Die liberalisierung des Strommarktes ist noch nicht mal wirklich passiert. Ich möchte hier auf die Ortschaft Schöngau hinweisen im Schwarzwald. So kann es in ländlichen Regionen mal aussehen. Jeder hat seine eigenen Kraftwerke und sein eigenes Stromnetz. Blockheizkraftwerke wurden angesprochen, Solarkraft und Windenergie: Jeder hat nicht viel davon und nur ein paar Einheiten, dafür in der Masse. Als Zusatz kann dann auf dem Land Biogasanlagen exestieren. Probleme sehe ich nur bei großen Industrieanlagen und für große Städte. München kann nicht mit Stom aus Windparks von der Nordsee versorgt werden. Hier muss man sich was einfallen lassen. Und eben bei so großen Städten wie Berlin, München, Köln, Frankfurt oder Stuttgart sehe ich das Problem der ganzen Stromversorgung. Firmen wie BASF und Bayer können nicht mit Regenerativen Energie versorgt werden. Auch nicht bis 2022. Da wird Kohle und Gas die einzige Möglichkeit bleiben. Auch wird der Atomausstieg im Ausland sehr schwarf kritisiert. Und er wird absolut nichts bringen, wenn Deutschland den nicht auch im Ausland vertritt. Vor allem auch nicht wegen den AKW´s im Ausland, die in unmittelbarer Nähe zur Grenze stehen. Auch bleibt für mich die Frage, wie sollen mehrere Millionen Menschen in den großen Städten Europas irgendwann mal ohne Atomkraft versorgt werden? Kohle und Gas sind endlich. Sich darauf zu verlassen: in 30-50 Jahren (solange wird der Atomausstieg Europaweit mindestens dauern) wird es ganz sicher passende Möglichkeiten geben, halte ich ganz sicher für erstrebenswert aber sehr wackelig.
Beiträge von Snuffmaster
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Nicht ganz richtig. Man hat einen sehr stark am Rot-Grünen Plan angepasten vorgelegt. Auf was ich hinaus will: Die Regierung hat den Atomausstieg gekippt (mit Abstimmung der Energiekonzerne). Das war falsch. Jetzt geht die Regierung total zurück, hält am Datum von Rot-Grün fest, verändert nur die Laufzeit einiger weniger (wir reden von bis zu 3 AKWs um EIN Jahr) und hält diese Brennelementesteuer bei, von der von anfang an gesagt wurde: Das ist der Preis für eine Verlängerung (und eigentlich nicht verkehrt), fragt NICHT die Konzerne ob dieses Zurück ok ist, und auch das ist nicht richtig. Der Plan sieht ja bekanntlich vor, das der Ausfall von AKW´s durch hauptsächlich Wind und der Rest durch Gas und Kohle aufgefangen werden soll. Damit dies ganz sicher hinhaut, sollen die wenigen AKW´s noch bis 2022 laufen. Also ein Jahr länger und dann vom Netz gehen. Im übrigen: Auch im Rot-Grünen Atomkonsens war genaus dieser Passus mit eingearbeitet, dass eben durch Laufzeitverschiebungen der endgültige Atomausstieg sich noch nach hinten verschieben konnte.
Zitat
Auch damals exestierten also "kalte Reserven" etwas anders aber genannt und aufgezogen. Auch die Brennelementesteuer war damals im Gespräch, aber wurde dann nicht umgesetzt.
Unterscheiden tut sich der Atomausstieg also a) an den kalten reserven und b) an der Beibehaltung der Brennelementesteuer.Die Grünen wollen von ihren Plänen 2000 nichts mehr wissen und sprechen jetzt plötzlich von 2017 als Datum. Was ich hier aber grundsätzlich stört: Die Parteien hatten sich bisher immer unterboten für einen Atomausstieg, ohne aber wirklich alternativne zu bieten. Man sollte auch bedenken: Trittin redet von Kohlekraftwerken als Alternative die die Spannungsspitzen besser abfedern kann als die AKW´s, aber im gleichen Atemzug kritisieren die Grünen, dass die Regierung plant die Abfederung u.a. mit Kohlekraftwerken zu bestreiten.
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Soo die Bundesregierung ist in ihrem Zickzackkurs jetzt auf den Plan der Rot-Grünen-Regierung zurückgekehrt, behält aber die Brennelementesteuer bei und 2021 bzw die letzten 3 AKWs 2022 soll der Atomausstieg durchgezogen sein. Man hat exakt den Plan von Rot-Grün übernommen und den nichtmal als eigene ausgegeben. Und wem passt es mal wieder nicht? Der neuen "Volkspartei" Grüne, die nicht mal zu ihren eigenen Plänen stehen können und dann doch die wahren Zickzackfahrer sind.
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Hatte die Tage gehört, dass der VfL plant vermehrt (1-2 Spiele in der Saison) in Dortmund auszurichten. Die Westfalenhalle kam in den letzten Jahren ja immer mal wieder ins Gespräch, und das Spiel am Mittwoch in Dortmund stattfinden zu lassen, hat auch seine Gründe. Was drauß wird lasse ich mal dahin gestellt, sehe aber darin nicht nur negatives.
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Das schweizer Portal handballworld.ch will am Rande des Champions League Final Four vom angeblichen Interesse des VfL Gummersbach an Bern Muris Kreisläufer Alen Milosevic erfahren haben.
Quelle:
Ja, dann wenn Anic und Wiencek den Verein im Sommer verlassen.
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Also normalerweise bringt man ja als Geburtstagsgast Geschenke mit, aber ich hoffe doch dass der THW dieses mal unhöflich ist!

