Beiträge von b738

    Wenn man Kretzschmar zitiert, sollte es man auch ganz tun:
    Befragt zu den Schirileistungen sagte er sinngemäss:
    Neutral formuliert ist es so, das sie nicht gegen Deutschland gepfiffen haben.Um in Köln gewinnen zu können, musste man zumindest wenigstens 2 Tore mehr als Deutschland machen.


    Zitat Stefan Kretzschar Live im WDR:Zitat Stefan Kretzschar Live im WDR:
    Unglückliche Ansetzung !! Neutralere Schiedsrichter aus Norwegen wäre die bessere Kösung gewesen !!
    Ohne Kommentar von mir !!

    Genau diesen Trend zur übertreibenen Härte konnte ich gestern abend bei dem Spiel, das ich zu leiten hatte, als direkten Nachahmungseffekt der WM sogar auf Kreisebene feststellen.
    Ich hatte mehrfach die Wiederholung D - Fr zu sehen:
    vor allem Trikot reissen,wenn der Angreifer den Abwehrspieler umlaufen hat
    Schubser mit der Hüfte für den Aussenstürmer
    und am schlimmsten war, das der gesamte Mittelblock nur noch mit angewinkeltem und vorgeschobenem Unterarm die Rückraumspieler attackierte.
    Mein Eindruck geht dahin, das das Abwehrverhalten nur noch dem Körper des Gegenspielers aber nicht mehr dem Ball gilt.

    Ich hoffe,das die Schiris, die dieses Spiel D- Fr. gepfiffen haben, nie wieder international pfeifen.
    Das war kein Spiel mehr sondern Krieg auf beiden Seiten.Fouls über Fouls, bei denen auf nationaler Ebene nur noch die Torhüter ohne rote Karte auf dem Platz geblieben wären.
    Wie kann man nach 30 Minuten nur je 2 gelbe Karten auf beiden Seiten gegeben haben.
    2-Minuten-Strafen und 7-Meter nach demZufallsprinzip usw.

    Geschmacklos ohne Grenzen

    Emsdetten • Michael Beike, Zuschauer am Samstag beim TVE-Spiel gegen Ahlen in der Ems-Halle, hat nach Spielende eine Beobachtung gemacht, die er hier schildert:
    „Nach Spielende kam es zu einer unglaublichen Geschmacklosigkeit durch Ahlener Spieler. In Abwandlung der Jubelszenen der Fußballnational-Mannschaft bei der WM zelebrierte - Ahlen eine besonders abgeschmackte Version des Jubels: Mike Bezdicek baut sich vor der in einer Reihe stehenden Ahlener Mannschaft auf, ahmt eine Person nach, die maschinengewehrhaltend vor der Mannschaft steht und diese der Reihe nach sozusagen niederstreckt. Folge ist, dass die komplette Mannschaft umfällt. Danach tut Bezdicek' so, als würde er sich selbst richten und fällt ebenfalls zu Boden. Das haben der TVE-Betreuerstab und mehrere Zuschauer so gesehen."

    Hinweis. Der Berichterstatter der EV hat den Vorfall nicht gesehen, weil er schon auf dem Weg zur offiziellen Pressekonferenz war. Doch sollte das so passiert sein, so ist das von der Ahlener Mannschaft nach den Geschehnissen in der vergangenen Woche eine unglaubliche Geschmacklosigkeit.

    Ohne weiteren Kommentar...

    Quelle: Emsdettener Volkszeitung vom 27.10.2006

    Link zu Foto, das den Vorfall zumindest glaubhaft erscheinen lässt:

    http://www.die-glocke.de/gl/cgi/bildgaleri...92&pic=9365

    Zitat

    Original von Lothar Frohwein
    Ich glaube, es gibt keine Handball-Schieris, die Spieler siezen. Nicht einmal in den untersten Klassen, wo es gelegentlich vorkommt, dass Leute nur pfeifen, um einmal pro Woche für 60 Minuten "Chef" zu sein..

