Beiträge von HSGTimo

    Matthias Suffel: "Mittelmaß bedeutet Stillstand"

    Seit dem Sieg gegen die TSG Ober-Eschbach vergangenen Samstag, steht die HSG Sulzbach/Leidersbach als Staffelsieger im Süden fest. Starke Parallelen zum damaligen Siegeszug des 1. FC Nürnberg Handball sind zu erkennen, denn die diesjährige Meisterschaft ist bereits die vierte in Serie. In den Playoffs spielen die HSG-„Bienen“ gegen den Tabellenvierten der Nordstaffel. Vor den entscheidenden Aufstiegsspielen stellte sich Teammanager Matthias Suffel den Fragen von HBVF-Redakteur Christian Stein.

    Herr Suffel, zunächst einmal Glückwunsch zur Meisterschaft. Jetzt stehen die Play-offs an! Wer ist denn Ihr Wunschgegner?

    Im Kreis der möglichen sind im Moment noch Halle-Neustadt, Wismar, Greven und sogar Harrislee. Mir ist eigentlich ziemlich egal gegen wen wir spielen, denn wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir uns gegen jeden Gegner behaupten können. Wenn ich jedoch einen Wunsch frei hätte, dann würde ich Halle-Neustadt nehmen. Erstens, weil es keine Weltreise ist, und zweitens, weil sie letztes Jahr noch im Süden gespielt haben und nicht ganz so unberechenbar wie die typischen Nordmannschaften sind.

    Wie soll es dann weitergehen?

    Wir wollen in die 1. Bundesliga aufsteigen! Die Leute in unserer Region sind handballverrückt, unser Umfeld und die Zuschauer sind bereit für die 1. Liga. Bei den Spitzenspielen gegen Markranstädt und Metzingen hatten wir in Aschaffenburg 2200 bzw. über 3000 Zuschauer. Selbst gegen den Tabellenzehnten Ober-Eschbach sind mehr als 1000 Zuschauer in die Sparkassenarena nach Elsenfeld gekommen. Wir wollen dem Publikum Spektakel und guten Handballsport bieten. Handball ist mittlerweile mehr als nur ein Sport. Wie in den USA rückt das Event immer mehr in den Vordergrund.

    Das klingt, als planen Sie zu 100% den Aufstieg. Wo soll es mittelfristig mit Ihren „Bienen“ hingehen?

    Ich möchte mit der Mannschaft in zwei Jahren zu den Deutschen Spitzenmannschaften gehören und ziemlich bald um die Meisterschaft mitspielen. Mit einem Mittelfeldplatz oder gar Abstiegskampf möchte ich mich auf Dauer nicht rumschlagen. Mittelmaß bedeutet Stillstand.

    Ihre Mannschaft hat ja bereits die 4. Meisterschaft in Serie perfekt gemacht. Wie sind Sie auf die Idee gekommen einen solchen Triumphzug zu starten und vor allem woher kommt das Geld für diese sicher nicht billige Mannschaft?

    In unserer Region ist ja Männerhandball mit Großwallstadt, Obernburg und Kirchzell traditionell sehr stark. Ich dachte mir, dass die „nimmersatten“ Handballfans hier am Untermain und auch Richtung Rhein-Main-Region sicher auch noch Hunger auf Frauenhandball haben. Bis jetzt lag ich damit vollkommen richtig. Was das liebe Geld angeht – in Sulzbach wächst das Geld auch nicht auf den Bäumen, auch wenn das viele glauben. Wir sind immer emsig auf der Suche nach neuen Geldgebern und hatten bisher ein glückliches Händchen damit. Für die nächste Saison konnten wir z.B. die Firma Lescon als Ausstatter und Schierker Feuerstein als neuen Trikotsponsor gewinnen.

    In wie weit sind ihre Personalplanungen für die kommende Saison fortgeschritten?

