Beiträge von Crazy Eddie

    Hier sind die Artikel aus NRZ und WAZ:

    Tusem droht die Insolvenz



    HANDBALL-BUNDESLIGA / Essener Traditionsklub fehlen im Etat 850000 Euro. Sponsoren hielten ihre Zusagen nicht ein.

    Vier Wochen nach dem Aus für Tennis-Bundesligist Etuf zieht sich nun auch für den Essener Handball-Bundesligisten Tusem die finanzielle Schlinge immer enger zu. Präsident Uli Gaißmayer und Handball-Abteilungsleiter Klaus Schorn schlugen vor dem heutigen Auswärtsspiel der Essener beim TV Großwallstadt (20 Uhr, Unterfrankenhalle) öffentlich Alarm. Im Etat klafft eine Lücke von 850000 Euro. "Wenn sich bis Anfang Januar nichts tut, droht die Insolvenz!" Der Spielbetrieb, so versicherte der Verein gestern, ist bis jetzt nicht in Gefahr.

    Zuschauersituation dramatisch

    Genau wie beim Etuf brachen wichtige Sponsoren weg oder hielten ihre gegebenen Zusagen nicht ein. Und auch die Zuschauersituation hat sich dramatisch verschlechtert. Bestes Beispiel war das Europapokal-Achtelfinalspiel gegen Saporoshje, zu dem sich nicht einmal 2000 Handball-Anhänger verliefen.

    Tusem-Boss Klaus Schorn erklärte gestern am späten Nachmittag aufgewühlt: "Wir wurden von drei Leuten im Stich gelassen. Wenn sie nicht bis Weihnachten zu ihrem Wort stehen, kann ich das Schiff nicht länger auf Kurs halten." Uli Gaißmayer erklärte gegenüber der NRZ besorgt: "Wir drohen, den Bach runterzugehen."

    Kreditrahmen ist erschöpft

    Tusem-Rechtsbeistand Uli Tiegelkamp bestätigte der NRZ auf Nachfrage: "Die Lage ist sehr ernst und schwierig. Der Kreditrahmen ist zum jetzigen Zeit fast erschöpft. Aber ich sehe noch Chancen das zu retten, was von Klaus Schorn über die Jahre hier, nicht nur an bezahltem Handball, aufgebaut worden ist."

    Die Deutsche Post, langjähriger Partner des Revierklubs, speckte die Zuwendung für den Pokalfinalisten 2003 ganz erheblich ab. "Vertragsmäßig war etwas anderes vorgesehen. Mein vorhandenes Grundvertrauen ist dabei weitgehend verloren gegangen", so Schorn verbittert.

    Nun hoffen die Verantwortlichen des dreimaligen Meisters auf Hilfe aus der Politik und der Wirtschaft. "Wir brauchen eine Elefantenrunde, um eine Lösung zu finden", fordert Tiegelkamp ein schnelles Treffen, der versichert, Schorn habe "sorgfältig und seriös" gearbeitet.

    Selbst NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück wurde alarmiert und setzte sich für den dreimaligen Ex-Meister und Pokalsieger in den Chefetagen wichtiger Firmen im Umkreis ein. Bisher jedoch blieb es bei Versprechungen. (Ein)-Zählbares kam noch nicht dabei heraus.

    Unterdessen bemühen sich die Handballer, in der Meisterschaft und Europapokal-Achtelfinale, sportlichen Erfolg zu haben und damit eine wichtige Argumentationshilfe zu leisten, dem Traditionsklub finanziell unter die Arme zu greifen.

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    Ein fataler Trugschluss



    Die Handballer vom Tusem gelten in Essen als eine Art Vorzeigeklub. Seit mehr als ein Vierteljahrhundert erstklassig, dreimal Deutscher Meister, dreimal Pokalsieger, international erfolgreich und in all den Jahren auch wirtschaftlich seriös geführt.