Wird ein ganz enges Spiel. Der Vfl kann befreit aufspielen und wird vom THW alles fordern. Ich tippe aber trotzdem auf einen knappen Sieg für den THW. Wir wollen Platz 2!
Sollte Kiel verlieren würde das sogar Platz 3 gefährden.
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Deutschland?
Tschechien?
Osteuropa? -
Ich kann mich dumpf erinnern, das vorJahren mal jemand aus den Reihen der HBL? formuliert hätte, "der Handball gehört in die Großstädte". Hat nicht gerade zu großer Begeisterung bei vielen geführt.Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun! Und Erfolgreich ist Ansichtssache. Für Kiel ist nur die Meisterschaft erfolgreich, für andere Vereine der Klassenerhalt.
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Und woran machst du es fest, dass das Geld vom Mäzen nicht ein kurzfristiger neuer Sponsorenvertrag ist?

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inoffizielles Forum beim VfL:
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Für wen oder was braucht der Vfl 4,2 Mio. Euro?Hat man nicht schon Geld der nächsten Saison für die Rettung verpulvert?
Ja genau,es ist alles wunderbar

Nein genau das hat man eben nicht...
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Ist das nicht die hauptaufgabe eines Profi-Sportverein? Geld in die Mannschaft zu investieren??
Es wurde a) nicht gesagt, wie viel und b) ohne Schulden.

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Viele Klubs sorgen wiederholt für negatives. Da fällt mir neben Kiel und Gummersbach auch Essen und Dormagen spontan ein. HSV hat auch jahrelang mitgewirkt oder oder oder. Das muss jeder selbst mit sich klar machen, wo was ist. Nichtsdestotrotz hat es Gummersbach geschafft, anders als viele Vereine davor nicht über den Weg der Insolvenz die Schulden abzutragen. Es geht nicht am Ende um das Wie, sondern um das DAS. Da braucht auch keiner was aus Essen oder Dormagen zu sagen. Hier hat der VfL, nach de Fehler gemacht wurden, den zweitbesten Weg eingeschlagen und wohl den besten, den es jetzt ab. Es bleibt weiter Klarzustellen, dass die Sponsoren da im Vorfeld über Schuldenerlass verhandelt haben und DANN die Lizenz eingereicht wurde.
Die Zukunft möchte ich offen halten, denke aber, dass man den Verantwortlichen doch Vertrauen schenken kann. Nur jetzt kann man noch besser sehen, wie hoch die Schulden bzw die Ausgaben für den laufenden Betrieb sind. Und eben das absolute jahrelange Argument für die finanzielle Lage aus dem Weg geschaffen wurde. Die Vorzeichen sehen sehr gut in Gummersbach jetzt aus. Es gilt diesen guten Weg auch auf keinen Fall zu verlassen. -
Und was lernt man jetzt daraus ?
Schulden machen lohnt sich eben doch... hinterher kommt Peter Zwegat - oder ein paar Gönner... und alles ist wieder auf Null...
Einmal mehr eine Watschen für alle Vereine mit seriösem Geschäftsgebahren, die nicht über ihre Verhältnisse leben...
Man lernt aus dem allen noch mehr: erfolgreicher Handball auf dem Land ist so nicht mehr möglich. Alle Top-Vereine werden aus den größeren Städten kommen. Wo es eben ein besseres Zuschauerpotential gibt. Denn je mehr Zuschauer in der Halle, um so mehr zahlen die Sponsoren. Erfolgreicher Handball am Land wird eh und je von Gönnern abhängig sein. Oder man macht es so wie Balingen. Und dahin muss der VfL eben jetzt hin. Denn das andere was klar ist. Die Sponsoren möchten mehr denn je beim VfL wissen, wohin das Geld geht. Solange das der VfL nachweisen kann und keine Schulden mehr macht, war alles erfolgreich. Dann hat das ganze was gebracht.
Was man auch unbedingt beachten muss: Jahrelanf war "Altschulden" das Totschlagargument in Gummersbach. Und genau das exestiert jetzt nicht mehr. Alles was jetzt passiert wird zu 100% Ferchau, Bohle und Timmerbeil angelastet. -
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Man erkläre mir folgenden Sachverhalt, bitte:
Szenario 1 (worst case): Man hat so viele Schulden, daß man die Lizenz nicht erteilt bekommt.
Szenatio 2 (nicht schön, aber läuft noch): man schleppt Altlasten mit sich rum, der laufende Spielbetrieb ist jedoch mehr oder weniger gesichert.
Szenario 3: Der Verein ist schuldenfrei.
Angeblich hat sich der VfL ja nun jahrelang in Szenario 2 befunden. Die ominösen Altlasten waren ein Problem, aber irgendwie hat man sich immer wieder durch das Lizenzierungsverfahren durchkämpfen können. Nun war man für eine Woche in Szenario 1 und nach einer Woche ist man auf einmal schuldenfrei. Hat also das Szenario erreicht, was seit Jahren nicht hinzubekommen war??
Bitte um Erklärung von jemandem, dem dies nicht zu hoch ist.

