Beiträge von Nocheinmainzlarer

    Zitat

    Original von Treffnix


    Weil das guter journalistischer Stil ist!


    Das ist doch ne private Homepage,ist also keine Frage des journalistischen Stiles ,aber solche Attacken richten sich ja auch nicht gegen Momdie, sondern gegen Gerlach.Sicher gibt der manchmal Grund zu Kritik, aber solche pauschalen Behauptungen und Anschuldigungen sind ungerecht und schaden letztlich eher dem TVM und dem sich gerade sehr gut entwickelnden Verhältnis zwischen "alten "und "neuen"Fans , die zu recht darauf stolz sind, durch gemeinsame Unterstützung zum Klassenerhalt beigetragen zu haben und oft ihre Bedenken in diesem Interesse zurückgestellt haben.
    Wie schonmal gesagt ist gegen sachliche !!!!Kritik nichts einzuwenden.

    Zitat

    Original von Running Tomato
    aber wo hat der gießener anzeiger die info her?? ;) da bleibt wieder nur einer....

    Nix gelernt? Geh halt mal davon aus ,das er sie vom Management des Vereins hat, es sei denn du kannst das Gegenteil beweisen.
    Kritik zu üben und eine eigene Meinung zu haben ist immer gut, aber das sollte man in der Öffentlichkeit sachlich und konstruktiv tun, sonst schadet man einer Sache, der man eigentlich nützen will.

    Zitat

    Original von Running Tomato
    die Entscheidung des Vereins zu beeinflussen. Und dass der "getreue langjährige Weggefährte" seine Informationen nur von Gerlach selbst bekommen kann, ist klar.
    ;)


    Das war ja wohl nix, mit euren Spekulationen, das konnte man schon heute morgen hier lesen:

    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…_resort=1103634

    @momdie:Quellenangabe auf Deiner Page könnte solche Anschuldigungen vermeiden.

    Im übrigen war mit diesen Abgängen (ob freiwillig oder nicht)eigentlich schon zu rechnen, wobei ich immer noch hoffe, das Peggy es sich nochmal überlegt, da sie das eigentliche "Herz" der Mannschaft ist und somit die Nachfolgerin von Molli als "Miss Mainzlar"

    Inside-HSG
    Danke für die Blumen. :)

    Aber zur Ehrenrettung der Spielerinnen wollte ich noch sagen, das es auch in der 2.Liga Spiele auf hohem Niveau gibt, nur halt nicht über die gesamten 60 min. einer Spielzeit, was aber dadurch zu erklären ist das die Spielerinnen in der 2.Liga überwiegend Amateure sind und oft erst nach ihren Full-Time-Jobs trainieren können.Dafür kann man sich als Zuschauer gerade in der Südstaffel aber an deren Idealismus und Kampfstärke erfreuen, wenn man dafür was übrig hat.

    Zitat

    Original von Inside-HSG
    zur letzten anmerkung gebe ich dir vollkommen recht. wie hier schon mehrfach von verschiedenen autoren erkannt wurde: das niveau ist in den letzten jahren deutlich gesunken. das was ich da in der abgelaufenen saison sehen musste war ganz schoen duenn.
    aber die frage ist, woran liegt es? erinnert ein bisschen an das henne - ei problem: ist das niveau so schwach, weil so viele auslaendische spielerinnen in der liga sind oder muss man die holen, weil das inlaendische niveau so schwach ist?


