Beiträge von Crazy Eddie

    Essen - Wetzlar

    Das Spiel verläuft so wie die letzten Heimspiele gegen Wetzlar: TuSEM spielt sich in der 1.HZ einen deutlichen Vorsprung heraus, kommt verschlafen aus der Kabine, Wetzlar holt auf, TuSEM gibt die letzten 10 Minuten noch mal Gas und das Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass das Spiel eigentlich sehr knapp war.
    In der jetzigen Situation wäre ein Sieg mit 6 bis 8 Toren allerdings Balsam für die Essener Seelen.

    Eisenach - Flensburg
    Klare Sache für Fle-Ha, trotz verbesserter Eisenacher

    Stralsund - HSV
    Arbeitssieg für Hamburg mit 2 bis 3 Toren

    Gummersbach - Wilhelmshaven
    Arbeitssieg für Gummerbach

    Wallau - Minden
    Wallau ist heimstark -> nichts zu holen für GWD

    Großwallstadt - Lemgo
    Sieg für Lemgo im Schlussspurt

    Göppingen - Kiel
    Zeitz wirft Kiel in der letzten Sekunde zum glücklichen Sieg

    Kronau/Östringen - Nordhorn
    K/Ö weiter im Pech: NOH zittert sich zum Sieg

    Magdeburg - Pfullingen
    Start nach Maß für MD: 10 Tore vor

    Bei uns ist er sehr beliebt, weil er immer kämpft und alles gibt. Außerdem ist er auch außerhalb des Spielfeldes ein sympathischer und bescheidener Kerl. Aber Sympathie liegt ja - wie auch Schönheit - im Auge des Betrachters. ;)

    Zitat

    Original von Jenny
    THW - Essen

    Ich weiß gar nicht was ich groß schreiben soll, das Spiel war von beiden Seiten super gespielt und ich werde mit Sicherheit nicht die Schuld auf die Schiris schieben, das es noch einmal knapp wurde ( obwohl vielleicht entspricht es ja zum Teilen auch der Wahrheit ;) ) ,denn der THW kam ziemlich verschlafen aus der Kabine , aber der THW hat sich super zurück gekämpft und somit auch verdient gewonnen.
    Näheren Bericht zum Spiel gibt es > hier

    Ansonsten ist der Hammer von Zeitz mehr als nur genial und ich dachte Perunicic wäre krass drauf mit seinen Würfen ;) ein Boquist muss in der Abwehr noch ein wenig lernen, denn erst als Petersen ihn in der Abwehr ersetzt hat, wurde die Abwehr erst richtig gesichert ! Ein riesen Lob aber besonders an Marcus Ahlm, was er gestern sowohl hinten als auch vorne geleistet hat, war absolute Spitze :)

    Ansonsten hab ich nur ein Problem bei diesem ganzen Spiel gehabt : TORGOWANOW ! :nein: dieser Mann ist einfach furchtbar wehleidig und fällt so schnell hin und insbesondere immer dann, wenn gar nix war ......

    Erstmal Respekt an den TuSEM, dass sie sich im Vergleich zum WHV-Spiel so deutlich gesteigert haben. Ich hatte schon eine Klatsche befürchtet. Aber auch Respekt an Kiel, dass sie nach 18-22 und 19-23 wieder zurückgekommen sind. Eigentlich muss Essen das dann nach Hause schaukeln. Aber in der Ostseehalle ist ja immer alles möglich.
    Meiner Meinung nach kommt von Cazal noch deutlich zu wenig. In der Vorbereitung hat er um Längen besser gespielt. Jetzt muss gegen unseren "Lieblingsgegner" aus Wetzlar ein deutlicher Sieg her. Aber gegen die wird es immer knapp.

    Und zu Pino: An dem wird, wie an jedem Kreisläufer aber wirklich ordentlich rumgezerrt. Ich kann mich nur an wenige Spiele erinnern, wo sein Trikot mal nicht zerrissen war. Und wehleidig ist er bestimmt nicht. Letzte Saison hatte er mal ne Platzwunde überm Auge, kam zur zweiten Halbzeit wieder und hat weitergespielt.
    Das Fallenlassen hat er aber bestimmt von Olsson gelernt... :D

    Hat gestern jemand den Bericht zu Flensburg-WHV im NDR gesehen? Ich fand den ziemlich bescheiden. Es ging eigentlich nur um die Rückkehr von Jan Fegter nach Flensburg. Der Spielverlauf wurde nur sehr knapp beschrieben, gesehen hat man eigentlich nur die 3 Tore von Fegter. Na ja, immerhin wurde es trotz Rudis Wutrede nicht aus dem Programm genommen.

