Der Text, den härter_schneller hier reingestellt hat, sagt dazu klar und deutlich, dass es ein Wechselfehler darstellt.
[URL=http://www.ihf.info/MEDIA/14009,0.pdf]http://www.ihf.info/MEDIA/14009,0.pdf[/URL]
Der Text, den härter_schneller hier reingestellt hat, sagt dazu klar und deutlich, dass es ein Wechselfehler darstellt.
[URL=http://www.ihf.info/MEDIA/14009,0.pdf]http://www.ihf.info/MEDIA/14009,0.pdf[/URL]
Er spielt ihn dann ja laut Fragestellung auch liegend.
Wenn er auf der Linie liegen bleibt und wieder zurück in den Torraum geht, verstößt er gegen 5:9 und es muss auf Freiwurf gegen ihn entschieden werden.
Aber ansonsten richtig. Wenn er den Ball unter Kontrolle hatte: Abwurf wiederholen, ansonsten Weiterspielen lassen.
So wie ich die Fragestellung verstehe, hatte er den Ball nicht unter Kontrolle, also weiterspielen lassen.
Das ist ja relativ gleichgültig, da der TW, wenn er den Boden außerhalb berührt als "außerhalb des Torraums" gilt (5:2).
Ob die Regeländerung sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man sich streiten. Ich persönlich finde sie auch unsinnig, aber egal. Streng genommen müssten da ja schon verschiedene Farbtöne reklamiert werden, die durch das häufige Waschen der Trikots auftreten können.
Nach den neuen Regeln gibt es aber nur zwei Möglichkeiten, nachdem der TW rausgeht
- der 7. Feldspieler trägt Mannschaftstrikot(farbe)
- der 7. Feldspieler trägt TW-Trikot(farbe)
Im ersten Fall dürfte kein Spieler das Tor besetzen. Da die Regel 4:1 aber vorschreibt: "Die Mannschaft muss während des gesamten Spielverlaufs einen Spieler auf der Spielfläche als Torwart benennen", der auch entsprechend gekennzeichnet sein muss, wären 7 Feldspieler nicht korrekt. Damit muss, da es die neue Farbenregelung gibt, der 7. Feldspieler TW-Farbe tragen.
Alles soweit logisch, aber für einige sicherlich sinnvoll, dass es nochmal explizit ausgeführt wird.
Ich verstehe die Frage so, dass der TW den Ball nicht unter Kontrolle hat, während er aus dem Kreis rutscht ("Er erreicht den Ball, rutscht dabei aber über die Torraumlinie hinaus"). Wenn er den Ball zuerst erreicht hätte und ihn unter Kontrolle gebracht hätte, würde es heißen müssen: "Er erreicht den Ball, rutscht danach aber über die Torraumlinie hinaus".
Da die Regel 5:6 aber nach wie vor nur das Verlassen des Kreises mit unter Kontrolle gebrachtem Ball unter Strafe stellt, welches einen falschen Anwurf und somit (bei nicht angepfiffenem Abwurf) die Korrektur zur Folge hätte, und nach 12:1 erst auf Abwurf entschieden werden darf, wenn der TW den Ball unter Kontrolle hat.
Also in meinen Augen (nach der Formulierung) hatte er den Ball nicht unter Kontrolle und gelangt erst außerhalb des Torraums in Ballbesitz. Dort ist er einem Feldspieler gleichzusetzen, daher kann die Fortsetzung nur heißen: Weiterspielen
Nein, wir sind der Meinung, dass "ein Teil des Fußes" ununterbrochen den Boden berühren muss. Nicht ein Fuß. Und ein Teil ist unbestimmt, also nicht auf einen bestimmten Teil des Fußes bezogen.
So wurde es mir beigebracht. Vielleicht kann hier mal jemand von "ganz oben" Klarheit schaffen.
Denn es kann hier nur eine richtige Auslegung geben.
Wählen Sie nun zwischen folgenden Antworten:
a) Weiterspielen
b) Weiterspielen
c) Weiterspielen
Ball ist nicht unter Kontrolle, also b)
Schönen Sommerschlaf : )
Nein, das überlese ich nicht. Das ununterbrochen heißt nichts anderes als "zu jeder Zeit", hat aber keinen Einfluss auf die diskutierte Sache.
Du bist der Meinung, dass sich die Regel auf einen bestimmten Teil des Fußes bezieht (also bspw. die Ferse), und dass es regelwidrig ist, wenn dieser Teil nicht ununterbrochen den Boden berührt.
Lasse und ich sind der Auffassung, dass (irgend)ein Teil des Fußes während der Wurfausführung den Boden berühren muss. Beim Abrollen des Fußes bedeutet dies, dass der Fuß ununterbrochen "Hautkontakt" zum Boden hat (sofern der Werfer keine Schuhe tragen würde).