    Das hat sicher verschiedene Gründe und ist im Sport allgemein mittlerweile ein Problem(Fußball,Basketball,Eishockey etc.)
    Beim Frauenhandball kommt sicher noch dazu, das man davon im Regelfall nicht leben kann und sich viele Talente nach der Jugend verständlicherweise für eine Berufsausbildung entscheiden und den sehr hohen Trainings- und Zeitaufwand damit nicht vereinbaren können oder wollen (jeder will auch mal Freizeit haben).
    Zwar engagieren sich einige Vereine mit gezielter Jugendförderung (Internate etc.), aber erstens können sich die wenigsten Vereine das finanziell leisten, die meisten Mannschaften im Erst – und Zweitligabereich der Frauen können nur mit Mühe eine Mannschaft finanzieren. Auch erfasst man damit in der Regel wirklich nur die Toptalente die schon in jungen Jahren ihr Talent erkennen lassen.
    Die anderen, weniger Talentierten ,die mehr Zeit bräuchten um gutes Zweitliganiveau zu erreichen werden oft im weniger zeitaufwändigen Amateurbereich „verschwinden“.
    Durch eine breitere Förderung könnte man da sicher etwas verbessern, aber das können die Bundesligavereine nicht alleine leisten, dazu bräuchte es eine gemeinsame Anstrengung von Vereinen, Verband und Sponsoren aus der Wirtschaft, aber das ist bei dem Stellenwert des Frauenhandballs in Deutschland Illusion.
    Außerdem bin ich nicht unbedingt der Meinung ,das es schlecht für den Frauenhandball ist, ausländische Spielerinnen zu integrieren, es muß halt nur von den Vereinen auf die richtige Mischung geachtet werden und auf Langfristigkeit gesetzt werden, eine wirklich gute Ausländerin ,bei der Leistung und Leistungsbereitschaft stimmen, kann einen Verein schon weiterbringen und durch ihr Vorbild gerade junge Spielerinnen mitziehen.
    Reine Söldnertruppen bringen natürlich nichts.
    Weiteres Problem ist ,das mittlerweile in Osteuropa Top- Spielerinnen teilweise mehr verdienen können als in Deutschland und die Besten gar nicht mehr kommen, sondern oft solche, die die Erwartungen ,die in sie gesetzt werden nicht erfüllen können und dann irgendwann in der zweiten Liga landen und dort dann die Spielanteile der jungen Spielerinnen und die finanziellen Mittel der Vereine noch weiter einschränken, aber die Vereine stehen halt auch unter Erfolgsdruck und reagieren bei sportlichen Krisen mit der Verpflichtung solcher Spielerinnen, da sie oft verfügbar sind(entweder will sie ein anderer Verein loswerden oder sie haben keinen).
    Das Problem hat sich seit der EU-Osterweiterung verschärft, da jetzt mehr Spielerinnen sozusagen als EU-Inländer spielberechtigt sind.


    Die Antwort auf Deine Eierfrage lautet also: Beides!

    Lösungen: Nicht in Sicht!

    Zitat

    Original von Inside-HSG


    ja, aber erst als der doc die altersheime der republik (auch der alpenrepublik) pluenderte. :D :D :D

    Da würd ich mir bei den anderen Mannschaften aber mal Sorgen machen, wenn man gegen Altersheime verliert oder gerade mal Zuhause ein Unentschieden schafft :D
    Das spricht nicht gerade für ein hohes Niveau der Liga,oder sollten die Seniorinnen trotz Ihres Alters einfach noch gut sein?

    [quote]Original von Htide
    Nocheinmainzlarer:

    „…vor Geschenk des Chef-Trainers gedrückt“
    Wenigstens einer, der bei allem sportlichen Erfolg des TVM dort noch Charakter hat. Trotzdem: Der Mannschaft und Hansis Truppe Herzlichen Glückwunsch zum Geleisteten.

    Das mit dem Charakter zeigen ist nicht unbedingt meine Absicht.
    Ich erkenne schon Dr.Gerlachs fachliche Kompetenz an,aber die zeigt sich für mich weniger in der Vermeidung des Abstieges was man ja an sich nicht als Erfolg werten kann(mit einem Blauen Auge davongekommen triffts wohl besser), zumal der TVM ja bei seinem Amtsantritt auf einem Nichtabstiegsplatz stand und erstmal durch die dann folgenden Turbulenzen in Nöte kam, sondern in den Fortschritten die gerade Spielerinnen aus der 2. Reihe gemacht haben und das diesen auch mittlerweile mehr Spielanteile gewährt werden.Diese Spielerinnen haben eindeutig von Gerlachs "Seniorenreaktivationstaktik" profitiert, obwohl ich diese Anfangs abgelehnt habe.
    Was mich bis jetzt davon abhält ein glühender Gerlach-Fan zu werden sind verschiedene Gründe die zum Teil in der Vergangenheit zw.TVM und TVL liegen , seine gelegentlichen Ausfälle ("Ostmafia" etc.)vor und nach Spielen(im Spiel gestehe ich jedem zu, das die Emotionen mal überkochen),und Bedenken, das sein Ehrgeiz im Zweifelsfall wie in Lützellinden die Oberhand über die wirtschaftliche Vernunft gewinnt.
    Deshalb ist mein Verhältnis zu ihm etwas distanziert,aber das kann sich ja noch ändern.
    Außerdem trauere ich immer noch Dirk Leun hinterher, mit dem ich Handballmässig immer auf einer Wellenlänge lag und viele schöne Busfahrten zu Auswärtsspielen verbracht habe.

