Beiträge von Snuffmaster

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    Original von tausendfeuer

    Damit sind wir bei einem Fünftel der Gesamtkosten für die öffentliche Hand. Wenn du heue die OVZ gelesen hast, dann weisst du, das für mindestems eone Gemeinde im Kreis eine Zustimmung gar nicht mehr möglich ist, wegen völligem Verzehr des Eigenkapitals. So bekloppt kann ein Gemeinderat gar nicht sein.... :/:

    Die Abgabe an den Kreis muss so oder so gezahlt werden. Und Pleite ist in Oberberg mehr als eine Gemeinde. Trotzdem können die noch FÜR die Ausgaben stimmen...Da dies auch nicht der Gemeinderat macht, sondern der Bürgermeister...


    Wenn man es so ließt, sollte der VfL ganz dringend einen Geschäftsführer suchen, der mit finanziellen Problemen umgehen kann. Hier ist das Wissen in Handball absolut nebensache. Da gibbet dann andere. Aber es muss ganz dringend was passieren. Wir haben doch in Wipperfürth einen Finanzberater wohnen, der sehr bekannt ist Wink

    So wie jetzt kann es absolut nicht mehr weitergehen. Der VfL schießt ein Eigentor nach dem anderen!

    Zur Halle:
    es sind 150000 und die Gesamtkosten werden auf knapp 750.000 jährlich geschätzt.
    Und der Kreis kann das Geld auch nur ausgeben, weil hier die Kommunen zugestimmt haben. Wobei zustimmen werden. Der Kreis ist nicht in der Lage Geld auszugeben (wenn es eine bestimmte Kommune betrifft) ohne dass alle anderen da zu stimmen.
    Aber im rest gebe ich dir recht. Was bringt eine Halle, solang das überleben des Vereins nicht gesichert ist?

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    Original von tausendfeuer
    Aber ohne öffentlicher Mittel für den Unterhalt geht da gar nichts......
    :/:

    Das ist a) nur ein Bruchteil der gesamten Summe
    b) Dafür der sicherste
    c) was hat das aber damit zu tun, dass der Kreis nicht mit Geld umgehen kann=

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    Original von tausendfeuer
    Ich rechne mal: Man verzichtet auf die Hälfte der Provision: mind. 100000. Hat man also mindestens 200000 Provision kassiert. Kriegt man 5% vom Kuchen hat man 4 Millionen vermitelt. Krieg man 50% hat man 400000 eingeworben. Irgendwo dazwischen dürfte die Wahrheit liegen.

    Aber noch zur Sache: nachdem nunmehr feststeht dass mindestens zwei der drei am Projekt neue Halle Beteiligten mit Geld nicht umghen können, nämlich der VfL und der Oberbergische Kreis, und der dritte, die Stadt Gummersbach kein Geld hat, dürfte sich die Bereitschaft der oberbergischen Gemeinden, sich finanziell an derHalle über die Kreisumlage zu beteiligen, dem Punkte Null nähern.
    Man möge sich also dringend um eine Renovierung der Eugen Haas Halle kümmern.

    Was hat der OBK mit der neuen Halle zu schaffen?? Mehr als ein Zuschuss für die Unterhaltskosten hätte es eh nie gegeben!
    Also reduziere das ganze auf den VfL und die Stadt.

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    Original von Kuhne10
    Ich kenne mich in der Region Gummersbach überhaupt nicht aus. Wird in Gummersbach außer für den VFL überhaupteine neue Halle benötigt, beziehunngsweise gibt es für eine neue Halle auch eine Vermarktungsmöglichkeit? Hat die Stadt Gummersbach überhaupt Geld für eine Halle und deren Unterhalt?


    Diwei hat nicht ganz recht.

    Die Halle wird ausschließlich für den VfL benötigt. Andere Veranstalltungen brauchen nicht notgedrungen eine neue Halle, sondern würden aus wirtschaftlichen Gründen dort ausgetragen.
    Eine Vermarktungsmöglichkeit sehe ich nur, wenn der VfL langfristig a) in der Bundesliga spielt, b) auch international dort spielt, wo es auch etwas Geld gibt. Die Stadt hat gar keinen Cent für die Halle. Sie würde sich indirekt beteilligen, in dem das Grundstück kostengünstig überlassen würde (Es war mal der symbolische Euro im Gespräch). Der Kreis würde und kann auch nur einen Bruchteil finanzieren. Ich weiß was von maximal 150000Euro im Jahr. Aus rein wirtschaflichen Gründen und mit Blick auf aktuelle finanzielle Lage in Gummersbach und im Kreis, sowie die finanzielle Lage des VfLs halte ich eine neue Halle zum jetzigen Standpunkt absolut überflüssig. Die öffentliche Hand kann sich nicht nur auf den Sport konzentrieren, sondern auch auf sehr wichtige andere Punkte. Der einzige Punkt, der für eine neue Halle spricht: Förderung des Spitzensport auf Hinblick des einflusses auf den Breitensport.

