Beiträge von Snuffmaster

    Wetten dass Max Holst auch zu den Bergischen geht :lol: Den Kontakt hat übrigens die Oma des Hallenspreches hergestellt. Das hat mit Neid nichts zu tun. Es ist nur komisch sich ein Spiel des VFL anzusehen obwohl das Spiel eigentlich Dormagen vs XY heissen müsste :hi:

    Schau nach Kiel, schau nach Kronau, welche Spieler dort in den letzten 4 Jahren beim VfL unter Vertrag waren. Denke, dass gerade die Gummersbacher wissen, welche Situation das ist. Aber letztendlich ist Gummersbach für die Dormagener Spieler die erste optimalste Lösung. die Spieler müssen ja noch nicht mal umziehen, wenn sie das nicht wollen, sie bleiben gleich in der Gegend, wichtig für Partner, die auch arbeiten gehen oder für den bestehenden Bekanntenkreis. Sicherlich ist es bei Mahé anders gelaufen, da ZouZou für den Wechsel gesorgt hat (nicht ohne Hintergedanken: In Gummersbach bekommt er Anteile, und wird dann wohl in 3-4 Jahren zu einem größeren Klub wechseln). Dazu kommt, dass Gummersbach damals Dormagen sogar die Tribünensitzer abgenommen hat, das solltet ihr auch nicht vergessen: oder war Wagner Stammspieler? ;)

    Ich sehe eigentlich niemanden, der FÜR Atomenergie wirklich ist. Es ist doch recht eindeutig, dass früher oder später AKWs der Vergangenheit angehören werden, egal welcher Partei man angehört. Das Entscheidende ist eben das früher oder später. Die Grünen wollen es sehr früh, die SPD auf kürzere Mittelfrist, die CDU Mittelfristig und die FDP auf längere Mittelfrist gesehen. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, und bekanntlich kommen auch alle an. Wichtig - und so wurde es bereits 2006 von der FDP untermauert - darf der Weg nicht durch interessengemeinschaften vorgegeben werden. Wer glaubt, die Grünen machen hier keine "Klientelpolitik" der hat den Schuss noch nicht gehört. Den Grünen Glaubwürdigkeit zu bescheinigen, der hat die Realität noch nicht erkannt. Die Grünen haben den Atomausstieg beschlossen, ohne die schon damals gefährlichen Reaktoren vom Netz zu nehmen. Die Grünen sprechen sich gegen Kohlekraftwerke aus, aber unter ihrer Mitregierung in Hamburg, wurde eins gebaut. Die Grünen haben sich in Hamburg gegen die Elbvertiefung ausgesprochen...die Elbe wurde ausgebaut. Die Grünen haben sich des öfteren interessante Wahlversprechen rausgesucht..nicht ohne Grund eben bei extra3 von den Grünen Gremlins gesprochen worden. Report hatte die Tage mal die Grünen Wahlversprechen auseinander genommen.

    Zitat

    Daniel Köbler ist der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen Grünen. Wir treffen ihn bei einem amerikanischen Dosenhersteller. Auch hier geben sich die Grünen wirtschaftsfreundlich. Auch hier versprechen sie viel. Im Wahlprogramm lesen wir: "Bis 2030 wollen wir den Strombedarf in Rheinland-Pfalz zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken."

    Daniel Köbler, Bündnis 90/Die Grünen Landesvorstandssprecher Rheinland-Pfalz: "Das bedeutet, wir müssen mehr erneuerbar erzeugen als wir hier verbrauchen um das wieder auszugleichen. Das geht aber. Rheinland-Pfalz muss zum Energieexportland werden."

    Das bedeutet aber auch, dass allein der Chemiegigant BASF um rein rechnerisch die gleiche Strommenge wie heute in etwa zu produzieren, die gewaltige Fläche von 51 Quadratkilometern Solarzellen aufstellen müsste. Kann das funktionieren?

    Ein interessanter Punkt..eine interessante Rechnung, die Report hier eben aufstellt. Glaubwürdig ist für mich KEINE Partei. Erst recht nicht die Grünen.

