Beiträge von Karl

    Svenja Huber:

    Zitat

    "Ich habe den beiden Trainern Jakob Vestergaard und Jens Pfänder per E-Mail geschrieben, was mich in den letzten Lehrgängen gestört hat. Mir fehlen Respekt, Ehrlichkeit und Loyalität. Unter diesen Bedingungen kann ich nicht weiter ein Teil dieses Teams sein", sagte die Rechtsaußenspielerin vom Thüringer HC der Deutschen Presse-Agentur. "

    DPA

    Vestergaard (angeblich):

    Zitat

    Wie haben Sie davon erfahren, nicht mehr gefragt zu sein?

    Durch eine Nachricht auf der Mailbox meines Handys. Und das ist eine Art und Weise, die mich sehr enttäuscht und auch verletzt hat. Man fühlt sich nach den gut vier Jahren, die man in der Nationalmannschaft gespielt hat, nicht wertgeschätzt. Der Bundestrainer weiß, dass ich vormittags als Lehrerin in der Schule arbeite. Warum ruft er mich nicht nachmittags an? Stattdessen sagte er in der Sprachnachricht: Wenn ich noch Fragen hätte, könnte ich mich bei ihm melden.


    THC-Homepage - Interview Wohlbold

    Na, Vestergaard ruft immerhin an (sind Lehrerinnen denn nicht übrigens auch nachmittags bisweilen inner Schule?) - Spielerin Huber schreibt nur ne e-mail :lol: (wenn schon schriftlich, dafür mags Gründe geben, dann doch per Brief!)

    So allmählich kapier ich, warum der DHB ne ganze Horde Trainer/Berater/Betreuer für das Team aufbietet.....(zunächst fand ich das befremdlich, weil der Vestergaard ja die allerbesten Referenzen hat) .

    Hm, kann mir aber vorstellen, dass ein Ausstatten von Vestergaard mit allen möglichen Kompetenzen und dazu vll. ein erfahrerer, umgänglicher und allseits anerkannter Delegationsleiter mit Verbandserfahrung (we z.B. der Vorgänger von Hanning - Hanning selbst halt ich für sowas eher - nuja, - nicht geeignet) der bessere Weg gewesen wäre....

    Ähhh, sehr schön, dass Du den rumänischen Sportenthusiasten keinen international wettbewerbsfähigen Handball im eigenem Land 'gönnst'. (bzw. ihnen quasi dazu das 'moralische Recht' absprichst).

    In Rumänien hat übrigens insbesondere (aber nicht nur) der Frauenhandball einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland, da läuft im Free-Fernsehen praktisch jeden Tag Handball (übrigens auch mit ner gesamteuropäischen Ausrichtung, die im deutschen TV ja völlig fehlt - aber naja, Rumänen haben nach deiner Ansicht halt kein Anrecht recht ernsthaft in heimischen Vereinen in der CL mitzuspielen, sollen nur zugucken dürfen im TV)....Zeitungen stehen voll damit (auch mit Klatschgeschichten, wie vor einiger Zeit die angebliche Liasion von Ada Nechita, der 'charismatischen' RA der rum Nationalmannschaft und von BM, mit dem Bürgermeister von BM). Da sind (zumindest in den Hochburgen) nen Handballinteresse und ne Nachwuchsarbeit in der Breite vorhanden, die wir in Deutschland gern hätten...(auch wenn die Hallenzuschauerzahlen in rum nicht so dolle sind, das mag aber auch mit der exzessiven Übertragung durch das TV dort im Zusammenhang stehen)

    Da Du ja iwie aus Wuppertal oder so kommst, nen willkürlicher Vergleich: deine Empörung richtet sich vermutlich genauso gegen nen Engagement von kommunalen Betrieben (Sparkasse und so, weiß nicht genau) im Wuppertaler Handball - nen vehementer und engagierter Gegener der Hallenneubaupläne in Wuppertal biste vermutlich auch...(Wuppertal hat ja nun wirklich den Ruf ner 'bitterarmen Stadt'...)

