Beiträge von HSGTimo

    Cojocar löst Peter David ab / Alonso Co-Trainer

    Nach dem Rücktritt von Peter David, Anfang letzter Woche, kann Frauenhandball-Bundesligist HSG Sulzbach/Leidersbach bereits einen Nachfolger präsentieren. Neu auf der „Bienen“-Bank ist der Rumäne Lazar Constantin „Lucky“ Cojocar, der bis gestern noch das Traineramt bei Regionalligist SG Kleenheim inne hatte. Zusammen mit dem 37-jähirgen Cojocar nimmt auch ein neuer Co-Trainer die Arbeit in Sulzbach auf. Der Obernburger Raúl Alonso übernimmt die Nachfolge der vor zwei Wochen entlassenen Tamilla Büchner. Beide erhalten zunächst einen Vertrag bis Saisonende.

    „Lucky“ Cojocar kam vor sieben Jahren von Steaua Bukarest nach Deutschland und war vor seinem Engagement in Kleenheim als Spielertrainer bei der SG Anspach tätig. Die HSG Sulzbach/Leidersbach ist somit die dritte Trainerstation des rumänischen Ex-Nationalspielers, der in seiner aktiven Laufbahn rumänischer Meister und Pokalsieger wurde und zweimal im Halbfinale des EHF-Pokals stand. Zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Raúl Alonso nimmt der Vater einer 7-jährigen Tochter heute den Trainingsbetrieb auf. Am Mittwoch werden beim Frankfurter HC beide bereits an der Seitenlinie stehen.

    „Vielleicht löst ein Trainerwechsel die Blockade in den Köpfen einiger Spielerinnen“, hofft Teammanger Matthias Suffel auf Besserung. Cojocar freut sich auf seine neue Herausforderung: „Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe und hoffe, dass ich meinen Beitrag zum Klassenerhalt leisten kann. Viel Zeit bis zum nächsten Spiel bleibt mir zwar nicht, aber vielleicht ist das ja garnicht so schlecht.“

    Das neue Trainergespann im Portrait
    Lucky Cojocar
    geb. am 19.5.1970
    Position: Trainer
    ehemalige Vereine: Steaua Bukarest, SG Anspach, SG Kleenheim
    Erfolge: Rumänischer Meister und Pokalsieger, zwei mal EHF-Pokal-Halbfinale

    Raúl Alonso
    geb. am 9.1.1979
    Position: Co-Trainer
    ehemalige Vereine: Teka Santander, TV Grossauheim, TV Gelnhausen, TUSPO Obernburg
    Erfolge: Spanische Nationalmannschaft, Aufstieg 2. Bundesliga

    http://www.hsg-bienen.de

    So, die Fakten vom 1. Spieltag: Leona Lendic hat 8 Tore erzielt und steht auf Platz 3 der Torschützenliste. :)

    Hab grad die Handballwoche in der Hand.
    Was sagt ihr zu deren Prognose??

    01. HC Leipzig
    02. Bayer Leverkusen
    03. DJK/MJC Trier
    04. VfL Oldenburg
    05. FHC Frankfurt/Oder
    06. 1. FC Nürnberg
    07. Buxtehuder SV
    08. Thüringer HC
    09. HSG Blomberg-Lippe
    10. TSG Ketsch
    11. HSG Sulzbach/Leidersbach
    12. TV Beyeröhde

    Spitzenhandball für guten Zweck

    1. FC Nürnberg und FC Barcelona geben sich die Klinke in die Hand

    Am Samstag steigt in der Sparkassen-Arena Elsenfeld ein Handballereignis der besonderen Art. Zu Gunsten der Initiative „Menschen für Kinder“ wird den Zuschauern jede Menge Handball der Spitzenklasse geboten. Los geht es bereits um 12 Uhr mit dem Spiel der beiden A-Jugend-Regionalligisten TV Kirchzell/HBLZ und HSG Kahl/Kleinostheim.