    Wir konnten letzte Woche mit Katja Langkeit einen ersten hochkarätigen Neuzugang präsentieren. Darüber hinaus haben wir zwei Spielerinnen aus der Region an uns gebunden. Jetzt suchen wir noch zwei wurfgewaltige Rückraumspierlerinnen und eine Torhüterin mit Erstliganiveau. Danach sollte der Kader für die neue Saison stehen.

    Schauen Sie auch ein bisschen Richtung Nürnberg, wo es bis jetzt nicht unbedingt nach einer Lizenz für die neue Saison aussieht? Mit Sicherheit wäre da doch die eine oder andere Top-Spielerin für Sie dabei.

    Natürlich beobachten wir auch dort die Lage, aber ich wünsche niemand etwas schlechtes, schon gar nicht unseren bayerischen Freunden vom 1. FC Nürnberg. Ich hoffe, dass es beim 1. FCN weitergeht und wir nächste Runde hoffentlich in der 1. Liga ein Frankenderby zu sehen bekommen. Solange ein Ende der Nürnberger nicht besiegelt ist sind Spielerinnen von dort für mich kein Thema.

    Wer steigt diese Saison in die Bundesliga auf und was passiert, wenn die HSG Sulzbach/Leidersbach nicht dabei ist. Im Falle eines Aufstieges – auf welchem Platz werden die „Bienen“ nächste Saison abschließen?

    Beyeröhde oder Markranstädt und die HSG Sulzbach/Leidersbach. Wir wollen uns im ersten Jahr im gesicherten Mittelfeld einpendeln. Wenn wir nicht aufsteigen sollten, spielen wir weiter in der 2. Liga, eine andere Wahl bleibt uns ja wohl kaum.

    Herr Suffel, ich bedanke mich für das interessante Gespräch. Viel Erfolg in den Play-offs!

    Quelle: hbvf.de

    Deutsche Nationalspielerin verstärkt „Bienen“
    Neben Katja Langkeit verstärken Kirschig und Sondermann die HSG

    Das Personalkarussell dreht sich beim frischgebackenen Meister HSG Sulzbach/Leidersbach. Einen ersten hochkarätigen Neuzugang und zwei weitere Spielerinnen können die Verantwortlichen präsentieren. Die Deutsche Nationalspielerin Katja Langkeit wird aber der kommenden Saison das „Bienen“-Trikot tragen. Die 23-jährige Linksaußenspielerin kommt vom Deutschen Meister und Pokalsieger HC Leipzig und unterschrieb zunächst einen Vertrag bis 2008. In dieser Saison musste die sympathische Rechtshänderin über weite Strecken verletzungsbedingt passen. Am Untermain wird sie die Zeit und das nötige Vertrauen bekommen um sich wieder zurück in ihre alte Form zu spielen. Für Katja Langkeit war insbesondere das professionelle Umfeld, die Euphorie und die Stimmung bei den „Bienen“ ausschlaggebend für den Wechsel.

    Von der TGS Walldorf kommt die 27-jährige Rückraumspielerin Judith Kirschig zur HSG Sulzbach/Leidersbach. Kirschig ist mit bislang 118 Feldtoren erfolgreichste Torschützin ihrer Mannschaft. Sie freut sich wieder auf die Herausforderung „Bundesliga“, da sie mit ihrem Team nur noch in der Regionalliga am Start ist.

    Eine weitere neue Spielerin kommt vom hessischen Oberligisten SG Bruchköbel. Claudia Sondermann, 1,81m groß und 22 Jahre alt spielt im rechten Rückraum und wird zunächst dem Perspektivkader der HSG angehören. Für Claudia Sondermann, die in dieser Saison für Bruchköbel genau 100 mal traf, ist besonders der Reiz einmal höherklassig spielen zu können ausschlaggebend für den Wechsel.

    Jetzt ist HSG-Manager Matthias Suffel noch emsig auf der Suche nach zwei herausragenden Rückraumspielerinnen und einer Torhüterin. Auch mit den übrigen Spielerinnen, die derzeit noch keinen Vertrag für die nächste Saison haben, stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Anna Galinskaja und Elfa Björk Hreggvidsdottir werden den Verein zum Saisonende verlassen.