    Letztendlich muss man sich für etwas entscheiden: Atomkraft oder Kohle/Gas...Mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen, die realistisch aufgestellt worden, sehe ich AKWs auf langer Frist immernoch als die bessere alternative an. Wir haben in Japan trotz der stärke des Tsunamis und des Erdbebens EIN sehr altes AKW, in dem es eben zum GAU kommt. Heißt aber, dass die Technik heute schon für AKWs so sicher sein können (die anderen sind ja unbeschädigt), dass diese auch Erdbeben von mehr als 8 auf der Richterskala überleben. Aber Punkte, die für Deutschland total unwichtig sind.

    Wenn ich die Bilder aus Stuttgart sieht, kann man nur den Kopfschütteln. Solche Chaoten haben nichts mit politik zu tun, sondern gehören weggesperrt. Hier ist unser Rechtssystem leider zu harmlos! :nein:


    So kommen wir wieder zum Thema:

    Interessant, was Solarstrom an Subventionen bekommt. Hier wird immer drüber diskutiert, dass AKW´s ohne Subventionen sich nicht rentieren. Aber genau so sieht es eben auch bei Solar aus. Eben im Bericht bei WiSo wurde erwähnt, dass ein Solarpark in Wittmund bis Juli gebaut werden muss, weil die Finanzierung auf Grundlage der bis dahin geltenden Subventionen aufbaut. Auch bei Windenergie heißt es: Suventionen müssen umgeletiet werden, damit sich Windkraft lohnt. Also bleibt wieder die Frage: Wie soll man die Wende wirklich schaffen? Dazu kommt, dass sich bei Solar wohl nur Panele aus Fernost lohnen. Wie sieht es denn aus, wenn Subventionen für Energie gänzlich eingestampft werden würden? Welcher Energieträger würde sich dann überhaupt lohnen? Wäre da dann nicht doch der Strom aus Osteuropa und Frankreich derjenige, der sich durchsetzt auf dem Markt?
    Erst bei einer Abschaffung der Subventionen sehe ich aber die Gleichtbehandlung gegeben.
    Wie schafft man es, Anspruch, Erfordernisse und Wünsche beim Strom unter einen Hut zu bekommen? Sind die Grünen wirklich die richtige Partei für den Ausstieg, oder sind ihre Ansichten zu radikal, um zum Beispiel erstmal AKW´s durch Kohle zu ersetzen, was die Grünen ja bekanntlich nicht wollen? Schafft es Deutschland binnen 9 Jahren die Entwicklung so schnell vorran zu treiben, dass der Strom ohne Kohle und Atomkraft bezahlbar bleibt? Oder wird es doch wie oben erwähnt mehr der Strom aus ausländischen AKWs werden, der sich durchsetzen wird?

    @ Rentner

    ist ja nicht verwunderlich das Houlet den Kontakt hergestellt hat, er ist schliesslich Mahes Patenonkel! Naja da kann man dem Gummibären nur gratulieren, ihr habt wieder einen Dormagener!!!


    Fressen und gefressen werden! So ist es halt. Da baucht man nicht neidisch auf Gummersbach zu sein, die sind schließlich die Zweigstelle von Kiel und Kronau.

    In BaWü könnte es zu einem deutlichen Wechsel gekommen und wird es wohl einen Grünen Ministerpräsidenten geben. Ich freu mich drauf, denn die Grünen müssen endlich mal richtig Verantwortung übernehmen und endlich mal beweisen, dass sie die Fresse nicht nur aufreißen, sondern auch vernünftige Politik machen. Extra3 hatte die Tage mal einen schönen beitrag über die Gremlins, süß klein und sobald sie macht haben werden es die Grünen Monster (In Hamburg hat es gepasst). Schön finde ich das Ergebnis der Linke! Keine Chance für Radikale Parteien im Westen! Alle anderen Parteien sind wenigstens in der Lage halbwegs ordentliche Politik zu machen. CDU hatte in BaWü einen großen Anteil anderen wirtschaftlichen Entwicklung. Die FDP wurde in meinen Augen nicht zu unrecht abgestraft. Sie muss unbedingt ihr eigenes Profil wieder hervorkramen und sich nicht von der CDU diktieren lassen. Sonst geht es weiter bergab! Hier müssen endlich Konsequenzen gezogen werden und ein ordentliches Wahlprogramm nicht nur als Propaganda, sondern auch für´s Umsetzen verwendet werden.
    Nur muss man in BaWü noch die Überhangmandate abwarten, wohl haben viele Direktkandidaten der CDU gewonnen, was eventuell die 1 Stimme Mehrheit für Grüne/SPD noch gefährden könnte.