    Um 14 Uhr geht es dann weiter mit Frauenhandball. Dabei trifft der Deutsche Meister 1. FC Nürnberg auf den heimischen Bundesliga-Aufsteiger HSG Sulzbach/Leidersbach. Beim ersten Vergleich der beiden Teams in dieser Vorbereitung vor drei Wochen mussten sich die „Bienen“ mit elf Toren geschlagen geben. Man darf gespannt sein, ob die Truppe von Trainer Peter David in den vergangen Tagen und Wochen entscheidende Fortschritte gemacht hat. Insbesondere im Angriff waren in den ersten Testspielen noch erhebliche Defizite festzustellen. Durch die Ergebnisse vom „Piranhas-Cup“ in Markranstädt und dem Trainingslager in der Slowakei hat die Mannschaft um Kapitänin Marion Fenn jedoch eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt. Gegen Rösler und Co. wollen die Frauen vom Untermain ihren positiven Aufwärtstrend bestätigen und den Zuschauern eine bessere Leistung als im „Hinspiel“ bieten. Während die HSG vom Verletzungspech bislang weitgehend verschont blieb, hat es Meister Nürnberg schon wieder erwischt: Am Samstag muss Trainer Herbert Müller auf Torhüterin Marianna Gubova (Bänderriss), sowie wahrscheinlich auch auf seine Linksaußen Franziska Beck (Knieverletzung) verzichten. Dennoch präsentiert sich der „Club“ derzeit in einer blendender Verfassung, was auf ein packendes und hoffentlich spannendes Spiel hoffen lässt.

    Danach machen die Frauen die Bühne frei für die internationalen Stars vom FC Barcelona. Die Katalanen können in ihrer Titelsammlung unter anderem 17 Meisterschaften und den siebenmaligen Gewinn der Champions-League vorweisen. Als Gegner versuchen sich ab 16 Uhr je eine Halbzeit der Regionalligist TV Kirchzell, sowie der Oberligist HSG Kahl/Kleinostheim. Auch wenn die sportliche Brisanz eigentlich nicht vorhanden ist, können sich die Zuschauer auf einen Leckerbissen freuen, denn allein die individuelle Klasse der Spieler sollte einen Besuch Wert sein. Im Tor stehen mit Kaspar Hvidt, David Barrufet und Venio Losert gleich drei Nationalspieler. Im Rückraum zieht mit Iker Romero Fernandez der wohl bekannteste Spieler des FC Barcelona seine Kreise. Hinzu kommen noch viele weitere Spieler von internationaler Klasse.

    Drei Begegnungen warten also auf das handballverrückte Publikum vom bayerischen Untermain:

    12:00 Uhr: HSG Kahl/Kleinostheim (A-Jgd) – TV Kirchzell/HBLZ (A-Jgd)

    14:00 Uhr: HSG Sulzbach/Leidersbach – 1. FC Nürnberg

    16:00 Uhr: FC Barcelona – TV Kirchzell/HSG Kahl/Kleinostheim

    Tickets für dieses Benefizspiel gibt es zum Preis von 12 Euro (8 Euro ermäßigt) an folgenden Vorverkaufsstellen: Maxi-Sport in Aschaffenburg, Fototreff in Kleinostheim, Schreibwaren Schäfer in Kirchzell, Zum Grünen Hahn in Elsenfeld/Schippach oder an der Abendkasse.

    Quelle: http://www.hsg-frauenhandball.de
    http://www.1-fcn-handball.de

    Überaus erfolgreiches Trainingslager in der Slowakei
    Bärenstarke Torleute - sichere Abwehr - sich steigernder Angriff

    Die „Bienen „ der HSG Sulzbach/Leidersbach scheinen langsam in Form zu kommen. Im Trainingslager in der Slowakei gewann das Team von Trainer Peter David alle vier Testspiele, von Tag zu Tag war eine ansteigende Formkurve zu erkennen.

    Am ersten Tag bekamen es Fenn & Co. mit HC Veseli zu tun. Dabei erwischte die HSG einen hervorragend Start. Eine sehr starke Abwehrarbeit und eine gut aufgelegte Torhüterin Marion Fenn waren Grundlage für eine schnelle 7:3-Führung. Einzig die Chancenauswertung lies auch in diesem Spiel wieder zu wünschen übrig. Geschwächt durch einige Zeitstrafen kam der Gegner wieder zurück ins Spiel und ging in der 25. Minute sogar mit 10:9 in Führung. Nach einer Auszeit besannen sich die "Bienen" wieder auf ihre Stärken und gingen mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

    Der zweite Abschnitt war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit, mit dem Unterschied, dass anstelle von Marion Fenn die Schweizerin Petra Diener den HSG-Kasten hütete. Auch sie kochte ab, was die bärenstarke Abwehr durchlies. Im Angriff wurden weiterhin viele Fahrkarten geschossen, was am Ende allerdings nicht weiter tragisch war, denn wie schon eine alte Weisheit besagt: "In der Abwehr werden die Spiele gewonnen".