    Ausgerechnet dem Vorbild droht nun die Insolvenz. Unverschuldet, wie Klaus Schorn versichert. Sponsoren haben Geld versprochen, doch ihre Geldbörse bislang noch nicht geöffnet. Lief ja bisher auch ohne ihr Geld ganz gut.

    Zumindest vordergründig. Die Handballer zählen zu den Spitzenteams der Liga, was nicht daran liegt, dass der Klub kräftig ins Personal investiert hat. Weil der Hauptsponsor, die Deutsche Post AG, die Finanzspritze mit einer erheblich kleinerer Kanüle versehen hat, konnte nur Christian Caillat für Johannesson verpflichtet werden. Kein Star sondern ein Ergänzungsspieler in einem dünn bestückten Kader.

    Irgendwie wird es schon gehen, vertrauten Spieler und Trainer der Schornschen Managerkunst. Irgendwie, dachten die Sponsoren, kommt der Tusem schon zurecht. Ein fataler Trugschluss

    Hier ist mal die Original-Meldung:

    WAZ: TuSEM Essen droht nach Sponsor-Rückzug die Insolvenz

    Bundesligist TuSEM Essen droht zu Beginn des kommenden Jahres die Insolvenz und die Einstellung des Spielbetriebs. «Wenn kein Weihnachtswunder passiert, sind wir Anfang Januar dazu gezwungen», sagte TuSEM-Präsident Ulrich Gaißmayer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ/Mittwochausgabe). Nachdem sich die Deutsche Post AG als Hauptsponsor beim deutschen Handball- Meister von 1986 zurückzog, betragen die Verbindlichkeiten zwischen 800 000 und einer Million Euro. Bereits am Montag hatte Basketball- Bundesligist Brandt Hagen Insolvenzantrag gestellt angemeldet.


    dpa (16.12.2003)

    Laut einer dpa-Meldung ist die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes im neuen Jahr akut gefährdet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf ca. 1 Million €. Präsident Gaißmayer: "Wenn kein Weihnachtswunder geschieht, sind wir im Januar dazu gezwungen."

    Quelle: dpa

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    Ich habe so etwas schon längere Zeit gerüchteweise gehört. Es wurde zwar immer solide gewirtschaftet, aber es konnten keine potenten Großsponsoren langfristig an den Verein gebunden werden. Bevor ich mehr dazu sag, warte ich mal ab, bis ich mehr weiß.

    Hier gibts ja noch kein Topic zur "Schockmeldung der Woche".
    Erstmal ein schöner, ironischer Artikel dazu:

    Danke, SAT 1

    Endlich ist Deutschland wieder eine ironiefreie Zone. Ein Nachruf auf Harald Schmidt

    Von Josef Joffe für ZEIT.de

    Deutschland - das ernsthafte, das gute Deutschland - atmet auf: Harald Schmidt ist weg! Man darf sogar Genugtuung verspüren, waren doch acht Jahre auf Sat 1 genau acht Jahre zuviel - acht Jahre, in denen er sich so hartnäckig wie schamlos am deutschen Wesen vergriffen hat. Er hat in seinen Sendungen französelt, gar ausländische Mitarbeiter (Türken!) beschäftigt. Er hat sich über deutsche Kulturgüter wie die ZEIT und Marcel Reich-Ranicki mokiert. Er hat Witze über die deutsche Wiedervereinigung gerissen - wie zuletzt am 3. Oktober, als er dieses geschichtsumwälzende Ereignis als Comedy Show inszenierte, ja große deutsche Figuren wie Kohl, Honecker und Genscher von Laienspielern mit Gummimasken darstellen ließ.

    Harald Schmidt hat aber nicht nur große deutsche Menschen durch seinen wässrigen Kakao gezogen; er hat auch unsere polnischen Nachbarn beleidigt. Unvergessen bleibt das Werbeplakat der polnischen Tourismusbehörde, das er der Fernsehnation gezeigt hat: "Kommen Sie in diesem Sommer nach Polen - Ihr Auto ist schon hier." Dabei war die unbürokratische Überführung deutscher Kraftfahrzeuge nach Masuren und Warschau durch polnische Kleinkapitalisten eine Sonderleistung, die honoriert, nicht diffamiert hätte werden müssen.

