Beiträge von Nocheinmainzlarer

    Wisser06
    Deine Wortwahl ist ziemlich gewöhnungsbedürftig.
    Lisowska und Dolny sind Leistungsträger, Führungsspielerinnen und Vorbild für die Nachwuchsspielerinnen . Dafür werden sie angemessen bezahlt.
    Spitzenverdienerinnen in der Liga sind sie bei weitem nicht.
    Außerdem ist Anja"s Mann auch noch als Torwarttrainer tätig und das erfolgreich.
    Jensen und Duketis könnten woanders mehr verdienen, haben sich in erster Linie wegen sportlichen Gründen für Mainzlar entschieden.
    Außerdem entfällt die Fahrerei nach Bad Homburg.

    Man muß nämlich zur Kentniss nehmen das sich die Trainingsarbeit vom Doc mittlerweile auszahlt, das sage ich als jemand der ihm sehr kritisch gegenüberstand und tlw. noch steht.

    Auch Moszi, Kläring,Lipska und Groschopp haben nicht umsonst gespielt.
    Diese hat man adäquat ersetzt, mehr nicht.

    Man konnte im Gegenteil sogar nicht alle Spielerinnen nach Wunsch des Trainers verpflichten da es finanziell dazu nicht reichte.

    Trotzdem konnte man die Mannschaft verstärken, was in erster Linie der tollen Leistung der Mannschaft in der Rückrunde zu verdanken ist.

    Es wurden für die neue Saison bereits jetzt doppelt so viele Dauerkarten als letztes Jahr verkauft, was die Begeisterung für diese Mannschaft und das Vermarktungspotenzial verdeutlicht.
    Dieses konnte man zum Teil bereits jetzt nutzen.
    Aus deinen Worten spricht der pure Neid und auch Bösartigkeit.
    Außerdem sind sie falsch,da man nicht mit absoluten Zahlen sondern mit Einnahmen (u.a.Sponsoren) und Ausgaben kalkuliert und da ist der Unterschied zur letzten Saison unbedeutend.


    Um nicht ganz Off-Topic zu werden: Ich sehe die Mannschaft nicht automatisch unter den Top4 obwohl ihr manche Überraschung zuzutrauen ist.

    Zitat

    Hoffentlich gibt es in Mainzlar kein zweites Lützellinden, was den Eurosegen anbetrifft.

    Das ist aufgrund der Strukturen nicht möglich.
    Im Gegensatz zu Lützelinden kann hier bestenfalls nur die SMH-Gmbh pleite gehen, nicht der Verein als ganzes.
    Von Eurosegen kann auch keine Rede sein denn den 4 externen Neuzugängen stehen 8 Abgänge gegenüber.

    Durch die erfolgreiche Rückrunde konnte man ein paar zusätzliche Sponsoren gewinnen , aber der Etat ist trotzdem deutlich niedriger als anderswo.

    Da wird viel durch ehrenamtliches Engagement ausgeglichen.

    Auch hat man auf ein teures Trainingslager verzichtet.

    Die beiden ex-Ober-Eschbacherinnen sind ja auch in der Gegend hier beheimatet und haben ja schon früher unter Gerlach gespielt.

    Bis auf die Torhüterin Krüger also alles nur Zugänge mit Beziehungen zum Verein.

    Mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren ist die Mannschaft auch eine der Jüngsten(wenn nicht sogar die Jüngste) der Liga.

    Außer dem Benefiz-Spiel gegen die Kroatinnen von Vegeta Podravka sind meines Wissens nach keine weiteren Vorbereitungsspiele geplant, evtl ergeben die sich noch kurzfristig.
    Ein auswärtiges Trainingslager findet auch dieses Jahr nicht statt.
    Die Mannschaft hat aber bis auf 2 oder 3 Wochen Urlaub durchtrainiert.
    Heute Abend findet ein öffentliches Training mit Vorstellung der Neuzugänge statt.

    Simona Hofmann fährt mit

    Über vier Tage erstreckt sich das Trainingslager in der Sportschule Grünberg, zu dem die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach am heutigen Donnerstag, 16.30 Uhr, ab dem Vereinsheim Weiherhaus aufbrechen. Neben gezielten Trainingsprogrammen sind auch zwei Testspiele der "Flames" vorgesehen.

