Beiträge von Snuffmaster

    Deine Beispiele sind keine Klientelpolitik sondern im wesentlichen "politische Grundausrichtungen".

    Klientelpolitik wird es erst wenn spezielle Begünstigungen /Minderbelastungen für diesedurchgesetzt wird. Wenn dann in engem zeitlichen Rahmen Spenden fließen dann ist das für mich auch keine Klientelpoitik sondern hat für mich den Hauch von Bestechlickeit - insbesondere weil hier gegen die eigenen sonst propagierten "Steuervereinfachungsideen" massivst verstoßen wurde.

    Lobbyarbeit ist sinnvoll und auch erforderlich - die Grenze ist für mich erreicht wenn Parteien die Lobbyarbeit "blind" als eigenes Programm übernimmt.

    Ist es wirklich Klientelpolitik oder doch mehr Korruption/Bestechlichkeit? Sehe die Grenzen sehr fließend und verschwommen und Klientelpolitik als einen Begriff, den die Opposition erst im November 2009 im Zusammenhang mit der Hotelsteuer entdeckt hat, und seit dem inflationär verwendet und ihn verwässert.

    Diese Relativierung "die anderen würden das auch so machen" ist die wohl billigste und durchsichtigste Methode von Fehlern abzulenken


    Sollte nur heißen: Jede Partei hat ein Klientel, und jede Partei betreibt Klientelpolitik. Sei es der Verbotswahn der Grünen und früher ihre Ökosteuer und Atomausstieg, sei es die Union mit ihrer Überwachung und konservativen Einstellung, die SPD mit ihrem Mindestlohn, die Linke mit ihrer Entmilitarisierung, die FDP mit ihren unternehmerfreundlichen Entscheidungen (Hotelsteuer als Beispiel), die Piraten mit ihren Urheberrechten, die AFD mit ihrem Anti-Euro, die NPD mit ihrer Anti-Ausländer-Politik, die PARTEI mit ihrer satirischen Auffassung...etc....nur um Beispiele zu nennen.

    Richtig, die Senkung der Hotelsteuer war eine Idee der FDP, die im Zuge mit anderen Steuersenkungen eingeführt werden sollte. Die anderen sind damals von der Union abgelehnt worden. Hier hätte die Partei reagieren müssen und auf alles dann verzichten. Hat sie nicht und den ersten großen Fehler gemacht. Den Vorwurf der Klientelpolitik halte ich hier für falsch, weil jede Partei so handelt.

    Leider steht Deutschland in meinen Augen aktuell auf verlorenem Posten.
    Energiepolitik: EU will Atomkraft ausbauen | ZEIT ONLINE
    Alle Länder um Deutschland herum profitieren vom Atomausstieg und erweitern ihren Park an AKWs. Erinner mich da an Belgien, die an der Grenze zu Deutschland doch ein AKW wieder in Betrieb nehmen wollten. Auch in Japan hat Fukushima rein gar nichts bewegt. Die Anti-Atomkraft-Bewegung ist da nicht groß und stark genug. Neue AKWs sind auch da in Planung.
    Dies sorgt eben dafür, dass Deutschland mit der Wende aktuell schlecht da steht, da eben an der Börse Strom, Strom ist, und es nicht unterschieden wird, ob er aus Kohle, Gas, Wasser, Luft oder Atomkraft gewonnen wird.

    Weitere Themen, die den Wahlkampf noch beeinflussen könnten und von der Regierung eingebracht wurden: Griechenlandhilfe. Vor allem, nach dem Herr Schäuble hier heute wohl sich verplapperte und ein 3. Paket erwähnt hat. Die Euro-Krise allgemein, wobei Deutschland hier ganz gut durchgekommen ist bisher.

    @Lordvader
    Ich kann mich nicht erinnern, ein gutes Wort über die Bundespolitik der FDP und der aktuellen Regierung verloren zu haben. Das wäre mir neu. Ich sehe die FDP nicht ans regierungsfähig an und kann 95% der Entscheidungen nur kritisieren.
    Des weiteren habe ich an entsprechender Stelle schon 100% Einsparungen gemacht.