    zu THW-TuSEM:

    Essen wird gehörig motiviert in das Spiel hineingehen (hoffentlich nicht übermotiviert...). Es gilt das grauenhafte Auftreten in Wilhelmshaven vergessen zu machen. Da haben sich einige was vorgenommen. Zudem ist die Mannschaft eingespielt und jeder weiß, was er zu tun hat.
    Den "neuen" THW kann ich schwer einschätzen. Sie sind zwar noch nicht eingespielt, werden sich aber zu Hause sicher keine Blöße geben wollen. Das Publikum kann ein entscheidender Faktor pro THW werden.
    Ich hab ja vor einiger Zeit mal geschrieben, dass sich die Liga warm anziehen kann, wenn die Kieler Mannschaft sich gefunden hat. Das dauert meiner Meinung nach aber noch bis zur Winterpause.

    Deshalb tippe ich mal optimistisch auf einen knappen Auswärtssieg des TuSEM.

    Zitat

    Original von Blackhawk
    Früher hätten wir solche Mannschaften klar beherrscht, heute müssen wir über einen Punkt froh sein.

    Früher hatten diese Mannschaften auch keine Trainer, geschweige denn Spieler mit internationaler Erfahrung. Das hat sich alles geändert, auch wenn Ewiggestrige wie Netzer und Breitner das nicht einsehen wollen. Früher war alles besser...wenn ich das schon höre... :wall: Und dann kommt der Netzer auch noch jede zweite Sendung mit der Geschichte, wie er sich selbst eingewechselt hat und dann das entscheidende Tor geschossen hat...:kotzen:
    Die "kleineren" Nationen sind nun mal stärker geworden und lassen sich nicht mehr 10:0 auswärts wegfegen. Das sind alles Profis!!!
    Natürlich war die Leistung gestern in der 2. HZ grottenschlecht, aber man muss das Anspruchsdenken mal herunterschrauben.

    Hier mal ein Bericht aus der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) von morgen zum Spiel WHV-TuSEM:


    Welch ein Fiasko! Der Tusem floppte völlig zum Auftakt der Handball-Bundesliga. Die 22:29 (10:12)-Blamage beim Wilhelmshavener HV sorgte für totale Fassungslosigkeit im Essener Lager. Der Schock saß grabentief. Nach der erfolgreichen Saisonvorbereitung mit dem ausgezeichneten Abschneiden bei den top-besetzten Turnieren in Sindelfingen, Braunschweig und Ludwigshafen, dem erfolgreichen Test gegen die Tschechen vor einer Woche hätte niemand mit einem derartigen Absturz gerechnet. Und dann das...

    Die Gesichtsfarbe aschfahl, den stumpfen Blick ins Leere gerichtet, saßen die frustierten Tusemspieler in den angenehm wärmenden Spätsommerstrahlen vor der umgebauten Nordseehalle und rätselten über sich selber.

    Vom Mitfavoriten zur Lachtablette des ersten Spieltages waren es 60 krampfige Minuten. Trainer Iouri Chevtsov sprach schmallippig von einer "Lähmung". Der sportliche Leiter Hade Schmitz urteilte schonungslos-scharf "eine absolute Katastrophe" und Torhüter Chrischa Hannawald, einer der wenig Ansprechbaren, bestätigte: "Das war eine Frechheit, was wir uns geleistet haben. Wir wollen oben was reißen und spielen schlechter als unsere zweite Mannschaft!" Sein Kumpel und Kollege Jesper Larsson analysierte es als "Kopfmensch" auf den Punkt: "Das ist Bundesliga. Das ist eine Kopfsache."

    Den Kopf hinhalten musste am Telefon erst einmal Hade Schmitz. Er "beichtete" Abteilungsleiter Klaus Schorn den Fauxpas. Schorn hatte sich im sicheren Gefühl, eine hervorragend präparierte Mannschaft allein beim Vorjahres-Aufsteiger starten zu lassen, für ein paar Tage Urlaub an den Bodensee ausgeklinkt. An Erholung war nach dem Gespräch nicht mehr zu denken.

    Analyse heißt das Gebot der Stunde. Die ersten Erklärungsversuche der Verantwortlichen klangen erschrocken. "Meine Mannschaft hat mich heute überrascht. Sie hat nicht das abgeliefert, was sie kann. Sie war von Anfang an unter Druck. Ich hatte Spielwitz erwartet, aber es kam nichts."