Wichtig ist hier die Aussage, dass immer ein Teil den Boden berühren muss, nicht immer der gleiche Teil. Der Artikel "ein" ist unbestimmt...
Vergleich zur Sportart "Gehen". Hier muss der Sportler ununterbrochen Bodenkontakt mit einem Fuß haben. Dabei bedeutet diese Formulierung nur, dass er nicht mit beiden Füßen gleichzeitig in der Luft sein darf, also einen Fuß erst anheben darf, wenn er den anderen zuvor aufgesetzt hat.
Macht ja auch Sinn, denn sonst könnte bei Ballverlust ja jeder behaupten, dass er TW gewesen ist. Aber ist gut, dass nochmal darauf hingewiesen wurde, denn einigen ist das sicherlich noch nicht so klar gewesen.
Er berührt immer mit einem Teil des Fußes den Boden, nur nicht immer den gleichen. Das steht aber auch nicht in den Regeln.
Wenn wir uns gegenübersitzen würde, würde ichs dir vormachen oder aufmalen, aber hier muss ichs versuchen zu erklären.
Der Spieler tritt mit der Ferse auf den Boden auf. Dann rollt er nach vorn, also berührt der Mittelfuß den Boden. Dann rollt er weiter ab und der Ballen berührt den Boden. Es hat zu jeder Zeit ein Teil den Boden berührt, nur nicht immer der gleiche. Das fordert die Regel aber auch nicht.
Wichtig ist nach den Regeln nur, dass du nicht bei der Wurfausführung den Fuß abhebst und wieder aufsetzt. Somit ist deine Auslegung beim 7m m.E. auch falsch. Weil der Spieler zu jeder Zeit der Wurfausführung den Boden berührt. Mit welchem Teil des Fußes und wo ist (bis auf die 7m-Linie) egal. Das heißt, er darf auch mit dem Fuß rumrutschen, solange er mit dem Fuß auf dem Boden bleibt.
Lasse: Ja, is kalt draußen *brr*
Dany:
In deiner ersten Frage verstößt der Spieler gegen die Regel 10:3, wenn er allerdings den Ball spielt, bevor er den Fuß abhebt, ist es regelkonform und du kannst nicht pfeifen. Auch wenn der Spieler nicht steht.
Zu deinem letzten Beitrag ist zu sagen, dass in der 15:1 lediglich steht, dass der Werfer "bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren muss bis der Ball die Hand verlassen hat". Wenn du auf dem Hacken aufsetzt und bis zum Ballen abrollst, hast du die Regel erfüllt, weil du durchgängig den Boden mit einem Teil des Fußes berührt hast. Erst wenn du den Fuß abhebst, ist die Regel verletzt worden. Aber das durchgängige Berühren des Bodens ist auch ohne "stehen" möglich, und zwar in einer (relativ) langsamen Vorwärtsbewegung.
Schmiddy: Klar redet die Erläuterung davon, dass in den Regeln steht, dass der Spieler stehen muss. Aber die Regeln sprechen eben nicht davon. Die Regeln geben Randbedingungen vor (Pfiff und Abspiel muss erfolgen, während der Fuß die Mittellinie berührt.
Wie eben schon gesagt, ist dies in einer Vorwärtsbewegung auch möglich, so dass die Regel eingehalten wird. Es ist nur die Frage der Geschwindigkeit der Bewegung.
Aber ein "Stehen" des Werfers ist nach den Regeln nicht notwendig, nur nach der Erläuterung 7. Diese verweist allerdings auf die Regeln, wo es aber nicht steht.
Stimmt, aber wir haben eine super Sommerlochdiskussion gefunden : )
*wieder lande* weiter gehts : )
Zumal diese Anregung ja auch von oben kommt. Wenn das aber so durchgezogen würde, würden etliche Spiele abgebrochen werden, weil außer den SR und den Toren nichts mehr auf dem Spielfeld stehen würde. Wer weiß, vielleicht stellen sich die Kollegen dann gegenseitig vom Platz. Dabei bliebe nur noch zu fragen: Wie viele Hinausstellungen darf ein SR erhalten?
Freiwurf für den Gegner pfeifen...
ZitatOriginal von berndo
Ich würde "Stehen" so interpretieren, dass ein Spieler der mit Ball zur Mittellinie läuft, eindeutig eine Unterbrechung in seinem Bewegungsablauf hat, sprich: er stoppt ab. Erst dann kann angepfiffen werden. Hat er nach Anpfiff die Mittellinie schon wieder verlassen, bevor er den Ball spielt, so ist auf FW dagegen zu entscheiden.
Stehen ist das Gegenteil von Laufen oder Gehen. Jemand der steht, bewegt sich weder horizontal noch vertikal. Wer das hier beim Anpfiff erwartet, der liegt regeltechnisch falsch.