    Er hat die allergrößte Literatur des Abendlandes (na ja, des Vorabendlandes, weil's um Griechen ging), nämlich die Odyssee des Homer auf Cartoon-Niveau herabgewürdigt, indem er diese Mutter aller Dramen mit Playmobil-Figuren nachstellte. Was wäre das nächste gewesen? "Faust" als C-3 Professor, der erst die Frauenbeauftragte der Uni Leipzig anbaggert und dann die Zeche in Auerbachs Keller prellt? Die Buddenbrooks als dysfunktionaler Clan bei der Familienaufstellung? Man schämt sich, während man's denkt.

    Dass Harald Schmidt sich gegen die gebotene Ernsthaftigkeit des deutschen Fernsehens wiederholt und mit Vorbedacht versündigt hat, zeigt sich auch daran, dass er zwölfjährige Kinder wie Sidonie v. Krosigk ("Bibi Blocksberg") in seiner Show interviewte. Kinder! Wolfgang Thierse oder Renate Künast, also gute Menschen von öffentlich-rechtlicher Bedeutung, hätte er zwecks volkspädagogischer Verbesserung auftreten lassen müssen. Außerdem: Weiß er nicht, dass Kinderarbeit so spät am Abend VERBOTEN ist?

    Schließlich die Große Flut von 2002, das deutscheste Ereignis überhaupt, während derer das gesamte Deutschland zu einer einzigen Nation zusammenwuchs. Und was zeigt Harald Schmidt? Ein zerbröseltes deutsches Haus mit fehlender Außenwand (wie im Puppenhaus, schon wieder dieses Kindische), das den Einblick auf ein eingeweichtes Sofa freigibt. So ein Sofa, lacht (LACHT!) Schmidt, hätte er auch gern gehabt.

    All das hat jetzt sein verdientes Ende erlebt, auch wenn der Sender behauptet, dass H.S. nur eine "kreative Pause" einlege. Nein, das Ende muss sozusagen ein finales sein. Denn Schmidt hat etwas getan, was in diesem Land heftiger geahndet werden muss, als BMW-Dienstwagen fürs Arbeitsamt zu ordern. ER HAT DIE IRONIEFREIE ZONE DEUTSCHLAND ZERSTÖRT.

    Wir bestrafen ihn, verzeihen Sie das Französeln, pour encourager les autres. "Die anderen", das sind all die ernsthaften, commentgestrengen Talkisten, die fürderhin nur noch mit Thierse über soziale Gerechtigkeit und amerikanischen Imperialismus plaudern mögen. Apropos: Schmidt war ja auch nur ein Produkt desselben. Deutschland braucht 3sat und keinen David Letterman, auch wenn sie L. inzwischen den "Harald Schmidt Amerikas" nennen.

    Auch das hört jetzt auf. Danke, Sat 1. P.S. an alle anderen Sender: Wehe, wenn Sie diesem Schmidt ein Angebot machen.

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    Was denkt Ihr darüber? Hat er wirklich keine Lust mehr? Will SAT.1 ihn loswerden weil er zu teuer ist (Zitat Harald aus der Dienstags-Show: "Mach den Computer aus, der Strom kostet auch Geld!")? Oder geht er aus Solidarität zum gerade nach einer Intrige gefeuerten SAT.1-Programmchef Martin Hoffmann, mit dem er befreundet ist?

    Also ich habe die HSS von Anfang an gesehen! Damals war ich noch in der Schule. Mittlerweile hab ich Abi, Zivildienst, Ausbildung und mehr als 2 Jahre Studium hinter mir. Ohne die Show wird mir echt etwas fehlen!