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    Original von Flevo

    Ein Grund mehr, nach und nach auszusteigen und zu hoffen, dass in der Zwischenzeit nichts Gravierendes passiert. :Hail:

    Gruß Flevo

    Richtig: Deutschland steigt aus und Frankreich, Tschechien und weitere Staaten beschließen längere Laufzeiten in noch älteren AKWs, als sie in Deutschland stehen. Was bringt uns dann der Aussteig? Außer die Reinheit des eigenen Gewissen. Denn ich glaube nicht, dass andere Staaten sich ein Beispiel an Deutschland nehmen würden/sollten. Am Ende kann dann nur Deutschland der Dumme sein!

    Atomkraft:

    In Frankreich will man die Laufzeit der AKWs deutlich verlängern. So soll unteranderem das AKW Fessenheim am Rhein, dass direkt an Deutschland grenzt. Dort gab es im letzten Jahr alleine mehr kritische Störfälle als in Deutschland zusammen.

    Handymasten sind übrigens stark Krebserreend und fördern Mißbildungen....


    ....gibt zwar auch genug Studien, die das Gegenteil beweisen..aber Volksglaube ist weitvernreitet und lässt sich leider ganz und gar nicht wiederlegen.

    Die Problematik von Herrn Westerwelle hatte ich durchaus angesprochen, in dem ich dran zweifel, dass er der richtige für den Außenministerposten wäre. Ein Herr von und zu Gutenberg wäre da sicherlich besser aufgehoben.

    Das Problem bei der Atompolitik:

    Wie kann ich einen Ausstieg beschließen, ohne aber sagen zu können, welche Alternativen sicher dann da sind? In meinen Augen kann ich nur dann was abschalten, wenn der Ersatz exestiert. Heißt: Alternativen fördern bei erstmal unbestimmter Laufzeit der AKWs.
    Dannach: Bei Existenz von gleichgroßer alternativer Energie Abschaltung der AKWs innerhalb einer kurzen Übergangsfrist. Und nicht 20 Jahre in die Zukunft blicken.

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    Original von Steinar
    Die Atomkraft weiter zu forcieren so lange man keine Lösung für die Entsorgung des anfallenden Abfalls hat ist mehr oder weniger Selbstmord. Bei all den kurzfristigen Vorteilen, die das bringen mag. Es ist eben sehr kurzsichtig gedacht und kann nur auf der Hoffnung basieren, dass zukünftige Generationen das von uns verursachte Problem schon "irgendwie" lösen werden. Ich gönne es jedem Atomkraftbefürworter, dass sein Wohnort dann als Kandidat für ein AKW oder ein endlager in Betracht kommt, dann wird man ja sehen, wie gerne dieser dann noch die Atomkraft hat.

    Schön, dies sagtest du bereits. Aber nenn mal schnelle Alternativen?
    Man hat die Möglichkeit zwische Atomkraft mit Atommüll, Fossile Brennstoffe mit Traibhauseffekt, Solar mit Abhängigkeit zu Afrikanischen Staaten. Welches ist das kleinere Übel?

    Strom wird in Zukunft wohl neben Öl auch ein Kriegstreibendes Mittel.

    tausendfeuer
    Klar kann man an den kleinsten Flussläufen Wasserkraft gewinnen. Nur muss dafür die Flüssen angestaut werden bzw. Wasser abgezweigt werden. Nicht grade Umweltfördernd.
    Zum Thema Energiesparen:
    Da hast du volle Zustimmung von mir, da bin ich selber sehr dahinter (Momentan Austausch von Halogen zu Energiesparlampen bzw. LED-Technik) aber zu oft höre ich, dass Alternativen zur Glühlampe einfach scheiße sind.

