Beiträge von jfherden

    Regel 15:7 sagt nur etwas über "Zunahestehen" aus, nicht über die exakte Nähe wie bei den anderen Würfen.

    Wenn ich als SR der Meinung bin, dass der Spieler "zu nahe" am Torwart steht um seinen Abwurf zu behindern, gebe ich Freiwurf (und bestrafe nach Regel 15:7 auch progressiv).

    Schon klar, ich will auch nicht grundsätzlich irgendwie D's und A's vertauschen bzw. austauschen.

    Nur geht es mir etwas gegen die Hutschnur, dass sich einige Spieler meinen alles erlauben zu können. Und in solchen Situationen kann eine Solche Entscheidung Denkzettel verteilen.

    Ein SR gibt eine Disqualifikation, formuliert den Tathergang aber derart unglücklich, dass die spielleitende Stelle daraus eine Tätlichkeit macht und den Spieler entsprechend 6 Monate sperrt.

    Wann kann man als Verein/Spieler/Mannschaft Einspruch gegen diese Entscheidung der spielleitenden Stelle einlegen, und wie lange hat man dafür Zeit? Zum Ende des Spiels ist ja nur die Entscheidung der SR bekannt, mit der man als Spieler/Mannschaft ja (meinetwegen auch nur zähneknirschend) einverstanden ist.

    An sich muss es doch eine schriftliche Kenntnisgabe der Strafe geben, nach deren Zugang doch erst die Frist beginnen kann, oder?

    Die Spielerin hat keine Andeutungen gemacht, den Ball spielen zu wollen. Deshalb ist es für mich kein Abwehrverhalten.

    Und ganz ehrlich: Wenn solche Bodychecks "nur" mit einer D wegen gesundheitsgefährdendem Angriff (wie Schwaniwolli schon gesagt hat: Ohne Sperre) geahndet werden, kann es sein, dass solche Situationen Mode machen bei knappen Spielständen. Dann riskiert man als Spieler doch 3-4 Minuten vor Schluss eine vorzeitige Dusche, um solch eine Situation zu "entschärfen".
    Insbesondere wenn eine SR dabei hingehen und auf Freiwurf entscheiden, weil die Spielerin den Ball noch nicht hatte => noch keine klare Torchance hatte.
    Zudem bestehen bei einem 7m eine größere Chance, den Ball zu halten, als aus vollem Lauf heraus.

    Und solch ein Massenverhalten lässt sich nur mit einem klaren Denkzettel vermeiden.


    Auch auf die Gefahr hin, dass mich das Sportgericht korrigiert: Ich würde im Spiel erstmal auf A entscheiden.
    Einige Vereine legen nicht mal einen Einspruch ein. Und wenn: Wie gesagt, notfalls wird meine Entscheidung korrigiert.

    Noch weiter gedacht: Selbst wenn keine Sperre nach dem Spiel kommt, ist das doch eine empfindliche Strafe bereits während des Spiels, wenn die Mannschaft nicht ergänzen darf.
    Und ich nehme an, dass solch ein Spiel auf Grund einer solchen SR-Entscheidung nicht wiederholt wird. Denn die sind (wie wir anderweitig ja schon mal gesagt haben) nicht anfechtbar, da sie Tatsachenentscheidungen sind.

    Was würde mir als SR in solch einem Falle als Konsequenz drohen?
    Mal vorausgesetzt, dass solch eine Situation einmal in dreihundert Spielen vorkommt und ich nicht jede Woche mit solch einer Entscheidung "auffalle".

    Eben drum.
    Die Aktion (der gesamte Wechselvorgang) war nur dazu geplant, dass die Gegenspielerin zu Fall gebracht werden kann. Zumindest sieht die Aktion ja auch so aus.
    Und das restliche Spiel hat nicht viel mit dieser Situation zu tun.

    Also lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster: Ich hätte im Spiel die Arme gekreuzt.

    Der Wechsel wurde ja nur durchgeführt, damit die gegnerische Spielerin zu Fall zu bringen. Wer weiß ob das ganze auch noch ein Wechselfehler war.
    Ganz klar Rot und 7m.

    Nur noch eine kleine Frage am Rande: Kann ich da nicht auch nen Ausschluss geben? Schließlich war die Aktion offensichtlich klar geplant.

    Regel 8:7 Kommentar:
    Eine Tätlichkeit wird im Sinne der vorliegenden Regel als besonders starker und absichtlicher Angriff auf den Körper einer anderen Person (Spieler, Schiedsrichter, Zeitnehmer/ Sekretär, Mannschaftsoffizieller, Delegierter, Zuschauer, usw.) definiert. Es ist mit anderen Worten also nicht einfach eine Affekthandlung oder das Ergebnis unachtsamer und übertriebener Methoden beim Abwehrversuch. Anspucken wird ausdrücklich als Tätlichkeit erachtet.