    Zu TuSEM gegen Wallau:

    Bis zum 15-10 sah es so aus, als hätte Wallau nicht viel zu bestellen. Die Essener Deckung stand bis auf Ausnahmen super und vorne traf vor allem Caillat nach Belieben (5 mal in der 1.HZ). Wallau kämpfte aber und konnte so noch einigermaßen dranbleiben. Nachdem Cazal sofort nach der Pause zum 18-15 traf, dachte ich, es geht so weiter. Aber die Wallauer Deckung war viel aggressiver als zuvor und machte so das Essener Angriffsspiel kaputt (das ist durchaus positiv gemeint!). Und Djordjic hat sich in einen Rausch gespielt und minutenlang nix mehr durchgelassen. Das war sensationell, was er da alles gehalten hat. Als Wallau dann führte, haben die Spieler auf dem Feld allerdings nach jeder gelungenen Abwehraktion die Arme hochgerissen und gejubelt, als hätten sie schon gewonnen. Ich denke, das war der Grund, warum der TuSEM noch mal zurückkam. Wallau war sich zu sicher. Aber auch Chrischa hat dann hinten dicht gemacht und u.a 2 7m gehalten. Sehr stark! Bei 27-26 hatte Essen dann sogar Ballbesitz, doch Caillat ließ sich zu einem Stürmerfoul hinreißen, obwohl Velyky oder Cazal besser postiert waren. Egal, die Aufholjagden beider Teams waren klasse, das Unentschieden für Wallau absolut verdient und mal ehrlich, für solche Spiele geht man doch zum Handball!

    Noch drei Anmerkungen:
    1. Gute Besserung und alles Gute an Igor Lavrov. Das Ganze ist "auf meiner Höhe" passiert und der Arme hatte echt Schmerzen.
    2. Beim Verlassen der Halle regten sich einige Leute auf, dass man durch solche Spiele die letzten Zuschauer vergraulen würde. Wie bitte? Wallau hat das in der 2. HZ clever gemacht. Kann man die Leistung der Auswärtsteams nicht mal anerkennen? Sollen die alle mit 10 Toren aus der Halle geschossen werden? Sicher hätte TuSEM das Spiel eigentlich gewinnen müssen, aber sie haben gekämpft und alles aus sich rausgeholt.
    3. Lemme/Ullrich haben auf beiden Seiten mal wieder "eigenwillig", aber nicht spielentscheidend gepfiffen.

    Hiemit beende ich das Wort zum Donnerstag! :D

    Mal wieder was Aktuelles zum Thema Oleg Velyky aus der NRZ von morgen:

    Velyky will und soll bleiben - Schorn auf Partnersuche


    Tusem kann am Sonntag gegen Aufsteiger Stralsund weiter Boden gutmachen. Jesper Larsson Vater einer Tochter.

    Er ist das Objekt der Begierde in Handball-Deutschland. Vor allem Flensburg klopfte mehr als nur heftig an bei Oleg Velyky. Doch der wurfgewaltige Rückraum-Star des Essener Handball-Bundesligisten Tusem hat anscheinend keine große Lust, die Umzugskisten Richtung Norddeutschland zu packen. Der 26-Jährige bekräftigte jetzt noch einmal, gerne in Essen bleiben zu wollen.

    Zugeständnisse machen

    "Oleg wäre auch bereit, finanzielle Zugeständnisse zu machen, weil er sich hier wohl fühlt. Mit dem Angebot aus Flensburg können wir jedenfalls nicht mithalten", so Tusem-Boss Klaus Schorn, der jetzt alle Hebel in Bewegung setzt, um den Demnächts-Deutschen zu halten. "Ohne ihn ist die Mannschaft nur die Hälfte wert", weiß Schorn um die Bedeutung einer Vertragsverlängerung mit dem gebürtigen Ukrainer, die nun schnell über die Bühne gehen soll.