    Ich denke, und darum ging es mir nur, dass die Energiewende ein völlig unterschätztes Problem ist in der Bevölkerung und bei den Parteien. Keine kann ein schlüssiges Konzept vorlegen, es wird viel auf Populismus gesetzt, weniger auf echte alternativen. Eigentlich wäre ein Mischen ALLER Vorschläge die vielleicht beste Möglichkeit hier Kostenexplosionen zu verhindern. Energie ist nicht zu günstig, sie ist im Vergleich zur Welt sogar recht teuer in Deutschland. Dies hat Vor- aber auch eben viele Nachteile. Die Nachteile gilt es zu bekämpfen und Energie bezahlbar für ALLE zu machen. Ich sehe die Energiewende bei den Parteien auch falsch aufgehoben. Hier wäre eine unabhängige Kommission vielleicht der bessere Weg, sonst hat man schlimmsten falls alle 4 Jahre ein neues System, was hier leider falsch wäre.

    Sehe ich absolut genauso. Ich bezahle für einen drei Personenhaushalt und 100 qm 130 Euro Strom und Gas pro Monat. Das sind pro Tag nicht einmal füfn Euro dafür, dass man nicht friert, kochen kann, baden und die ganzen Annehmlichkeiten ohne die man als Mensch gar nicht mehr normal leben kann. Finde ich vernachlässigbar im Vergleich zum Nutzen, den man daraus zieht.


    Falsch...es kommt immer auf den Blickwinkel an! Was für einen 5 Euro sind, sind für andere ganze Tagesrationen.
    Es muss alles in Relation mit dem Einkommen angeschaut werden. Und das denke ich, beachten die wenigsten gerade.
    Wer netto 4000 Euro als 4 köpfige Familie übrig hat, hat weniger ein Problem, die Energiekosten zu zahlen, als eine 4 köpfige Familie mit 1500 Euro netto. Und gerade das Beispiel von "alter Sack" ist schon etwas egoistisch. Natürlich ist dies für dich kein Problem 130 Euro im Monat zu zahlen. Jetzt versetz dich in die Lage, dass du erwerbsunfähig bist nach einer schweren Krankheit, 3 Kinder hast, verheiratet und jetzt die Frau knapp übern Hartz4 Satz verdient..Macht ja nichts...Energie ist ja immer noch zu günstig....

    Das Phänomen heißt Energiearmut.
    Siehe dazu:
    Teurer Ökostrom: Energie und Armut - Wirtschaft - FAZ
    Inflation: Mieterbund warnt vor „Energie-Armut“ - Deutschland - Politik - Handelsblatt
    600.000 Haushalte können Stromrechnung nicht bezahlen | 30.04.2012
    Steigende Energiepreise - Ohne Geld kein Strom - Geld - Süddeutsche.de

    Was hat die sogenannte Energiewende mit Benzin zu tun?

    Natürlich:
    Der Bezinpreis hat in erster Linie erstmal nichts mehr mit der Energiewende zu tun. Hier ist die Mineralölsteuer, Ökosteuer, Erdölbevorratungsabgabe und Mehrwertsteuer drauf, welche Prozentual sich anpasst an den Preis. Diese Problematik existiert seit 1998, als die Grünen die Öko-Steuer eingeführt haben, um alternative Antriebe voranzubringen.
    Aber belastet mit jetzt deutlich die Geringverdiener, die für ihren Job noch Pendeln müssen.

    Strompreis: Hier fallen immer mehr Steuern an, zu letzt die EEG, die nochmal 2014 erhöht werden soll bis 2020. Das Hauptproblem der Energiewende. Durch EEG soll die Erneuerbare Energie gefördert werden. Der Strompreis hat jetzt an der Börse stark nachgegeben. Andere Länder strömen mit billigen Atomstrom auf den Markt, die erneuerbare Energie hat aber feste Abgaben. Dadurch muss die Differenz mit der EEG aufgefangen werden. Subventionen sei Dank. Schon heute liegt Deutschland beim Strompreis weit vorne in Europa und der Welt. Tendenz weiter steil steigend. Dazu die Befreiung von Industrie, die besonders Energiefressend ist. Hier einer der größten Fehler bei der Wende mit.

    Heizkosten: Steigen auch steil weiter...Allgemeine Entwicklung des Gas, Öl und Strompreises aus vielen Gründen. Auch Steuerproblem wie bei Benzin, aber auch wie bei Strompreis.

    Einen Masterplan für die Energiewende gibt es nicht. Aktuell sehe ich das Programm der Grünen eher als kontraproduktiv. Die Liberalen kommen mit Subventionsabbau, was ich zwar begrüße, aber in der Realität nicht umsetzbar sehe.
    In meinen Augen kam sie nach Fukushima überstürzt und völlig planlos daher. Und ich wiederhole mich hier gerne: Es ist der Bereich, an dem Deutschland mehr zu knabbern hat, als an Griechenland und Co.

    Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

    doch...bei gleichem Einkommen sind die Kosten für Strom, Heizung und Benzin um das vielfache gestiegen. Und wenn ich hier das auf Leute mit weniger Einkommen runter rechne, sind die in meinen Augen deswegen um ein vielfaches mehr belastet. Wie gesagt: ich sehe mich am Rand auf der Kippe....weitere Kostenerhöhung, die sie schon angekündigt haben, kann ich selbst mit Anbieterwechsel nicht mehr auffangen. Heißt: Um die laufenden Kosten decken zu können, muss ich meinen Lebensstandard herunterfahren und unnötige Ausgaben eben einstreichen. Solange ich es noch so hin bekomme ist es okay...aber irgendwann ist der Punkt nun mal erreicht, wo man nix mehr streichen kann. Und wenn ich mein Umfeld anschaue, sehe ich gerade die Familien, die für Sozialleistungen zu viel verdienen, aber immer höhere Kosten wegen genau diesen Punkten haben.

    Daher ist mit ein Hauptgrund, der momentan weiter steigenden Armut, die verfehlte Energiepolitik. Dazu zählt auch die Befreiung von Konzernen von der EEG

    Natürlich wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer und da gebe ich völlig recht, dass die Mittelschicht ausgedünnt wird. Die steigenden Lebenserhaltungskosten (Nahrung, Energie, Miete) sind die Hauptschuldigen. Leider hat KEINE Partei hier eine wirkliche gute Lösung. Aber was soll man dazu sagen: Das Volk hat es so gewollt. Und zwar bei jeden Wahlen. Energiewende und Ökosteuer waren lange vor Gelb-Schwarz beschlossen worden.
    Der ganze Ausstieg aus der Atomkraft und die Einführung der EEG wird Deutschland noch sehr sehr weh tun und am Ende viele Familien in die Armut stürzen. Für mich nach wie vor das Hauptproblem bei der Armut, da ich genau zu dieser Mittelschicht gehöre, die genau jetzt auf der Kippe stehe und mich strecken muss, damit ich nicht hinunterfalle, wegen EEG und Energiewende.

    Freundschaft!


    "Im liberalen Sinn heißt liberal ja nicht nur liberal."

    Ich verstehe nur nicht, warum man als LIberaler die FDP wählen sollte. Eine liberale Partei ist das schon lange nicht mehr. Und je weniger sie es ist, desto lauter und öfter blöken die Spitzenfunktionäre dieses Wort in alle Mikrofone. Wer die FDP aus diesem Grund wählt, der geht reinem Marketing auf den Leim. Ich könnte es verstehen, wenn man als Apotheker begründet etc., daß sie so schöne Lobbypolitik für einen machen. Aber das reicht nie und nimmer für fünf Prozent. Die bekommen sie lediglich durch die Leute, die sich von PR-Sprech und Imagekampagnen einfangen lassen. Dabei wäre es so wichtig, wenn mal eine Altpartei kaputt geht und damit einem Impuls für mehr Bürgersinn und weniger Parteienstaat auslöst.

    Ich als Mitglied der FDP sehe es genau so. Die Partei hat Grundwerte verraten und sich in dieser Regierung kaputt gemacht, weil sie es nicht schaffte, gute Ideen durchzusetzen, bzw von Gesamtpaketen nur kleine Teile umgesetzt wurden (Hotelsteuer ist da so ein kleines Paket). Bei Bürgerrechten ist sie sehr blass geblieben und ich bin der SPD und den Grünen dankbar, dass sie das Meldegesetz im Bundesrat erstmal gekippt haben (auf öffentlichen Druck).
    Der jetzige Wahlkampf wird wieder mit guten Ideen geführt (z.B. Abschaffung des Soli), aber die Umsetzung mit der Union halte ich doch für nicht durchführbar, da die Union zu mächtig ist. Im Grunde ist für mich die FDP noch das kleinere Übel im Bundestag, aber ob sie von mir eine Stimme bekommt, zweifel ich aktuell doch noch stark. Dafür wurde in den letzten 4 Jahren viel zu viel verspielt. Natürlich sind auch positive Sachen umgesetzt wurden (Abschaffung der Praxisgebühr, Umstrukturierung der Entwicklungshilfe) aber die negativen überwiegen in meinen Augen.