Man war jahrelang im Szenario 2a) Man hatte Altlasten und jedes Jahr neue Schulden angehäuft. Dies sollte jetzt ein Ende haben. Dafür hat man sich mit den Gläubigern geeinigt und 2,2 Mio Euro ausgehandelt mit Zahltag zum 30.06.2011. (Hält man den Zahltag nicht, ist der Vergleich hinfällig). Dadurch kam es im Etat zur neuen Saison zu einer Unterdeckung in Höhe von 2,2 Mio Euro und ist somit in den Bereich Szenario 1 gerutscht. Hier muss man beachten, dass der VfL schon im März (Vor Abgabe der Lizenzunterlagen) gesagt hat, dass bis zum 30.06. die Schulden über Sponsoren und Umfeld bezahlt werden sollen. Gehofft hatte man, dass die HBL das so absegnet. Die hat dann aber die Lizenz erstmal nicht erteilt, da ja die Deckungslücke in Höhe von 2,2 Mio Euro eben bestand wegen der fälligen Zahlung. Daher war man vllt etwas naiv zu glauben, die HBL segnet den Plan so ohne weiteres ab. Ziel war es die Lizenz zu bekommen mit Auflagen, bis zum 30.06.2011 die Schulden beglichen zu haben. dieser Plan ging nicht auf. Und somit musste man jetzt binnen einer Woche das fehlende Geld, was zu den 2,2 Mio Euro fehlte (es waren keine 2,2 Mio Euro, aber ne trotzdem stolze Summe) einsammeln. Dies ist gelungen und man kam in Szenario 3 jetzt rein. Das man das jetzt in Angriff genommen hat, ist ganz klar auch auf den neue Aufsichtsrat hinzuführen, da Bohle und eben auch Ferchau kein Geld in einen Verein stecken wollten, in dem alles versickert ohne das da was bei rum kommt. Timmerbeil hat diese Weg jetzt mitgetragen. Warum es vorher nicht ging: HPK war größenwahnsinnig, Horstmann zu sehr auf FC fixiert und hat alles einfach laufen lassen. Es braucht eben auch Leute mit dem richtigen Einsatz, um Probleme zu bekämpfen. Die waren beim VfL hausgemacht und gewachsen. Wer jahrelang über den Verhältnissen lebt. der bekäme früher oder später die Quittung.
Anders: Wäre der VfL in Szenario 2 geblieben, hätten sie mal wieder die Lizenz unter Auflagen bekommen.
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Aber alle Vereine die du genannt hast, haben ja jetzt ihre Hallen voll...
Der VfL muss es schaffen in der eigenen Region genug Leute in die Halle zu locken. Das Umfeld braucht man da nicht unbedingt. Das wurde in den Jahrzenten vorher sehr verspielt, als man das arrogante Auftreten in den unteren Klassen hatte und sich entsprechend verhielt. Schafft man halbwegs (wir reden von 2% der Bevölkerung des Oberbergischen) diese Leute wieder zu den BL Spielen in die Arena bzw. neue Halle zu lotsen, kann es auch so klappen. Die Zuschauerzahlen in dieser Saison sind phantastisch. Nahe der 100% Auslastung ist für die EHH sehr gut. Auf dieser Basis muss man einfach aufbauen und auch ausbauen. Nur da denke ich, dass das Team und das Umfeld sich aktuell auf den richtigen Weg befinden. Sicherlich die ein oder andere person müsste man dann doch austauschen, aber trotzdem würde ich denen in der nächsten Saison nochmal ne Chance geben, unter Aufsicht.
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Natürlich kann man das miteinander vergleichen.Damals wurden 4,5 Mio. Aufwendungen geplant, jetzt 4,2 Mio., also 300.000,- weniger geplante Aufwendungen.
Damals fehlten 1,332 Mio. Erträge, um die Aufwendungen zu decken. Damit der nun um 300.000,- geringere Etat gedeckt wird, müssen die Erträge um 1 Mio. höher sein als damals. Logisch, oder?
Die Frage ist für mich, ob sich die Sponsoreneinnahmen seither so erhöht haben (außerhalb der aktuellen Rettungsaktion).
Aber gut, die HBL wird die "Wünsch-dir-was-Zahlen" schon abnicken, haben sie 08/09 ja schließlich auch getan ...