    Dass die Aktion keine Affekthandlung oder ein Ergebnis unachtsamer und übertriebener Methoden beim Abwehrversuch ist, ist doch unbestritten, oder?

    Also evtl. Ausschluss?

    Zitat

    Original von Butzi0815
    Genau, mir gings nur um das Strafmaß.
    Denn ich habe sie nach dem Spiel lediglich das gefragt, was ich oben beschrieben hab und das auch in einem normalen Ton, ganz ohne Schimpfwörter und Beleidigungen.

    Sorry, aber allein die Frage würde ich als angesprochener SR auch als Beleidigung werten.
    Mit der Frage stellst du doch die Objektivität der SR in Frage. Und dass jeder SR sein bestes gibt, objektiv zu sein, müsste dir doch nach einiger Zeit hier im Forum klar sein oder?

    Dass die Ansetzung dumm gelaufen ist, kann halt mal passieren. Aber dann müssen die Beteiligten sich mal ein wenig zurücknehmen. Denn mit deiner Äußerung hat keiner was gewonnen, außer du... nämlich die 4 Wochen Sperre. Aber der "Denkzettel" hat bei dir anscheinend ja nicht gefruchtet. Sonst würdest du deine Aussage ja jetzt nicht als "normale Unterhaltung" rechtfertigen.

    Ich weiß auch nicht... Willst du dich darüber beklagen, dass du NUR vier Wochen bekommen hast?

    Mit solchen Gedanken bzw. Äußerungen sollte man überlegen, ob man beim Mannschaftssport überhaupt was zu suchen hat.

    Kommentare und Äußerungen sind ja in Ordnung, auch Meckerei. Aber Beleidigungen haben nix mit dem Sport zu tun und gehören einfach nicht dazu. Und wer andere auf dem Spielfeld beleidigt, der sollte Zeit bekommen, in Ruhe darüber nachzudenken. Aber dafür scheint mir bei einigen Leuten 4 Wochen etwas wenig. Da hilft nur der Griff ins Portemonnaie... Dumm nur, wenn der Verein das ganze bezahlt, dann ist die Wirkung verfehlt.

    Dabei ist halt die Frage, in wiefern sich (bzw. ihren Kindern) die Eltern dabei nicht selbst schaden. Das müsste man den mal klarmachen können.
    Da müssten auch Trainer mal auf die Tribüne rufen, dass da mal Ruhe ist. Auf die Trainer wird meistens mehr gehört als auf die SR.

    Solche Jugendmannschaften zu coachen, zu betreuen und zu pfeifen bedeutet eine große Verantwortung zu haben.

    Gut, wenn du alles so meinst, wie du es geschrieben hast: OK!
    Dann möchte ich mich bei dir entschuldigen.

    Es gibt nur viele Trainer, die anders denken als sie es sagen. Und darauf waren meine Antworten zu deinem Post ausgerichtet.


    Wie bereits vorher geschrieben, liegt mir gar nix daran, dich großartig anzugreifen. Ich kenne dich nicht, deine Art und Weise zu coachen ebenfalls nicht.
    Die Antworten waren eher allgemein gemeint, auch wenn sie anders rüberkommen.


    Regelwidrigkeiten sollten in keinem Falle angewöhnt werden. Aber das ist im üblichen Fall die Arbeit des Trainers. Und die Arbeit der SR ist, darüber zu wachen, dass die Fehler nicht gemacht werden, bzw. wenn sie gemacht werden, dass sie geahndet werden. Aber gerade in dem Bereich der E-Jugend sollte nachsichtig gehandelt werden.

    Ich bin sicherlich kein Engel, aber ich sage auch von mir, dass ich nicht Trainer einer E-Jugend sein möchte, weil da mehr zugehört, als nur coachen zu können. An sich müsstest du auch Lehrer sein.
    Ich persönlich pfeife auch nicht gerne E-Jugend.
    Gegen Trainer im Seniorenbereich die meckern habe ich nix, solange sie nicht beleidigen.

    Wer ist in solchen Dingen Verursacher? Klar der Trainer, wenn er fälscht. Aber doch auch alle, die Mitwisser sind oder? Sprich, der Spieler. Aber auch Mannschaftskollegen, die das wissen.
    Also komplett die ganze Mannschaft sperren :)

    Wie jhl schon geschrieben hat, sollte es in der E-Jugend nicht auf Erfolg ankommen, sondern darauf, dass die Kinder (! auf keinen Fall kleine Erwachsene, davon würd ich 5-6 Jahre später sprechen, denn viele Jugendliche sind schon volljährig, aber noch lange nicht erwachsen!!!) den Spaß am Spiel nicht verlieren.
    Dass wir regelkonform bleiben müssen, ist klar. Das hat auch niemand bestritten. Auch dass regelwidrige Tore nicht anerkannt werden dürfen ist klar. Aber bei einem Abspiel Schritte zu pfeifen oder einen zufälligen Fußtreffer abzupfeifen, zeugt von einem großen Dachschaden seitens der SR.