Die Regeln schreiben lediglich vor, dass der Pfiff der SR und die Ausführung des Wurfes passieren, bevor der Spieler die Mittellinie überschreitet, bzw. mit dem Fuß die Mittellinie verlässt.
Bei gutem Timing wäre das beim Laufen sehr wohl möglich, wobei es immer unwahrscheinlicher wird, je schneller alles stattfindet.
Bei langsamem Gehen ist die regelkonforme Ausführung nach wie vor möglich, darf also hier nicht zurück- oder gar abgepfiffen werden.
Natürlich; das sind die Vorschläge für die SR-Kollegen, die hier (trotz vorherigem Hinweis) steif und fest behaupten, dass der Spieler stehen muss. Das klingt für mich eher als Nötigung als das was ich da grad geschrieben hab.
Liebe Leute, bevor hier Halbwahrheiten in die Welt gesetzt werden:
Dass der anwerfende Spieler stehen muss, steht lediglich im Brief von Hans Thomas über die Regeländerungen dieses Jahr. In den Regeln findet sich lediglich die Formulierung, dass der Anwerfende so lange mit einem Fuß die Mittellinie berühren muss, bis der SR gepfiffen hat.
Wenn er das im Laufen kann (sehr kurzer Zeitraum), dann wäre das regelkonform. Da kann der SR aber bei jeder kleinen Abweichung abpfeifen.
Also, nochmal: Ein sich bewegender Spieler beim Anwurf ist in Ordnung. Er muss nicht stehen. Ich würde als SR eher darauf achten, ob der Spieler auf den Feld-SR achtet, ob er anpfeift. Wenn er sich überhaupt nicht darum kümmert, ist er wohl auch bereit, einen falschen Anwurf auszuführen. Hier gibt es dann zwei Möglichkeiten: Anpfeifen und bei Fehler Freiwurf für die Gegner geben ("auflaufen lassen") oder gnädigerweise korrigieren.
ZitatOriginal von Frodo
Jeder Gang durch den Kreis um sich einen Vorteil zu verschaffen ist in sich schon "unsportlich" und könnte mit einer Progression geahndet werden. Da dieses bereits mehrmals vorkam tritt hier allerding 16:3b in Kraft und es ist eine Hinausstellung zu geben. Eine Verwarnung sollte in diesem Fall auf jeden Fall nur im äußersten Ausnahmefall gegeben werden (Rücksicht auf Spielzeit, Verwarnungskontigent der Mannschaft, Spielverlauf, Progressionsreihe....)
Im Originaltext war nur von "wiederholtem Betreten des Torraums" die Rede, es war nicht die Rede davon, dass er sich wiederholt einen Vorteil verschafft. Somit ist erst das wiederholte Betreten des Torraums eine Unsportlichkeit und somit progressiv zu bestrafen. Das wiederholte Betreten des Torraums ist keine wiederholte Unsportlichkeit!
Demnach würde (sofern er noch nicht verwarnt ist) eine Gelbe Karte nach 16:1b in Frage kommen. Erst wenn der Spieler bereits eine Gelbe Karte hatte, ist das wiederholte Betreten des Torraums auch eine "wiederholte Unsportlichkeit".
Und vorsichtig mit Rücksicht auf die Spielzeit, den Spielverlauf oder ähnliche gummiartige Dinge. Ein Vergehen auf der Spielfläche soll während der gesamten Spielzeit gleich bewertet werden, nicht in den letzten 5 Minunten anders als in den ersten 10. Siehe alte Diskussion zum Thema passives Spiel.
Entweder immer mit Gelb anfangen, oder gar nicht.
Ich kenne viele SR, die die ersten Minuten zögern, Gelb zu geben und dann in der 20. Spielminute sagen: Dafür kann ich doch jetzt kein Gelb mehr geben und halt direkt mit 2Min einsteigen. Die Regeln sind zwar so weit dehnbar, aber das sollte nicht die Regel werden.
In den ersten Minuten gleich mit ein paar (je Mannschaft die drei obligatorischen) Gelben Karten durchzugreifen zeigt den Spielern, dass du als SR aufpasst. Und später im Spiel hast du keine Probleme mehr mit solchen Fragestellungen oben.
Wenn sie keiner mehr gibt, können wir die Gelbe Karte auch abschaffen.
ZitatOriginal von Frodo
Das mit der Verletzung lassen wir mal lieber so im Raum stehen und ein Time-Out liegt ja neuerdings im Ermessen der SR, wobei ich in 90% eins geben werde.
Das hängt sicherlich von einigen anderen Randbedingungen ab, aber ich würde mich wahrscheinlich auch eher für ein TO etnscheiden.
Lies bitte den Beitrag über deinem letzten. Es steht nirgends in den Regeln, dass der anwerfende Spieler stehen muss.