    HSG-Tore: Wendy Smits (8/4), Raissa Tikhonovitch (4) Martina Halasova, Viktoria Grebe, Lydia Jakubisova, Katja Langkeit (je 2), Lone Bach Nielsen, Leona Lendic, Laura Schmitt, Judith Kirschig (je 1).

    Am Tag darauf gastierten die „Bienen“ beim Hauptstadtclub SKP Bratislava. Auch in diesem Spiel konnte das Team von Trainer Peter David die Oberhand behalten, und am Ende mit 31:24 (15:10)-Sieg das Parkett verlassen. Im Vergleich zum Vortag gab es nur kleine Änderungen. Erneut glänzte die Abwehrreihe, sowie die beiden Torhüterinnen Fenn (1. Hz) und Diener (2. Hz), jedoch konnte gegen den SKP die Chancenverwertung erheblich verbessert werden. Schnell stand eine 4:0-Führung zu Buche. Die HSG spielte ihr Spiel konsequent weiter und so wurde beim Stande von 15:10 die Seiten gewechselt.

    Auch in der zweite Halbzeit hatten die Slowaken nicht den Hauch einer Chance. Selbst acht Zeitstrafen brachten den Bundesliga-Aufsteiger vom Untermain nicht aus dem Konzept. In der Abwehr wurde gekämpft und geschoben was das Zeug hielt und im Angriff spielte man sich in einen wahren Rausch. Im Angriff überraschte in diesem Spiel insbesondere Abwehrspezialistin Judith Kirschig. Sie trug vier Treffer zum Sieg bei.

    HSG-Tore: Wendy Smits (7/4), Katja Langkeit, Raissa Tikhonovitch (je 5), Judith Kirschig (4), Viktoria Grebe, Lone Bach Nielsen, Lydia Jakubisova, Christin Wörner (je 2), Martina Halasova, Leona Lendic (je 1)

    Am letzten Tag gab es dann noch einmal einen Doppelpack. Gegen den slowakische Erstligisten setzte man sich klar mit 30:18 (16:7) durch und gegen den tschechischen Erstligisten HK Nitra konnte man noch eine Schaufel drauf legen und gar mit 35:19 (16:9) gewinnen.

    Über beide Partien ist schnell berichtet: Die beiden Torhüterinnen bestätigten ihre Galaform der vergangenen Spiel und vereitelten massenweise frei Bälle sowie den ein oder anderen Siebenmeter. Auch die Abwehr steht weiterhin sehr sattelfest. Im Angriff konnte man heute auch erstmals eine sehr gute Chancenverwertung attestieren, was sich am Ende auch in den deutlichen Endergebnissen widerspiegelte.
    Besonders bemerkenswert ist, dass die "Bienen" in der zweiten Begegnung aufgrund von leichten Blessuren auf gleich fünf Spielerinnen verzichten mussten und trotzdem zum Ende des Trainingslagers nie eine Schwäche gezeigt haben.

    HSG-Tore gegen Zlin: Wendy Smits (9), Martina (4), Raissa Tikhonovitch (1), Katja Langkeit (3), Viktoria Grebe (2), Judith Kirschig (2), Laura Schmitt(3), Lydia Jakubisova (1), Leona Lendic (4)

    HSG-Tore gegen Nitra: Wendy Smits (13), Martina Halasova (6), Leona Lendic (1), Raissa Tikhonovitch (6), Lydia Jakubisova (4), Judith Kirschig (2), Laura Schmitt (2);

    Peter David zeigt sich mit den gezeigten Leistungen in der Slowakei hochzufrieden: „So langsam kann die Runde losgehen. Die Abwehr ist sehr stark, unsere Torhüterinnen befinden sich in bestechender Form und im Angriff zeigen wir auch so langsam gute Leistungen. Ich hoffe, dass wir diesen Trend im nächsten Testspiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg bestätigen können. Sollte das der Fall sein, können wir guten Mutes in die Bundesliga-Saison gehen.“

    Zitat

    Original von Yukonurlaub
    Für mich Absteiger #1: SulzbachLeidersbach
    Fürt mich M.-Favorit # 1:VfL Oldenburg

    schaun wer mal !!