    Zitat

    Original von harmi
    Ohne sagen zu wollen, dass wir verpfiffen wurden (dann müßte ich dem Schiri ja Absicht unterstellen), [...]


    Aber eigentlich willst du dem SR Absicht unterstellen, ihn womöglich auch noch dafür verantwortlich machen, dass ihr verloren habt, oder? Liege ich mit der Vermutung falsch?

    Zitat

    Original von harmi
    kann ich behaupten, dass mindestens sechs Tore nach Schrittfehlern oder Betreten des Kreises gepfiffen wurden.


    Natürlich alle bei euren Gegnern! Deine Spieler machen solche Fehler nicht. Und wenn, dann hat der SR das gleich abgepfiffen. Oder du hast in den Situationen "zufällig" nicht hingeschaut sondern irgendwas notiert, stimmts?

    Zitat

    Original von harmi
    Da die Angreiferin allerdings jedesmal auch beim Wurf behindert wurde, hätte es Freiwurf für die angreifende Mannschaft geben müssen, aber kein Tor (Meine persönliche Meinung).
    Ob der Tabellenführer dann trotzdem das ein oder andere Tor geworfen hätte, sei natürlich dahin gestellt.


    DIE Angreiferin hätte bei regelkonformem Pfeifen der SR genau sieben Tore weniger geworfen und ihr hättet gewonnen, oder?

    Zitat

    Original von harmi
    Es geht mit auch nicht darum, ob wir dieses Spiel hätten gewinnen können, sondern einfach um die Regelauslegung.


    Sicher, es geht immer nur ums Prinzip!

    Zitat

    Original von harmi
    Auf dem Feld standen fast ausschließlich Spielerinnen des älteren Jahrgangs, da kann man schon mal was abpfeifen, sonst lernen sie es falsch.


    Regeln lernen können die Spieler noch in der D- und C-Jugend. Wenn man das gut aufzieht, reicht das allemal. Willst du Kinder mit 6 Jahren mit Regeln bombardieren und sagen: "Wenn du die Regeln nächste Woche nicht kannst, läufst du drei Runden extra zum Aufwärmen"?

    Zitat

    Original von harmi
    Mich stört halt die Aussage des Schiri: "da habe ich Vorteil laufen lassen".

    Vorteil ist für mich, wenn trotz eines Fouls ein regelkonformes Tor gegeben wird, aber nicht wenn der Angreifer noch mehrere Schritte ohne zu prellen machen darf oder sogar in den Kreis trteten darf.


    Sicher, Vorteil war das nicht. Da hast du vollkommen Recht.

    Zitat

    Original von harmi
    Wie gesagt, ich hätte ja nicht den Schrittfehler, sondern das Foul gepfiffen.


    Aber deine Abwehrspieler gehören dabei bitte mit Samthandschuhen angefasst, also bitte keine Gelbe Karte. Sonst fangen die noch an zu weinen.

    Zitat

    Original von harmi
    Trainer sollten immer Vorbild sein. Ich habe zwar auch zwei mal von der Bank "Schritte" oder "Kreis" gerufen, aber wer tut das nicht? Ich habe mich in der Halbzeit und nach dem Spiel vernünftig mit dem gegnerischen Trainer und dem Schiri unterhalten.


    Ein oder zwei Mal? Ich glaube da hast du dich kräftig verzählt. Du sagst ja selbst, dass mindestens 6 Tore auf Grund von Schrittfehlern oder Betreten des Kreises gefallen sind. Da hast du nix gesagt? Oder waren die anderen (ungezählten) Äußerungen nicht so harmlos wie "Kreis" oder Schritte"?

    Zitat

    Original von harmi
    @ Ulle:
    genau so hätte ich gepfiffen


    Ulle hat nix anderes gesagt als wir beiden, nur um den (logischen) Zusatz ergänzt, dass das Spiel grundsätzlich nach den Regeln geleitet werden muss.

    Zitat

    Original von harmi
    @ Mannheimer:
    so wird es auch im Großen und Ganzen gehandhabt. Es ärgert mich halt nur, dass bei den technisch starken Spielerinnen nicht etwas konsequenter gepfiffen wird.


    Das ärgert dich aber nur solange, wie die technisch stärkeren Spielerinnen beim Gegner spielen. Oder es ärgert dich, dass die technisch stärkeren Spielerinnen nicht bei dir in der Mannschaft spielen.


