Beiträge von jfherden

    Naja, wie schon gesagt: Die Tests sind je nach Verband unterschiedlich, im Normalfall veranstaltet entweder der Bezirk oder der Kreis die Lehrgänge. Bei uns war es ein Samstag Nachmittag und ein Sonntag vormittag. Am Sonntag Nachmittag ein paar Spiele bei einem Jugendturnier. Da bei der Ausbildung Praxis Pflicht ist, wird es meist so gehandhabt, dass in "richtigen" Spielen geübt wird (ich denke, da lernt man auch mehr als in irgendwelchen gestellten Übungen).
    Der schriftliche Regeltest ist die einzige Prüfung, die Leitung der Spiele danach ist keine Prüfung an sich sondern wie oben gesagt, die Umsetzung der Praxispflicht in der Ausbildung der Schiedsrichter.

    Tja, das ist Geschmackssache. Ich denke, dass man als alleiniger Schiedsrichter an der Torauslinie das Kreisgeschehen besser beobachten kann und auch den Rückraum gut im Blick hat. Wie mans dreht und wendet: Du hast immer irgendwen vor dir stehen.... Also ist es Geschmackssache, wo du stehst

    Nein, ein einfaches Wackeln gilt hierbei auch noch nicht unbedingt als Bewegung. Auch werte ich als Schiri eine seitwärtige Bewegung nicht als "Bewegung" im Sinne des Stürmerfouls. Erst mit eine aktive Bewegung auf den Angreifer zu geht er das Risiko ein, vom Gegenspieler in einer Art getroffen zu werden, die normalerweise als Stürmerfoul gewertet werden würde. Aber da er dieses Risiko durch seine eigene Aktion bewusst eingeht, kann in diesem Falle bei normaler Aktion des Angreifers nicht auf Stürmerfoul entschieden werden.
    Dies kann und darf allerdings auch kein Freibrief für den Angreifer sein, dass er ohne Bestrafung foulen darf. Wie isi schon gesagt hat: Mit dem Kopf gegen den Angreifer oder mit ausgefahrenen Ellenbogen begeht der Angreifer nach wie vor ein Stürmerfoul. Allerdings ist die Entscheidung auf Stürmerfoul auf diese ersichtlich vorsätzlichen Aktionen des Angreifers beschränkt.
    Zum Schluss eine Einschränkung der Seitwärtsbewegung: Wenn der Abwehrspieler durch eine Seitwärtsbewegung verhältnismäßig weit von seinem ursprünglichen Standpunkt in den Laufweg des Angreifers bewegt, so werte ich diese Bewegung auch als Bewegung "auf den Angreifer zu", auch wenn es besser "in den Passweg des Angreifers" heißen müsste. Folglich kann auch hier nur bei vorsätzlichen Regelverstößen (Kopf vorweg, Ellenbogen, in die Abwehr hineindrehen) Stürmerfoul gegeben werden.

    Da hat Trapp recht.... Und wenn du mal hochrechnen würdest, dann kämst du auch wasweißichwieviele Entscheidungen, allein pro Halbzeit, wo man dir die Entscheidungen erklären könnte. Und da soll sich ein Schiri hinterher noch an alle erinnern können? Tut mir leid aber das ist unmöglich...
    Klar wär es besser, wenn alle Schiris auf ihre Fitness getestet würde, aber wie derrodi das schon treffend gesagt hat: es gibt zu wenig Schiris, aber das hast du ja auch schon selbst gesagt :)
    Ich denke, du solltest einige Entscheidungen auch einfach so hinnehmen, denn bei den meisten Schiedsrichtern erreichst du mit Diskussionen nichts... Es sind nämlich auch nicht die Entscheidungen der Schiedsrichter, die Spiele entscheiden, sondern die Spieler die sich darüber aufregen : )

