Beiträge von jfherden

    Hallo?!?!?

    Gehts euch allen noch gut?

    Wir brauchen den Nachwuchs. Und wenn sich mal einer darum kümmert, dass der ordentlich Spielpraxis bekommt, ist das nur zu unterstützen. Nicht selten ist es doch so, dass die 7-9 "Lieblingsspielerinnen" oder "Freundinnen der Tochter des Trainers" 47 Minuten spielen und die restlichen 3 Minuten dann (zwangsweise durch irgendwelche Verletzungen) mal andere Spielerinnen ran dürfen.
    Im Jugendbereich sollte man schon darauf abzielen, ein Spiel zu gewinnen. Aber was das Spiel hinterher für statistische Bedeutungen hat, kann doch im Endeffekt egal sein. Die Mädels oder Jungs freuen sich, dass sie das Spiel gewonnen haben. Wenn man dann nämlich schon mit Punkten und Tabelle anfängt, dann muss man im Zweifelsfalle auch noch erklären, warum am Ende die andere Mannschaft, gegen die man beide Spiele gewonnen hat, trotzdem vor einem die Meisterschaft gewinnt, nur weil die ein besseres Torverhältnis haben.

    Zur Frage, wann was gefördert und gefordert wird: Viele Trainer machen es grundverkehrt und sagen: Ab der C-Jugend wird hart und erfolgsorientiert trainiert.
    Wie läuft es denn mit den Spielerinnen und Spielern, die erst mit 15 oder 16 mit Handball anfangen? Die kommen doch nie in irgendwelche starren Trainingspläne von erfolgsgeilen Trainern rein. Die hängen doch immer hintenan und kriegen deswegen auch keine Spielpraxis.
    Die Förderung fängt dann an, wenn der Spieler/die Spielerin anfängt Handball zu spielen. Die Idealvorstellung, dass jemand mit 6 anfängt Handball zu spielen, ist eher selten vertreten. Und wenn, dann haben die Eltern ihn dort hin geschleppt.

    Ich finde die Idee gut, Jugendlichen Spielpraxis zu ermöglichen. Dass dabei Regeln gebrochen werden; nun gut, das muss halt so sein. Solange die Folgen in regelbarem Maße bleiben. Wenn eine solche Rotationsmannschaft gegen die Festspielmaßregeln verstößt: Kurzer Prozess, Punkte weg. Das ist ja, wie ich es verstanden habe, im Sinne aller. Wer dabei auf Prinzipien reitet, der hat die Aufgabe falsch verstanden.

    Denn die Sperre für einen Trainer, der diese Sachen absichtlich macht, halte ich für völligen Schwachsinn.

    Wichtig ist dabei, dass im Winter schon mal Verspätungen möglich sind, insb. wenn die Wetterverhältnisse bekannt sind. Auch wenn spätere Spieler (auch höherklassig) später beginnen sollten, muss hier evtl. mehr Zeit eingeplant sein. (Andererseits kann man auch voraussetzen, dass man sich bei solchem Wetter früher auf den Weg macht.)

    Zitat

    Original von Trapp
    Frag ich mich auch wie du das machen willst, denn laut Regeln hat der Schütze 3 sec. Zeit für die Ausführung des Wurfs was aber nicht bedeutet, dass der ball inerhalb dieser 3 sec. auch im Tor sein muss.
    Wenn der Schütze nun aber nur minimal vor Ablauf der Spielzeit uns somit auch vor Ablauf der 3 sec. wirft ist der Ball regulär geworfen worden, aber bei ertönen des Schlusssignals noch nicht im Tor und dem Spieler dann zu erklären er hätte was falsch gemacht und deshalb Pech gehabt, dabei dann viel Spaß.


    Der Zeitnehmer an der Uhr hat noch 1 Sekunde auf der Uhr. Ich korrigiere ihn, sage, dass ich noch 3 Sekunden auf meiner Uhr habe. Bevor jetzt irgendein Zeitnehmer versucht, 3 Sekunden Laufzeit auf der Anlage einzustellen, sag ich ihm: Ich nehm die Zeit. Und wenn ich merke, dass der Werfer vor Ablauf der Zeit wirft, warte ich mit dem Pfiff, bis der Wurf entschieden ist.

