HC Sachsen Neustadt/Sebnitz
Der HCS kommt beim Formieren seines Teams für Bundesligasaison 2006/07 gut voran. Am Sonntag entschied sich die 25-jährige Rumänin Corina Cupcea für den HCS. Die angehende Architekturstudentin spielte in ihrer Heimat in der 1. Liga und kommt wie schon Torfrau Antje Nessler vom TSV Vaterstetten (Regionalliga Süd) zum HCS. Heute gab nun auch die litauische Ex-Nationalspielerin Egle Kalinauskaite (31) ihr OK. Sie wechselte 1999 von Egle Vilnius zum BSV Sachsen Zwickau und spielte seit 2004 für den SC Markranstädt, zuletzt in den Play-Offs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Entscheidend für den Wechsel war die Unterstützung des HCS in beruflicher Hinsicht – im Gegensatz zu den Mitbewerbern fand er für sie eine Vollzeit-Beschäftigung als Sportlehrerin.
SC Markranstädt
Mit den Neuverpflichtungen der beiden HCL - Spielerinnen, Doreen Geheb und Franziska Ramirez sowie den kurz vor der Abreise nach Celle unterschriebenen Vertragsverlängerungen mit dem "dreiblättrigen Kleeblatt" (Nadine Pierskalla, Antje Stöber, Anja Machulla) sowie Uta Bones ist nur noch die Verlängerung mit Anika Ludwig offen. Da man mit Anika mündlich schon Einigkeit erzielt hat, ist es dem Verein wieder gelungen alle Leistungsträger zu halten und noch Verstärkungen einzubauen. Leider ist es nicht gelungen, die starke Egle Kalinauskaite spielerisch in das Mannschaftsgefüge zu integrieren, weshalb der Vertrag auch nicht verlängert wurde. Trotzdem haben wir schon jetzt wieder eine starke Mannschaft für die neue Saison zusammen. Ob es noch mehr Neuverplichtungen gibt, ist von den weiter stattfindenden Gesprächen und dem Abschneiden bei den Play Offs abhängig.
HSG Bensheim/Auerbach
Seitdem mit Ildiko Barna die neue Trainerin der Zweitliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach feststeht, wurden die Verantwortlichen auf der Suche nach neuen Spielerinnen erstmals fündig. Neue Torhüterin neben Eva Giron-Timmler wird Vanessa Beier, die zuletzt das Trikot der HSG Blomberg-Lippe trug. Beim frisch gebackenen Bundesliga-Aufsteiger kam die 19-jährige in den vergangenen vier Monaten wegen eines Bänderrisses allerdings nicht mehr zum Zug. Die in Rothenburg ob der Tauber lebende Vanessa Beier will an der Fachhochschule in Darmstadt Betriebswirtschaft studieren. "Ich bin mir sicher, dass wir die durch den Weggang von Torhüterin Susanne Schulz entstandene Lücke kompensieren konnten", freute sich Reinhardt Bender über die Verpflichtung. Vanessa Beier erhielt einen Einjahres-Vertrag mit einer option für ein weiteres Jahr. "Wir stehen nun noch mit drei Feldspielerinnen in Kontakt", wusste der Sportliche Leiter der HSG gestern zu berichten.
Ungeachtet dessen nehmen die Spielerinnen der HSG Bensheim/Auerbach am Pfingstmontag das Training wieder auf. Die Übungseinheiten werden dann für fünf Wochen lang Co-Trainerin Edina Rott und Spielführerin Isabell Nagel leiten, da Ildiko Barna noch die weibliche A-Jugend-Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften betreuen und damit ihre letzte Amtshandlung in Diensten des Deutschen Handball-Bundes vornehmen wird. "Da wir so früh wieder ins Training einsteigen, fiel in diesem Jahr auch unsere Saisonabschlussreise aus", tat Spielerin Mara Friton kund. Ihr Fingerbruch ist noch nicht ganz auskuriert: "Die Kapselverletzung braucht noch etwas Zeit. Ich war jedenfalls froh, dass ich zuletzt noch keinen Ball in die Hand nehmen musste."
TUS Metzingen
Neuzugang für Frauenhandball-Zweitligist TuS Metzingen: Aus dem Kader der Trierer ‚‚Miezen’’ wechselt die 20-jährige Außenspielerin Rachel Wilhelm ins Ermstal. Maike März, Laura Steinbach, Marielle Bohm, Marion Radonic, Silke Meier und Maren Baumbach: Dieses Sextett in Diensten der Trierer ‚‚Miezen’’ trug einst das Metzinger Trikot. Demgegenüber stand bisher nur der Transfer von Andrea May (die Torfrau ist nach ihrem Kreuzbandriss in der Rehabilitation) vor Jahresfrist ins Ermstal. Jetzt erfolgt erneuter Zuwachs aus dem Südwesten: Die 20-jährige Rachel Wilhelm sorgt mit ihrem Wechsel in die Sieben-Keltern-Stadt dafür, dass die Verbindungen zwischen Trier und Metzingen nicht abbrechen. Wilhelm galt bei den ‚‚Miezen’’ als Perspektivspielerin. Bereits mit 18 Jahren stand sie im Kader der ‚‚Ersten’’, wurde aber durch Verletzungspech zurückgeworfen. Im August 2004 zog sich die Blondine, die auf Rechtsaußen und Linksaußen eingesetzt werden kann, mehrere Bänderrisse im Sprunggelenk zu. Die angehende Erzieherin, die bei 1,68 Meter Körpergröße knapp 60 Kilogramm auf die Waage bringt, spielte vor ihrer Trierer Zeit für den TV Merchweiler, TuS Neunkirchen (dort hütete Andrea May früher das Tor) und DJK Marpingen. Rachel Wilhelms (sie hieß vor ihrer kürzlichen Adoption übrigens Finkler) bisher größter sportlicher Erfolg war das Erringen der Südwest-Deutschen Meisterschaft mit Marpingen. Wilhelm erlitt übrigens letzte Woche eine Meniskusverletzung im Training, wird am Donnerstag in Pfullingen operiert. ‚‚Ich muss dreieinhalb Wochen an Krücken gehen, dann stehen fünf Wochen Reha an’’, verrät sie. Die Außenspielerin soll diese Woche einen Zweijahres-Vertrag mit der TuS unterschreiben.
