ZitatAlles anzeigenAus der Wetzlarer Zeitung:
Vor Pause in Göppingen "erschreckend schwach"
Petkovic macht sich Sorgen um die HSG
31.08.2007
Eine halbe Stunde nach Spielende, als die Kamera die Pressekonferenz noch live ins VIP-Zelt hinter der Hohenstaufenhalle übertrug, wählte Velimir Petkovic seine Worte noch mit Bedacht: "Es gibt keine schlechten Mannschaften in der Handball-Bundesliga", versuchte der 51-Jährige indirekt, sein ehemaliges Team aufzurichten. "Sie kamen zu uns mit Ambitionen, die sie jedoch nur nach der Pause ein wenig unter Beweis stellen konnten."
Später, beim einen oder anderen kühlen Bier und Puten-steaks mit Leipziger Allerlei, wurde Petkovic deutlicher. "Was die HSG Wetzlar heute über weite Strecken gezeigt hat, war erschreckend. Mir tut so etwas weh. Hoffentlich geht das am Ende gut. Ich befürchte, sie werden Schwierigkeiten bekommen." Sein Freund Zlatan Arnautovic, ehemaliger Weltklasse-Keeper, 1984 in Los Angeles mit Jugoslawien Olympiasieger und bei der WM im Januar und Februar noch Assistent von Sead Hasanefendic bei der Nationalmannschaft Tunesiens, nickte in lockerer Runde am Bistrotisch zustimmend: "Eine Katastrophe!"
Mit 21:31 (5:15) bei Frisch Auf Göppingen hatte die HSG Wetzlar den Start in die Saison 2007/2008 nicht nur gründlich verpatzt, sondern zumindest eine Halbzeit lang jegliche Berechtigung, auch im elften Jahr in der stärksten Liga der Welt antreten zu dürfen, vermissen lassen. Nach einer selten gesehenen Anzahl von Fehlwürfen und technischen Pannen hatten die Grün-Weißen die Partie schon nach einer guten Viertelstunde hergeschenkt. Als Zoran Djordjic beim 3:9 endlich für Nikolai Weber ins Tor kam (17.), war das Match schon gelaufen. Als der am Mittwoch völlig überforderte Timo Salzer die Regie Kreso Ivankovic überließ und als Junioren-Vizeweltmeister Sebastian Weber in Halbzeit zwei am Kreis Georgos Chalkidis ersetzte, hatte der Altmeister längst einen Gang zurückgeschraubt. "Nach der Pause war es für beide Teams nur noch ein besseres Trainingsspiel", hatte Velimir Petkovic erkannt.Dotzauer spricht von "Blamage", Mudrow von "einer harten Landung""Alle im Umfeld setzen sich von morgens bis nachts für die HSG ein. Das ist das Mindeste, was ich auch von unseren Profis erwarte", zürnte Manager Rainer Dotzauer. "Sich aber so zu blamieren, das geht nicht!"
"Die Landung war hart, da gibt es nichts zu beschönigen", analysierte HSG-Übungsleiter Volker Mudrow. "Auch wenn wir deutlich verloren haben, durften wir am Ende sogar noch zufrieden sein, dass die Niederlage nur mit zehn Toren Differenz ausgefallen ist." Und Sebastian Weber ergänzte: "Es kommen auch wieder bessere Tage. Wir waren viel zu nervös, wir müssen uns offensichtlich erst noch finden. Bis zum Lemgo-Heimspiel nächsten Mittwoch kann unsere Marschroute nur heißen: arbeiten, arbeiten und noch mal arbeiten."
Was Petkovic vor seiner vierten Runde beim Altmeister offensichtlich bereits intensiv getan hat. Die kroatische Neuerwerbung Dalibor Anusic bildete mit Tschechiens Nationalspieler Pavel Horak einen bärenstarken Mittelblock, der Ungar Gergelyi Harsani und Michael Thiede, beides Linkshänder, überzeugten auf der rechten Seite. Und Keeper Martin Galia, der in seine vierte Saison bei Frisch Auf geht und trotz finanziell lukrativerer Angebote aus Spanien und von Meister THW Kiel unter dem tosenden Beifall der 3300 Fans seinen Vertrag vor dem Spiel bis 2011 verlängerte, überragte im Kasten mit 25 (!) Paraden. "Er hat uns zur Verzweiflung gebracht", hatte Volker Mudrow eine starke Torwart-Leistung, einhergehend jedoch mit einer katastrophal schwachen Vorstellung der Seinen in der Offensive gesehen.