    Naja, die Regel gibt es zwar her. Aber ob nun Wechselfehler oder vergessenes Abmelden: Diese "Härte" in der Entscheidung halte ich dennoch für unangebracht. Solche Schiedsrichter, die dies vorsätzlich machen, sollten sich nicht wundern, dass sie beschimpft werden. Ich kann diese Vorgehensweise nicht gutheißen, weil sie einfach den Sport kaputt macht. Wie Laura schon gesagt hat: Wenn man blutet, macht man sich nicht so sehr die Gedanken um die Regeln. Auch wenn Regeln sein müssen und wenn sie da sind, müssen sie auch eingehalten werden. Aber keine Regel ohne Ausnahme! Und wann man diese Ausnahmen macht, darüber entscheidet das Fingerspitzengefühl. Daran kann man einen guten von einem sehr guten Schiedsrichter unterscheiden.
    In einigen Situationen sollte man sich als Schiedsrichter nicht so wichtig nehmen, wie es einige tun. Da muss man auch mal wegschauen können. Der Spielfluss und die Atmosphäre/das Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Spielern/Trainern/Zuschauern wird es danken.

    Ich denke mal, um echte Wechselfehler brauchen wir uns nicht zu streiten. Aber, und da will ich (auch wenn ich Schiedsrichter bin) mich ganz klar gegen die Entscheidung des Schiedsrichters aussprechen. Diese Entscheidung war mehr als unglücklich. Sie war vielmehr sehr dumm, da sie das Verhältnis zwischen Spielern/Trainern und Schiris (von den Zuschauern ganz zu schweigen) negativ beeinflussen.
    Diese Entscheidung empfinde ich als mangelndes Fingerspitzengefühl (auch wenn die Regeln es hergeben!). Darüber, dass ein Spieler nicht mehr über die Regeln nachdenkt, wenn er verletzt ist, kann man streiten. Insbesondere, wenn er beim rausrennen jemanden anders gefährdet (beim TG z.B.). Aber bei einer solchen Situation sehe ich keinerlei Anlass 2 Minuten zu geben. Im Gegenteil: Ich denke, man darf sie nicht geben, sonst macht man diesen Sport kaputt.
    Wenn man dem Schiedsrichter zu Gute hält, dass er nicht gesehen hat, dass die Spielerin blutet und von einem "normalen" Wechselfehler ausgegangen ist, dann kann man die Entscheidung akzeptieren. Aber hier sollte der Schiedsrichter Mut genug haben, Fehler einzugestehen (genau die Sache, die ich weiter oben schon mal geschrieben habe - die 2 Minuten-Strafe für den falschen Spieler), und die 2-Minuten-Strafe zurückzunehmen. Und wer mir sagt, dass er das nicht kann, der sollte sich Regel 17:12 genauer anschauen. (Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenfeststellungen, und nur Entscheidungen gegen die Regeln sind einspruchswürdig).

    Klar, man sammelt Erfahrungen, je öfter man pfeift. Aber in einigen Situationen kann man einfach nicht mehr überlegen, ob und wie man pfeift. Diese Entscheidungen trifft man dann aus dem Bauch heraus, wenn man sich in die Spieler hineinversetzen kann...
    Wenn man als Spieler entsprechende Situationen schon mal erlebt hat, sind die einfach so in den Erinnerungen drin, dann lassen sich die Entscheidungen leichter treffen, als wenn man sich erst mal die Regeln vorbetet.
    Meist sind dies die Vorteilsentscheidungen, in denen man sich dann vorstellt: "könnte man als Spieler aus dieser Situation etwas machen, oder ist das hoffnungslos?" und dem entsprechend muss man dann auch handeln.
    Als Schiedsrichter zu pfeifen ohne selbst Handball zu spielen bedeutet einfach, dass es ungemein schwerer ist, ein bestimmtes Niveau zu erreichen, als Kollegen, die nebenbei noch spielen und so "spielerisch" ihr Potential erweitern.
    Ich habe auch angefangen mit Pfeifen, als ich gerade mal eine Saison Spielerfahrung hatte, aber nebenbei habe ich dann halt weitergespielt und Erfahrungen gesammelt, die ich als Schiedsrichter auch anwenden konnte.
    Mein Fazit also: Wenn du gleichzeitig Spieler bist, fällt dir das gute pfeifen nicht so schwer. Was nicht heißen soll, dass man als Schiedsrichter nicht gut sein kann, wenn man nur Schiedsrichter ist und kein Spieler.