    Hade Schmitz hieb in die gleiche Kerbe: "Angesichts unseres Potenzials war das eine indiskutable Leistung. Diese Niederlage schleppen wir noch lange mit uns herum."

    Die Körpersprache der Essener, die bereits am Freitag Richtung Friesland gefahren waren, signalisierte von Beginn an Bedenkliches. Keine Bewegung, weder im Kopf, noch auf den Beinen. Der erste verwandelte Siebenmeter vor 2100 Zuschauern von Oleg Velyky war die erste und einzige Essener Führung. Nach 13 Minuten erst das erste Feldtor. Das sagt wohl alles. Das konnte einfach nicht gutgehen.

    Auf der Bank herrschte schnell haareraufende Fassungslosigkeit. Chevtsov suchte nach einer Deckung, die zusammenhielt. Doch der Tusem fiel auseinader wie ein Mikado-Spiel. Nichts ging. Jesper Larsson flogen die Bälle des Gastgebers um die Ohren. Später auch Hannawald. Rückzug statt Attacke.

    Rückraum ein Totalausfall

    Der hochgelobte Rückraum war ein Totalausfall. Die internationalen Spitzenkräfte ließen sich von WHV-Torwart Matosevic atemberaubend schnell den Schneid abkaufen. Der Tusem spielte ängstlich wie ein Abstiegskandidat. Hasen-Handball und Hast rächten sich. Dann kam auch noch reichlich Pech mit Holztreffern hinzu.

    Das Halbzeit-Ergebnis liest sich noch glimpflich und schmeichelt den Revier-Handballern, die die kleine Essener Anhängerschar ins Entsetzen katapultierten. Im zweiten Spielabschnitt keimte beim 20:21 (49.) nochmal die Hoffnung, der Tusem könnte sein Waterloo noch abwenden. Doch die Essener, die nun zum Ein-Mann-Betrieb (Oleg Velyky) zusammengeschrumpft waren, waren schlicht zu zerbrechlich, um den beherzt aufspielenden Hausherren die Stirn zu bieten, die man im hintersten Winkel des Unterbewusstseins wohl doch unterschätzt hatte. Nach dem zweiten verworfenen Siebenmeter von Velyky beim Stand von 22:26 resignierten die einfallslosen Essener endgültig.

    Gelächter vom Band für den Gast

    Der Hallensprecher überschlug sich in überschwenglicher WHV-Begeisterung und Häme für den Tusem. Er spielte Gelächter aus der Geisterbahn vom Tonband ab. Eine akkustische Ohrfeige für den Gast, der völlig kopflos in seine erste Pleite stürzte.

    Der WHV tanzte Tango mit seinen ausgelassenen Fans, der Tusem suchte Zuflucht im Bus. WHV-Trainer Carstens lobte seine Truppe, in die er sieben neue Spieler einbauen musste, voller Stolz: "Jeder hat an seinem obersten Limit gespielt."

    Umgekehrt hatte beim Tusem jeder an seinem untersten gespielt. Mit Blick auf das zweite Auswärtsspiel am 10. September in Kiel wird es nun besonders schwer, den Schalter umzulegen. "Da wird die kämpferische Grundeinstellung wieder stimmen", so Schmitz schwörend.

    Tusem-Tore: Velyky 10/3, Szilagyi 3, Torgovanov 3, Caillat 2, Krebietke 2, Lauritzen 1, Cazal 1.

    Quelle: http://www.nrz.de

    Da haben die Jungs nach der guten Vorbereitung wohl gedacht, das wird ein Selbsläufer. Wollten sich bestimmt vor den schweren Auswärtsspielen schonen. :nein: Allerdings ist Wilhelmhaven auch ein schweres Auswärtsspiel. :wall:

    Zitat

    Original von Berni (WHV)

    Nimm's nicht zu tragsich! Matosevic hat heute zeigen wollen, wer er ist. Und das hat er eindrucksvoll bewiesen!

    Letzte Saison hatte Essen auch teilweise miserable Siebenmeterquoten. In einigen Spielen hätte man nach 7m-Pfiff für TuSEM auch gleich den Ball an den Gegner abgeben können, so schlecht war das. Anscheinend wurde diese Schwäche noch nicht ausgemerzt.

    Dass Matosevic ein guter TW ist, bezweifle ich nicht. Da habt ihr echt einen guten Fang gemacht!:bigok:

    29:22 für Wilhelmshaven! Ich hatte zwar mit einem schweren Spiel gerechnet, aber sicher nicht mit einer solchen Klatsche. Bis auf Velyky war da mal gar nix beim TuSEM. Und mal wieder 3 Siebenmeter verworfen. Das geht ja gut los.