    Galinskaja verlässt HSG-Bienen zum Saisonende

    Zum Saisonende hat die HSG Sulzbach/Leidersbach eine Attraktion weniger zu bieten: Die ehemalige weißrussische Auswahlspielerin Anna Galinskaja wird die „Bienen“ verlassen. Wohin sie wechseln wird ist bisher nicht bekannt.

    Galinskaja war Anfang 2006 vom PSV Rostock an den Untermain gekommen und hat seitdem in 47 Pflichtspielen 307 Tore erzielt. Sie ist bislang die treffsicherste Spielerin ihrer Mannschaft und liegt mit 163/46 Treffen an dritter Stelle der Torschützenliste der 2. Bundesliga.

    Bis sie die HSG verlässt hat sie allerdings noch ehrgeizige Ziele: „Ich werde bis zum Schluss mein bestes geben und hoffe, dass wir nach dem Ende der Playoffs als Aufsteiger in die Bundesliga feststehen. Dazu will ich einen erheblichen Teil beitragen.“

    Die Verantwortlichen der HSG Sulzbach/Leidersbach befinden sich derzeit mit potentiellen Nachfolgerinnen für die wurfgewaltige Shooterin in Verhandlungen.

    Quelle: http://www.hsg-damenhandball.de

    FRAUENHANDBALL / 2. Bundesliga Süd: Die TuS-Serie ist gerissen

    Riesenkulisse schüchtert ein

    HSG Sulzbach/Leidersbach - TuS Metzingen 32:27 (18:11)

    Fünfte Saisonniederlage für die Metzinger Handball-TuSsies: Das gestrige
    27:32 in Aschaffenburg gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach stoppte die Metzinger Erfolgsserie von sechs Siegen und einem Remis. 3 000 fanatische Zuschauer brüllten die Gastgeberinnen zum Heimsieg.

    ALEXANDER MAREIS / ANTJE SCHNIZLER

    Was für eine Stimmung. In der Aschaffenburger Unterfrankenhalle, die ansonsten eher bei Herren-Auftritten der Großwallstädter Bundesligahandballer zum Hexenkessel wird, brannte gestern bei den ambitionierten Sulzbacher Frauen der Baum. "Eine solche Stimmung hat mein junges Team noch nicht erlebt. Das waren keine normalen Zuschauer, sondern echte Fans. Da bekam man eine Gänsehaut", gab sich auch TuS-Trainer Emir Hadzimuhamedovic beeindruckt.

    Von Kulisse beeindruckt

    Den Gelb-Schwarzen tat die Kulisse nicht wirklich gut. In der Startphase merkte man dem bisherigen Tabellenzweiten die Belastung an. Immerhin prasselt derzeit aufs Nervenkostüm der "TuSsies" einiges ein: Eine nach wie vor ungeklärte Zukunft (keiner kann derzeit wirklich versprechen bzw.
    garantieren, ob und wie es im Detail für jede einzelne TuS-Spielerin im Ermstal weitergeht), etliche Spekulationen und Gedankenspiele bezüglich der bevorstehenden Saison, Verhandlungsgespräche mit dem jetzt federführenden Andreas Baumgärtner und dann noch eine tobende Unterfrankenhalle.

    So stand es nach elf Minuten 7:1 für den Spitzenreiter. Raissa Tikhonovitch (2), Laura Schmitt, Rocsana Negovan (2) und Viktoria Grebe (2) hatten jeweils für Sulzbach getroffen, auf der Gegenseite war nur Patricia Stefani erfolgreich.

    "Das war ein schlimmer Auftakt für uns. So ganz kann ich mir diese schwarzen zehn Minuten, nach denen ich auch eine Auszeit nahm, nicht erklären. Sicher ist, dass wir uns von diesem missglückten Start das ganze Spiel über nicht erholt haben", befand TuS-Trainer Emir Hadzimuhamedovic.

    Zur Pause führten die Mainfränkinnen dann mit 18:11. Der TuS war es nicht gelungen, im Verlauf der ersten 30 Minuten auf mehr als vier Treffer an die Gastgeberinnen heran zu kommen.

    Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Sieben-Keltern-Städterinnen freilich Moral. Eine ihrer Stärken - Zusammenhalt und Teamgeist - drückte sich darin aus, dass es Sulzbach nicht gelang, auch die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden. Mit 16:14 ging diese an die Gäste. Was für TuS-Trainer Emir Hadzimuhamedovic nur ein schwacher Trost war. "Wir haben es in den 50 Minuten nach dem schwarzen Auftakt nicht geschafft, die Partie umzubiegen. Nur phasenweise haben wir dominiert. Das war gegen diesen Gegner zu wenig."

    15 Fehlversuche vor Pause

    In der ersten Halbzeit beklagte der Gästecoach 15 Würfe seiner Schützlinge, die nicht im Ziel landeten. Deren sechs gingen vorbei, neun wurden von HSG-Torfrau Marion Chilla pariert.

    "So schwach wie in dieser Phase tritt mein Team nicht oft auf. Wir haben eine andere Qualität, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt", macht Hadzimuhamedovic klar.

    Alles andere als optimal verlief auch die Vorbereitung auf das Gipfeltreffen im Training. Hadzimuhamedovic konnte nur mit einem Minikader üben. Tina Gruß fehlte wegen einer schweren Grippe, fuhr auch nicht mit an den Untermain.

    Milena Rösler und Patricia Stefani hielten sich während der Woche mit der Universität beim Skifahren auf und Annika Schmid musste Übungseinheiten wegen Beschwerden abbrechen.

    "Dagegen können wir nichts tun. Meine Spielerinnen sind im Gegensatz zu den Sulzbacherinnen keine Profis. Unser Team setzt sich aus Schülerinnen, Studentinnen und Arbeiterinnen zusammen", stellt Hadzimuhamedovic klar.

    Erneut ein Minikader

    In der Aschaffenburger Unterfrankenhalle musste sich somit erneut ein Metzinger Minikader behaupten. Ivana Vujica spielte erneut durch, Annika Schmid konnte nur zeitweise in der Abwehr eingesetzt werden. Aufgrund des Verletzungsausfalls von Andrea May stand zudem Anika Kuhlmann 60 Minuten im Kasten. Ihre junge Stellvertreterin Tanja Noppel wurde im Hinblick auf Einsätze in der Zweiten Mannschaft nicht zwischen die Torpfosten beordert.

    So spielten sie

    HSG Sulzbach/Leidersbach: Chilla, Fenn - Tikhonovitch (9), Schmitt (3), Wörner, Grebe (3), Bloendal (1), Hasalova (4), Negovan (8/5), Halynskaja (2), Schjoenning (1), Jusyte, Giegerich (1).

    TuS Metzingen: Kuhlmann, Noppel (n.e.) - Verboven (4), Stefani (5), Vujica (3), Smits (7/3), Rösler (1), Cartarius (5/2), Lingner, Schmid (2).

    Siebenmeter: 5/5 (Negovan trifft bei allen fünf Versuchen) - 7/5 (Smits verwirft einmal bei vier Versuchen, Cartarius verwirft einmal bei drei Versuchen).

    Gelbe Karten: Schmitt, Bloendal, Hasalova - Smits, Cartarius, Schmid, Hadzimuhamedovic.

    Zeitstrafen: Bloendal, Hasalova (2), Schjoenning - Cartarius, Hadzimuhamedovic.

    Schiedsrichter: Jochen Fischer/Matthias Hetzel.

    Zuschauer: 3 000.

    Zitat

    Original von Wisser06
    ...ausverkauft im mainzlar...hört sicht gut an! dort passen grad mal 350 zuschauer rein...hör mir auf!! das ist doch kein bundesligaumfeld!
    und der doc macht dort alles um sonst :D :D :D
    wo lebst du denn ?

    absolutely... dieses Hällschen ist gut für A-Klasse, aber nicht für Bundesliga!
    Schmuuuuuutz :D

    ich darf mal eben die theorie in den raum werfen, dass bensheim die schon sicher geglaubte playoff-qualifikation nicht schafft. in nellingen werden sie es ganz ganz schwer haben, daheim gegen kirchhof gewinnen sie, in markranstädt gibts auf die mütze.

    weibern gewinnt sein restprogramm gegen riesa, zwickau und allensbach und liegt selbt wenn bensheim in nellingen gewinnt vor den bergstrüßern...

    ich bin nicht gut in mathe und statistik... was glaubt ihr?