    Nach Siegen gegen Ketsch, Buxtehude und den Frankfurter HC kann es um Sulzbach garnicht sooo schlecht stehen :)

    also vorne kommt Leipzig und Leverkusen, danach Nürnberg (falls sie die Runde weitgehend ohne Verletzungen überstehen). Auf den Abstiegsplätzen sehe ich Beyeröhde und Blomberg. Kurz davor Ketsch.
    Um die Plätze vier bis neun streiten sich die übrigen Teams!

    Sensationelles spielte sich heute im RheinMain-Gebiet ab:
    Die HSG Bensheim-Auerbach, seines Zeichens 2. Bundesliga Süd!!!! steuerte heute (gestern) anstatt die Main-Spessart-Halle in Sulzbach am Main die Ortschaft Sulzbach im Taunus an!!!!

    Die Bergsträßer zogen es danach vor, die Rückreise nach Bensheim anzutreten anstatt verspätet in 63834 Sulzbach anzukommen und doch noch zu spielen.

    In Sulzbach spielte die HSG dann vor knapp 300 Zuschauern gegen sich selbst. Im gelben Trikot der "Bienen" lief allerdings auch Zsofia Moszi von der HSG Bensheim-Auerbach auf. Sie wollte sich ihre Trainingseinheit um keinen Preis nehmen lassen....

    Vielleicht gibt ihr Ildiko Barna ja morgen frei .....:-)

    HSG-“Bienen“ besiegen ambitionierte Sindelfinger 32:29

    Am Samstagabend war es soweit: Die neu formierte Mannschaft der HSG Sulzbach/Leidersbach präsentierte sich erstmals in der neuen Saison der Öffentlichkeit. Gut 300 Zuschauer waren zum Testspiel gegen den aufstrebenden Regionalligisten VfL Sindelfingen in die Sulzbacher Main-Spessart-Halle gekommen und sollten nicht enttäuscht werden, denn besonders die Neuzugänge zeigten in ihrem ersten Spiel bereits eine ansprechende Leistung.

    In der Anfangsphase brillierten allen voran Katja Langkeit, Wendy Smits und Leona Lendic (7:3, 12. Min), ehe die beiden Ex-“Bienen“ Piri Bartek und Anna Galinskaja mit ihrer Mannschaft das Spiel offener gestalten konnten. Allen voran Galinskaja stellte die noch nicht optimal abgestimmte HSG-Abwehr immer wieder vor größere Probleme. Doch auch Neu-Torhüterin Petra Diener zeigte, dass sie nicht umsonst geholt wurde, entschärfte einige unhaltbare Bälle und sorgte so für eine standesgemäße 17:12-Pausenführung.

    Nach dem Seitenwechsel mischte Peter David seine Mannschaft munter durch und brachte damit viel Abwechslung ins Spiel, während die Gäste aus Sindelfingen nur wenig Wechselmöglichkeiten hatten. Ihren großen Auftritt hat in dieser Phase Nachwuchsspielerin Madeleine Giegerich, als sie binnen kürzester Zeit zwei Bälle eiskalt im gegnerischen Kasten versenkte. Im weiteren Verlauf sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel, in dem beide Teams spielerische Glanzpunkte setzten. Im Schlussspurt war den HSG-“Bienen“ das knallharte Training der vergangenen zwei Wochen allerdings anzumerken, so dass der Drittligist Ergebniskorrektur betreiben konnte und mit einer achtbaren 32:29-Niederlage die Heimreise antrat. Nächste Woche bestreitet die HSG Sulzbach/Leidersbach bereits das nächste Testspiel in eigener Halle, ehe am 4. August der Deutsche Meister 1. FC Nürnberg in Klein-Auheim seine Visitenkarte abgibt.