    Naja, Wechselfehler kann schon sein... aber ich habe es schon oft erlebt, dass Spieler wenn sie verletzt sind, einfach so in die Kabine laufen, auf dem schnellsten Wege sozusagen :)
    Und wenn dazu noch ein Schiri kommt, der nen schlechten Tag hat oder einfach ein falsches Regelverständnis hat, dann kann das schon passieren... (mit den 2 Minuten)

    Wie Trapp schon richtig die Regeln zitiert hat: Laut Erläuterung 5 des Regelwerks ist "Schauspielerei", oder "Vortäuschen einer Regelwidrigkeit" ein unsportliches Verhalten, das laut Regel 16:1d progressiv zu bestrafen ist.
    Progressiv heißt im Sinne der Regeln: Gelb, 2-min, 2-min, 2-min/Rot.
    Das heißt aber nicht, dass man in besonderen Fällen (siehe mein Beitrag oben) nicht auch direkt 2-min oder Rot geben kann.

    derrodi: Das mit dem nicht mitbekommen, dass ein Spieler am Boden liegt, kann sehr wohl auch bei zwei Schiedsrichtern vorkommen. In einem sehr hektischen Spiel der Senioren oder Männer passiert so etwas schon mal. Schiedsrichter sind auch nur Menschen, auch wenn sie es hätten sehen müssen (sie müssten ihre Augen überall haben), sind sie manchmal auf Hilfe angewiesen.
    Laut Regelwerk muss sich ein Spieler beim Schiedsrichter oder Zeitnehmer/Sekretär abmelden, wenn er das Spielgeschehen verlässt. Auch wenn es in diesem Fall mehr als lächerlich ist, wäre die Strafe regelkonform. Wie gesagt, ich hätte sie hier auch nicht unbedingt gegeben ; )

    Und noch eine Sache zur Hilfe: In einer sehr unübersichtlichen Situation haben mein Partner und ich (gleichzeitig) einem Spieler auf Grund eines relativ harten Fouls 2 Minuten gegeben und gleichzeitig T-O. Der bestrafte Spieler hat sich heftig beschwert. Dann kam ein anderer Spieler auf und zu und meinte: "Er war es nicht. Ich war es." Das fand ich vorbildlich, auch wenn ich ihn dafür 2 Minuten auf die Bank schicken musste : )

    Klar, ist es möglich, durch zuschauen und Regeln anlesen, sich ein Bild von den ganzen Abläufen auf dem Spielfeld zu machen. Auch kann man sich die Kondition für das anfallende Laufpensum auch irgendwo anders holen. Nur eins sollte man nicht vergessen: Um wirklich gut als Schiedsrichter tätig zu sein, muss man das Gefühl (dieses oftbeschriebene Fingerspitzengefühl) entwickeln oder haben. Und das entwickelt man meiner Meinung nach nur, wenn man selbst spielt.
    Schulturniere habe ich auch schon gepfiffen, da hat man es meist mit Amateuren zu tun. Außerdem sind die Lehrer froh, wenn sie jemanden haben, der beim nächsten Mal pfeift *g*

    derrodi: Nicht dass du meine Message falsch verstehst, ich glaube schon dass du gut pfeifst, das wurde dir ja schon öfter bestätigt. Nur solltest du versuchen, irgendwo Spielpraxis zu sammeln (andere Stadt?). Das aus dem einen Grund, weil du dich im Spiel das ein oder andere Mal fragen wirst: Was hätte ich an der Stelle des Spielers gemacht? Das ist wichtig, um z.B. Vorteilsentscheidungen besser treffen zu können.