    In der ersten Halbzeit hatte ich mich zeitweise gefragt, ob Internationale Klasse bei Schiris heißt, die Einseitigkeit gut zu verstecken. Jede kritische Situation wurde dort GEGEN den VfL gepfiffen. In der 2. Halbzeit hatten sie sich zum Glück wieder gefangen, der VfL jedoch nicht. Am Ende eine verdiente Niederlage mit einer Erkenntnis: Der HSV wird nie deutscher Meister ;)

    Ich bewunder die Zuversicht derer, die denken, dass man aus der Atomenergie aussteigen kann. Natürlich kann man das, jedoch zu welchem Preis? Dass die Endlagerung nicht grade optimal und vor allem sehr verbesserungswürdig ist, steht außer Frage. Nur welche Alternativen hat man?

    Wasserkraft:
    Diese ist in Deutschland ohne den Bau neuer Talsperren (Achtung: hier würde ganz klar mit Umweltschutz kollidieren) fast ausgereitzt. Ein Gezeitenkraftwerk wurde auch gebaut, wie effektiv es ist muss sich zeigen, ganz sicher nicht ansatzweise die Särke eines AKWs.

    Windkraft:
    Jetzt werden riesige Anlagen im Meer errichtet. Dies muss jedoch fern ab der deutschen Nordseeküste passieren, da hier ein riesiges Naturschutzgebiet exestiert. Am Land sind große Anlagen unmöglich. A) Thema Umweltschutz wird beeinträchtigt durch verbauung der Landschaft B) Die Bürgeriniativen GEGEN Windkraft werden stärker, der unbesiedelte Raum weniger. Dazu töten Windkraftanlagen jedes Jahr viele (gefährdete) Vogelarten. Kann sowas ein Naturschützer zulassen?

    Solarkraft:
    Anscheinend DIE Zukunft. Nur: In Deutschland scheint dazu zu wenig die Sonne, um die als echte Alternative anzusehen. Man ist dazu übergegangen in der Sahara (!!!) Solaranlagen für Europa zu bauen. Macht sich jemand Gedanken, in welchen Ländern diese Stromerzeugung liegt? Algerien, Marokko, Lybien. Schöne Staaten, die aber auch schnell mal den Strom als Druckmitteln nehmen könnten. Grade wenn dies die Hauptstromerzeugung werden soll, könnte es böse enden.

    Gas/Kohle/Öl

    Alle drei zwar Alternativen zu Atomkraft, aber mit sehr hohem CO2 ausstoß. Dazu weiter wachsende Abhängigkeit zu anderen Staaten und doch schon veraltet.

    Mein Fazit:
    Solange es KEINE wirkliche Alternative zu Atomkraft gibt, die a) Sinnvoll und b) Deutschland nicht noch mehr in Abhängigkeit zu anderen Staaten stürtzt MUSS man an Atomenergie festhalten.
    Sonst wird es für den Stromkunden (Bürger und Wirtschaft) ein böses Erwachen geben.
    Daher: Keine neuen Atomkraftwerke, Überarbeitung der Bestehenden auf neusten Stand, keine vorgeschriebene Mindestlaufzeit, gleichzeitig versuchen die Atomenergie durch alternative zu ersetzen. Ist dies auf Dauer nicht möglich: Dann wieder zurück zu Atomkraft.

    14 jahre sind seit dem Vergangen, innerhalb der Partei gab es mehrere Veränderungen (Personell wie auch an der Einstellung zu vielen Themen). Man hat in meinen Augen den Schritt von einer Anhängselpartei mit: "Zum regieren verdonnert" hin zu einer unabhängig denkenden Partei "mit Werten, die es gilt umzusetzen" geschafft. Die Jahre in der Opposition taten der Partei gut. Aber hat auch den Mut gebracht "Nein" sagen zu können, wenn etwas nicht passt. Im Übrigen lässt sich dies auch schön an Hessen zeigen, wo ein Koch die FDP trotz Mehrheit als Danke mit in der Regierung haben wollte, die FDP aber dankend abgelehnt hat.
    Ich denke sehr wohl, dass Frau Leutheusser-Schnarrenberger Justizministerin wird. Sie hat schon mehrfach ihr interesse dran bekundet und sie ist für mich die richtige Frau auf den richtigen Posten. Anders als ein Herr Westerwelle, der sicher ein sehr guter Mann ist, den ich nicht auf einem Posten als Außenminister sehen will/möchte. Auch wenn ich zugeben muss, dass er vom Spasskanzler weg ist und sein "unrealistische Vorstellung" von 18% fast erreicht hat und die letzten Kritiker an seiner Person langsam verstummen.