    Die andere Möglichkeit, dem Problem aus dem Weg zu gehen ist die Vorgehensweise des Kollegen aus Steinfurt

    BerndO: Also haben Mannschaften, die aus Verletzungsgründen oder aus Motivationsproblemen heraus ohne Offizielle anreisen, nicht die Möglichkeit ein TTO wahrzunehmen? Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

    Ellob: Das klingt so, als ob du die neuen Regeln schon im exakten endgültigen Wortlaut hast. Kannst du sie mir zuschicken?

    Ich denke auch, dass es dann keine Wiederholung geben kann, wenn der Ball sich vom Tor wegbewegt. Denn das Ergebnis ist denke ich eindeutig.
    Anders sieht die Situation aus, wenn sich der Ball nach wie vor aufs Tor zu bewegt (also ohne Abpfiff evtl. ins Tor gehen könnte).

    Ich handhabe die Situation übrigens etwas pragmatischer. Als SR habe ich nach Regel 17:10 das letzte Wort bei der Spielzeit. Ich sage ganz einfach, dass noch 3 Sekunden zu spielen sind. Dann erledigt sich die ganze Geschichte mit der evtl. Wiederholung von selbst: 7-m wird normal ausgeführt, der Spieler hat 3 Sekunden Zeit. Wenn er die nicht nutzt, selbst schuld. Geht übrigens auch bei solchen zeitkritischen Freiwürfen am Ende des Spiels.

    Zitat

    Original von Benni1953
    aber ein schönes Beispiel, wie man zielgerichtet Stimmungsmache betreibt und seine eigene Beurteilung vermeintlich untermauert.

    Danke :klatschen: Endlich mal ein Indiz für mein dumpfes Gefühl, was ich hier die ganze Zeit bei der Sache habe...

    Willst bzw. kannst du dich da wirklich drauf verlassen? Stell dir die Situation vor: Du annullierst ein gegebenes Tor bis zum Anpfiff wieder, der Zeitnehmer nimmt das Tor (aus welchem Anlass auch immer) nicht aus der Anzeige. Du hast doch sicherlich nicht die komplette Torfolge im Kopf oder? Wenn ja, dann :respekt:

    Ich meine nur: Es gibt dabei so viele Fehlerquellen, es muss ja gar nicht mal beabsichtigt sein...

    Zitat

    Original von Todde1973
    Weiteres Beispiel: Eine Mannschaft hat einen sogenannten "Spielertrainer". Wir haben hierzu mal das Kampfgericht angewiesen, darauf zu achten, dass die grüne Karte nur von einem Offiziellen abgegeben werden darf (und eben nicht vom Spielertrainer). Hierfür haben wir auch einige fragende Blicke erhalten....

    Schon klar, aber wie sollen solche Mannschaften denn ein TTO anmelden? Wenn sie keinen Offiziellen haben?

    Ich will dir nicht ins Hemd springen, um Gottes Willen... Was soll ich denn da...
    Deine Schilderung klang nur sehr nach: Spieler alles, SR nichts.

    Ich denke durchaus, dass Spieler mehr laufen (selbstverständlich spiele ich auch, aber genau aus meinem Bewegungsablauf - LA oder RA - also viel Laufarbeit bei Tempogegenstößen, bin ich der Meinung, dass SR etwa 75% der Laufarbeit der Spieler leisten), aber die Konzentrationsleistung dürfte bei den SR deutlich höher sein.

    Auch ist es klar, dass Fehler bei Spielern weniger stark ins Gewicht fallen als bei SR. Auch ist die Aufgabe, Fehler bei beiden zu zählen, mehr provokativ als ernst gemeint.
    Teilweise wird konkrete (und begründete) Kritik daran hochgezogen, dass eine Entscheidung das Spiel entschieden haben soll: "Und durch den klaren 7-m, den ihr in der 42. Minute nicht gegeben habt, haben wir mit einem Tor verloren." Eine mögliche Gegenfrage wäre hierbei: "Warum habt ihr in den restlichen 18 Minuten nicht einfach ein Tor mehr geworfen?" Auch 5 Minuten würden noch ausreichen, um aus einem Ein-Tor-Rückstand ein Unentschieden zu machen. Oder ein Tor zu werfen.