    In Rumänien ist Spitzenhandball nur mit kommunaler Unterstützung möglich - da gibt es nicht die Tradition der Handballsportfinanzierung durch Unternehmer (und Netzwerken) wie in Deutschland...

    Ob die rumänischen Stadtverwaltungen heimische Vereine im Spitzenbereich direkt finanziell unterstützen sollen oder nicht - das soll nach meiner Meinung der rumänische Wähler entscheiden....(die Spitzensportförderung durch die kommunale Finanzierung recht prominenter ausländischer Spieler ist in rum übrigens durchaus umstritten, hängt natürlich auch nen bissel vom jeweiligen Erfolg ab ;) )

    Hm, naja, da ist sicherlich einges unklar - der Bürgermeister von Baia Mare als Repräsentant der die CL-Damen und Männer finanzierenden Kommune steht unter schwerem juristischen Druck, auch im Zusammenhang mit der Handballfinanzierung (die rumänische Frauennationalmannschaft hat sich mit ihm übrigens solidarisiert) wie übrigens auch der Bürgermeister von Bukarest (der hat das Frauen-Dreamteam von CSM Bukarest mitinitiiert und über den Stadthaushalt finanziert).

    Glaub, bei den Abgängen (Ramba ja schon nach Lemgo) bei der Männermannschaft jetzt, spielt auch das absolut enttäuschende Abschneiden in der rumänischen Meisterschaft von BM eine Rolle (der dänische Trainer Lars Walther ist ja auch weg)... Schade eigentlich...

    Das ist schon nen seltsamer Zeitpunkt für einen Wechsel von Aflitulin - Baia Mare spielt Sonntag nen vorentscheidendes Spiel, um den Einzugsmöglichkeit unter die letzten 16 der CL zu wahren, der ist da erster Mittelmann....(letzten Sonntag in Saporosje war er schon nicht mehr dabei).

    Kann sicher ne ganz klare Verstärkung für den BHC sein.....ob das bei nem Mittelmann allerdings sofort der Fall ist, bleibt abzuwarten

    Zmagovalec schreibt:

    Zitat

    Ein früherer DHB-Präsi nannte mal Flensburg.

    Naja, es kann ja nicht die Aufgabe der Ausrichtung einer WM in Deutschland sein, der dänischen Mannschaft quasi Heimvorteil zu verschaffen (dann wäre Flensburg ja vermutlich die dänische Gruppe zugeordnet worden - und fast nur dänisches Publikum in der Halle). In Fl ist ja auch schon so genug Handball, das wäre dann kaum nen Riesenhighlight für die Stadt - dann lieber Oldenburg als ganz traditioneller Frauenhandballstandort.

    Deutsche Mannschaft in Leipzig (und dann wohl Magdeburg) ist auch voll okay - in Bietigheim würde ja nen bissel komisch anmuten (und dann auch wirklich den Eindruck von Capitano eines 'gekauften' Spielortes hervorrufen)

    Klar, Hamburg hat neben der Olympiabewerbung noch den Vorteil der Skandinaviennähe (ohne dass die so unmittelbar wäre wie in Flensburg), in anderen Großarenen der Größenordnung müsste man schon gucken, dass man die erstmal vollbekäme.

    Ähh, wie willste denn anders die Veranstaltung refinanzieren?

    War doch schon immer so: der DHB übernimmt von der IHF die Ausrichtung und sucht sich dann die Standorte mit den besten Bedingungen aus, die auch die Organisation vor Ort übernehmen, dazu wäre der DHB ja auch gar nicht eigenständig in der Lage.

    Vom Bundesinnenministerium scheint es ja für solche Veranstaltungen keine globalen Zuschüsse mehr zu geben (falls doch: Korrektur erwünscht), da werden die finanziellen Bedingungen vor Ort halt immer wichtiger. Und Bundesländer und Kommunen geben natürlich nur an Spielorten Zuschüsse. Okay, und in Bietigheim scheint sich noch nen privater, spielortabhängiger Sponsor gefunden zu haben - das ist dann natürlich nen Vorteil für Bietigheim (an anderen Spielorten werden das primär kommunale Sparkassen, Stadtwerke usw. oder auch direkte städtische Zuschüsse sein)

    @zmagovalec: Ah, auch aus dem Südwesten. Hat sich auch nen Standort aus NRW oder Hessen beworben? Okay, für Westfallenhalle z.B. als DER (geschichtsträchtigsten) deutschen Handballhalle (am Sitz des DHBs) käme nur Halbfinale und Finale infrage....