    Was bleibt Mann denn sonst, wenn er verheiratet ist.

    Standardspruch meines Partners bei Damenspielen:

    Wir sind beide seit über 20 Jahren verheiratet und geniessen es, deshalb endlich mal wieder eine eigene Meinung haben zu dürfen.
    Also...

    @ härter schneller,

    1.) ich biete jedem an, der über unsere Leistungen mit uns diskutieren will, nach dm Duschen, ca. 30 Minuten nach Spielende, zu uns in die Kabine zu kommen.
    2.) Hast du auch schon mal Einspruch wg. deiner schlechten leistungen als Spielerin angekündigt
    3.) wie definierst du schlechte Leistung

    Dany, bin seit 31 Jahren Schiri, aber scheinbar bist du nicht auf dem Laufenden.Der Videobeweis ist im Handball meines Wissens nach bisher als Beweismittel nicht zugelassen.
    Meine Frage war auch nicht,ob Schiris Fehler machen, sondern ob sie Fehler machen dürfen.
    Ich gehe so gar soweit,zu behaupten, das Fehler abgesehen von echten Regelverstössen kaum Einfluss auf das Spielergebnis haben, weil sie auf beide Parteien den gleichen Einfluss haben.
    Mir persönlich ist es lieber von einem Gespann gepfiffen zu werden, das eine klare Linie erkennen lässt und deren Entscheidungen in derselben Situation immer vorhersehbar sind auch wenn sie z. B. eine seltsame Auslegung für die Schrittregel haben, als von Kollegen bei denen ich für zwei gleiche Verstösse 3 verschiedene Strafen ausgesprochen werden.

    In diesem Zusammenhang möchte ich mal abgesehen von einspruchsberechtigten Regelverstössen fragen, muss ich als Schiri fehlerlos sein, dürfen nur Spieler Fehler begehen ?
    Ich als Schiri bin doch nicht Jesus und unfehlbar.
    Ich nehme für mich das Recht in Anspruch, solange ich nicht jemanden absichtlich bevor- oder benachteilige, genausogut wie jeder Spieler auch einmal Fehler machen zu dürfen.Denn wenn der Perfektionismusanspruch gegenüber uns Schiris so weitergeht, wird bald niemand mehr Lust haben eine Pfeife in die Hand zu nehmen.
    Kapiert doch endlich mal, das Schiris auch nur Menschen und keine Maschinen sind und behandelt sie auch so.

    Karl, willst du damit den Werfer verteidigen ?
    Allein die Entschuldigung an den getroffenen Spieler " wollte den Schiri treffen", verbietet jede Interpretation oder würdest du mich auch nur wg. Körperverletzung verurteilen, wenn ich auf dich schiessen würde und deine Schulter statt des Herzens träfe und hinterher sagen würde, eigentlich wollte ich ihn töten ?

    Wird so ein Urteil zur Gewohnheit, werde ich persönlich dadurch reagieren, das ich Strafantrag wg. versuchter Körperverletzung stellen werde.Und ich würde mich garantiert nicht von Ordnern sondern von der Polizei zum Auto begleiten lassen.
    Gott sei Dank habe ich so etwas noch nie erleben müssen und habe immer stolz erzählt, das wir Handball-SR doch etwas besser geschützt sind als unsere Fussballkollegen, die auch schon mal auf dem Platz angerempelt werden.
    Ich würde mir auf jeden Fall die kleinste körperliche Berührung nicht einmal ein Zupfen amTrikot gefallen lassen.

    Den Vorschlag einer Mail-Aktion finde ich gut.
    Vielleicht könnten wir hier eine gemeinsame Formulierung dafür entwickeln.

    Am Wochenende auf Bezirksebene als Zuschauer gesehen in einer Halle mit Harzverbot.
    Nach 7_Meter_pfiff hat der Abwehrspieler als erstes den Ball in der Hand und reibt ihn deutlich erkennbar durch das nassgeschwitzte Trikot.