    Die Wahlverlierer sind aber nach wie vor die SPD, die ihren seit Jahren andauernde Talfahrt weiter nicht bremsen können.

    Die Entwicklung wird jetzt spannend sein, in 4 Jahren könnte es wieder total anders aussehen!

    Völlig egal, wer am Ende die Nase vorne hat, egal, ob es dannach so weiter geht oder besser oder schlechter wird: die Wahl scheint ein voller Erfolg zu werden! Bin am Ende auf die Wahlbeteiligung gespannt, aber wann hat man das letzte mal vor einem Wahllokal Schlange gestanden?
    Das ist könnte endlich eine Kehrtwende vielleicht bedeuten, nach dem am letzten Wochenende schon in Sachsen-Anhalt die Wahlbeteiligung wieder angestiegen ist!

    Die Grünen sind glaubhaft beim Atom-Ausstieg, die Linken positionieren sich als Pazifisten, CDU und SPD haben das Dilemma, dass sie "Volksparteien" seien wollen und die FDP setzt eben auf die Wirtschaft.

    Richtig...Die FDP hat aber eben den Zug verpasst, sich auch weiter um die Grünen Themen zu kümmern. es sollte nicht vergessen werden, dass die FDP bis zur Gründung der Grünen, die einzige Partei war, die Umwelt und Naturschutz im Programm hatte. Spricht die FDP heute mal grüne Themen an (Stichwort Tiertransporte) heißt es, sie bewege sich auf falschem Boden. Eine Brücke zwischen Atomstrom und Atomausstieg zu schlagen wäre das richtige Thema und ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch umweltpolitisch vernünftig. Wir können uns die Energiepolitik nicht von Bürgeriniativen und Umweltorganisationen vorschreiben lassen. Hier muss die Politik neutral und intensiv arbeiten. die Grünen haben es versäumt in ihren Jahren in der Regierung die wirklichen Weichen für einen Atomausstieg zu stellen. Sie sagten nur, Atomausstieg jetzt, ohne aber Alternativen zu prüfen. Die Alternativen waren Kohle, die die Grünen haben wollten, die "Grünen-nahen" Organisationen wie Greenpeace und BUND haben aber dagegen geklagt und mehrere Baustellen stilllegen lassen. Windkraft ist bekanntlich jedem Anwohner ein Dorn im Auge. Die Grünen haben KEINE Alternativen zur Stromerzeugung parat. Daher ist das alles sehr Flach von dieser Partei und Augenwischerei. Würde man nur annährend die Kohlekraftwerke bauen, deren Baustellen jetzt stillgelegt sind, könnte man bis 2020 ohne Probleme das letzte AKW vom Netz nehmen.
    Typisch Grün eben!


    Ronaldo
    Schnappauf ist Politiker: Er hat das Protokoll gelesen, er wusste was gesagt wurde, er weiß, was vorher gesagt wurde, er hätte einfach die Punkte ersatzlos streichen können. Er hat abgesegnet, er muss dafür gerade stellen. Hier ist kein Bauernopfer gesucht worden, er hat das gemacht, was er machen musste in dieser Situation. Er hat schließlich am Ende den Wirtschaftsminister und die Regierung, die er selber als Mitglied der CSU unterstützt, in diese Situation gebracht. Es geht nicht um Protokollfehler, es geht hier nicht um Fälschung, es geht um ein einfache herausgabe der falschen Informationen an die Presse.

    Schnappauf ist als BDI-Präsident zurückgetreten als Konsequenz aus den Vorfällen.
    http://www.welt.de/aktuell/articl…om-Beichte.html

    Die Problematik hier ist aber auch: Stimmt das Protokoll so wie es VERÖFFENTLICHT wurde oder wurde wirklich was falsch verstanden? Aus Erfahrung weiß ich, dass ein kleinster Verhöhrer in brisanten Fällen schnell riesige Auswucherungen mit sich bringen kann.