    So geht es am morgigen Freitag, 19.30 Uhr, in einem Test gegen den Liga-Rivalen TSG Ober-Eschbach, bei dem man ja auch das erste Punktspiel auf fremden Parkett am 28. September bestreiten muss. Der ursprünglich für den nächsten Samstag, 16.30 Uhr, geplante Vergleich gegen die HSG Kleenheim kommt nicht zustande, weil der Regionalligist kurzfristig die Teilnahme an einem Turnier vorgezogen hat. "Wir versuchen nun gegen die männliche A-Jugend des TV Hüttenberg zu spielen", betonte gestern "Flames"-Trainerin Ildiko Barna.

    Gegen eine Frauen-Mannschaft geht es dann aber wieder nach der Rückkehr aus Grünberg am kommenden Sonntag, wenn um 17.30 Uhr HSG Sulzbach/Leidersbach ihre Visitenkarte in der Weststadthalle abgibt. Da der Bundesliga-Neuling direkt von einem Turnier bei Markranstädt kommt, könne es laut Ildiko Barna sein, dass der Bundesliga-Aufsteiger mit einigen Minuten Verspätung in Bensheim eintrifft und sich der Anwurf deshalb etwas verzögert.

    Der 17-köpfige Kader der HSG Bensheim/Auerbach ist derzeit etwas dezimiert, da Antje Lauenroth und Laura Glaser ja bei der Junioririnnen-Europameisterschaft in der Türkei weilen. Außerdem ist Torhüterin Weena Ghosh wegen eines Muskelfaserrisses derzeit außer Gefecht gesetzt. So hat Ildiko Barna Simona Hofmann von der eigenen zweiten Frauen-Mannschaft in den "Flames"-Kader beordert. "Bei der Simona handelt es sich um ein großes Talent, die mit uns trainieren soll, damit sie noch enger mit der Zweitliga-Mannschaft zusammen wächst", hält die 220-fache ungarische Nationalspielerin große Stücke auf die Rückraumspielerin aus den eigenen Reihen. rs

    Bergsträßer Anzeiger
    09. August 2007

    http://www.morgenweb.de/region/benshei…0001190614.html


    Hoffentlich wissen die Bensheimer das sie nach Grünberg/Hessen müssen,da gibt es nämlich auch mehrere Orte gleichen Namens.  :D

    Zitat

    Original von Zickenbändiger

    Nenn mir eine Sportart, in der die erfolgreichen Akteure nicht zumindest unterschwellig als Sexsymbole vermarktet werden, ob in der Werbung oder für das Produkt Spitzensport selbst. Wenn die ein oder andere Sportart sich da heraushalten will, geht sie finanziell baden.

    Da hat er recht. Frauen-Beachvolleyball ist eindeutig populärer als beispielsweise
    Frauen-Sumoringen in der Schwergewichtsklasse. :D

    Christina Christensen soll Pop und Oster ersetzen
    Die Dänin kehrt Anfang September für ungefähr fünf Monate zu den Zweitliga-Handballerinnen des TuS Weibern zurück

    TuS Weibern - TSG Ketsch 22:31 (10:14)

    WEIBERN. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Weibern haben den ersten echten Härtetest der Saisonvorbereitung gegen den Bundesligisten TSG Ketsch am Samstag zwar mit 22:31 (10:14) verloren, sich dabei aber in ordentlicher Form präsentiert. Nach drei harten Übungseinheiten im Ausdauertrainingslager des Wochenendes hatte TuS-Trainer Jan Reuland von seiner Mannschaft keine Wunderdinge erwartet, war aber nach der Partie gegen den Erstliga-Zehnten der Vorsaison sehr zufrieden. Zumal am Sonntag gegen den Regionalligisten HSG Siebengebirge/Thomasberg ein 26:23 (13:9) gelang.

    "Die Einheit vor dem Spiel gegen Ketsch war unsere zweite mit Ball. Wenn ich dann noch die Personalsituation betrachte, war die Leistung heute in Ordnung", so Reuland, bei dem einige Sorgenfalten der vergangenen Tage geglättet wurden. Für die sorgten beim Weiberner Trainer "zwei Nackenschläge, was unseren Kader für die kommende Saison angeht".

