewinn der Champions League 01 mit Portland); Welthandballer 1995; 1995 und 2001 Weltmeister

    dass die hallenuhr definitiv zu spät war, steht ja auch bei handball-world.com ;) ... und bei den drei Sekunden scheint Wolfgang Gremmel ja auch recht gehabt zu haben, insofern würde ich sagen, unglücklich für die SG, aber selbst wenn sie noch Protest einlegen sollten, vermutlich ohne große Erfolgschance, aber da schienen ja auch die Flensburger Verantwortlichen eh nicht so zuversichtlich, sondern es schien, wie oben geschrieben, eh eher ein vorsorgliches Anmelden, um sich nur die Chance offen zu halten, falls es da doch irgendeinen Ansatzpunkt geben sollte ...

    Aber ich muss sagen, chapeau vor der HP der Flensburger und auch vor den Stimmen der Spieler, die erste Emotion ist sicherlich zu verstehen und wenn es nach einer solchen Entscheidung keine Diskussion geben würde, dann würden dem Handball die Emotionen fehlen. Mit etwas Abstand dann aber ehrliche Antworten und Carlen, der dann auch sofort die Fehler in den zwei vergebenen Siebenmetern in der Schlußminute sucht und eben nicht in diesen Streitigkeiten um Zehntelsekunden ...

    Einen Protest im Protokoll zu vermerken ist doch vollkommen wertfrei, ob wirklich Einspruch eingelegt wird, dafür hat man nun drei Tage Zeit. Durch einen Verzicht der Ankündigung eines Protests diese Chance vorschnell zu vergeben, wäre doch fahrlässig... So ist nun Zeit die Situation in Ruhe zu bewerten und eventuell Anknüpfpunkte für eine Argumentation zu finden oder halt die Sache zu verwerfen. Aber eben diese Ruhe zur Beurteilung der Situation hätte man nicht gehabt, wenn man den Protest nicht vorgemerkt hätte, wenn ich das richtig in Erinnerung habe ...

    vielleicht im vergleich dazu die meldung von handball-world.com, das relativiert vielleicht schon ein bisschen was ...

    Florian Kehrmann: "Von einem Comeback zu sprechen, ist Quatsch"

    Für Gesprächsstoff unter den deutschen Fans sorgte bei der Veröffentlichung des 28er-Kaders für die Weltmeisterschaften in Kroatien in einem Monat vor allem der Name Florian Kehrmann. Der Lemgoer hatte vom Bundestrainer eigentlich eine Auszeit verpasst bekommen. "Von einem Comeback zu sprechen, ist Quatsch. Ich werde mich in den nächsten Tagen mit dem Bundestrainer treffen und die Lage erörtern. Im Moment möchte ich die WM nicht spielen, es sei denn, dass sich Sprenger oder Schröder verletzen. Dann bin ich der Letzte, der sagt, ich mache es nicht", erklärt Kehrmann in der "Neuen Westfälischen".

    Kehrmann hatte nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei den Olympischen Spielen in Peking in Absprache mit Bundestrainer Heiner Brand pausiert und kein Länderspiel mehr bestritten. "Wir haben die Situation erörtert und dann genau diesen Beschluss gefasst. Ich wollte ohnehin im Oktober und November nichts machen", sagte Kehrmann in einem Interview mit dem Montag erscheinenden «Handball-Magazin». "Heiner hat bei der WM eine einmalige Chance zu testen. Er hat keinen Druck, er hat einen Umbruch eingeleitet. Das ist wie bei der WM in Tunesien 2005 oder bei der EM 2006 in der Schweiz, als wir überraschend für alle Fünfter geworden sind", sagte der 31-Jährige, der jüngst zum zweiten Mal Vater geworden ist.