    Ich persönlich glaube jedoch, dass die Äußerungen von Brüderle so getätigt wurden.
    Es hier auch eben die Meinung eines Einzelnen und nicht der Partei vorliegt (Achtung Ironie an dieser Stelle beachten!)
    Jedoch sind die Umstände momentan halt so, dass jedes Thema in den Wahlkampf aufgenommen wird und werden muss, da es die Konkurrenz leider auch so macht. Die SPD und Grüne und Linke werden diese Äußerungen in der Luft zerreißen, daher muss man hier einfach auf der öffentlichen Variante bestehen. Schnappauf ist aber kein dahergelaufener Schriftführer, und somit auch kein Bauernopfer, falls sowas jetzt hervorgekramt werden sollte.

    Nichts desto trotz: Er hat recht!
    Steinar
    Unterstelle ich...aber jeder Partei! Weil das ist der Grund: Sich interessenspunkt suchen, diese ausbauen, diese erörtern und diese zu bewerben. Sei es für Wahlen oder für Mitgliederwerbung!

    Da mein Kommentar schon sehnsüchtig erwartet wurde ;)

    Brüderle hat es so gemeint, wie er es gesagt hat. Alles andere zu behaupten ist doch grenzenloser Quatsch. Die urplötzliche Wende war reiner Wahlkampf. Die Sicherheit bei AKW´s steht schon lange auf der Kritiker-Liste ganz oben, und nach einem Erdbeben, was in Deutschland so nie standfinden kann, so einen Aktionismus an den Tag zu legen, kann niht anders als nur am Wahlkampf liegen. Nur auf der anderen Seite: Grüne, SPD und Linke machen es ja bekanntlich nicht anders. Ebenso wie die CDU mit Helmut Kohl. Die SPD hat auch immer ihren Helmut ins Schlachtfeld geführt. Das ist halt so.
    Brüderle hat nie einen Hehl drauß gemacht, dass er momentan die Atom-Energie noch als Ersatzlos ansieht. Anders Frau Homburger, die sich schon eh gegen Atomkraft ausgesprochen hat. Man bedenkt bitte (alles eine Partei). Beide haben innerhalb der Partei ihre Lager, die dahinter stehen. Die FDP als reine Pro-Atomkraft-Partei zu bezeichnen wäre dann hier Falsch. Aber ist doch mal schön, wenn ein Politiker den Wahlkampf in einem brisanten Thema mal offen zu gibt. So eine geschlossene Veranstaltung war es ja nicht. Ständig wirft man den Politikern vor, dass sie mal offen sagen sollen, dass es um Wahlkampf geht, und macht das mal einer, ist es auch nicht richtig :nein: Entscheidet euch doch mal.

    Um hier mal - ja es ist Off-Topic - Die Wahlen in BaWü anzuschauen: Es wird in erster Linie eine Abstimmung für und gegen Stuttgart21 werden. Und hier wird es dann eben ganz Spannend: Nur weil 100000 Leute gegen eine Aktion demonstrieren, heißt es nicht, dass es die Meinung der Mehrheit ist. Warum sollte ich für was auf die Straße gehen, was ich gut finde und beschlossen wurde? Auch Umfragen halte ich nur für bedingt aussagekräftig: Nach Meinungsbild im Forum ist Guttenberg nie wieder tragbar als Minister, bei Bild und so, ist er der Spitzenpolitiker, bei anderen sieht es auch anders aus. Umfragen deuten nur was an, haben aber ihre Nachteile. Es wird spannend werden, und ich bin mal gespannt, was passieren wird, wenn die Wahlen entscheiden, dass Schwarz-Gelb weitermachen soll. Somit sich ein Bundesland FÜR Stuttgart 21 ausspricht und FÜR Atomkraft (um es mal krass zu sagen). Werden die Demonstrationen gegen Stuttgart 21 weitergehen, mit der Begründung: Die Mehrheit will es?
    Jede Äußerung jedes Politikers aus jeder Partei war in den letzten 3 Monaten nichts anderes als Wahlkampf. Hier auf einzelnen Parteien herumzuhacken weil diese zu einem Thema Wahlkampf machen, ist schlicht weg gelogen.
    Sonntag wird ein spannender Tag werden. Und auf jeden Fall: Mit der ein oder anderen größeren Überraschung!