    Doch in Zeiten, in denen Sportsponsoring immer schwerer auf die Beine zu stellen ist - siehe Etuf und die SMR - tut sich die Führungsetage des einzigen Handball-Bundesligisten im Ruhrgebiet schwer. "So etwas kann ich nicht alleine schultern", so der Tusem-Boss. "Das Essener Umfeld muss mich in die Lage versetzen, damit ich mit Oleg Velyky sprechen kann." Signale aus der Wirtschaft und der Sportpolitik erhofft sich nun der 69-Jährige, "damit wir das erhalten können, um was uns viele beneiden."

    Fans sollen Votum abgeben

    Auch die Essener Handball-Fans seien nun aufgefordert, durch ihren Besuch der Heimspiele des Tusem ein entsprechendes Votum abzugeben. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag, wenn der starke Aufsteiger Stralsund in die Grugahalle kommt (Anwurf 16 Uhr).

    Quelle: http://www.nrz.de

    13. Spieltag:

    21. November 2003, Fr.:
    20.00: SG Kronau/Östringen - SG Wallau-Massenheim -> knapper Sieg der Kröstis!
    20.00: VfL Gummersbach - THW Kiel -> Sieg THW mit 3-5 Toren

    22. November 2003, Sa.:
    16.30: Wilhelmshavener HV - HSG Nordhorn -> Sieg NOH
    19.30: Stralsunder HV - TV Großwallstadt -> SHV kämpft TVG nieder
    19.30: ThSV Eisenach - FA Göppingen -> Sieg ESA
    20.00: VfL Pfullingen - TUSEM Essen -> noch son Gegurke wie gegen ESA wirds hoffentlich nicht geben, also deulicher Sieg TuSEM
    Nachholspiel vom 9. Spieltag

    23. November 2003, So.:
    16.00: HSV Hamburg - GWD Minden -> deutlicher Sieg HSV

    Zum Spiel Essen-Eisenach kann man als TuSEM-Fan nur sagen: Hauptsache gewonnen! In der Abwehr liefs eigentlich ganz passabel, besonders Hannawald war in der 1.HZ stark. In der 2. HZ war Jerkovic aber eindeutig besser. Chrischa hatte dann aber auch Pech mit bestimmt 4 bis 5 abgefälschten Würfen. Im Angriff hat Schmetz gekämpft (in der 2.HZ fast als Einziger) und überzeugt. Janni Lauritzen war auf RR deutlich besser als Cazal.Velyky hat mit Fehlpässen bestimmt 3 Tempogegenstöße eingeleitet. :nein: Er war teilweise völlig neben der Kappe. Trotzdem hat Oleg 5 entscheidende Tore, u.a. das 23-22, geworfen.

    Für Eisenach hat mir die Niederlage echt leid getan. Super gekämpft, nur am Ende zu unentschlossen im Abschluss. Kompliment auch an die ESA-Fans, die lauter waren als der Rest der Halle. Ich finde, man sollte die Mannschaft auch unterstützen, wenn es nicht so läuft. Grade dann ist es ja besonders wichtig.

    Und die Schiedsrichter Biaesch/ Sattler waren wirklich sehr stark! Weiter so! :bigok:

    Der THW wird gewinnen. Das ist überhaupt keine Frage! Aber es wird ein sehr kanappes und spannendes Spiel.

    Letzte Saison hat Flensburg zwar 3 mal gewonnen, aber wie sagt man noch so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel! ;)

    TuSEM Essen nach 29:17-Erfolg gegen Steaua Bukarest im Achtelfinale
    Bundesligist TuSEM Essen hat das Achtelfinale im Europapokal der Pokalsieger erreicht. Der Tabellen- Achte der Meisterschaft gewann am Sonntag auch das Rückspiel gegen den rumänischen Vertreter Steaua Bukarest mit 29:17 (17:9). Vor 1800 Zuschauern in der Essener Grugahalle waren Mark Schmetz und Gudjon Valur Sigurdsson mit jeweils sechs Treffern die besten Werfer bei den Gastgebern, die auch das erste Spiel gegen die Rumänen am Freitag in Bottrop mit 29:23 gewonnen hatten.