    Hiobsbotschaft Nummer eins ist eine anstehende Schulteroperation bei Jessica Oster. "Jessica hatte ja schon die komplette Rückrunde der vergangenen Saison Probleme mit dem Wurfarm. In Absprache mit den Ärzten haben wir nun entschieden, dass es so einfach nicht weitergeht", so der ausgebildete Physiotherapeut Reuland. Sechs Monate wird Oster mindestens ausfallen. Aber Reulands Berufserfahrung lässt ihn mutmaßen, dass "sie vielleicht diese Saison gar nicht mehr spielen kann".

    So lange wie Oster wird mit Andrea Pop eine weitere wertvolle Stütze sicher nicht fehlen. Die Rumänin, vergangene Saison vereinsinterne Torschützenkönigin des TuS, fehlt aber ebenfalls noch länger. "Ihr Heilungsverlauf nach der Knie -Operation unmittelbar nach dem Saisonfinale macht uns große Sorgen", erklärt Reuland.

    Der TuS Weibern hat auf den Ausfall beider Schlüsselspielerinnen umgehend reagiert und einen Überraschungstransfer getätigt. Aus Dänemark wechselt mit Christina Christensen eine alte Bekannte in die Eifel. Unter ihrem Geburtsnamen Laursen begeisterte sie schon einmal (von 2002 bis 2004) das Weiberner Publikum mit ihrer Dynamik, ihrem Kampfgeist und dem technisch gekonnten Spiel. Deshalb hat Reuland auch keine Bedenken, Christensen nach einer Mutterschaftspause schnell wieder auf hohes Zweitliga-Niveau zu bringen. "Christina war schon immer Fitness-Fanatikerin und wird hier Anfang September sicher topfit auflaufen." Fünf Monate soll sie in der Defensive helfen, den Verlust von Jessica Oster zu kompensieren und gleichzeitig auch im Rückraum die Rolle von Pop mit übernehmen. Beides traut ihr Reuland vorbehaltlos zu.

    Gegen Ketsch zeigten trotz der zusätzlichen Abwesenheit von Sanja Heldrih und Derya Akbulut (beide im Urlaub), Sylvia Strass (zweiwöchige Pause wegen einer Augen-Operation) und Eva Frank (beruflich bedingt) zwei weitere Spielerinnen, dass mit ihnen ein guter Griff getan wurde: Adrienn Mizsi im linken Rückraum und Fabi Voß auf Rückraum rechts boten in der Weiberner Notbesetzung gute Ansätze und waren - gemeinsam mit der sehr agilen Inga Etheber - Aktivposten im Angriffsspiel.

    Besser als in der Offensive, in der teilweise die ordnende Hand und einstudierte Automatismen fehlten, lief es in der Defensive. "Wir haben neun Tore durch Gegenstöße kassiert, die sich aus den Fehlern im Angriff und Müdigkeit erklären. Ziehe ich die ab, waren 22 Treffer ein Beleg für gute Abwehrarbeit", verdeutlicht Reuland. Obwohl auf die Mannschaft noch eine Menge Arbeit wartet, scheint der TuS- den personellen Rückschlägen zum Trotz - gut gerüstet für die kommenden Aufgaben zu sein. Harry Traubenkraut

    Quelle: Rhein-Zeitung
    http://www.frauenpower-tusweibern.de/news_damen.htm

    Benefiz-Turnier in der Sporthalle Ost
    In einem Benefiz-Turnier zugunsten des Vereins "Menschen für Kinder" treffen am 24. August in der Sporthalle Ost in Gießen der FC Barcelona, Pfadi Winterthur, HSG Wetzlar und der TV Hüttenberg aufeinander. Der Erlös des Turniers wird krebskranken Kindern in Barcelona und der heimischen Region zugute kommen.
    Das Eröffnungsspiel bestreiten der Zweitligist TV 05 Mainzlar und der kroatische Spitzen-klub Vegeta Podravka aus Koprivnica.
    Das Turnier wird zusätzlich angereichert mit vielen Überraschungen und Gästen. Daher sollte sich diesen Leckerbissen kein Sport-Fan entgehen lassen und jeder der den krebskranken Kindern helfen möchte sollte diese Veranstaltung besuchen.