    Ich versuche mal den Gedankengang zu Ende zu führen. Man ist mit Kubesch doch nicht so zufrieden, den irgendwie passt er von der Schnelligkeit so gar nicht ins Kieler Spiel. Daher holt man sich mit Hansen einen Spieler, der international seinen Mann im Zentrum steht und somit einen möglichen nächsten Abwehrchef. Ahlm macht wie Löve eine Übergangssaison hinten dran und spielt nur in wichtigen Spielen und man hat so 2 KM, das könnte passen.

    Allerdings, da bin ich nicht gut genug informiert, kann es auch sein, dass Ahlms Kinder schulpflichtig werden nach 2012 und er daher nach Schweden zurückkehrt. Wenn er das dem Verein vorzeitig signalisiert hat, kann ich mir die Verpflichtung auch erklären. Oder man ist sich mit PW doch noch nicht einig?


    Die letzten Infos, die ich habe sind: Man hat PW signalisiert, dass man mit ihm gerne einen Vertrag abschließen würde. Aber von einer Unterschrift und so weiß ich nichts. Das wäre ein krasses Ding, wenn man jetzt doch von einer Verpflichtung PWs Abstand nehmen würde.An sonsten denke ich, dass man in Kiel ab 2012 ohne Ahlm planen wird und ohne den jetzigen 2. Mann. Also ab 2012 mit einem komplett neuen Kreis. Das könnte jetzt die momentanen Verpflichtungen erklären. (wobei auch 3 Kreisläufer durchaus denkar währen!)

    Hört man bei Hart-aber-Fair Herrn Steinmeier und Herrn Özdemir zu, kann man sich echt nur noch fragen, ob man nicht bei den nächsten Wahlen die ödp statt grün und die Autofahrerpartei statt spd wählen sollte. Die CDU und FDP sind natürlich auch nicht viel besser, aber die anderen 2 sind mal richtig heuchlerisch. Aber sowohl zu Atom, als auch zu Lybien...Gysi gibt mal echt eine sehr gute Figur ab. Oki alles Themen, die der Linken liegen. klare Meinung, klare Linie....die fehlt bei den anderen 4...

    Sigmar Gabriel ist nicht "Die SPD", sondern Sigmar Gabriel. Jeder, der sich länger als zwei Minuten mit Politik beschäftigt hat, weiß, daß der Mann seine Meinung öfter wechselt als seine Unterhemden. Und da steht ja nicht, was er für richtig gehalten hätte... auch wenn ich mir das leider denken kann. Ich halte die Enthaltung auch für falsch. Man hätte natürlich mit "Nein" stimmen müssen, sofern die Resolution die Anwendung militärischer Gewalt vorsieht. Da sind wir schon wieder bei Artikel 26 und §80 StGb - Kriegsvorbereitende Handlungen sind strafbar.

    Und anders als im Kosovo-Konflikt, als die Bundesanwaltschaft die eingehenden Anzeigen mit dem Bemerk eingestellt hat, die in Art. 26 für die Strafbarkeit des §80 vorausgesetzte benötigte "Störung des friedlichen Zusammenlebens der Völker" wäre ja bereits vorgelegen, als die Bundeswehr zum Einsatz kam, wäre diese Argumentation dieses mal wohl kaum anzuwenden gewesen.

    Warum sich nun tatsächlich deutsche Politiker - auch noch von den vorgeblich besonders friedensorientierten Parteien - öffentlich darin ergehen, die Bundesregierung für die einzig mögliche Entscheidung, an dem Krieg nicht teilzunehmen, zu kritisieren ist mir schleierhaft. Im übrigen gilt auch für die Damen und Herren Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen wie immer: Wer nach Krieg ruft, soll sich einen Tarnanzug anziehen, die Waffe schnappen und schonmal vorgehen.