    Das leichteste Spiel des Jahres
    Sulzbach/Leidersbach gibt bei Meister HC Leipzig seine Visitenkarte ab

    14.3.2007, 19:30 Uhr, Ernst-Grube-Halle Leipzig
    DHB-Pokal-Viertelfinale, Frauen:
    HC Leipzig – HSG Sulzbach/Leidersbach

    Nicht gerade langweilig wird es derzeit den Handballfrauen der HSG Sulzbach/Leidersbach. Zwischen den Spitzenspielen der zweiten Bundesliga gegen die Mitstreiter des SC Markranstädt und der HSG Bensheim-Auerbach sieht der Spielplan das Viertelfinale des DHB-Pokals vor. Zu allem Überfluss hat Handball-Legende Joachim Deckarm den HSG-Bienen das schwerste aller Lose beschert. Am Mittwoch muss das Team von Trainer Peter David nach Sachsen Reisen und beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger HC Leipzig seine Visitenkarte abgeben. Die Unterschiede beider Teams könnten nicht größer sein: Für die Gäste vom Bayerischen Untermain ist es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, der amtierende Tabellenzweite der ersten Bundesliga wird diese Begegnung lediglich als bessere Trainingseinheit sehen.

    Im Nordwesten von Sachsen hat man offensichtlich die richtige Mischung zum Erfolg gefunden zu haben. HCL-Trainer Morten Arvidsson kann auf internationale Stars ebenso zurückgreifen, wie auf junge erfolgshungrige Spielerinnen. Zur zweiten Kategorie zählt allen voran die bislang beste Torschützin des HC Leipzig, die erste 18-jährige Susann Müller. Sie ist aus dem rechten Rückraum ebenso erfolgreich, wie vom Siebenmeterpunkt. Die internationalen Spitzenspielerinnen heißen Karolina Kudlacz, Else-Marthe Sorlie-Lybekk, Idalina Borges Mesquita sowie Chana Masson und kommen aus Polen, Norwegen und Brasilien. Insgesamt kommen Radzeviciute & Co. auf mehr als 700 Länderspiele. Ein Schwachpunkt im Team des Deutschen Meisters wird also kaum auszumachen sein.

    HSG-Trainer Peter David meint im Hinblick auf die schwere Woche: „Ich hätte gegen einen solchen Gegner natürlich lieber zuhause gespielt, aber nun fahren wir am Mittwoch nach Leipzig und wollen uns dort von unserer besten Seite präsentieren. Leichte Tore der Leipzigerinnen dürfen wir nicht zulassen, in der Abwehr müssen wir aggressiv zu Werke gehen und im Angriff unsere Chance konsequent nutzen. Wenn uns das gelingt, werden wir die Niederlage in Grenzen halten können. Leider dürfen wir uns nicht zu stark verausgaben, da am Samstag schon die HSG Bensheim-Auerbach im Spitzenspiel der zweiten Bundesliga auf uns wartet.

    Die Bienen sind gerüstet für das Spiel in Sachsen und bekanntlich wird auch bei Meistern und Pokalsiegern nur mit Wasser gekocht. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und die HSG Sulzbach/Leidersbach in Leipzig keine Chance– doch diese Chance wollen sie nutzen.