    Genau diese Art von Trainer (nichts gegen dich als Person, harmi!) bringen mich auf die Palme. Dieser Eifer ist bei C- oder B-Jugendmannschaften angebracht, nur hier völlig fehl am Platze. Genau wie die bereits zitierten "Profieltern".
    Die Liste von Äußerungen und Einwürfen seitens der Trainer und Eltern, die ich hier anbringen kann, ist ellenlang. Das geht vom permanenten Gemeckere ("Kreis", "Schritte", "Foul" etc.) über Aufforderungen zur Regelwidrigkeit ("Mach ihn fest", "Mach ihn um" etc.) bis hin zu handfesten Beleidigungen, sei es gegen SR oder auch gegen Spieler ("Wie kann man nur so einen Mist pfeifen, du Penner" etc.)
    Wenn ich ein E-Jugend-Spiel pfeife, dann nehme ich Karten nur mit auf den Platz, falls sich Trainer oder Betreuer als die großen Macker aufspielen müssen.

    Bestes Beispiel in der Kategorie "Vorbild" ist ein Spieler, der jahrelang von seinem Vater trainiert wurde, der immer am Meckern und beleidigen ist. Der Spieler hat in einer Saison an drei (!) Spielen teilgenommen, weil er für die anderen Spiele wegen SR-Beleidigungen gesperrt wurde. Mittlerweile spielt er kein Handball mehr, wahrscheinlich ist ihm das irgendwann zu dumm geworden. Oder der Verein hat sich irgendwann an ihn gewandt, dass er seine Strafgelder selbst bezahlt.


    Wer sich bei E-Jugendspielen auf den Trainerstuhl setzt, der sollte (genauso wie die SR, die diese Spiele leiten) besonders ausgebildet sein, und sich insbesondere zu beherrschen wissen. Bei solchen Spielen sollte nicht der Erfolg im Vordergrund stehen sondern der Lernerfolg. Und da müssen SR und Trainer zusammenarbeiten, sonst bringt das nix.

    Wenn meine Kinder später mal Handball spielen wollen, möchte ich sie nicht solchen "Erfolgstrainern" (auch ersatzweise: HB-Männchen) anvertrauen.


    EDIT: Noch eine Sache zum Schluss: Bei solchen Diskussionen sollte die Vereinsbrille abgesetzt werden, denn nur wenn wir wirklich losgelöst von Tabellenständen oder Vereinszugehörigkeiten diskutieren, bringt das was.

    Hallo, ihr redet von 9-10 jährigen Pimpfen!

    Mal abgesehen davon, was uns die Regeln hier vorschreiben, sollten wir die Nachwuchsspieler nicht mit allzu kleinlicher Pfeiferei oder wildem Kartengewedel verschrecken.
    Zur Leitung eines E- oder D-Jugend-Spiels gehört weit mehr als der Besitz eines SR-Scheins oder auch mehr als nur Erfahrung.

    Hier muss man ganz klar einen Kompromiss zwischen Spielfluss und Regelwerk finden. Das kann auch mal bedeuten, dass ein Schritt- oder Fußfehler nicht gepfiffen wird.
    Die Kinder lernen doch erstmal mit dem Ball umzugehen. Später, in der D- oder C-Jugend kann man dann langsam (aber sicher) mit der Regelkunde beginnen.

    Dass solch eine Pfeifeinstellung auf beiden Seiten "gerecht" gehalten werden muss, ist selbstverständlich. Dass man auch eingreifen muss, bevor irgendwer verletzt werden kann, ist auch klar.


    Aber für mich persönlich ist eine "Profi"-Einstellung insbesondere bei Trainern und Betreuern (aber auch bei Eltern, die zuschauen) hier fehl am Platze. Mir schon untergekommen sind Trainer die in E-Jugend-Spielen aufs Feld brüllen: "Mach sie doch fest" oder "Das war doch Kreis, du Penner".
    Solche Leute sollten sich überlegen, dass sie eine Vorbildfunktion für die Kleinen haben.

    Wenn wir so an die Nachwuchsarbeit rangehen, sollten wir uns nicht wundern, wenn kein Jugendlicher mehr Handball spielen will..

    So, und jetzt nehmt mich auseinander ;)

    Wieder einmal das vielgescholtene und vielgepriesene Fingerspitzengefühl. Wenn "junge" SR wie wir solche Gesten bzw. Aktionen mit dem Finger bringen würden, würde der entsprechende Trainer bzw. Offizielle erst recht aus der Hose springen und uns wahrscheinlich an die Gurgel.
    So etwas kannst du dir nur da erlauben, wo du weißt dass es so ankommt wie du es gemeint hast.
    Davon gehe ich bei Schwaniwolli mal aus, dass er das nicht bei jedem Offiziellen macht.

    Wie schon gesagt, muss jeder seinen Stil herausfinden und pflegen. Nur so kommt es überzeugend rüber. Ob das spaßige Antworten sind oder ein Lächeln oder böse Blicke, bleibt jedem selbst überlassen.