    Jetzt kommen nacheinander die schweren Auswärtsspiele in Kiel, Lemgo, Nordhorn, Magdeburg und Gummersbach. Da ist das Ergebnis von heute psychologisch eine Katastrophe! Gut möglich, dass sich der TuSEM erst mal einige Zeit im Mittelfeld aufhält. :(

    Glückwunsch nach Wilhelmshaven zum Sieg. :respekt:

    Zitat

    Original von jhl

    Also, auf gehts, egal ob gegen Zimmer bedenken vorhanden sind.

    Also ich weiß nicht, ob man auf Teufel komm raus einen Vertrag in der diskutierten Form abschließen sollte. Sicherlich erreicht man dadurch kurzfristig einen positiven Effekt für Handball als TV-Sportart. Ich befürchte aber, dass ein Vertrag mit Zimmer langfristig zu noch mehr Querelen innerhalb der Liga führen würde. Das beste wäre ein Vertrag, in dem Zimmer nur als Produzent auftritt, aber diese Möglichkeit haben sich die Veranwortlichen ja leider selbst verbaut.:mad:

    TuSEM Essen in Frühform - 35:31-Erfolg gegen Tschechien

    Handball-Bundesligist TuSEM Essen hat eine Woche vor dem Start in die neue Saison seine Frühform unter Beweis gestellt. Vor 1800 Zuschauern bezwangen die Gastgeber in Essen in einem Testspiel die Nationalmannschaft Tschechiens mit 35:31 (17:16). Dabei erzielten Oleg Velyky, Viktor Szilagy und Gudjon Sigurdsson mit jeweils sechs Toren die meisten Treffer für den TuSEM.


    Quelle: http://www.handball-world.com


    Tusem-Tore: Velyky 6/2, Szilagyi 6, Sigurdsson 6/1, Torgovanov 4, Cazal 4, Caillat 3, Roggisch 2, Krebietke 2, Lauritzen 2.

    9. Internationaler Pfalz-Cup

    Gruppe A
    Kadetten Schaffhausen (Schweiz)
    KA Akureyri (Island)
    TSG Friesenheim

    Gruppe B
    LUKOIL Dynamo Astrachan(Russland)
    Dessauer HV
    TUSEM Essen


    Donnerstag, 21.8.2003, 17:15 Uhr Eröffnung
    Vorrundenspiele (Spielzeit: 2 x 15 Minuten):
    17:30 Uhr Akureyri - Schaffhausen 18:13
    18:15 Uhr TUSEM Essen - Dessau 26:16
    19:00 Uhr TSG - Schaffhausen 12:13
    19:45 Uhr Astrachan - Dessau 14:15
    20:30 Uhr TSG - Akureyri 9:13
    21:15 Uhr TUSEM - Astrachan 15:13

    Heute nachmittag folgt die Zwischenrunde und heute abend die Finalspiele.

    Daniel Stephan verletzt

    Handballprofi Daniel Stephan vom deutschen Meister TBV Lemgo hat sich am Mittwochabend bei einem Testspiel seines Clubs in Herford gegen den Zweitligisten TuS Spenge (35:27) eine Verletzung zugezogen. Nach TBV-Angaben vom Donnerstag erlitt der ehemalige «Welt-Handballer» nach 36 Minuten eine Blessur am Zeigefinger der Wurfhand. Ob sich der Verdacht auf einen Sehnenabriss bestätigt, sollten weitere Untersuchungen ergeben.


    Quelle: dpa

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    Ich wünsche ihm viel Glück! Hoffentlich ist es nicht so schlimm.

    Gejubelt hat ja auch keiner. Aber man muss schon anerkennen, dass die deusche Elf lange nicht mehr so gut gespielt hat wie gestern in der 2. Hälfte. So viel Chancen muss man sich erst mal rausspielen, wenn der Gegner nur hinten drin steht. Ich glaube auch nicht, dass die Italiener konditionell nicht auf der Höhe waren. Die spielen doch immer auf Ergebnis halten, wenn sie mal führen. Hinterher konnten sie sich einfach nicht mehr vom deutschen Druck befreien. Hat übrigens auch Trap gesagt.
    Nichtsdestotrotz war die Chancenverwertung ziemlich mau, auch wenn viel Pech und noch mehr Buffon dabei war.
    Besonders stark fand ich Freier, Schneider und Jeremies und in der 2. Halbzeit auch Klose und Rau.
    Noch ein Satz zur Abwehr: Mit Metzelder, Nowotny und Friedrich säh das schon viel besser aus.