    Ob ein festhalten an Atomenergie Pro oder Contra Umweltschutz ist, bleibt erstmal offen. Viele Punkte sprechen auch am Festhalten an Atomenergie zum Umweltschutz. Darüber hinaus kann man aber sagen, dass die FDP die Partei war, die vor den Grünen noch halbwegs was für einen Umweltschutz getan hat. Solche Punkte haben die anderen parteien erst nach dem Erfolg der Grünen eingeführt.

    Ich gebe Steinar recht, dass die FDP zeigen muss, dass sie kein Anhängsel sein wird. Hier habe ich jedoch noch hoffnungen.
    Zum Profil:
    Die FDP hat mit besonderen Forderungen (Bürgerschutz, Abbau der Bürokratie, vereinfachtes Steuersystem, Förderung Mittelstand...) sich über Jahre was aufgebaut. Auch eine Machtbesessenheit kann man dieser Partei nach der Vergangenheit nicht mehr vorwerfen, sonst wäre es mehrfach zu einer Ampelkoalition gekommen. Die FDP hat sich auch sehr früh Gedanken gemacht, mit wem man regieren könnte, wo die meisten Übereinstimmungen exestieren. Dies haben andere Parteien nicht hinbekommen. Die SPD fuhr einen sehr großen Zick-Zack-Kurs mit den Punkten: Mit Links, Ohne Links, Mit CDU, Ohne CDU, Mit FDP (auch wenn die FDP ganz klar dagegen war). Die CDU war sich da auch nie sicher, die CSU hat ja auch im Wahlkampf sehr gegen den eigenen Koalitionspartner geschossen. Die Union wollte ja eine weitere Amtszeit mit der SPD nicht ausschließen. Ein klares Profil hatten für mich nur noch die Linken und die Grünen mit klaren Ansagen. Die Piraten sind schön und gut, haben jedoch die Bereiche Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie steuern fast ganz aus den Augen verloren. Bürgerrecht im Internet interessiert nicht jeden. Sie müssen noch deutlich nachbessern, um ihre 2% noch auszubauen. Erst wenn die ALLE Themen ordentlich ansprechen, werden sie sich behaupten können.
    Um auf das Steuersystem der FDP zu kommen:
    Wenn sehr viele unabhängige Finanzexperten schon sagen, dass dies das durchdachteste Steuersystem aller Parteien ist, welches auch finanzierbar ist, sollte man sich auch mal anfangen Gedanken zu machen. Und wenn Politiker anderer Parteien so ein System ebenfalls loben...

    Ich denke und hoffe sehr, dass in der Zukunft die FDP weiter ihre Glaubwürdigkeit behält, die sie zweifelsohne hat, und ihre Versprechen auch fast alle umsetzen wird. Alleine eine Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger wird wohl sehr viele Gesetze des Herrn (ex)Innenminister wieder kippen.
    Sollte die FDP hier wieder das Anhängsel der CDU werden, werden die nächsten Ergebnisse deutlich unter 10% liegen.

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    Original von Steinar
    Schuld an den in Gummersbach gezahlten Gehältern hat einzig und alleine der VfL. Wer sonst?

    Wenn ich die Gehälter, die die Top 3-5 bezahlen mir nicht leisten kann, dann darf ich sie eben nicht bezahlen. Funktioniert in Wetzlar auch nicht anders. Aus dem Grund ist die HSG dann aber auch noch nicht in den Top 5.

    Richtig!

    Jedoch grade aus Hamburg muss sowas kommen, ein Verein, der eh und je deutlich über seine Verhältnisse lebt und nur dank Rudolph einem Ex-Gummersbacher künstlich am leben gehalten wird. Hätte Wetzlar sowas von sich gelassen oder ein anderer Klub, der seit Jahren am Existenzminimum lebt aber damit Gewinne einfährt und nie anderweitig Probleme hat, hätte ich das noch verstanden!

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    Original von Lothar Frohwein
    Die Mehrheit der Wähler wollte es so haben, also müssen wir damit leben.

    Die, die am lautesten Meckern werden, sind oft die Nichtwähler und die, die bei Politischen Nachrichten mal weiterblättern oder umschalten. Ich bin zufrieden mit diesem Ergebnis und warte gespannt darauf, ob vor allem die FDP ihr hart erarbeitetes Profil wird halten können. Sollte sie zu oft einknicken bei den anstehenden verhandlungen, wird es in den nächsten Jahrzehnten auch das höchste Wahlergebnis geblieben sein.