    Nach den Regularien des Weltverbandes IHF musste Heiner Brand in dieser Woche einen Kader von 28 Spielern melden. Dieser Kader bildet den Kreis, aus dem der Bundestrainer nun den 16er-Kader für die Vorrunde benennen muss. Zudem sind eventuelle Nachnominierungen während des Turniers nur aus diesem 28er-Kader möglich. Für den nicht auf der Liste stehenden Henning Fritz gibt es so beispielsweise keine Möglichkeit mehr für das WM-Turnier nachnominiert zu werden, auch nicht bei Verletzungen der anderen Torhüter. Neben Kehrmann hatte der Bundestrainer kürzlich Christian Sprenger (Magdeburg), Christian Schöne (Göppingen) und Stefan Schröder (Hamburg) für die Rechtsaußenposition in den vorläufigen 28-köpfigen WM-Kader berufen. Nicht berufen wurde unterdessen Michael Spatz, der sich am vergangenen Wochenende den Mittelfuß gebrochen hatte. Spekulation ist, ob Kehrmann ohne diese Verletzung überhaupt im Kader gestanden hätte.

    Zuvor hatte Kehrmann über zehn Jahre bei jedem Großereignis das Trikot des deutschen Nationalteams getragen. Allerdings ist das Thema Nationalmannschaft für Kehrmann nicht beendet. "So, wie es mit Heiner abgesprochen ist, nicht", sagte er dem «Handball-Magazin». Ob er dann jedoch bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London dabei sein will, ließ er noch offen. "Das ist noch zu weit weg", sagte er und fügte scherzhaft an: "Ich habe mit Markus Baur, Daniel Stephan und Christian Schwarzer abgesprochen, dass wir unsere Sperrfristen abwarten und dann 2012 für Großbritannien auflaufen."

    Im Sinne einer Absicherung bei Verletzung gebe ich Dir Recht, aber wenn Fritze im Kader der 28 gestanden hätte, dann wäre es für Brand sicherlich schwer geworden ihn aufgrund seines Namens als vierter tw dann zu hause zu lassen oder ihm die lichtlein-rolle auf der tribüne zu geben ...

    insofern scheint mir einfach, dass er seiner linie mit dem umbruch treu bleiben und erst gar keine gerüchte um eine evtl. rückkehr aufkommen lassen wollte ...

    ich wollt hier auch nicht Henning schlecht machen, mir fiel nur auf, wie sich das gedreht hat, das stimmungsbild sah vor und nach den olympischen spielen ja doch etwas anders aus ...

    handball-world.com 21.11.08:
    http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…ahl=17627&GID=1

    Das Thema Nationalmannschaft ist für Henning Fritz noch nicht abgehakt. "Ich bin auch nicht zurückgetreten. Zu den letzten Lehrgängen und Spielen wurde ich nicht eingeladen, das ist richtig. Grundsätzlich würde ich gerne selbst entscheiden, wie es im Nationalteam für mich weitergeht, aber das liegt natürlich nicht in meiner Hand", so der erste Torhüter, dem die Ehre des Welthandballers des Jahres zuteil wurde.

    => Kein Rücktritt, sondern Nicht-Berücksichtigung ...

    Aber nur mal so am Rande, vor und nach Olympia wird der Umbruch gefordert, jetzt ist er gemacht worden, mit Heinevetter und Bitter gibt es zwei starke Torhüter, die über die gesamte Hinserie gesehen auch besser waren und Fritz hält drei Siebenmeter in Folge und schon muss er wieder mit ... Also, wenn Umbruch, dann auch Vertrauen zu den jungen Leuten und das soll die Verdienste von Henning nicht schmälern ...

    entschuldigung, das oben war durchaus ironisch gemeint ...