    Tja, sind dann natürlich auch ne ganze Menge Spiele für die einzelnen Standorte (und ist ja nicht gerade jedes Vorrundenspiel nen Highlight), kann dann leicht auf 10-Stundenveranstaltungen hinauslaufen, die athmosphärisch dann nicht so unbedingt optimal sind.

    Capitano schreibt:

    Zitat

    Frauenhandallhochburg Magdeburg, wer kennt sie nicht. ;)

    Och, der SCM war in den 70ern und 80ern ne führende Oberligamannschaft mit etlichen Nationalspielerinnen (1981 DDR-Meister).....für wichtige WM-Spiele kann man auch davon ausgehen, dass das Publikum aus den Hochburgen im Osten die überschaubaren km nach Magdeburg fährt (und das Publikum der SCM-Männer wird die Frauen-WM ganz, ganz bestimmt nicht ignorieren....)

    Zwei ostdeutsche Standorte sind auf jeden Fall angemessen (Leipzig und Magdeburg sind da doch naheliegend), im Westen in drei ordentlichen Hallen in Frauenhandballhochburgen, liest sich doch ganz gut an.

    Einzig über den Halbfinal- und Finalort Hamburg könnte man diskutieren - aber Hamburg wird (im Zuge der Olympiabewerbung) die besten Bedingungen geboten haben. Skandinaviennähe ist ja auch nicht schlecht...

    Ob die Standorte so (überregional) medienwirksam sind, weiß ich nicht - aber soweit ich das überschauen kann, hat man aus den Gegebenheiten das Beste gemacht: für alle Standorte (vll. außer Hamburg) ist das Turnier nen echtes Highlight!

    Harpiks: Danke für die Verlinkung der beiden interessanten Artikel - tja, ging nur eins, Göppingen oder Bietigheim. Generell wären bei der Größe des Turnieres sicherlich auch mehr Standorte denkbar gewesen (etwa ähnlich v.a. Männer WM 1982 und auch noch etwas 2007), aber das ist heute wohl so, dass die Infrastrukturherstellung zu aufwendig ist...

    Ohne Zweifel gut fürdie Dankerser, dass Hegemann nicht dabei war.

    Tja, insgesamt große Verunsicherung beim zahlreich vertretenden Dankerser Anhang.

    Schön, dass Bibi Biblija nach durchwachsenem Beginn den Punkt klar gemacht hat (okay, ich halte Biblija für nen Spieler mit Weltklassepotential im Angriffsbereich, andere sind reservierterer Meinung, die Verletzung letzte Saion war sicherlich nen Einschnitt) - der Punkt reicht ja auch völlig.

    Dominierendes Thema aber natürlich - was wird nächste Saison, wie kann/sollte man die Mannschaft weiter entwickeln? (da gibt es sehr verschiedene Meinungen)

    Tja, man muss es mal klar sagen: was der Tabellenführer der 2. Bl da so seit Saisonanfang zusammenspielt, hat mit Erstliganiveau wenig zu tun (Okay, heute war Schäpsmeier wieder nicht mit dabei).

    Es sind echt so viele Unklarheiten in Dankersen - z.B. wie steht man zu ner Vertragsgsverlängerung von Doder? usw. -alles unklar...

    Aber scheissegal, Hotti macht das für den Verein und uns Fans schon alles nach besten Möglichkeiten, Wissen und Gewissen :cool: ... gucken wa mal weiter und sind gespannt...

    Angesichts der Tabellenlage erscheint es absurd, die Lage in Dankersen als Krise zu bezeichen - aber der Anspruch ist es schon, mittelfristig in der 1. Liga gut mitzuspielen (letztes Jahr wäre man ohne die Verletzenmisere übrigens auch niemals abgestiegen), die sich konkretisierenden Hallenneubauspäne haben das auch zur Grundlage - wie der Anspruch realisert werden soll, tja, ist zumindest mir im Moment unklar...

