Nuja, Spiegel-online (Darstellung des russischen 'Handball-Funktionärs'):
Zitat
Vor ihrer Heimreise seien die Deutschen am Flughafen durch einen Diplomateneingang geleitet worden, wo sie ihre Taschen nicht öffnen mussten. Nachdem ihr Begleiter sich verabschiedet habe, hätten sie den Abflugbereich noch einmal verlassen. Bei Ullrich sei dann das Geld gefunden worden, bevor das Flugzeug zum Einsteigen bereit war.
Vll. haben sie nicht damit gerechnet, noch einmal kontrolliert/abgefertigt zu werden (bzw. unabsichtlich den Abflugbereich verlassen).
Das wäre jetzt ein für L/U nachteiliger Erklärungsversuch (ist aber doch nicht gänzlich unplausibel - beim Schmuckkauf sollte man sich auch ein bißchen auskennen - und wirkt ja auch komisch, wenn ein bekannter Handball-SR in Deutschland eine Uhr im Wert von z.B. 40 000€ verkauft. Der Einkauf kostet zudem auch Zeit.).
Tja, ich seh im Moment auch gar nicht, wie L./U. sich wirklich wirksam und nachhaltig entlasten könnten.
Vll. sollten jetzt die SR-Kollegen die Karten auf den Tisch legen, wie das in manchen Staaten bei Eurocupspielen so abläuft. Macht mich schon nachdenklich, wenn Ullrich erklärt (FAZ-Artikel)
Zitat
Jetzt ist Ullrich ein wenig in Sorge: Schließlich wisse man nicht, „wie die reagieren, wenn man die an den Pranger stellt“.
Es ist vll. die einzige Chance für L./U., das die Rahmenbedingungen/Umfeld für Spielleitungen in machen Ländern aufgedeckt werden - die vll. so sind, daß die SRs wirklich Anlaß zu Befürchtungen haben - und lieber 'schweigen'.
Die Frage ist natürlich: ob es wirklich so ist? Und die andere Frage wäre: was folgt daraus für den europäischen Vereinshandball? Tja, vll. sind jetzt mutige Stimmen der internationalen Schiedsrichterkameraden gefragt?
edit 1.04h: Verdeutlichung ohne Inhaltsänderung