    ich hab fast alle spiel für 20 euro im stream der ehf gesehen, dass niveau war komplett grottig und die chance wird nie wieder so gut sein, in ein finale einzuziehen ... natürlich ist das halbfinale gut vom ergebnis her und auch platz 4, aber wenn man auf den situativen rahmen schaut, d.h. die gegner die man hatte, dann war der einzug ins halbfinale die pflicht und bei nem gegner spanien wäre auch der finaleinzug pflicht gewesen, deutschland reiste als wm-dritter an, alle anderen teams im umbruch, nur deutschland nicht ... da fehlte lediglich baumbach, ansonsten das gleiche team .... aber deutschland hat genauso gerumpelt, wie all die teams im umbruch, das gegen mazedonien war mehr als nur schonkost, gut, der druck, gegen serbien mit einem steal in der schlußsekunde gewonnen, gegen kroatien fast eine 9-Tore-Führung weggeschmissen und dann desolate Schwedinnen mit der deckung besiegt, gegen weißrussland ein unentschieden und gegen verjüngte russinnen ohne zwei stmmkräfte ein sieg sowie dann in den entscheidenden spielen zwei niederlagen .... für mich eine durchwachsene bilanz und kein argument für die rückkehr in die weltspitze ...

    und zum thema medien, ich hab nicht wirklich was kritisches gelesen oder gehört, wofür ist denn eine experte da? der soll das auch ein wenig einordnen und ich fand, das dsf hat sich gerade in der vorrunde schon sehr sehr bemüht, das alles schön zu reden ...

    aber vielleicht hab ich dich ja mißverstanden und du meintest das auch ironisch ...

    Zudem Freie Presse ist ein Oxymoron ... mal ehrlich, mit welcher Begründung wird von Medien verlangt, den Handball zu pushen? Medien sollen objektiv berichten und nicht selbst als Handelnde auftreten, dass das vielerorts anders ist ist ne Tatsache, aber sich so unverblümt aufzuregen von wegen die Medien fahren ja keine Kampagne für den Handball, dass finde ich ist ein starkes Stück und ein Angriff auf ein verbrieftes Grundrecht, das der Pressefreiheit. Aber mit Kritik scheint im Handball eh keiner wirklich umgehen zu können ...

    Der ganze Gefälligkeitsjournalismus der letzten Jahre und Jahrzehnte hat dafür gesorgt, dass man jetzt irritiert ist, wenn jemand objektiv seine Meinung wieder gibt und wiegesagt, für mich war es eher noch zu unkritisch, was sich so medial fand ... wiegesagt, ich finde platz vier ist ordentlich, die leistung war aber durchwachsen - warum kann man das nicht durchaus so differenziert sehen? Warum muss Platz vier automatisch Jubel bedeuten, warum darf man die Situation nicht berücksichtigen und sehen? Genau das wurde nach dem Olympia-Aus in die andere Richtung beansprucht ...

    Und über das "Warum hat es nicht für das Finale gereicht" fände ich eine Diskussion sinnvoll, denn Spanien war nun sicherlich kein übermächtiger Gegner, wir haben gegen sie aber klar verloren ... Insofern finde ich den Platz alleine für die Bewertung der Leistung und eine Analyse zu kurz gegriffen ...

    ich weiß gar nicht, was ihr habt, außendarstellung des dhb sagt doch, alles bestens, wir sind in der weltspitze ;)

    von hw.com

    Zitat

    "Es tut weh, mit zwei Niederlagen aus dem Turnier zu gehen", gab der Bundestrainer zu, der die EM aber wie auch DHB-Präsident Ulrich Strombach positiv beurteilte: "Unsere Mannschaft hat ein starkes Turnier gespielt, wenn sie auch das i-Tüpfelchen mit dem Erreichen des Finales verpasst hat. Die Mannschaft kann Skopje hocherhobenen Hauptes verlassen. Sportliche Leistung und Auftreten waren hervorragend", so Strombach. "Wir haben ein tolles Turnier gespielt, aber das Sahnehäubchen fehlt jetzt", so Emrich und fügte an: "Die Mannschaft hat sich aber nach dem Abschneiden in Peking mit diesem Turnier zurückgemeldet und gezeigt, was in ihr steckt. Darauf kann sie stolz sein." Auch Spielführerin Grit Jurack verwies Kritiker auf die Platzierung: "Diese EM war eine Megasteigerung im Vergleich zu Olympia. Wir gehören aktuell zu den besten Vier in Europa und damit zur Weltelite", so die beste deutsche Torschützin.

    und an der schlechten Stimmung sind doch nur die Medien Schuld...