    TuSEM Essen - Steaua Bukarest 29 : 17 (17:9)

    TuSEM Essen:
    Schmetz 6/1, Sigurdsson 6, Cazal 4, Haaß 4, Tesch 3, Krebietke 3, Czok 2, Lauritzen 1

    Steaua Bukarest:
    Gheorghe 5, Colesnic 4/1, Mihaila 3/2, Telchuz 2, Stamate 1, Vasile 1, Rapeiuga 1

    Zuschauer: 1.800
    Strafminuten: 2 / 10

    Quelle: http://www.handball-world.com


    Problemloser Sieg für die Essener. Velyky und Caillat wurden komplett geschont und die Jugend bekam eine Chance sich zu beweisen. Cazal mit akzeptablem Comeback trotz einiger unglücklicher Aktionen zu Beginn.

    Zitat

    Original von Twingolady
    In der 25. Minute steht´s in Köln beim VfL 12:07 für den VfL!! Das wäre
    doch mal was- Sieg gegen Essen?!
    Na ja mal abwarten. Der Liveticker vom VfL is mal wieder berauschend...

    14:8 zur Halbzeit. Das sieht ja ganz schön mau aus für den TuSEM! Ohne Cazal und Szilagyi hatte ich eh mit ner Niederlage gerechnet. Jetzt heißt es :schrei: KÄMPFEN!!

    Aus meiner Sicht waren bisher Holpert und Stojanovic die stärksten.

    Unsere Essener Torhüter fehlen oben in der Auflistung zu unrecht. Bis auf das Spiel in Magdeburg waren sie immer top, wobei Hannawald momentan etwas stärker ist. Am Sonntag war das Duell Hannawald gegen Holpert faszinierend anzusehen. Beide waren überragend.

    Die Gründe für das Unentschieden sind ganz einfach zu nennen:

    1. Beim Stand von 19:16 hatte TuSEM viel mal die Möglichkeit auf 4 Tore davonzuziehen. Genutzt haben sie keine. -> selber schuld
    2. In der 38. Minute gab es Rot für Roggisch ->Abwehr geschwächt -> selber schuld
    3. Insgesamt schwache Angriffsleistung in der 2- Halbzeit -> selber schuld
    4. Velyky (sonst absolut ÜBERRAGEND!!!) verwirft 7m bei 21:20 für TuSEM -> selber schuld
    5. Und hier gebe ich Willi recht: Die Schieris waren Am Rande des Erträglichen. Beispiel: Im direkten Gegenzug nach der (absolut berechtigten) roten Karte gegen Roggisch nur lachhafte 2 Minuten für eine Tätlichkeit von Jeppesen gegen Caillat. Um mich hier nicht in Rage zu schreiben nur noch ein kurzes Beispiele: Joachim "Stürmerfoul" Boldsen (ich glaub, der hat jetzt einen eigenen Fanclub auf der Südtribüne ;) ) bekommt für alle Eins-gegen-Eins-Situationen Siebenmeter. -> absolut keine Heimschiedsrichter. Trotzdem waren genügend Chancen da, das Spiel trotz dieser Schiedsrichterleistung zu gewinnen.

    Die Grugahalle hat lange nicht mehr so gekocht wie heute (auch wenns immer noch steigerungsfähig ist). Insgesamt aufgrund des Spielverlaufes unglücklicher Punktverlust für Essen

    Das die Schiedsrichter ein Tor nicht aufschreiben kann bei dem schnellen Spiel heutzutage schon mal vorkommen. Sollte zwar nicht vorkommen, aber es passiert halt. Aber die Zeitnehmer an ihrem Tisch müßten das doch hinkriegen. Die stehen doch nicht annähernd so unter Druck wie die Schiris.