    HSG Sulzbach/Leidersbach: Petra Diener, Marion Fenn (je eine Halbzeit); Claudia Sondermann 1, Raissa Tikhonovitch 4, Laura Schmitt, Leona Lendic 1, Christin Wörner 2, Viktoria Grebe 3, Lydia Jakubisova 2, Martina Halasova 4, Wendy Smits 6, Katja Langkeit 6/4, Judith Kirschig 1, Lone Bach Nielsen 2, Madeleine Giegerich 2;

    VfL Sindelfingen: Bartek, Niepel; Schober 1, Ackermann 3, Epple 2, Högl 2, Fischer 4, Hofmeister, Freudemann 4, Kölbl 2, Galinskaja 11/4;

    Siebenmeter: HSG 4/4; VfL 6/4 (Fenn hält zweimal);
    Zeitstrafen: HSG 1 (Kirschig); VfL 1 (Ackermann)
    Zuschauer: 310

    Weltmeisterliche Handballkompetenz für die HSG-"Bienen"
    Tamilla Büchner ab sofort Jugendkoordinatorin und Co-Trainerin

    Das Spielerinnen-Karussell bei der HSG Sulzbach/Leidersbach hat sich zwar vorerst ausgedreht, doch für das Umfeld hat sich der aufstrebende Erstligist noch einen dicken Fisch geangelt: Tamilla Büchner (geb. Oleksjuk) wird ab sofort das Amt der Jugendkoordinatorin begleiten und zudem Chefcoach Peter David als Co-Trainerin zur Seite stehen.

    Büchner bringt geballte Handballerfahrung mit an den Bayerischen Untermain: Sie bestritt 226 Länderspiele für die ehemalige UdSSR, wurde 1985 und 1987 Juniorenweltmeisterin und als Höhepunkt holte sie sich 1986 in Holland und 1990 in Südkorea mit ihrer Mannschaft den Weltmeistertitel. Im Jahre 1993 wechselte die jetzt 40-jährige Büchner in die Bundesliga zu TUS Eintracht Minden. Nach sechs erfolgreichen Jahren beendete sie 1999 aufgrund mehrerer Verletzungen bei der SG Hessen Hersfeld ihre aktive Laufbahn.

    Bei den „Bienen“ wird sie sich von nun an überwiegend um den Nachwuchs kümmern. Unter anderem wird sie das von der HSG Sulzbach/Leidersbach regelmäßig durchgeführte Stützpunkttraining leiten, wo die talentierten Mädchen der Region gezielt gefördert und behutsam an den Leistungssport herangeführt werden. Zu Büchners weiteren Aufgaben gehört die Erstellung von Trainingskonzepten für sämtliche Altersklassen, sowie die Mitbetreuung der A- und B-Jugendlichen, welche in der neuen Spielzeit für die Regionalliga qualifiziert sind. Desweiteren ist sie für die Sichtung von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten zuständig.

    Tamilla Büchner ist schon seit einigen Wochen in Sulzbach und hat sich in ihrer neuen Heimat bereits gut eingelebt. Ihr gefällt neben dem angenehmen Vereinsklima und der Begeisterung der jungen Mädchen zum Handballsport auch der landschaftliche Reiz des Spessarts und die idyllische Lage am Main. Durch ihre Mitarbeit will sie Profesionalisierung der HSG Sulzbach/Leidersbach vorantreiben und möglichst viele Talente weit nach vorne bringen.

    Die HSG Sulzbach/Leidersbach hat ihre Personalplanungen für die Bundesligasaison 2007/2008 weitgehend abgeschossen. Nach Petra Diener (Frankfurter HC), Lone Bach Nielsen (Silkeborg/DEN), Katja Langkeit (HC Leipzig), Wendy Smits (Metzingen), Lydia Jakubisova (Sala/SK), Judith Kirschig (Walldorf) und Claudia Sondermann (Bruchköbel) kann das Management der Handballfrauen den achten Neuzugang präsentieren.

    Verstärkung für den rechten Rückraum importiert HSG-Teammanager Matthias Suffel vom italienischen Erstligisten Messina. Seit 2005 geht dort die 1,80m große Kroatin Leona Lendic auf Torejagd. Zuvor war die Späteinsteigerin, welche erst im Alter von 15 Jahren zum Handball gekommen ist, beim kroatischen Erstligisten Pula unter Vertrag. Die sprung- und wurfgewaltige Linkshänderin gehörte vergangene Saison mit 165 Toren in Italien zu denen besten ihrer Zunft. Bei den „Bienen“ wird sie zusammen mit Neuzugang Lydia Jakubisova hauptsächlich im rechten Rückraum auf Torejagd gehen.