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    Vermehrt wurde aus dem Umfeld des deutschen Teams dabei Kritik an den deutschen Medien laut, die - aus Sicht der Verantwortlichen - zu kritisch berichtet haben sollen. "Wenn man die Chance hat, unsere Sportart bei solchen Anlässen ein bisschen populärer zu machen und neue Zuschauer zu gewinnen, dann sollte man sich vielleicht überlegen, wie man die Spiele als Experte bewertet. Man muss uns doch nicht für Erfolge schlecht reden und das positive Bild ins Gegenteil kehren. Und wenn man keinen Einblick in die Mannschaft hat, sollte man sich ohnehin einiges an Kritik sparen", so Grit Jurack in einem Interview mit dhb.de.

    was gibt es da noch zu sagen? ;)

    dass es für aguilar keine sperre lag liegt auch daran, dass spanien das 23:21 gemacht hat und es waren noch 6sec glaub ich, daher kein spielentscheidender eingriff ...

    ansonsten erinnerte mich das Spiel heute an Olympia, der Gegner war auf uns vorbereitet, bzw. hat sich im Laufe des Spiels immer besser eingestellt, das hatten die - seien wir ehrlich - zweitklassigen Gegner vorher nicht, Schweden war bei der EM komplett von der Rolle in der Offensive und Trefilov hat irgendwas geritten, dass er zwei erfahrene für das hf schont, ansonsten wäre das auch enger geworden ...

    fakt ist aber auch, es wird vermutlich nie mehr so einfach werden in das finale eines großereignisses einzuziehen, alle teams die ich gesehen haben, waren weit unter ihren möglichkeiten, das war nicht nur mit umbruch zu erklären. deutschland hat seine pflicht gemacht und das hat fürs halbfinale gereicht, spanien wäre in normalform auch schlagbar gewesen, aber dann wäre es silber geworden, denn auch, wenn norwegen nicht so auftrumpft wie gewohnt, die spielen doch mit abstand den strukturiertesten handball bei dieser em ...

    aber warten wir das morgige finale mal ab ... das spiel um platz 3 dürfte jedenfalls auch interessant werden, ohne grit gegen russland ...

    zum Thema Streams, bei ehf-euro.com kann man jedes Spiel im Stream schauen, allerdings nicht ganz kostenfrei ... 20 euro fürs gesamte turnier fand ich aber nicht unbedingt überteuert ...

    norwegen war heute überzeugend, spanien haben die kräfte gefehlt. NOR steht nun auch sicher im HF und wird sich morgen gegen Rumänien den Gruppensieg vermutlich nicht nehmen lassen.

    Russland wird Norwegen sicherlich aus dem Weg gehen wollen, d.h. morgen geht es schon halbwegs um die Finalteilnahme. Rumänien oder Spanien halt ich für bezwingbar, gegen Norwegen sehe ich dagegen schwarz. Bei dem Niveau bei dieser EM reicht das für Norwegen auch ohne mehrere Starspielerinnen, die sind mit Abstand das beste Team, wenn die keinen Blackout haben, sollten die auch den EM-Titel holen ...

    ich dachte frauenhandball ist so komplett unberechenbar ;) zumindest hört man das ja alle drei minuten ... sprach ja von einem minimalen restrisiko, dass von schweden nix mehr kam, war ja offensichtlich, aber vielleicht sollte auch die minimale chance, dass die zurückfinden ausgeschlossen werden und die letzten 3min bringen wechsel dann auch nicht mehr so viel ... dann lieber ne halbzeit oder 60min gegen weißrussland ...

    zudem war bei hering von der nase ja die rede und wer weiß, vielleicht hatte die ein odere andere ein kleines zipperlein, das ist aus der Ferne doch schwer zu beurteilen ... insofern tue ich mir da schwer, solche "vorwürfe" abzuleiten, ohne die internas zu kennen ...