    Aktuell halte ich alle im Bundestag vertretenen Parteien für nicht wählbar.
    Entweder es fehlt ein Finanzierungskonzept oder es beinhaltet heiße Luft oder die totale Überwachung. Auch alles was einem nicht passt, pauschal verbieten ist so eine Sache, die ich auch nicht mag. Auch wenn der Veggi-Tag bei den Grünen seit 4 Monaten im Programm steht, zeigt er deutlich, dass hier die Partei ihre Ansichten mit dem Vorschlaghammer durchsetzen will (Rauchverbot, Öffnungszeiten, Fleischkonsum, Tempo auf Autobahnen). Daher erst recht nicht wählbar. Mal abgesehen davon, dass das Steuersystem der Grünen am Ende die Single-Haushalte entlasten wird und Familien belasten.

    Aber auch die bisher sich herauskristallisierten 2 Parteien (Piraten und AfD) sind in keinster Weise wählbar. Aber es treten 25 Splittergruppierungen an, und aktuell macht die Partei mit der Faulenquote bei mir das Rennen.

    Ich werde wählen gehen und auch eine gültige Stimme abgeben...die Frage ist nur für wen...das wird sich wohl erst am Wahltag entscheiden.

    K

    Hat Heiner Brand irgend etwas zum Bau der Halle, oder dem Platz davor direkt beigetragen? Dieser Otto Werstein für den Bau der Tennsihalle in Östringen schon! Und nur darum ging es...um den hinkenden vergleich....

    Wie in einem Beitrag zuvor schon geschrieben, streite ich nicht ab, dass er sich um den VFL verdient gemacht hat und mit der Stadt Gummersbach untrennbar verbunden ist!

    Kann man jetzt diesen unseeligen Streit über einen Namen eines Platzes jetzt endlich mal beenden? Das wird ja hier langsam peinlich, was so manche von sich geben. Es wurde ein Vorschlag eingereicht, der Rat hat abgestimmt ende. Wie sooft und es immer wieder bei Benennung von Straßen und Plätzen von statten geht. Wer sich was wie dabei gedacht hat, ist doch dann egal. Einfach hinnehmen oder dem Rat die entscheidenden Gründe, die dagegensprechen vortragen. Aber auch wenn ein Forum für eine Diskussion da ist, so sehe ich hier die Grenzen erreicht. Vor allem, wenn ständig Äpfel mit Gurken verglichen werden. Es ist so wie es ist. Manche Kommunen schließen eine Benennung nach lebenden Personen grundsätzlich aus, manche eben nicht. Man sollte JEDE Entscheidung als Außenstehender doch akzeptieren, denn ALLE hatten die Chance dagegen vor zu gehen. Der Name des Platzes ist ja nicht erst seit letzten Freitag bekannt ;)

    Und die Eugen-Haas-Halle ist auch nicht erst so 1995 benannt worden!


    Aha, daher weht der Wind. Du magst Jörg Lützelberger nicht (aus welchen Gründen auch immer) und willst ihn in Gummersbach los werden. Weil Du das aber so offen nicht sagen kannst (jemanden nicht leiden können hat ja auch immer ganz viel mit einem selber zu tun) wirfst Du ihm ungerechtfertigt Arroganz vor.

    Ganz schön feige Herr Quovadis. Stell Dir doch selber mal die Quovadis-Frage.

    Don't feed the troll

    Eben. Seitdem wir dieses "justpay" in FL haben ist es auch umstritten. Für "Dauergäste" sicherlich ganz praktisch, für Gelegenheitsbesucher, Freunde die man mitnimmt (OK, man muß sie immer einladen...;-)) oder Gästefans sicherlich meist eher nervig. In der Flens-Arena gibt es mittlerweile einige Bereiche wo man wieder mit Bargeld bezahlen kann.

    Es dient wohl einzig den Aushilfen, die mit dem Rechnen wohl so ihre Schwierigkeiten haben.... ;) ;) ;)

    sah darin in Flensburg kein Problem. Ist auch für mich praktischer als Fan, spare ich mir das Kleingeld rauszukramen.

    Viel zu diskutieren gibt es ja nicht, da es nichts neues gab :D

    - Die Liquidität ist weiter sehr stark gefährdet
    - Die Ansicht über die Qualität zwischen Vereinsführung und Rest der Welt klafft auseinander
    - Fall Zrinic bleibt weiter interessant, da man nun mal nur eine Meinung einer Seite kennt
    - es ist kein Geld für einen neuen Trainer da und Kurtagic scheint überfordert zu sein


    Alles beim Alten also.