    Ich denke, dass Nordhorn mit einem Protest wenig Chancen auf Erfolg hat, da das ganze vom DHB wieder als Tatsachenentscheidung ausgelegt werden wird. Wäre halt so, als wär ein klarer Siebenmeter nicht gegeben worden.

    Es ist natürlich sehr ärgerlich für Nordhorn, da Wetzlar genau in dieser Phase das Spiel gedreht hat. Mit gegebenem Tor hätte Nordhorn weiter mit 2 Toren geführt.

    Aufgrund der 2. Halbzeit absolut verdienter Sieg des HSV. In Hälfte 1 dominierte Essen und führte verdient mit 13:10 zur Pause. Ohne einige kleine Fehler im Angriff hätte die Führung sogar höher ausfallen können. Überragende Leistung von Hannawald, der den kompletten HSV-Rückraum verzweifeln ließ und sogar über Svensson hinweg ein Tor erzielte. In Hälfte 2 war das Spiel dann eher HSV gegen Szilagyi, den ich hier mal ausdrücklich loben möchte. Einige ältere Herren in der Halle halten ihn bei allem, was er tut für den Sündenbock. :pillepalle:Anspiele an den Kreis, auf die Außen und Rückraumtore nur noch von ihm. Stojanovic hielt stark, Hens hatte sich eingeworfen und traf nach Belieben. Immerhin haben die TuSEM-Jungs gekämpft, aber im Angriff war das nur"Knallerei" (schreibt die NRZ morgen und paßt bis auf Szilagyi).

    Ich bin ja mal absolut positiv überrascht vom deutlichen TuSEM-Sieg! Zumal in Nordhorn sonst ja nie was zu holen war (bis auf DHB-Pokal letztes Jahr). Wie schon letzte Saison scheint die Niederlage in Kiel der Startschuss zu einer Serie gewesen zu sein. Was mich positiv stimmt ist, dass der TuSEM diese Saison bei direkten Konkurrenten auswärts gewinnt (Lemgo, Nordhorn) oder zumindest stark spielt (Kiel). Letztes Jahr gabs da nur wenig Positives. Jetzt bin ich mal gespannt, was gegen den HSV rauskommt.

    Noch was zu Minden - Göppingen: Beide Teams waren ja letzte Woche in Essen zu Gast. Für mich konnte der Sieger nur Minden heißen. Die haben sich hier als Mannschaft präsentiert, in der jeder für den anderen kämpft. Göppingen verläßt sich zu sehr auf die individuelle Stärke. Die war aber entweder gar nicht (Puig, Bruno) oder zu spät (Garcia) zu sehen.

    Bericht aus der Grugahalle:

    TuSEM spielte heute ohne Velyky (wurde geschont?) und ging schnell 3:0 in Führung. Larsson hilt 3 7m in den ersten Minuten und alles sah nach einem souveränem Sieg aus. Doch dann wurde es immer schlechter. Erst wirft Szilagyi an den Pfosten, dann scheitert Torgovanov frei an de Bakker und Minden war wieder im Spiel. Essen hatte zwar das Spiel jederzeit in der Hand, aber Minden kam immer wieder heran. So auch am Ende, als GWD von 25:21 nochmal auf 25:23 herankam. Die Entscheidung fiel dann als Axner von Außen am Larsson scheiterte und Lauritzen dann das 26:23 erzielte. Für Velyky spielte Gokir Sigurdsson auf der Mitte.
    Minden zeigte eine mannschaftlich geschlossene Leistung, wobei für mich de Bakker, Niemeyer und Kusilew herausragten.
    Dank Schmetz hatte TuSEM endlich mal eine 100% Siebenmeterquote. Außerdem war Krebietke stark. Cazal traut sich immer noch zu wenig zu, Caillat dafür zu viel (da waren Würfe dabei... :rolleyes: )
    Schiedsrichter waren übrigens Methe/Methe. Mehr sag ich lieber nicht!!

    Insgesamt: Hauptsache gewonnen.