    Andy schreibt:

    Zitat

    Ich sag nur Angstgegner- Weiß garnicht wann wir mal in Essen Punkte geholt haben


    Ende der 1990er jahre hat GWD die Essener Grugahalle nach einem Auswärtssieg als Tabellenführer der Handball-Bundesliga verlassen - die Feier auf der Autobahnraststätte mit Talant Dushebajev mit Gipsfuss in Hamm-Rhynern ist unvergessen (den hat Bezdicek ja im vorangehenden Auswärtsspiel in Bad Schwartau kaputt getreten ... - übrigens ein schickalhafter Moment in der Vereinsgeschichte, GWD hätte ohne diese 'Aktion' in jener Saison um die Meisterschaft mitgespielt - das Bezdicek später auch das GWD-Trikot tragen durfte, tja, das hab nicht nur ich als sehr befremdlich empfunden...

    Lothar schreibt:

    Zitat

    Im Gegensatz zu Karl kann ich in der jüngeren Geschichte des TuS (= TuS "N-Lübbecke" unter Gauselmann-Führung) allerdings kein Muster erkennen, das auf die Verpflichtung eines ehemaligen Mindener Coaches schließen lässt. Der TuS holte mit Kljaic 2007 (zunächst als "Feuerwehrmann"), lediglich einen Trainer, der zuvor bei GWD aktiv war. Dort allerdings als "Feuerwehrmann". Hasandefendic war bei beiden Vereinen nur einige Monate "zum Löschen" unter Vertrag.

    Joa stimmt, das erfolgreiche 'Wiederausgraben' von Klajic und Haseafendic von Hotti hat N-L zwar imitiert, Mijatovic war aber schon (kurz) vorgängig der Totalübernahme noch zu Nettelstedtzeiten - ansonsten muss man (dann aber reihenmäßig) in die 70/80er Jahre gehen (Robert Hedin kann man zwar sicher iwie dazuzählen, aber war halt nicht Trainer bei GWD). Ahja, Lommel war zweimal in Lübbecke , danke für den (indirekten) Hinweis- okay, das zweitemal war aber keine Wrbung dafür, jetzt auch wieder nen ex-trainer zurückzuholen

    Aber aus Lemgo ist man ja schon fast alle Ex-Trainer (außer Pfannenschmidt) quasi durch (die produzieren halt solche nicht so schnell, wie Lübbecke sie braucht)....da müsste man sich schon aktuell auf Dankerser Ex-Trainer konzentrieren

    @Fiehe: Joa, Schefvert kann man sicher in eine Galerie der GWD-Trainer mit Reljic und Lakomy stellen, wobei man den letzteren beiden konzedieren muss, dass sie schwere Bedingungen hatten - entweder Kader, der für BL einfach nicht reichte (Milorad Reljic) oder nen nach dem Bosmanurteil aus dem Boden gestampfter Weltklassekader (Lakomy);

    Naja, obs Schefvert beim TuS nun wird? Nuja, ich sach mal eins: Sicher erscheint nur, dass Hotti Bredemeier es nicht werden wird :lol: (obwohl Ex-Trainer von GWD und Lemgo, vierfacher Trainer des Jahres usw...)

    Perkovac hat nach ner guten ersten Saison in Dankersen einfach nur Pech gehabt mit der Vielzahl der Verletzungen....der überzeugendste Trainer bei GWD in den 30 Jahren, die ich überblicken kann, ist aus meiner Perspektive sicher Richard Ratka...(Klajic; Haseafendic und Molthahn fallen aus der Wertung raus, weil sie ja am Anfang der Saisons/Saisonvorbereitung keine Trainer waren; Jürgen Kloth war ganz sicher der richtige Mann zu der richtigen Zeit an der richtigen Stelle - aber halt nur nen Jahr da wegen seiner Lehrerstelle). Unklar nur, ob Richard Ratka sich den Lübbecker Gegebenheiten aussetzen würde, bzw. der Trainertyp wäre, der an dem Orte dann auch erfolgreich arbeiten könnte....aber was weiß man im Sport schon sicher vorher? (aber beide Seiten wüssten bei so einem Arrangement schon, worauf sie sich einlassen würden - man kann bezweifeln, ob das bei der Lübbecke-Suton'ehe' auch der Fall war)