    Die Personalplanungen sind bei den Rot-Weissen wohl auch abgeschlossen.
    Neuzugänge
    Für das Tor konnte Christina Krüger vom VfL Wolfsburg verpflichtet werden und von der TSG Ober-Eschbach wechselten Jonna Jensen (Außen und Kreis) und Gina Duketis (Außen) nach Mainzlar. Aus Tschechien kommt Katerina Ruzickova, sie ist die Nichte von Monika Ludmilova und sie spielt im Rückraum.

    http://www.tv-mainzlar.de

    Zitat

    Original von M.I.B
    Hallo,

    :D ... bin gespannt darauf, wie das Urteil begründet ist. :D

    Schönes Wochenende!
    M.I.B

    Die Begründung wird sich nicht von der des Bundessportgerichtes unterscheiden.

    Zwei Neue, ein Ziel
    In eigener Sache

    geändert am 20.07.2007 von

    20.07.2007 - 09:02


    Kaminski und Skenderovic sind ehrgeizig


    Artikel vom Freitag 20.07.2007 aus SÜDWEST AKTIV

    >>> Metzinger-Uracher Volksblatt/Der Ermstalbote / <<<
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    FRAUENHANDBALL / Metzingen bleibt Zweitligist

    Zwei Neue, ein Ziel

    Kaminski und Skenderovic sind ehrgeizig

    Alle rechtlichen Möglichkeiten sind jetzt ausgelutscht. Und nun steht verbindlich fest, dass die TuS Metzingen ein Frauenhandball-Zweitligist bleibt. Die Neuzugänge Nadine Kaminski und Steffi Skenderovic sind dennoch optimistisch und voll motiviert für die neue Runde.

    YVONNE ACKERMANN / ANTJE SCHNIZLER

    "Wir haben hier eine motivierte Mannschaft, die in der bevorstehenden Zweitliga-Spielzeit weit kommen kann", äußert sich die neue Kreisläuferin Steffi Skenderovic zu ihrem neuen Team (wir berichteten bereits vom Vereinswechsel der beiden Spielerinnen Kaminski und Skenderovic vom VfL Sindelfingen ins Ermstal). Klar ist ihr jedoch, dass es dabei auf jede einzelne Spielerin ankommt und sich eigentlich keine verletzen darf, weil der Kader momentan nur zwölf "TuSsies" umfasst. Als Favoriten auf die Meisterschaft sieht sie die Truppe von Frisch Auf Göppingen, die als Absteiger aus der 1. Liga ein starkes Team zusammen hat. Vor allem die Neuzugänge Alexandra Gräfer (Torhüterin) und Femke Verboven (Rechtsaußen von der TuS Metzingen) schätzt Skenderovic stark ein. Mit 31 Jahren ist die Frau, die in Zukunft am Kreis wirbelt, die älteste Spielerin bei den "TuSsies".

    Für ihren Ex-Verein, den VfL Sindelfingen, spielte sie nur ein Jahr und wollte dort ursprünglich auch bleiben. "Es war für mich jedoch befremdend, dass ich erst vor etwa zwei Wochen einen Vertrag vorgelegt bekam. Es war mir nicht so recht klar, warum damit so lange gewartet wurde", zählt sie einen der Gründe auf, warum sie sich doch für einen Wechsel entschieden hat.

    Wichtig bei dieser Entscheidung war auch, dass mit Jochen Griesmeier ein fachlich kompetenter Trainer gefunden wurde und alle im TuS-Team an einem Strang ziehen.

    Ins Training ist sie allerdings erst diese Woche eingestiegen, weil Skenderovic letzte Woche als Gymnasiallehrerin mit im Schullandheim dabei war. Sie unterrichtet derzeit am Otto-Hahn-Gymnasium in Ostfildern-Nellingen die Fächer Mathematik und Sport. In ihrer Freizeit fährt sie Snowboard und geht gern mit Freunden weg. "Aber mehr Zeit für andere Hobbies bleibt neben Beruf und Handball nicht", erklärt die sympathische Rückkehrerin. Denn ganz neu ist Kreisläuferin Skenderovic in der Kelternstadt nicht, weil sie das gelb-schwarze TuS-Trikot bereits bis April 2002 für drei Jahre getragen hat.