TSG Ober-Eschbach
Nei den Handball-Frauen des Süd-Zweitbundesligisten TSG Ober-Eschbach wird eine neue Ära eingeläutet. Klaus Feldmann wird die von einem sehr kurzweiligen Mallorca-Trip zurückgekehrten Spiele rinnen zu einer ersten Trainingseinheit bitten und damit zugleich die Nachfolge des aus privaten Gründen ausgeschiedenen Eberhard Lang antreten. Mittlerweile konnte TSG-Manager Norbert Blöser auch eine erste Verstärkung für die kommende Saison verkünden, die für die Ober-Eschbacherinnen am 9. September mit einem „Heimspiel-Knaller“ gegen Erstliga-Absteiger SG Kirchhof beginnen wird: Johanna Holstein hat sich dem letztjährigen Zweitliga-Achten angeschlossen. Das 18-jährige Multitalent trug zuletzt das Trikot der TGS Walldorf und war zuvor in der Jugend der TSG Oberursel eine feste Größe, wobei die gelernte Rückraumspielerin in Walldorf auch Qualitäten auf Linksaußen demonstriert hat. Und wenn man so will, dann kann Trainer Feldmann im Laufe der Runde dann noch weitere „Neuzugänge“ an Bord begrüßen. Angefangen bei Natascha Shcherbakova, die nach ihrer Babypause wieder zurückkehren wird, über Torhüterin Sabine Otto, die verletzungsbedingt erst zur zweiten (am 1. August startenden) Vorbereitungsphase wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, bis hin zu Steffi Haitsch, die sich in Bälde einer Kreuzband-Operation unterziehen muss und nach Blösers Einschätzung „wohl nicht vor Dezember“ wieder am Ball sein wird. Spiele bei TSG Worfelden (6. Juli) und gegen die SG Leutershausen fallen ebenso in die erste Vorbereitungsphase wie die schon seit mehreren Jahren obligatorische Teilnahme am Laubuseschbacher Apfellauf, (2. Juli). Noch einige weitere Tests werden die Zeit bis 1. August überbrücken, ehe dann Vorbereitungsteil zwei anläuft: mit einem zweiten Testvergleich bei SG Leutershausen (6. August), es folgt die Teilnahme am Turnier des TuS Weibern (12./13. August), dem sich vom 16. bis 20. August ein Trainingslager in Dettelbach und am 25./26. August ein eigenes Turnier mit internationaler Beteiligung (u. a. hat RW Thun bereits zugesagt, auch Galytchanka Lviv und TSG Ketsch stehen auf der Einladungsliste) anschließen werden.
SV Allensbach
Der Kader des SV Allensbach in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen wird immer konkreter. Am Wochenende wurde mit Nathalie Jänisch nach Dagmar Gekeler die zweite neue Spielerin verpflichtet. Die 19-Jährige wechselt von der DJK/MJC Trier an den Bodensee. Beim deutschen Meister 2003 war Jänisch Ergänzungsspielerin. Am 26. Februar gab sie ihr Erstliga-Debüt. Zu den absoluten Leistungsträgerinnen zählte sie in der zweiten Trierer Mannschaft, die in der Oberliga spielte und den Aufstieg in die Regionalliga realisierte. Der Wechsel nach Allensbach kam auch deshalb zustande, weil sie in Konstanz ihr Studium beginnen wird. „Sie war bei uns im Probetraining und hat absolut überzeugt", freut sich SVA-Manager Manfred Lüttin auf den Neuzugang. „Sie ist eine Allrounderin, die auf allen Positionen eingesetzt werden kann. Sie ist eine absolute Verstärkung für unser Team." Neben ihrem ausgezeichneten Wurfverhalten passe sie sowohl durch ihre Athletik als auch vom Spielverhalten her sehr gut zum SV Allensbach. „Ich freu mich, wieder an den Bodensee zurück zu kehren", sagt Nathalie Jänisch, die bereits sechs Jahre in Dettingen gewohnt hatte, bevor sie nach Luxemburg zog. „Als ich weg ging habe ich mir schon gesagt, dass ich zum Studieren wieder zurückkommen werde", so die 19-Jährige, die im Oktober ihr Sport- und Französisch-Studium beginnt. Den SV Allensbach kennt Jänisch größtenteils durch die Presse. Allerdings war sie überrascht, wie offen sie die Spielerinnen im Probetraining empfangen haben. „Ich hoffe körperlich und spielerisch mithalten zu können und möchte mir soviel Einsatzzeit wie möglich erarbeiten" so Jänisch. „Zudem möchte ich mich ins Team integrieren und möglichst erfolgreich sein."
Quelle: Seiten der Clubs