    HC Leipzig – HSG Sulzbach/Leidersbach

    HCL: Masson, Harnisch, Milde, Gainskyte; Reiche, Müller, Nielsen, Günthel, Kudlacz, Radzeviciute, Ulbricht, Stange, Klausing, Borges Mesquita, Langkeit, Sorlie, Sorlie-Lybekk, Urbannek

    HSG: Chilla, Fenn; Tichonovitch, Schmitt, Hreggvidsdottir, Wörner, Grebe, Bloendal, Halasova, Galinskaja, Schjoenning, Giegerich;

    @ heiner: also die hsg sulzbach/leidersbach hat nicht für markranstädt gespielt. dass sich die mannschaften früher oder später gegenseitig die punkte weg nehmen, war aber eigentlich auch klar... sieht man dich eigentlich am 10.3. in aschaffenburg???

    Zitat

    Original von Croat
    2003 2004 und auch 2007 ja so stimm ich euch alle ein
    mit dem Ball in der Hand und der Leidenschaft im Arm
    seid ihr wieder nur nah dran

    Tja mein Freund - so viel Zeit muss sein:
    AUS AUS AUS - Das Spiel ist AUS - Kroatien raus ;)

    Ein Haufen Meldungen der HSG Sulzbach/Leidersbach

    Bienen nehmen Spitzenplatz ins Visiser

    Vergangenen Sonntag hat die HSG Sulzbach/Leidersbach die große Chance verpasst an die Tabellenspitze zurückzukehren. Bereits am Samstag bietet sich die erneute Gelegenheit, denn die „HSG-Bienen“ gastieren beim Tabellenführer TUS Weibern. Den Frauen vom Untermain unterliefen am Sonntag altbekannte Fehler in der Abwehr, sowie nicht gekannte Schwächen im Angriff. Einige Leistungsträgerinnen spielten weit unter ihren Möglichkeiten und einige Spielerinnen standen nicht zur Verfügung. So ist es nicht verwunderlich, dass die HSG gegen den BSV Sachsen Zwickau am Ende einen Punkt abgeben musste. Auf keinen Fall besser ergeht es jedoch derzeit dem Tabellenführer aus Weibern: Zum Jahresauftakt setzte es für das Team von Trainer Jan Reuland eine deftige Niederlage beim SV Allensbach und letztes Wochenende zog der TUS gegen den abstiegsbedrohten TV Mainzlar den kürzeren. Man wird also sehen, welche Mannschaft die bessere Fehleranalyse betreibt.

    Das Hinspiel konnte die HSG Sulzbach/Leidersbach in Elsenfeld knapp mit 30:28 für sich entscheiden, im Rückspiel könnte die Lage jedoch etwas anders aussehen: Mit Eivor Pála Bloendal, Elfa Björk Hreggvidsdottir und Steffi Grötsch muss die HSG auf mindestens drei Spielerinnen verzichten. Die beiden Isländerinnen befinden sich immer noch in ihrer Heimat und Steffi Grötsch wird wohl für längere Zeit ausfallen. Ob die an einer Knieverletzung laborierende Rückraumshooterin Aida Jusiene zum Einsatz kommt, ist noch fraglich. Dominika Dolny hat die HSG-Bienen in Richtung Mainzlar verlassen und steht dem Team nicht mehr zur Verfügung. Trotz allem will die HSG Sulzbach/Leidersbach in Weibern gewinnen, auch wenn der Gastgeber als Tabellenführer in eigener Halle leicht favorisiert ist.

    Bienen-Trainer Peter David meint im Hinblick auf das Spiel: „Ich möchte am Samstag mit meinen Mädels Wiedergutmachung für den Punktverlust gegen Zwickau betreiben. Weibern ist eine Spitzenmannschaft, die derzeit aber offensichtlich verwundbar ist. Diese Schwächephase wollen wir versuchen auszunutzen.“ Doch auch Gästetrainer Jan Reuland gibt sich optimistisch: „Wenn sich meine Spielerinnen auf ihre eigenen Stärken besinnen, kommen wir aus diesem Tief wieder heraus.“

    Die HSG Sulzbach/Leidersbach wird sich auf dieses Spiel akribisch vorbereiten und nichts dem Zufall überlassen, um in der Nacht zum Sonntag als Spitzenreiter das Ortsschild von Sulzbach zu passieren.