    Wie hättet ihr reagiert ?

    Folgende Situation:

    Ihr betretet gerade die Halle und seht, wie der Kreisläufer ohne Ballbesitz oder gerade angespielt wird, dem Abwehrspieler mit angewinkeltem Ellenbogen ins Gesicht schlägt.
    Jetzt eure Entscheidung, bitte nicht weiterlesen.


    Abends seht ihr das Video dieses Spieles.

    Folgende Situation:

    35:03 Minute,der Kreisläufer läuft von der Mittelposition nach halblinks, wird angespielt, der Abwehrspieler klemmt seinen Arm ein und reisst den eingeklemmten Arm im Fallen noch hoch, Schirientscheidung Freiwurf

    36;32 derselbe Angreifer springt von halbrechts in den Kreis und wird von hinten mit beiden Armen in den Rücken gestossen Schirientscheidung Freiwurf
    36:42, dieser Spieler geht jetzt an den Kreis, der Abwehrspieler stösst ihn mit beiden Händen in den Rücken, er stolpert und beim Wiederaufstehen stösst ihn der Abwehrspieler noch einmal zu Boden,jetzt passiert das oben geschilderte Foul
    Eure Beurteilung ?


    Diese Situation fand übrigens beim Spiel Deutschland - Russland bei der EM statt.
    Ich war gerade nach Hause gekommen, als mir genau dieses Foul sah und habe auch sofort von Ausschluss gesprochen.
    .

    @ HVS-SR

    du hast den Knackpunkt der Schiri`s vollkommen richtig erkannt.
    Die Situation in der Zeitz die Nr. 20 eingeklemmt hat, war der Knackpunkt, der die Härte zur Brutalität werden liess.
    Die Spieler testen nur aus, was sie dürfen.Die Anzahl der Strafen gegen uns war ok, aber m. Meinung nach für die falschen Fouls.
    Deine Beurteilung der Situation ist genau richtig.
    Genauso wichtig wie Regelkenntnis ist es nämlich ein Spiel lesen zu können, d. h. zu erkennen, wann kann ich Vorteil laufen lassen und eine normale spiel- und situationsbedingte Härte tolerieren oder wann muss ich deutlich machen, das jetzt Schluss mit lustig ist.

    Wären die Beiden zu diesem Zeitpunkt runtergeflogen, wären die Rot- bzw. ausschlussverdächtigen Fouls nicht passiert.

    A-Jugendspiel,Alleinansetzung,und dementsprechend wenig Spielraum Feinheiten zu sehen, der kleinste Spieler bekommt reihenweise die härtesten, körperlichen Atteacken ab uns so fallen insgesamt 5 Zeitstrafen in einer Halbzeit gegen seine Gegenspieler.
    In der Halbzeit bekomme ich den Hinweis, das dieser Giftzweg seine Gegenspieler anspuckt.Und richtig er hat nur noch eine Minute in der 2. Halbzeit gespielt.
    Herrenspiel ca. 9 Minuten noch zu spielen, Heimmannschaft liegt mit 3 Toren hinten, der liebe Schirikollege,der als Vertreter der Heimmannschaft am Zeitnehmertisch sitzt, pfeift zufällig gerade jetzt bei Steilangriff der Gastmannschaft 2* Wechselfehler.
    Da ich ihn und seine Einstellung seit langem kenne, unterstelle ich ihm Absicht.
    Da es aber nicht gesehen habe, selbstverständlich das regelkonforme Procedere , ohne seine Entscheidung anzuzweifeln.Da auch kein Sekretär da war, hatte wir bei dem Spielstand und der zu erwartenden Schlusshektik auch keine Lust auch noch die Aufgaben mitzuerledigen.
    Danach habe ich mich bei jedem Ballbesitz der Heimmannschaft direkt neben den Auswechselraum gestellt
    Warum die ihren besten Rückraumschützen nicht mehr gewechselt haben, weiss ich auch nicht.