    Ich finde es aber auch nicht so wichtig, wie mein persönliches Verhältnis zum Trainer ist,wichtig ist erstmal das es in Mainzlar weitergehen kann.

    Spielbericht Hier:
    http://www.tv-mainzlar.de/News2005_2006/f-bl_061.htm

    Zitat

    Original von Muravej
    vielen dank, hatten wir. nicht wahr, nocheinmainzlarer???? bist du zufrieden mit den geschenken??? und der chef-trainer hat selbst auch noch was dazu gepackt.... :lol: :lol: :lol: was will man also mehr??? :lol: :lol:

    Ja,war ne geile Party bis drei Uhr, vor dem Gerlach-Geschenk hab ich mich gedrückt :D

    Zitat

    Original von härter_schneller

    wenn du nicht für dich selbst sorgen kannst, lass das jammern. alles andere ist freizeitsport.


    Für sich selbst sorgen kann man nur wenn Chancengleichheit besteht,davon konnte in der damaligen Saison nicht die Rede sein.

    Erst hat man durch den bescheuerten Spielmodus die 3 Punkte Vorsprung ,die Mainzlar in der Vorrunde vor Kirchhof hatte ,einfach unter den Tisch fallen lassen,um dannMainzlar in der sogenannten Hauptrunde 10 Spiele gegen Bundesligamannschaften austragen zu lassen, während Kirchhof gegen 9 Bundesligamannschaften und eine A-Jugend spielen durfte.
    So verkommt die Bundesliga in der Tat zum Freizeitsport, aber daran sind die HBVF und der HC Leipzig schuld.

    Atanasoska nutzt die Chancen
    Sieben-Tore-Polster sollte für Klassenerhalt reichen - Kurzdeckung gegen Ritskiavitchius von Mainzlar gut gekontert

    LINTFORT (lew). Die Weichen in Richtung Klassenerhalt sind gestellt. Im ersten der beiden Relegationsspiele um den Verbleib in der zweiten Liga siegten die Handballerinnen des TV Mainzlar gestern Nachmittag beim Rangelften aus der Nordstaffel TuS Lintfort vollkommen ungefährdet mit 35:28 (15:9). Somit können die Gerlach-Schützlinge am kommenden Samstag ohne großartiges Nervenflattern in das zweite "Nachsitzen" gehen, um vor heimischer Kulisse endlich den verdienten Lohn für den bravourösen Endspurt ernten zu können und sich selbst sowie dem vor allem in den letzten Partien frenetisch anfeuernden Anhang einen doch versöhnlichen Rundenausklang zu bescheren. Schon früh stellte sich heraus, wer die eindeutig bessere Mannschaft war. Denn Mainzlar erwischte einen optimalen 3:0-Start und lag, obwohl sogar noch drei freie Einwurfmöglichkeiten vergeben wurden, bereits nach 17 Minuten beim 1:9 mit acht Toren vorne. Die Lintforterinnen versuchten es von Anfang an mit einer Kurzdeckung gegen Miroslava Ritskiavitchius. Dieser Schuss ging jedoch kräftig nach hinten los, da es den TVM-Angreiferinnen immer wieder gelang, insbesondere Andrijana Atanasoska auf Rechtsaußen schön frei zu spielen oder sich selbst Eins-gegen-eins durchzusetzen. Zudem stellte Torfrau Tatjana Dshandshgava einmal mehr ihre Klasse unter Beweis und hatte keine Mühe mit den teilweise aber auch eher ungefährlichen Würfen der Zechenstädterinnen.
    TuS Lintfort -
    TV Mainzlar 28:35
    Dank einer kleinen Schwächephase verkürzten die Gastgeber 120 Sekunden später den Rückstand noch einmal auf fünf Treffer. Näher kamen sie aber vor dem Pausentee, der beim Stand von 9:15 eingeläutet wurde, nicht mehr heran.
    Nach dem Wechsel packte Mainzlar gleich wieder zwei Tore drauf und stellte so den alten Acht-Tore-Abstand (9:17) wieder her. Doch dem TuS Lintfort war laut TVM-Pressesprecherin Sandra Pleines anzumerken, "dass man sich nicht abschlachten lassen wollte". Die Staufenbergerinnen ihrerseits schlossen nun oftmals zu überhastet ab und verloren gegen die 5:1-Abwehr des TuS unnötig viele Bälle. Die Konsequenz: In der 40. Minute war Lintfort beim 16:20 wieder in Schlagdistanz. Aber erneut reichte es nicht für mehr. Es blieb bis fünf Minuten vor Schluss bei einem Mindestvorsprung von vier Treffern für die Gäste.
    Nach dem 25:30 machten die Mainzlarerinnen drei Tore in Folge und damit endgültig den Sack zu. Am Ende wurde es ein klarer 35:28-Sieg, der angesichts des nicht gerade berauschenden Auftritts des Vertreters aus der 2. Bundesliga Nord noch eindeutiger ausgefallen wäre, wenn die Gäste in der Lage gewesen wäre, die in der Anfangsphase gezeigte Leistung länger aufrecht zu erhalten. Sieben Tore sind aber auf jeden Fall ein Polster, das für den TuS Lintfort schwer aufzuholen sein dürfte.
    "Das ist noch nicht gegessen. Aber ich gehe davon aus, dass wir den Klassenerhalt schaffen", war Trainer Jürgen Gerlach "glücklich", dass seine Schützlinge bei einer höheren mentalen Belastung als üblich das Ergebnis einigermaßen deutlich gestalten konnten. Und auch Pressesprecherin Sandra Pleines ist für den endgültigen Saisonabschluss am 13. Mai, der ordentlich gefeiert werden soll, mehr als optimistisch: "Ich denke, da können wir locker rangehen. Sicher muss immer erst mal gespielt werden. Aber mit diesem Hinspielergebnis sollte da nichts mehr passieren."