    TUS Weibern - HSG Sulzbach/Leidersbach

    TUS: Alexandra Fink, Heike Stanowski, Elisabeth Herbst; Andrea Pop, Sylvia Strass, Simone Salz, Jessica Oster, Vivi Kazaki, Daniela Salz, Melanie Mannebach, Maren Hoffmann, Sara Grohs, Birgit Engl, Sanja Heldrih, Viktoria Jux, Inga Etheber, Jennifer Schmitt;

    HSG: Marion Chilla, Marion Fenn; Raissa Tikhonovich, Laura Schmitt, Christin Wörner, Viktoria Grebe, Aida Jusiene (?), Martina Halasova, Rocsana Negovan, Anna Galinskaja, Inés Duketis, Signa Schjoenning;

    Schiedsrichter: Harald Schembs/Markus Weyell (Nackenheim/Nieder-Olm)


    Dominika Dolny wechselt zum TV Mainzlar

    Die polnische Juniorennationalspielerin Dominika Dolny erhält von der HSG Sulzbach/Leidersbach die vorzeitige Freigabe aus dem laufenden Vertrag. Der noch bis zum 30.06.2007 laufende Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
    Dominika Dolny ist ab sofort für den TV Mainzlar spielberechtigt. Wir wünschen ihr viel Glück bei ihrem neuen Verein.


    Steffi Grötsch fällt sechs Wochen aus

    Beim Bundesligaspiel gegen Sachsen Zwickau erlitt Steffi Grötsch einen Riss am linken vorderen Kreuzband. Bei der heutigen Kernspinduntersuchung vom HSG- Mannschaftsarzt Dr. Petermann wurde die Diagnose bestätigt. Die Verletzung wird nicht operiert. Durch eine konservative Behandlung versucht das Physio-Team der HSG Steffi wieder fit zu bekommen. Sechs Wochen Spielpause ist für die Außenspielerin verordnet worden. HSG-Physio Chef Armin Rubach geht davon aus," dass die Verletzung durch unsere krankengymnastische Maßnahmen gut verheilt". Mit Aida Jusiene, Jurga Jusyte, Steffi Grötsch, Eivor Pala Blöndal und Elfa-Björk Hreggvidsdottir und durch den Abgang von Dominika Dolny fallen sechs Kaderspielerinnen der HSG-Bienen für das Spitzenspiel am Samstag beim TUS Weibern aus, Peter David gehen im Training so langsam die Spielerinnen aus. Im Management der HSG denkt man über eine Kaderaufstockung nach.


    Quelle: hsg-damenhandball.de

    Überaschende Ergebnisse gab es heute in der 2. Bundesliga. Tabellenschlusslicht TV Mainzlar hat gegen den noch amtierenden Tabellenführer TUS Weibern 28:24 gewonnen. Schwer tat sich auch der SC Markranstädt mit dem HC Sachsen Neustadt Sebnitz. Am Ende sprang ein knapper 25:23-Sieg für die Piranhas raus. Die dritte Niederlage in Folge kassierte die TUS Metzingen. Gegen die HSG Bensheim-Auerbach setzte es eine 31:25-Auswärtsniederlage. Der TV Nellingen gewann souverän mit 32:24 sein Heimspiel gegen den SC Riesa. Die TSG Ober-Eschbach konnte mit 32:27 bei der SG Kirchhof gewinnen.

    für alle Leipzig-Fans: Ihr braucht euch garnicht auf ein Heimspiel zu freuen. Das Heimrecht wird getauscht, da sich die HSG Sulzbach/Leidersbach als Regionalligist für die Hauptrunde qualifiziert hat. Die Begegnung wird also lauten:

    HSG Sulzbach/Leidersbach - HC Leipzig :)

    in Anlehnung an das "Fußball-Lied" der Sportfreunde Stiller hier die Handball-Version: Wer hat Vorschläge für die Strophen??