    Unterschlage beim Zitat nicht die wichtigen Sätze :nein:
    Direkt dannach kommt nämlich:

    Zitat

    Am Freitag hatte er noch Verständnis für die Stimmenthaltung geäußert.

    Und Gabriel IST die SPD! Wenn bei einer Äußerung Westewelle es heißt: Die FDP sieht es so, dann ist das nun auch mal beim Bundesvorsitzenden der SPD so.
    Westerwelle hat sich in der Lybienfrage alles andere als schlecht verhalten. Ginge es nach der SPD hätte Deutschland sich für einen Einsatz ausgesprochen. Hieße im Rückkehrschluss: Früher oder Später hätte Deutschland Truppen nach Lybien schicken müssen. Des Weiteren äußerte sich die SPD ja noch zustimmend, den Einsatz in Afghanistan auszubauen und mit AWACS zu unterstützen. Vor einiger Zeit hatte sie sich ja noch ablehnend gegenüber den AWACS-Einsatz gezeigt. Diese Aussagen sind übrigens auch von Andrea Nahles so gefallen. Daher ist es DIE Meinung der SPD.

    Nur - um wieder die Brücke zu Verteidigungsminister a.D. Guttenberg zu schlagen - dieser wurde aufgefordert von der SPD den Einsatz in Afghanistan zu beenden.

    Ich glaube nicht, das Beuchler Schwerin vorzeitig verlässt. Dafür ist die Verbundenheit zur Post wahrscheinlich zu groß und der Nutzen (und die Kosten) für den TBV zu gering (zu hoch). Ansonsten eine gute Entscheidung für den TBV, wenn es denn so kommt. Aber irgendein Erstligist muss es ja sein, zu dem er wechselt und so viele gibt es nicht die (sicher) in der ersten Liga sind und einen neuen Trainer suchen/brauchen.


    Ich sehe den Nutzen für den TBV bei einem sofortigen Wechsel schon gegeben. Sicherlich dürfte sich das auf die aktuelle Saison nicht mehr soo auswirken, aber dafür würde die neue Saison besser begonnen werden können. Der Trainer kennt die Spieler, die Spieler den Trainer, ein System wird dann schon eingespielt sein. Der Trainer kann besser beurteilen, ob und wenn ja auf welchen Positionen die Verstärkungen kommen müssten...

    DAS habe ich nicht gesagt! Ich kann dir nur volle Zustimmung geben bei deinem Beitrag!

    Interessant ist es einfach, dass sich der Bundestag sowieso nicht einig ist! Eine Abstimmung wäre interessant gewesen: Den einen geht es noch nicht weit genug, den anderen zu weit, andere wäre für einen harmloseren Kurs, andere für einen strengeren. Und das sind nicht die Ansichten von verschiedenen Parteien, sondern innerhalb einer Partei. Sei es FDP, sei es CDU/CSU, sei es SPD oder Linke bzw. Grüne.

    Frau Merkel hätte darüber abstimmen lassen müssen, genau so, wie eine Laufzeitverlängerung auch ihren weg durch den Bundesrat hätte nehmen müssen. Da werden scheinhafte Paragraphen gesucht, um die Entscheidung als rechtlich haltbar hinzustellen.

    Aber es geht nicht um Atomenergie, es geht hier um was generelles.


    Wie uneins sich eigentlich die Bundesbürger sind, sieht man bei folgender Umfrage:

    Zitat

    Die Mehrheit der Deutschen ist einer Erhebung zufolge für einen Ausstieg aus der Kernenergie. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Magazins "Stern" wollen elf Prozent der Befragten, dass sämtliche deutsche Atomreaktoren sofort abgeschaltet werden, weitere 52 Prozent sind für einen Ausstieg binnen fünf Jahren.

    Paradoxerweise hält dennoch eine große Mehrheit die Atomkraft für unverzichbar. 71 Prozent gaben dies in der Forsa-Umfrage an. Allerdings seien es 10 Prozent weniger als 2010. Eine sofortige Abschaltung wollen 11 Prozent, während sich 52 Prozent für einen Ausstieg innerhalb von fünf Jahren aussprechen.


    Quelle