    Im StenogrammLintfort: B. Hohmann; Sass (2), Kaltenbrunn, Bahrsch (3/3), U. Hohmann (6), Mook (3), Heinecke (1), Börgartz (n.e.), Vicankova (7), Wutzke (n.e.), Engbrocks (6).
    Mainzlar: Dshandshgava; Elekes, Atanasoska (7), Ludmilova (4/4), Groschopp (3), Kläring (3), Treek (2), Scheuerer (6), Meywald (1), Moszi (4), Mundt, Ritskiavitchius (5).
    Schiedsrichter: Kuntz/Schmitt (Kleinblittersdorf/Marpingen). - Zuschauer: 400. - Zeitstrafen: 10:4 Minuten. - Siebenmeter: 4/3:5/4.


    Zitat aus dem Gästbuch des TuS Lintford:

    Hallo,

    ich komme ursprünglich aus dem Niederrhein und bin vor ein paar Jahren nach Hessen gezogen, ich war ich gestern als relativ unparteiischer Fan beim Relegationsspiel und habe ich eigentlich auf ein Wiedersehen mit meiner alten Heimat gefreut..., genau jetzt folgt das aber und zwar ein großes ABER... kann es sein, dass manden Zuschauern zumutet in einer Sauna zu sitzen , das fand ich wirklich eine Frechheit und der Heimmanschaft geholfen hat es ja anscheinend auch nicht wirklich. Zuerst dachte ich, es würde an der Halle liege, aber als ich nachher erfuhr, dass es Absicht war, war ich einfach nur enttäuscht, dass man in meiner alten Heimat zu solchen Mitteln greifen muss, um sich einen Sieg zu erhoffen!
    Tja Schade!!!

    2 148 | 05/07/2006 19:17

    Da steht wirklich "aus dem Niederrhein", und die Idee mit der überheizten Halle find ich auch eher lustig und bauernschlau,die Lintforterinnen hätten dann wohl aber besser eine Woche in der Sauna trainieren sollen(pro gang 2 Stunden,mit 20Aufgüssen) :D

    Mainzlarwird sich im Rückspiel übrigens rächen und die Temperatur mit Hilfe der Klimaanlage in der Lollarer Halle auf 7 Grad absenken,Dr.Gerlach lässt die Mannschaft schon im großen Kühlraum der Stadthalle zwischen den Bierfässern trainieren. :)