Naja, die Entscheidung, ob ein Spiel wiederholt wird, wird nicht an den nachfolgenden Strafen (oder wie stark ein Mannschaft mit und in Folge des Regelverstoßes benachteiligt wird) entschieden, sondern ob der Regelverstoß spielentscheidend war, also ob das regelwidrige Geben des Tores das Spiel hätte entscheiden können.
Das ist in diesem Fall meiner Meinung nach deutlich zu verneinen, wenn der Spielstand jedoch enger steht, dann kann es schon sein, dass der Protest zieht. Im Endeffekt ist es schon entscheidend, wie das Spiel im Endeffekt ausgegangen ist.
Auch wenn das Spiel mit 5 Toren 5 Min vor Schluss noch nicht entschieden sein muss, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Rot die Tore in deutlicher Unterzahl (div 2-Min und Dq) aufholt.
Wobei bei der Bewertung die zusätzlichen Hinausstellungen mit berücksichtigt wären. Wenn das Tor nicht gegeben worden wäre, hätten die Spieler nicht reklamiert und keine Strafe erhalten. Somit wäre der Vorsprung von 5 Toren mit voller Spieleranzahl durchaus zu schaffen gewesen.
Also muss ich meine Meinung von vorhin etwas korrigieren. Wenn davon ausgegangen wird, dass Rot in voller Mannschaftsstärke den Vorsprung hätte aufholen können, müsste der Einspruch durchkommen. Wenn das Spiel Tabellenerster (Weiß) gegen Tabellenletzter (Rot) war, dann ist dies nicht ohne weiteres vorauszusetzen. Aber wenn die Mannschaften gleich stark sind, bin ich der Meinung, dass der Einspruch durchkommen müsste.