    Kaminski kennt Team gut

    Neu hingegen in der Öschhalle ist Nadine Kaminski, die vorzugsweise im rechten Rückraum spielt, aber auch auf der linken Seite einsetzbar ist. Da sie ebenfalls vom VfL Sindelfingen kommt, kennt sie Steffi Skenderovic natürlich gut. "Ich kenne darüber hinaus aber bereits ungefähr die halbe Mannschaft, manche auch privat. Es passt hier für mich sowohl menschlich als auch sportlich. Dadurch, dass auch Steffi Skenderovic gewechselt hat, ist mir die Entscheidung leichter gefallen", verrät die Rückraumspielerin Kaminski ihre Beweggründe zum Vereinswechsel.

    Früher hat die neue Metzingerin bei der SG Ober-/Unterhausen und bei der SG Tübingen gespielt. Die letzten zweieinhalb Jahre war sie in Sindelfingen aktiv.

    Die letzte Saison empfand sie als eines ihrer erfolgreichsten Jahre. Sindelfingen beendete die Saison in der Aufstiegsrunde auf Platz zwei und verfehlte damit etwas unglücklich den Zweitliga-Aufstieg. "Ich sehe in Metzingen bessere Perspektiven für mich, damit ich mich weiterentwickeln kann. Die Sindelfinger Philosophie hat mir nicht mehr zugesagt.

    Der Wechsel hatte allerdings nichts mit der Personalie des Trainers Jörg Plankenhorn, der von der Metzinger Nachwuchsabteilung zum VfL Sindelfingen gestoßen war, zu tun", äußert sich die 28-jährige Ingenieurin der Luft- und Raumfahrttechnik weiter. Sie hofft, bei den Gelb-Schwarzen gut integriert zu werden, und weiterhin viel Spaß am Handball zu haben.

    "Das Tolle am Handball ist, dass man als Mannschaft auftritt und gemeinsam mit Teamgeist viel erreichen kann", erläutert sie ihre Motivation für den Ballsport.

    "Wenn wir uns gut einspielen werden, werden wir schon Richtung Meisterschaft blicken und wenn möglich auf einem der Plätze eins bis vier abschließen", erklärt Nadine Kaminski ihre persönliche Zielsetzung.

    Neben Handball ist der Rückraumspielerin vor allem ihr Beruf sehr wichtig und ihr Freund, der sie zum Glück immer unterstützt.

    Falls doch noch etwas Zeit übrig bleibt, macht Nadine Kaminski auch andere Sportarten gern, insbesondere Snowboard fahren. Zunächst aber gilt ihr Augenmerk voll und ganz dem Zweitliga-Handball in der Sieben-Keltern-Stadt.

    INFO

    Realisten und Handball-Kenner haben ohnehin mit keiner Wende im juristischen Streit der TuS Metzingen mit der Handball-Bundesliga-Vereinigung Frauen (HBVF) gerechnet. Und genauso ist es nun auch gekommen. Die TuS Metzingen spielt verbindlich und definitiv in der 2. Bundesliga Süd im bevorstehenden Spieljahr 2007/2008. Der Abzug von sechs Punkten durch die HBVF und die Neuansetzung der Aufstiegsplayoffs ohne Metzingen behält juristische Gültigkeit. Denn nachdem das Bundessportgericht in erster Instanz den Metzinger Einspruch gegen das Urteil abgewiesen hatte, zog nun auch das Bundesgericht des Deutschen Handballbundes (DHB) in Husum nach und wies die TuS-Revision ebenfalls zurück.

    Realisten und Handballkenner, da zähl ich mal die Mehrheit derer die hier gepostet haben dazu!!!! :D

    Mal abgesehen davon das man sich die beiden Stars in Metzingen sicher auch nicht leisten kann ist das eine vernünftige Entscheidung,auch wenn Metzingen ohne die beiden Stars nicht mehr zu den Top-Favoriten zählen dürfte.
    Finanzielle Konsolidierung sollte wohl Priorität haben.
    Anscheinend rechnet man auch nicht mehr ernsthaft mit einem Aufstieg am grünen Tisch.

    Zitat

    Original von Felix0711
    Ich war letzte Woche offline und habe etwas den Überblick verloren. Hat die Spielbetriebs-GmbH in Metzingen nicht Konkurs angemeldet? Wieso wechseln dann diverse, auch namhafte, Spielerinnen dorthin? Ich verstehe es nicht. Bitte um Aufklärung.