    Mudrow sind se ja schon durch.....(und nen zweites Mal durfte/wollte/musste da noch kein Trainer 'antreten', Feric als Dauerinterimstrainer zählt nicht)

    Jo, aber es besteht ja bei Gauselmann ne sehr starke Tendenz, Trainer zu verpflichten, die bei GWD oder in Lemgo tätig waren. Da das jetzt mit nem 'Fremden' danebengegangen ist, wird ja vll. wieder auf ne Person zurückgegriffen, die der verantwortlichen Familie auch nen Begriff ist.

    Hm, wen gäbs da? Hm, Pfannenschmidt hat bei GWD 2 und in Lemgo gearbeitet, war auch in Nordhemmern tätig (die Jugendarbeit von Nordhemmern läuft jetzt auch unter Lübbecker Namen und Finanzierung) , hat aber nen Vertrag bei Hamm (hm, ob der den aufgeben würde, um in Lübbecke Trainer zu werden??). Auch für nen Zweitligakonzept von der Trainerlaufbahn her ne naheliegende Lösung.

    Bei GWD fiele einem da Ulf Schefvert ein, trainiert jetzt Karlskrona - da wäre sicher was machbar. Okay, das wäre ne sehr 'originelle' Lösung ;) - Goran Perkovac wäre aber eigentlich ne echte Option.

    Ne sehr interessante Lösung wäre Richard Ratka, der ja über Jahre phantastische Arbeit bei den Dankersern geleistet hat (und von dem die Lübbecker Clubeigner auch nen persönlichen Eindruck haben), fraglich allerdings, ob der nen Interesse an dem Job in Lübbecke hätte.

    Joa, zumindest bei Pieczkowski und Schöngarth hätten die neuen Vereine vermutlich nix dagegen, wenn die Transfers schon in der jetzt laufenden Saison laufen würden...(sehr fraglich aber, ob die Gauselmänner das aus 'Imagegründen' zulassen würden......Die Klassenerhaltschancen von Lübbecke sind ja intakt - viel ist noch nicht passiert - aber naja, ist nen Klassenerhalt vll. eher ne 'Drohung'? Hat 1. Liga in Lübbecke ne Perspektive, wenn dies Jahr iwie wieder der Klassenerhalt geschafft werden sollte? Das ist sicherlich ne Frage, die sich die finanzierende Familie stellt.)

    Wie mehrere rumänische Medien berichten, hat der TBV Lemgo Ionut Ramba von Baia Mare verpflichtet mit sofortiger Wirkung, debütieren soll er gegen Burgdorf, z.B.

    Ionuț Ramba ia drumul Bundesligii ! » „Toate s-au întâmplat foarte repede !”

    Der Halblinke hat übrigens auch letztes Jahr mitten in der Saison gewechselt (von Bacau nach Odorhei, mit denen dann bekanntlich den Challenge-Cup gewonnen): Für Baia Mare ist das jetzt mitten in der laufenden CL-Saison nicht so dolle, ist ja in der Gruppe D durchaus was drin.

    Naja, hab den Kohlbacher nur via TV gegen Flensburg gesehen, das war schon sehr bemerkenswert (wobei, hm, wenn nen Kreis nur auf halb decken kann, aber fangen kann der und Spielverständnis hat er auch...klar, das der Bundestrainer so jemanden mal kennenlernen möchte, son Turnier ist doch nach der Wienczek-Verletzung nen gute Gelegenheit...)