"Wir waren viel zu drucklos, wir müssen uns steigern." Wie? "Beißen, kratzen und kämpfen" wolle sein Team künftig wieder, versprach der 38-Jährige. Ehe er sich gestern Morgen nach dem Training mit Rainer Dotzauer und seinem Assistenten Wolfgang Klimpke zu einem Sechs-Augen-Gespräch zurückzog. Um die vielen Notizen abzuarbeiten, die sich der Manager während der Partie gemacht hatte. Um die teils erschreckenden Geschehnisse aufzuarbeiten. Und um Velimir Petkovic bald wieder zu zeigen, dass seine Sorgen unbegründet sind. Dotzauer: "Denn wir können alles gebrauchen, nur kein Mitleid."
Beiträge von Maxx
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Aber Daimler war ja wenigstens mal an Mitsubishi beteiligt. Also hat es ja gewisse Verbindungen zu Daimler

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Bis 2009 dürfen die anderen Autohäuser noch dabei bleiben, ab 2009 nur noch exklusiv, nicht mal mehr in Hallenzeitungen etc..
Das wird einige Vereine hart treffen, wenn Sponsoren wegfallen, die seit Jahrzehnten dabei sind und mit dem Verein Höhen und Tiefen durchlebt haben. Dabei werden sicherlich bei vielen Vereinen die örtlichen Autohäuser mehr bezahlen als die Vereine von Toyota bekommen. -
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Original von Alphadex
Was es bei Spatz umso schlimmer macht ist die Tatsache, dass jetzt erst mal nur 3 Linkshänder im Kader sind und Hauk auf Linksaußen immer wieder gute Chancen vergeigt
Es ist auch für einen Linkshänder auf Linksaußen schwierig zu treffen. Da kommt es schon mal vor das man verwirft.
Oder meintest Du auf Rechtsaußen verwirft er?

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Für einige Vereine wäre die Anreise nach Kopenhagen wesentlich einfacher wie nach Flensburg. Für Göppingen, Balingen oder Berlin wäre hier eine schöne Flugreise Stuttgart-Kopenhagen bzw. Berlin-Kopenhagen bestimmt angenehmer als nach Flensburg zu reisen.
Da aber Gummersbach als möglicher Gegner genannt worden ist: von Köln fliegen auch schöne Flugzeuge nach Kopenhagen. Also halb so dramatisch
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Kretzschmar wird Experte beim DSF
Stefan Kretzschmar (34)
Vor zwei Monaten beendete Handball-Star Stefan Kretzschmar (34/Foto) seine Karriere, ist jetzt Manager beim SC Magdeburg.Nun wird Kretzsche auch noch TV-Star. Der „Handball-Punk“ wird neuer Experte bei Live-Spielen im DSF.
„Unterschrieben ist zwar noch nichts. Aber von beiden Seiten besteht großes Interesse“, bestätigt Kretzsche.
[URL=http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/2007…eo=2319614.html]Quelle: [/URL]
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Erscheinungsdatum Sonderheft 18.8.
Erscheinungsdatum nächste Handballwoche 21.8. -
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Ich hab einfach keine Idee mehr. Sorry
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Descartes
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Wurde er durch Werke von ihm bekannt?
Oder durch seine Persönlichkeit?
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Kaiser?
König?Frankreich?
England?
Italien?
Portugal?
Spanien? -
vor 17. Jahrhundert?
17.Jahrhundert?
18.?
19.?
20.?
21.? -
Geistlich oder Religiös?
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Der Insolvenzverwalter hat nun das Sagen
HANDBALL Zukunftskonzept für den Zweitligisten wird erarbeitetKornwestheim. Bei den Zweitliga-Handballern des SV Kornwestheim hat jetzt der Insolvenzverwalter Steffen Beck das Sagen. Derzeit spricht er mit den Spielern, ehe Gespräche mit Gläubigern und Sponsoren anstehen. Ob es Zweitligaspiele in Kornwestheim geben wird, bleibt offen.