    Refrain:
    38, 78 und jetzt 2007, ja so stimmen wir alle ein,
    mit dem Ball in der Hand und der Leidenschaft im Arm,
    werden wir Weltmeister sein :-)!! (c) HSGTimo :D:D

    Überaschung in Allensbach:
    Weibern bricht nach einer 20:18 Führung nach 50 Minuten total ein und verliert am Ende noch 28:22.
    Überaschend deutlicher Sieg des SC Markranstädt nach 4:0 Rückstand gegen TUS Metzingen. Am Ende steht es 35:26.

    Der Jubel war riesengroß und es gab nach dem Schlusspfiff im Lager der HSG nur strahlende Gesichter. Mit einem ungefährdeten 27:19 zogen die David-Schützlinge gegen den Erstligisten TSG Ketsch in das Viertelfinale ein. Die HSG Sulzbach/Leidersbach trat ohne ihre dänischen und isländischen Spielerinnen an (Heimaturlaub). Dafür kam Neuzugang Viktoria Grebe erstmals zum Einsatz und fügte sich gut in das Mannschaftsgefüge ein.

    Die Gastgeberinnen erlaubten sich zu Beginn der Partie einige technische Fehler und vertändelten einige gute Einwurfchancen. Da sich aber die TSG Ketsch auch nicht gerade treffsicher zeigte, blieb die Partie lange ausgeglichen (5:5, 17. Minute). Doch nach einer Auszeit lief es plötzlich für die HSG. Beim 10:6 sorgte TSG-Trainerin Euler ihrerseits dafür, dass der Spielfluss des Gegners durch eine Auszeit gestört wurde. Doch bis zur Pause erarbeiteten sich die HSG-Mädchen einen Fünf-Tore-Vorsprung.

    Nach Wiederbeginn hatten die Gäste nicht mehr viel zu melden. Die Kombinierten standen in der Abwehr sehr stark und nutzten ihre Chancen gekonnt aus. So war die zweite Halbzeit eine klare Angelegenheit - beim 21:16 in der 49. Minute zweifelte keiner mehr am Sieg der Gastgeberinnen. Zumal Martina Halasova ihre beste Saisonleistung zeigte und elf Treffer (vier Siebenmeter) erzielte.

    Nach dem Schlusspfiff fand Trainer Peter David zwar viel Lob, aber zeigte sich auch gewohnt kritisch: »Wir begannen viel zu nervös und konnten dies erst die letzten zehn Minuten ablegen. Ich bin zufrieden mit dem Ausgang, kann aber nicht verstehen, warum wir heute nicht das gezeigt haben, was wir wirklich können.« HSG-Manager Matthias Suffel meinte: »Mit einer konzentrierteren Leistung hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Nun hoffe ich auf eine gute Rückrunde und auf ein gutes Los im Viertelfinale.« Die Pokalauslosung ist am 13. Januar.

    Sulzbach/Leidersbach - Ketsch
    27:19

    HSG: Chilla (21. bis 60. Minute), Fenn; Tkohonovitch 4, Schmitt, Wörner 1, Grebe 1, Jusiene, Halasova 11/4, Dolny, Negovan 4, Galinskaya 6/1, Duketis, Grötsch.

    TSG: Mahr, Burrekeres (1. bis 60. Minute); Zapf 1, Merkel 4/4, Augsburg 4, Brückmann 2, Trunk 2, Wörner, Garcia, Laverroux 1, Ullrich 1/1, Gubernatis, Huber 4.

    Schiedsrichter: Damien/Wenz (Bingen/Mainz). - Zuschauer: 1100. - Zeitstrafen: HSG 5 (dreimal Grötsch, je einmal Dolny und Wörner); TSG 3 (Augsburg, Brückmann, Garcia). - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Grötsch in der 57. Minute nach dreimal zwei Minuten. - Siebenmeter: HSG 6/5 (Galinskaya traf den Pfosten); TSG 6/5 (Merkel scheiterte an Chilla).

    Spielfilm: 1:1 (4. Minute), 4:3 (10.), 5:5 (17.), 8:5 (23.), 11:7 (28.), 13:8 (30.); 14:10 (34.), 18:15 (44.), 22:18 (50.), 25:18 (57.), 27:19 (60.).

    Quelle: Main Echo