    Kurzform:

    Die Lizenz lag letztes Jahr bei einer GmbH und Co.Kg, dort waren auch die Spielerinnen unter Vertrag.
    Diese hat zum 30.06.07 Insolvenz angemeldet.
    Die neue Lizenz hat eine neugegründete Bundesligaabteilung des Hauptvereins, diese ist auch der Vetragspartner für die Spielerinnen.

    Der Rest ist hier ausführlich beschrieben, kannst du nachlesen wenn du 10-100 Tage Zeit hast. :D

    Benefiz-Turnier in der Sporthalle Ost
    In einem Benefiz-Turnier zugunsten des Vereins "Menschen für Kinder" treffen am 24. August in der Sporthalle Ost in Gießen der FC Barcelona, Pfadi Winterthur, HSG Wetzlar und der TV Hüttenberg aufeinander. Der Erlös des Turniers wird krebskranken Kindern in Barcelona und der heimischen Region zugute kommen.
    Das Eröffnungsspiel bestreiten der Zweitligist TV 05 Mainzlar und der kroatische Spitzen-klub Vegeta Podravka aus Koprivnica.
    Das Turnier wird zusätzlich angereichert mit vielen Überraschungen und Gästen. Daher sollte sich diesen Leckerbissen kein Sport-Fan entgehen lassen und jeder der den krebskranken Kindern helfen möchte sollte diese Veranstaltung besuchen.

    Zitat

    Am Ende müssen die Kosten gedeckt sein - und wenn es über eine Quersubvention aus dem Verein ist.

    Erfahrungsgemäß sind sie nur deshalb gedeckt, egal in welcher Liga.
    Wenn sie denn gedeckt sind! :D

    Von Rücklagen kann ja keine Rede sein, in der 2.Liga kann man schon froh sein wenn man die Kosten halbwegs deckt.

    Aber vor der Saison schon eine Unterdeckung des Etats von nahezu 30% zu haben und zu befürchten das man sie nicht zu Ende spielen kann würde jeden soliden Wirtschaftsberater dazu bringen schreiend wegzulaufen.

    Im übrigen kenne ich keinen Verein der sich in der 1.Bundesliga der Frauen saniert hätte, aber jede Menge gegenteilige Beispiele.

    Man beachte das Datum der Pressemitteilung:


    10.07.2006 - 05:38


    Die Gelb-Schwarzen wollen unbedingt in der bevorstehenden Saison den Bundesliga-Aufstieg schaffen. Dafür wird alles getan. Dies jedoch kostet Geld. In den nächsten zwei Monaten muss man dringend 40.000 Euro auftreiben, um den kostspieligen Spielbetrieb nicht zu gefährden. TuS-Manager Peter Brugger schaut ernst und entschlossen, als die energischen Worte seine Lippen verlassen: "Wir müssen heraus aus dieser 2. Bundesliga. Sie ist eine extrem gefährliche Kostenfalle. Nur der Aufstieg in die 1. Bundesliga kann der TuS Metzingen Perspektiven eröffnen. Wir haben derzeit zwar schon 154 Sponsoren – aber in der 1. Bundesliga können wir ganz andere Werbeeinnahmen verbuchen und viel einfacher noch weitere Sponsoren an Land ziehen."

    Die Lage ist ernst. Daher wollen die Metzinger Handballmacher auch rechtzeitig darauf aufmerksam machen. "Die Beispiele VfL Pfullingen-Stuttgart mit dem Bundesliga-Abstieg und der folgenden Insolvenz sowie SSV Reutlingen mit dem unglaublichen Kampf gegen die drohende Insolvenz sind uns eine Warnung. Wir wollen uns nicht den Vorwurf machen lassen, zu wenig Einblick in unsere Finanzen rechtzeitig gewährt zu haben", macht Brugger klar. Zusammen mit Michael Giehrl ist er Geschäftsführer der TuS Metzingen Handball GmbH, die sich vor rund zwei Jahren vom Hauptverein TuS Metzingen wirtschaftlich abnabelte. "Der Hauptgrund war, dass unser Handballetat allein schon größer ist als derjenige der gesamten übrigen TuS-Abteilungen zusammen", lässt Brugger wissen.