Von Lutz Selle
¸¸Es ist das Ziel des Insolvenzverwalters, den Verein und die Arbeitsplätze am Leben zu erhalten", erklärt Mark Schober, selbst früher Manager beim TV Kornwestheim und heute beim Sportverband Handball-Bundesliga (HBL) in Dortmund tätig. In einer Pressemitteilung schreibt der beauftragte Rechtsanwalt Steffen Beck, es sei eine ¸¸der vordringlichsten Aufgaben", zu prüfen, ¸¸welche Sanierungsmöglichkeiten bestehen, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten". Es werde ferner darauf ankommen, ¸¸das Vertrauen der Sponsoren und der Politik in die Mannschaft zurückzugewinnen". Ob der vorläufige Insolvenzverwalter diese Ziele bei dem Schuldenberg von 360 000 Euro aus der abgelaufenen Saison umsetzen kann, wird sich zeigen. Gestern Abend hat er das Gespräch mit den Zweitliga-Handballern gesucht. In der Folge werde Beck die vertraglichen Regelungen überprüfen, Möglichkeiten suchen, das Etatdefizit zu minimieren, und zusammen mit den Gläubigern und Sponsoren ein Konzept für die Zukunft erarbeiten, verrät Markus Graf, Geschäftsführer der Marketing & Management GmbH & Co KG, auf Anfrage. Graf ist überzeugt: ¸¸Wir haben einen fähigen und guten Insolvenzverwalter, der uns helfen möchte." Graf will sich mit einem Ende des Kornwestheimer Zweitligahandballs nicht abfinden, das ihn auch seinen Job kosten würde. Nach einem anderen Engagement verschwende er daher keinen Gedanken.
Der eine oder andere Spieler wird dagegen bereits mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. SVK-Präsident Heinz Kipp macht gleichwohl klar: ¸¸Die Mannschaft ist nicht vertragslos. Und der Insolvenzverwalter wird die Spieler nicht ohne weiteres aus ihren Verträgen entlassen." Ob es nun doch noch zu einer Zweitliga-Saison des SVK Salamander komme, könne er noch nicht abschätzen, so Kipp. Der Insolvenzverwalter prüfe zunächst alle Gegebenheiten und versuche dann zu retten, was zu retten ist. ¸¸Er wurde beauftragt, die drohende Insolvenz abzuwenden." Ob dies gelinge, hänge nicht zuletzt auch von den Sponsoren ab. ¸¸Die großen Sponsoren waren auf Stuttgart ausgerichtet. Nun ist es die Frage, ob sie bereit sind, auch in Kornwestheim Geld zu investieren." Denn wenn es noch zu einem Spielbetrieb komme, dann definitiv nicht in Stuttgart. Die Punktspiele würden ¸¸mit Sicherheit in Kornwestheim" ausgetragen. Maximal drei Spiele seien in Stuttgart denkbar, ¸¸wenn überhaupt".
¸¸Ich würde mich am meisten freuen, wenn es zu einer nachhaltigen Lösung käme", sagt der SVK-Präsident. Einen Schnellschuss, um nur ein Jahr zu überbrücken, sieht er als wenig sinnvoll an. Dass Zweitliga-Handball in Kornwestheim auf Dauer nicht zu finanzieren ist, habe sich schon vor einem Jahr gezeigt. ¸¸Wenn wir nicht den Schritt nach Ludwigsburg gemacht hätten, wäre es da schon vorbeigewesen", sagt Kipp rückblickend. Wenn durch Kornwestheimer Sponsoren in einem Jahr 100 000 Euro zusammenkommen würden, müsse man schon glücklich sein. ¸¸Das reicht heute aber höchstens für eine Saison in der Baden-Württemberg-Oberliga." Denn aus Vereinstreue auf von anderen Clubs gebotenes Geld verzichten würden heute meistens noch nicht einmal mehr Jugendspieler, hat Kipp festgestellt.
Der Präsident betont, dass der Verein SVK und dessen Handballabteilung ¸¸in keinster Weise insolvent" seien. Zwar habe der Verein Anteile am Wirtschaftsträger Marketing & Management GmbH. Es werde aber allenfalls eine rund 15 000 Euro hohe Ausfallbürgschaft bei der HBL fällig, wenn es zu keinem Spielbetrieb kommt. Und die sei bereits seit acht Jahren bei der HBL hinterlegt.
Während Handball-Zweitliga-Spiele des SVK noch möglich sind, wird der für den 18. und 19. August in der Stuttgarter Porsche-Arena geplante Kempa-Cup 2007 auf Grund des eingeleiteten Insolvenzverfahrens definitiv nicht ausgetragen. Wie der Verein mitteilt, können bereits erworbene Eintrittskarten für diese Veranstaltung an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Stuttgarter Nachrichten vom 20.7.2007
Kornwestheimer Lokalteil -
Ahnungslosigkeit
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Stören Hilfsmittel?