    Quelle: hsg-frauenhandball.de

    Die HSG Sulzbach/Leidersbach will ins Finale
    Trainer David warnt: „Das Ding ist noch nicht gegessen“

    13.05.2007, 16:00 Uhr, Sparkassenarena Elsenfeld
    Aufstiegs-Playoff-Halbfinale, Rückspiel: 2. Bundesliga, Frauen
    HSG Sulzbach/Leidersbach – TSG Wismar

    Die HSG Sulzbach/Leidersbach hat sich vergangenen Samstag im Hinspiel mit einem klaren 39:33-Sieg an der Ostseeküste eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag um 16 Uhr in Elsenfeld geschaffen. Die Tür zum Playoff-Finale ist also weit aufgestoßen. Auch der Gegner scheint schon gefunden sein, denn der TuS Weibern hat im zweiten Halbfinale den SV Union Halle-Neustadt deutlich mit 35:28 nach Hause geschickt. Bis es soweit ist, stehen aber für beide Mannschaften noch das Rückspiel auf dem Plan.

    Derweil hebt HSG-Coach Peter David vor der entscheidenden Partie schon mal den Finger: „Das Ding ist noch nicht gegessen. Es muss 60 Minuten konzentriert gespielt werden, unsere Chancen müssen wir konsequent nutzen und in der Abwehr gilt es keine Gastgeschenke zu verteilen. Sechs Tore Vorsprung können im Handball sehr schnell dahin schmelzen. Wir dürfen nicht glauben, dass die TSG am Sonntag nach Elsenfeld kommt um zu verlieren. Die werden noch einmal alles geben und versuchen uns das Leben schwer zu machen. Ich appelliere auch an die handballbegeisterte Bevölkerung der Region uns in diesem sicherlich schweren Spiel zahlreich und lautstark zu unterstützen.“

    David´s Warnung begründen einige Tatsachen: Zum einen hatte die TSG Wismar die HSG Sulzbach/Leidersbach am Samstag eine Halbzeit lang gehörig im Schwitzkasten (17:16-Pausenführung) und zum anderen ist das Team aus dem hohen Norden die stärkste Auswärtsmannschaft der Nordstaffel. Hinzu kommt, dass obwohl den „Bienen“ die Stärken der beiden Spitzenspielerinnen der TSG Wismar bekannt waren, beide überzeugen konnten. Für Liudimila Yermachek und Franca Kühne standen am Ende zehn bzw. elf Treffer zu Buche.

    Die starke zweite Halbzeit stimmt dennoch optimistisch, denn Fenn & Co. haben nach einem frühen Rückstand Moral bewiesen. Die Mannschaft hat zu jederzeit an die eigene Stärke geglaubt und ist so am Ende noch zu einem klaren Erfolg gekommen. Alle Spielerinnen wussten zu überzeugen und David konnte bedenkenlos durchwechseln ohne dass der Vorsprung am Ende geschmolzen ist. Sollten die „Bienen“ an die zweite Halbzeit von Wismar anknüpfen können, müsste der Finaleinzug zu schaffen sein.

    Die Verantwortlichen der HSG Sulzbach/Leidersbach hoffen wieder auf die enorme Unterstützung der vergangenen Spitzenspiele. Karten gibt es an den Vorverkaufsstellen, Telefonisch unter 06028/998366, per E-Mail an marketing@hsg-damenhandball.de, sowie an der Tageskasse der Sparkassenarena ab 14 Uhr.


    HSG Sulzbach/Leidersbach – TSG Wismar

    TSG: Grimm, Borkowski, Bratenkowa; Kohsmann, Schwenke, Kühne, Gloede, Duhr, Wegner, Tegler, Kollecker, Yermachek

    HSG: Marion Chilla, Marion Fenn; Raissa Tikhonovitch, Laura Schmitt, Elfa Björk Hreggvidsdottir, Christin Wörner, Viktoria Grebe, Eivor Pála Bloendal, Martina Halasova, Rocsana Negovan, Anna Galinskaja, Signa Schjoenning, Madeleine Giegerich;

    Schiedsrichter: Maier/Stehle (Mühlhausen-Ehingen/Steißlingen)