Sehe es eher so, dass mit 4,5 offiziell geplant wurde, die Aufwendungen aber in Wirklichkeit bei ca. 5 Mio euro lag. Bzw die Einnahmen durch Zuschauer in den Minusbereich rutschten wg. Mietkosten in der Arena.
Aber das jetzt alles auszuklamüseln an den alten Zahlen ist ohne genauem Wissen gar nicht möglich. Ob der Etat jetzt bei 4,2 liegt oder bei 5 oder 6 oder doch nur 2,5 ist erstmal egal. Wichtig ist dann nur, dass der Etat auch wirklich gedeckt ist. Ob er das wirklich ist, werden wir in den nächsten Jahren sehen. -
08/09 kann man überhaupt nicht mehr mit dem aktuellen vergleichen. alleine der Kader hat sich verändert, die Sponsorenlandschaft, aber auch die Hallenkosten für die Kölnarena sind um einiges gesunken.
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letztendlich sollte dies aber völlig egal sein, wenn der VfL es endlich fertig bringt (gemeint der AR und GF) wirklich andere Strukturen zu schaffen und nicht nur redet. Weil sollte es jetzt wirklich so kommen, dass der Verein wirklich da spielen wird und will, für das der Etat auch wirklich reicht, dann war das alles nicht um sonst. Sicher wurde alles immer in den letzten Jahren schon erzählt, aber trotzdem sehe ich deutliche Untershciede zu den Jahren davor. Daher sehe ich noch keinen Grund, für die Zukunft Schwarzmalerei zu betreiben. Auch was David erzählt entspricht nicht alles den Tatsachen. Ich denke man sollte jetzt erstmal die neue Saison abwarten, was diese bringt, wie sich alles entwickelt, bevor man jetzt wieder alles versucht schlecht zu reden.
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Jaja, Kein Geld wirft auch Tore. Vermutlich resultieren die Schulden und der Ü4Mio-Etat nur aufgrund der Zahlungen, die man als Schmerzensgeld an die Besucher der Eugen-Haas-Halle entrichtet.

Punktabzug geht erst, wenn man nachweislich gegen Lizenzauflagen verstoßen hat. Dies muss die HBL nachweisen. Daher abwarten.
Aber diese ganzen Verschwörungstheorien, die hier einige von sich geben sind ja echt langsam nicht mehr normal. Aber das entspricht nicht der Wahrheit. In Wahrheit steckt ein Geheimebund dahinter, der unter der neuen Halle eine Geheime Weltzentrale bauen möchte. Damit das klappt muss die Halle her, und damit die kommt, muss der VfL eben Bundesliga eben spielen. Und daher hat dieser geheime Bund, der den Steinmetzen, Freimaurer und Iluminati noch bei weitem übertrifft, dafür gesorgt, dass die VfL die Lizenz bekommt.