    Tja, das sieht man nicht unbedingt sofort, insbesondere muss man dabei auch noch unterscheiden, ob der Spieler wirklich verletzt ist oder nur schauspielert.
    Zu 1: Wenn ich so etwas nicht sehe, bin ich auch auf (sprachlich angemessene) Kommentare von anderen Spielern oder Trainern angewiesen und bin auch dankbar dafür (Nur kein: "Ey, Schiri... der liegt da am Boden. Pfeif doch mal endlich ab!" - Alles schon vorgekommen.)
    Zu 2: Lieber pfeife ich das spiel einmal zu oft ab (passiert im Handball eh schon oft genug), als einmal zu wenig. Wenn es sich dann wirklich um einen Schauspieler handelt, kann ich immer noch entsprechend weiter bestrafen. 7-m, falls durch das Abpfeifen eine klare Torchance vereitelt wurde. Das ist oftmals Strafe genug, da durch die Schauspielerei eigentlich das schnelle Tor verhindert werden sollte, meist kriegt der entsprechende Spieler dann von seinem eigenen Team einen auf den Deckel.
    Aber es ist auch schon vorgekommen, dass der verletzte Spieler sofort nach dem ich abgepfiffen hatte, aufgesprungen ist und noch in der selben Situation einen anderen Spieler (aus unserer Sicht absichtlich) umgerannt hatte. Da war ich mir mit meinem Partner (und nach dem Spiel auch mit dem Trainer des entsprechenden Spielers) einig, dass in diesem Fall der Rote Karton angebracht war. Man kann diese Entscheidung als hart betrachten, aber ich finde sie gerechtfertigt, zumal der Spieler keinerlei Sperre davongetragen hat.

    Aber mal was anderes: Was sollte eurer Meinung nach Vorrang haben? Die Ausbildung von Jungschiedsrichtern oder die Tabellensituation in beispielsweise der D-Jugend (Wie jhl sie beschrieben hat)? Ich meine das ganze eher grundsätzlich.

    Wobei die wirklich kompetenten Tipps eher in der Minderzahl ist. Ich habe oft genug mitbekommen, dass erfahrenen Schiedsrichtern Neulingen Tipps gegeben haben. Die haben dann nachgefragt warum das so ist, da haben die Erfahrenen nur geantwortet: "Das ist halt so, nimm es einfach hin!"
    Auf solche Tipps kann ich sehr gut verzichten. Außerdem denke ich dass man durch eigene Erfahrung eine Menge lernt, mehr aus den meisten (auch noch so gut gemeinten) Ratschlägen.

    Trapp:
    da geb ich dir voll und ganz Recht. Nur einige Neulinge haben nicht deine Überzeugung vom Ganzen. Im Allgemeinen sollte man sowieso sagen, dass Jugendspieler nur Schiedsrichter werden sollten, wenn sie es wirklich wollen. Und nicht, damit der Verein seine Quote voll bekommt. Auch wenn wir so nicht wirklich mehr Schiedsrichter bekommen. Aber was nutzen uns Schiris, die ein Jahr pfeifen und dann doch wieder aussteigen? Gut, wir haben unser Problem (zu wenige Schiedsrichter) um ein Jahr aufgeschoben. Aber das bringt uns doch nicht effektiv weiter, oder?
    Vielmehr sollte Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass Schiedsrichter gebraucht werden. Aber da muss sich wiederum jemand bereit erklären und wir haben das gleiche Problem wie mit dem Video: Keiner macht es.

    Trapp:
    da hast du mit Sicherheit eine seltene Erfahrung gemacht, wobei ich mich erinnere, dass mir so was ähnliches mit einem Trainer passiert ist. Aber was ich meinte ist nicht unbedingt, dass die Zuschauer laut schreien, was sie denken ("Kreis", "7-m" etc.) Nein, ich meine in erster Linie Beleidigungen gegenüber dem Schiedsrichter ("Was pfeifst du denn da für eine Scheiße!" etc.) Das muss nicht sein und ich denke dass es insbesondere Neulinge trifft, wenn sie so etwas hören und kein "dickes Fell" entwickelt haben.