    Tja, Supercup ist ja nun leider überhaupt nicht mehr die große Nummer, die es vor 20-30 Jahren mal war - die Besetzung: Brasilien, Slowenien und Serbien spricht ja schon für sich. Die Zeit der großen Nationalmannschaftsfreundschaftsturniere ist angesichts vom an Höhepunkten überreichen Terminkalender leider vorbei - eigentlich kann man von einem Besuch von sonnem Turnier nur abraten...(kann mich noch an nem eigenem Besuch des Supercups vor ca. 30 Jahren in Plazierungsspielen in Lemgo im alten - und nur halbvollen - Lüttfeld und dann Finale in der Dortmunder Westfalenhalle erinnern, wo ich die ganzen Großen des Handballsports wie Stinga mal live sehen konnte - da kam ja auch kaum was im TV, man kannte die 'Großen' nur vom Hörensagen und lesen oder den Endspielen der großen Turniere - aber die Zeiten sind ja nun völlig vorbei, heute kann man die Weltstars zweimal die Woche im TV oder per Inetübertragungen begutachten - und jetzt sind se beim Supercup ja eh nicht mehr dabei).

    Tja, war damals 'aufregender'....

    Crusty schreibt:

    Zitat

    Bin ja sonst für jeden Sch... zu haben, aber gegen Brasilien in die Flensarena?


    Ja, das Turnier braucht doch gerade in Flensburg, Kiel und Hamburg kein Mensch - schon bedenklich, dass es nirgendwo anders ausgetragen werden kann...(wenn ich mich richtig erinnere, trat übrigens früher die Dortmunder Westfalenhallengesellschaft als Veranstalter des gesamten Turniers an verschiedenen Standorten auf, war der Supercup nicht sogar deren 'Erfindung'?)

    Naja, also in Frankreich seh ich schon nen Aufschwung in der nationalen Liga, mit Abstrichen in Polen auch. In den skandinavischen Ländern gibts halt Probleme mit den 'typischen' Sponsoren (wie in Dänemark: Banken), in Spanien die langanddauernde Wirtschaftskrise.

    ich sehe eigentlich nicht, dass diese Ligen ohne die 'CL-Leuchttürme' attraktiver wären.

    In nem 'Handballland' wie Rumänien ist der Sport fast komplett öffentlich-kommunal finanziert (was gegenwärtig in Baia Mare und bei den Frauen von CSM Bukarest ja zu Problemen führt, weil die Bürgermeister im Knast sitzen) - aber die Frauenmannschaften von Baia Mare und CSM nutzen doch dem Handballsport zweifellos in dem Land? (einfach weil es dort in der gesamten Sportöffentlichkeit Aufmerksamkeit erweckt wird, wenn ein Verein in Europa in der Spitze mitspielt - Baia Mare CL-Männer sind gegenwärtig übrigens nur im unteren Mittelfeld der rumänischen Liga). Vardar macht ja bei Frauen und Männern kaum den mazedonischen Handball kaputt...klar, wäre toll, wenn es neben den schwächelnden Metalurg noch 5 andere ähnliche Vereine gäbe in Mazedonien...aber ist halt nicht, muss man froh sein, das es den Leuchtturm gibt..

    Die Daueraustragungen in Köln und Budapest sind sicherlich alles andere als toll - aber wo sollte man nen CL-Endspiel der Männer austragen, das es sichere Resonanz findet?? (wenn man nicht mit Wildcards arbeitet, was ich völlig unangemessen fände). Final Fours find ich generell auch überhaupt nicht prickelnd - Hin und Rückspiel erachte ich für sportlich und für die Vereine für wesentlich attraktiver - aber leider ist es doch so, dass nen Endspiel Kielce versus Barcelona nur in den beiden Ländern breitere Aufmerksamkeit erregen würde (bei nem Final Four sind wenigstens in der Regel 4 Länder involviert, die 'Hauptmärkte' hat man dadurch häufig abgedeckt)

    Klar, Vermarktung und Attraktivitätssteigerung und Popularisierung des Sportes gehen Hand in Hand, kann man nicht klar trennen.

    ALF: Ich bezog mich auf Deine Aussage: "Das Ganze ist ein Wirtschaftsprogramm und kein Sportwettbewerb" , der ich nicht so ganz zustimmen kann - die EHF hat imho schon die Förderung des Handballsports in ganz Europa mit seinen Modusänderungen im Blick.