    Der 37-jährige Metzinger, der vor zwei Jahren mit ehrgeizigen Zielen bei den "TuSsies" angetreten war, erklärt, warum die Grundvoraussetzungen in der Sieben-Keltern-Stadt nicht gerade einfach sind: "Ich habe bei meinem Amtsantritt eine TuS übernommen, die wirtschaftlich am Boden lag. Zudem war die Nachwuchsarbeit vernachlässigt worden und wir können als Folge dieses Versäumnisses bis zum heutigen Tage nicht auf Jugendspielerinnen bauen, sondern müssen unser Team mit hohen Kosten durch auswärtige Spielerinnen sportlich aufpolieren. Erst in vielleicht drei Jahren wird die jetzige Nachwuchsarbeit unter Jörg Plankenhorn Früchte tragen und wir können unsere Kasse durch den Einbau von eigenen Spielerinnen entlasten."

    Ein Kernproblem ist freilich auch, dass die Kosten in der 2. Bundesliga stetig ansteigen. "Es ist keine Ausnahme in der 2. Bundesliga, dass eine interessante Spielerin bei Vereinswechsel-Verhandlungen 2.000 Euro netto als Gehalt plus freie Wohnung und Auto fordert. Noch vor kurzem hätte man so etwas nicht für möglich gehalten. Aber die finanzstarken ostdeutschen Vereine sowie Klubs wie der TV Nellingen im Vorjahr haben mit ihrem Treiben die Marktsituation nachhaltig verändert. Der Thüringer HC Erfurt hatte beispielsweise einen Zweitligaetat von 300.000 Euro. Der Osten investiert voll in den Frauenhandball, setzt total auf diese Karte – auch weil die Kosten im Männerhandball-Bereich noch höher wären", erklärt Peter Brugger.

    Für Giehrl und Brugger ist es unterdessen weiterhin das erste Ziel, solide und vernünftig zu wirtschaften, um eine finanzielle Schieflage so früh wie möglich zu verhindern. "Die 40.000 Euro, die wir jetzt dringend erhoffen, könnten uns am Ende im Etat fehlen. Dieser wurde auf 150.000 Euro hochgefahren. Überhaupt stieg der TuS-Handballetat in den letzten zwei Jahren um 50 bis 60 Prozent an. Zwar konnten in diesem Zeitraum auch die Zuschauereinnahmen um rund 50 Prozent gesteigert werden, doch wir warten immer noch auf klare Signale von der Stadt Metzingen und der hiesigen Wirtschaft. Wenn sie nicht deutlich mehr als bisher tun, um uns auf dem Weg in die 1. Bundesliga zu unterstützen, werden wir unsere Ziele nicht erreichen können", meinen Giehrl und Brugger unisono.

    Wie soll die Hilfe aussehen? "Ein Aspekt ist der Dauerkartenverkauf. Die Öschhalle bietet 480 Sitzplätze. Bislang konnten wir 180 Dauerkarten zum Stückpreis von 90 Euro für die Zweitligasaison 2006/2007 verkaufen, davon etwa die Hälfte an Sponsoren. Unser Ziel muss es sein, noch mindestens weitere 200 Dauerkarten zu verkaufen. Denkbar sind auch Paket-Lösungen für Sponsoren mit diversen Leistungen unsererseits. Unsere Spielerinnen können in mehrerlei Hinsicht Werbeträgerinnen sein. Nur ein Beispiel ist der Modebereich. Denkbar wäre auch, den großen Outlet-Standort Metzingen künftig in Kombination mit einem Erstliga-Standort zu vermarkten. Jedes Geschäft könnte mit uns werben. Es gibt in unserer Region so viele große, tolle und erfolgreiche Unternehmen – schade, dass sie ihr Herz für das sportliche Aushängeschild der Gegend noch nicht richtig entdeckt haben. Wir brauchen dringend mehr Hilfe", lässt Peter Brugger keinen Zweifel offen.