    Ich habe auch mit Jugendspielen angefangen, und das ist auch gut so. Nach einigen Seniorenspielen sollte ich aushilfsweise mal eine E-Jugend pfeifen. Da ist mir aufgefallen, dass das deutlich schwieriger ist, als einige Seniorenspiele. Nicht, dass da so viel Härte oder Hektik drin wäre. Nein, den Kleinen musst du noch lang und breit erklären, warum du gepfiffen hast. Auch ist für die Kleinen eine gelbe Karte fast ein Weltuntergang.
    Das ganze erfordert viel Fingerspitzengefühl, da von den Bänken und aus dem Zuschauerraum meist ungerechtfertigte Äußerungen kommen, mit denen man auch umgehen können muss.
    Daher denke ich dass solche "besonderen" Spiele nicht von Neulingen geleitet werden sollten. Da sind C- oder B-Jugenspiele besser geeignet, weil da meist mehr Spielfluss vorhanden ist und auch eine grundlegende Regelkenntnis.
    Auch ist es eine oft gehandhabte Tatsache, dass Neulinge mit erfahrenen Schiedsrichtern zusammen pfeifen. Da bin ich gegen, weil die erfahrenen Schiedsrichter meist nicht genug für diese Aufgabe ausgebildet sind. Die pfeifen meist ihren Stil und lassen den Neulingen wenig Raum, sie pfeifen zu 80-90% selbst und lassen den Neulingen nicht die Möglichkeit selbst zu entscheiden. Dass diese Entscheidungen am Anfang falsch sein können ist normal, aber daraus lernt man. Aber vom "guten" Pfeifen des erfahrenen Schiedsrichter lernt man nicht so viel, wie wenn man selbst Fehler macht.
    Ich persönlich habe mich zusammen mit meinem Partner dagegen gewehrt, jeweils mit erfahrenen Schiedsrichtern zu pfeifen. Wir haben daraufhin zusammen als Gespann Erfahrungen gesammelt (positiv und negativ). Aber ich denke, dass unsere Entwicklung besser und positiver verlief als bei anderen Schiedsrichtern, die mit uns oder ein Jahr vor bzw. nach uns den Schein gemacht haben. Ich will nicht sagen, dass die schlechte Schiris geworden sind, aber ich denke, dass wir uns schneller entwickelt heban und "professionellere" Vorgehensweisen gelernt haben. So haben wir relativ schnell ein "dickes Fell" bekommen, das so viele Neulinge nicht bekommen, wenn sie mit erfahrenen Schiedsrichtern pfeifen, weil die ihnen die Arbeit abnehmen. Aber dieses fehlende dicke Fell bringt viele dazu, schnell aufzugeben, wenn sie allein auf Spiele "losgelassen" werden.
    Eine bessere Möglichkeit, die ich in der Zeit, als ich in meinem Verein Schiedsrichterwart war, auch angewandt habe, war, dass Neulinge im Gespann Spiele geleitet haben und von einem erfahrenen Schiedsrichter begleitet und auf Video aufgenommen werden. In der Pause und nach dem Spiel fanden Besprechungen statt, die mit dem Video zusammen ausgewertet wurden. Diese Methode ist, denke ich die beste, um die Neulinge auf die Spiele vorzubereiten und trotzdem die Kontrolle über die Leitung nicht zu verlieren, bzw. die Anleitung der Neulinge nicht zu vernachlässen.

    Tja, da sind wir bei einem leidigen Thema angelangt... Ohne Schiedsrichter geht überhaupt nix in diesem (wie in jedem) Sport. Daher finde ich es schade, dass die Schiedsrichter immer so schlecht gemacht werden und eigentlich immer als Buhmann da stehen, immer von Zuschauern und Beteiligten angemeckert werden. Das ist meistens auf mangelhafte Regelkenntnis zurückzuführen, aber auch oft durch emotionale Einflüsse.
    Wäre das nicht so extrem würden mit Sicherheit viel mehr junge Spieler den Schritt wagen und Schiedsrichter werden, oder auch länger als ein oder zwei Jahre dabei bleiben.