    Das meine ich damit. Vielleicht is die Aufforderung, vor der eingenen Tür zuerst zu kehren, besser. Denn vielfach wird Mannschaftsversagen auf die SR abgewälzt. Auch wenn das normal ist, es ist nicht in Ordnung. Die SR können nicht für alles verantwortlich sein. Auch wenn ihre Fehler schwerer wiegen. SR entscheiden im Normalfall kein Spiele.

    Sorry, dass ich dich so angegriffen habe, war nicht meine Absicht :nein:

    Zitat

    Original von Laggy
    Schön wäre es, wenn einer der zwei SR den Weg zur Handballecke finden würde und hier mal was schreiben würde, denn bis jetzt ist diese Diskussion, was Augenzeugen angeht, ziemlich einseitig. Hoffen wir, dass sie über Google den Weg hierhin finden.

    Das würde voraussetzen, dass die beiden (oder einer von beiden) nicht mit seinen Entscheidungen zufrieden ist, bzw. irgendwie Langeweile hat. Vielleicht sollte mal ein Kollege vor Ort ihn darauf hinweisen und einen (oder besser beide) hierher holen.

    Zitat

    Original von Laggy
    <ironie>Man hatte fast den Eindruck, man bekommt 2 Minuten für Abwehr durch den Kreis.</ironie>


    Lies mal genau im Regelwerk nach: Erläuterung 5i sieht als Unsportlichkeit "wiederholtes Betreten des eigenen Torraums durch einen Abwehrspieler" und damit eine progressive Bestrafung vor.

    Aber zum Thema: Wenn die beiden wirklich so schlecht sind, dann weiß ich nicht, wieso der Verband da nichts unternimmt. Denn scheinbar haben die anderen Vereine auch etwas unternommen. So einen SR-Mangel haben wir doch gar nicht, schon gar nicht in der RL. Denn die anderen Talente rutschen doch einfach von unten nach.

    Ich würde die beiden trennen und, wie Laggy schreibt, mit anderen Partnern pfeifen lassen. Das würde die beiden vielleicht wieder auf den Boden zurückholen. Auf jeden Fall muss etwas unternommen werden.

    Ich gebe nur das wieder, was ich gelesen habe. Kann mir aber auch vorstellen, dass es genug Kollegen gibt, die mehr Wert auf Vetternwirtschaft (oder freundlicher: Freundschaften) mehr Wert legen als auf Höflichkeiten...

    Das mit den Handzetteln werde ich mal versuchen umzusetzen. Wenn ich die neuen Regeln exakt als Text hab, werd ich solch ein Plakat aufsetzen und unter http://www.handballregeln.de als Download anbieten und hier posten. Wer will kann sich das dann ausdrucken und in seiner Halle verteilen. Hat mit Sicherheit eine große Wirkung. Hoffe ich zumindest... Ansonsten erwarte ich wie jedes Mal nach Regeländerungen chaotische Verhältnisse...

    Da kommen wir doch schon ein Stückchen weiter.
    Auch wenn schwankende Leistungen nicht vorkommen sollten, passiert es immer wieder. Das ist halt menschlich.

    Und arrogante SR rufen meist aggressive Reaktionen hervor. Aggressive Reaktionen werden von arroganten SR schneller gepfiffen als bei anderen Mannschaften. Und schon sind wir drin im Teufelskreis.

    Und das ganze fängt an bei der Tatsache, wie Regio-Zuschauer es beschrieben hat: SR geht zur einen Mannschaft, würdigt der anderen keines Blickes. Traurige Einstellung der beiden, jedoch keine fachliche Frage. Im weiteren Verlauf schaukelt es sich dann alles hoch.