    Bis Anfang November muss sich etwas tun. "Jeder einzelne Sportfan, die Stadt Metzingen und alle Wirtschaftsunternehmen sind angesprochen. Wenn es nicht gelingt, die dringend benötigten 40.000 Euro aufzutreiben, dann können Michael Giehrl und ich unser gewaltiges unentgeltliches Engagement als Geschäftsführer nicht mehr aufrecht erhalten. Wir arbeiten zwischen drei bis zehn Stunden täglich für die TuS", warnt Peter Brugger vor drohendem Ungemach. Im schlimmsten Fall müssten er und DHB-Vizepräsident Giehrl, der im Gegensatz zum Versicherungsvertreter Brugger als pensionierter Schulrektor etwas mehr Freizeit besitzt, das enorm zeitaufwändige und nervenbelastende Engagement für die "TuSsies" beenden.

    "Das große Fest – also der Bundesligaaufstieg – ist geplant. Die Frage für uns ist jetzt nur: Kommen wirklich alle eingeladenen Gäste und lassen uns die Lieferanten nicht im Stich?", gibt Brugger ein bildliches Paradebeispiel für die nicht einfache aktuelle Lage.

    http://www.handball-tussies.de/news2007/artic…=1152502680.txt


    Soweit ich mich erinnere wurde das damals schon hier im Forum diskutiert,
    Tenor damals:Wer kein Geld hat für die zweite Liga sollte kleinere Brötchen backen und nicht nach Höherem Streben.
    Ergebnis: Offensichtlich!

    Zitat

    Original von heiner

    Seh ich ähnlich. Mein erster Gedanke war: Ist Sommerlund so billig geworden? Aber vielleicht war ihre Auswahl auch nicht mehr so sehr groß ...


    Achtung Spass:
    War Fr.Sommerlund nicht auch schonmal beim verblichenen TV Lützelinden im Gespräch?
    Anscheinend hat sie ne soziale Ader und will helfen wo die Not am größten ist. :D

    Aeppel222

    Deine Vermutung mit der TSG-Seite ist richtig. ;)
    Eigentlich wollte ich mich über Neuigkeiten bei euch informieren,
    aber da hält man sich bedeckt.
    Dabei bin ich über die Meldung von Katharinas Wechsel gestolpert und mußte gleich an dich denken. :)

    Aber im Transfer-Markt ist ja noch Bewegung.Für Ober-Eschbach wäre es gut noch eine bezahlbare Verstärkung zu finden,ich drück euch die Daumen.

    Zwischenstand der Planungen 2. Bundesliga Frauen
    06.07.2007, Wagner Ralf, Eigener Bericht

    Die Vorbereitungen im Marpinger Moskito- Lager laufen auf Hochtouren und allmählich zeichnen sich deutliche Konturen ab. Die Moskitos treiben die Personalplanungen für die kommende Saison voran und der Kader der Bundesligamannschaft der DJK Marpingen nimmt langsam Form an. Neben Conny Scherf vom SV Zweibrücken wechselt auch Katharina Leib vom Zweitligaabsteiger SC Riesa zu den Marpinger Moskitos (siehe Foto). Viki Basky, die ungarische Linkshänderin aus der Partnerstadt der Gemeinde Marpingen, Schimontornya, macht im Genesungsprozess nach ihrer Kreuzbandoperation gute Forschritte.
    Noch vor Beginn der Vorbereitungsphase, deren Beginn Trainer Peter Monz auf den 19.07.2007 festgelegt hat, erwarten die Verantwortlichen der Moskitos weitere Spielerinnen zum Probetraining.
    Mindestens eine weitere Spielerin soll noch zu den Moskitos wechseln. Zudem stoßen aus dem eigenen Nachwuchs Marion Recktenwald, Carolin Wegmann und Sandra Rubil zum Bundesligakader hinzu.
    Der Transfermarkt bleibt weiterhin offen, so dass die Personalplanungen ohne Panik weiterbetrieben werden können.
    Aber auch neben dem Personalkarusell haben die Verantwortlichen um die Bundesligamannschaft alle Hände voll zu tun. Nicht nur im Internet auf der Homepage der Moskitos ist zu lesen, dass die DJK freiwillige Helfer sucht. Es wäre schön, wenn die Arbeit des Vorstandes entsprechende Unterstützung finden würde.

    Alles in allem sind wir uns bei der DJK Marpingen einig, das für die Saison 20072008 auf die Fans der Moskitos tolle Handball –Events in der Marpinger Sporthalle warten.
    Wir alle hoffen auf eure Unterstützung um das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen!

    http://www.marpinger-moskitos.de/