Beiträge von dirtydete

    Es gab keinen Tumult. Gott sei Dank haben wir in unserem Sport noch keine Hooligans. Es war sogar verhältnismäßig ruhig, weil der Zwischenfall im Jubel unterging. Seitens der Gensunger Organisation hatte man die Lage im Griff. Genaues gibt es noch nicht. Aber man wird bestimmt bald etwas erfahren.

    Ja allgemeine Körperspannung ist wichtig. Beidhändige Abwehr ist auch entlastend, aber leider nicht immer möglich.
    Kräftigung von Schulter-, Arm- und Brustmuskulatur wirkt hier oft größeren Verletzungen vor. :)
    Eine gute Übung ist der KLASSIKER Liegestütz. Bau sie in deiner Trainingseinheit mit ein. 2-3 Serien mit 12-20 Wiederholungen.
    Je weiter deine Arme auseinander sind, je mehr wird die Brustmuskulatur trainiert. Je enger, desto mehr die Arme. Achte darauf, dass du deine Arme nicht ganz durchstreckst, weil das ist wiederum für das Ellenbogengelenk nicht gerade förderlich. :/:

    Noch eine Möglichkeit.
    Wenn ihr zwei Keeper seid, stellt sich einer ins Tor, der andere hinter das Tor. Jetzt lasst ihr alle Feldspieler immer nur eine Wurftechnik durchführen. Z.B. Rückraum Mitte geht gerade auf das Tor wirft von 9 m Sclagwurf mit Stemmschritt zur Wurfhandseite hoch. Du hast jetzt hinterm Tor die Möglichkeit die Körper, Kopf- Armhaltung der Spieler zu beobachten. Du wirst feststellen, das sie ca 80% bei den Spielern ähnlich bis gleich ist. Vor allen Dingen musst du dich nicht auf die Abwehr der Bälle konzentrieren.
    Dieses kann man von allen Positionen durchführen. Es ist sehr Zeit aufwendig und die meisten Trainingseinheiten lassen das nicht zu. Aber das sind andere Probleme.
    Wenn ihr Lust und Zeit habt, probiert es aus.
    MfG
    dirtydete "keepers-training.de" ;)

    Hi Luki,
    interessante Frage und ich glaube eine Herausforderung die Antwort ohne Bilder zu erklären. Ich versuche es einmal: :P
    Ich gehe davon aus, dass du die Abwehr halbhochgeworfener Bälle mit Bein und Arm meinst.
    Stelle dich auf die Torgrundlinie, Gesicht zum Spielfeld. Abstand vom rechten Pfosten ca Schrittbreite. Jetzt stellst du den linken Fuß so, dass die Ferse die Torgrundlinie berührt, die Fußspitze zeigt Richtung Spielfeld, rechtwinkelig zur Torgrundlinie.
    Dein Schultergürtel, sowie dein Beckengürtel sind parallel zur Torgrundlinie ausgerichtet. Arme nach oben angewinkelt, Brust oder Kopfhöhe.
    Dein rechter Fuß steht parallel auf der Torgrundlinie, Fußspitze Richtung rechter Pfosten. :/:
    Jetzt versuchst du, ohne dass sich Schultergürtel und Beckengürtel zum Pfosten drehen, deinen rechten Oberschenkel an zu heben und mit einem leichten Kick des Unterschenkels den rechten Torpfosten zu berühren. Gleichzeitig beugt sich dein Oberkörper leicht nach vorn und du hebst die Ferse des linken Fußes, so dass du auf dem Fußballen stehst. :rolleyes:
    Dann wieder zurück in die Ausgangsstellung.
    Das gleiche zur anderen Seite. Mit der Zeit vergrößerst du den seitlichen Abstand zum Pfosten, so dass dein Kick immer höher wird.

    Voll der Wahnsinn, oder??? :wall:

    Du kannst ja gerne energisch widersprechen. Der Hürdensitz ist eine Grundtechnik für flach geworfene Bälle, die man vermitteln kann, NICHT MUSS.
    Das, was Du mit Automatisierung ansprichst, liegt ganz allein am Trainer.
    Und nur Du als Trainer entscheidest, was Du weitergeben möchtest.
    Wenn Du die Technik nicht magst, dann lass sie. Doch die Technik existiert und sie war und ist immer noch erfolgreich. :)

    Beweglichkeit, Gewandtheit, Koordination, Motorik ...

    Ja, gerade hier in der Grundlagenschulung und im Grundlagentraining, bereitet man seine Jugendtorhüter/innen, gemäß ihren Voraussetzungen, auf die verschiedenen Techniken vor.

    Die Größe, damit meine ich die Höhe an gewachsenen cm hat sich bei unseren ausgewachsenen Torhütern auch Torhüterinnen geändert.das sind heute alles "lange Lackel".
    Großgewachsene Torhüter wenden diesen Hürdensitz nicht mehr, oder ganz selten an. Das ist vollkommen richtig und effektiv.
    Doch wir unterhalten uns, glaube ich auch über Jugendtorhüter, die nun halt mal im Jahr 2005 nicht gerade mit 180 cm ins Leben treten ;) ;) ;).
    Für diese jungen Torhüteri/innen ist es bestimmt nicht falsch den Hürdensitz zu demonstrieren. :)

    Der allgemeine Trendt geht vom Hürdensitz weg. Meiner Meinung nach kann man das akzeptieren. Demonstrieren sollte man diese Abwehr-Technik für flach-lang geworfene Bälle schon!
    (Erweitert den Horizont ; Dehnen wird übrigens auch wieder einmal in Frage gestellt.)

    Es gibt Sportler, die diese, für das Kniegelenk nicht gerade empfehlenswerte Bewegung, durchaus anwenden könnten (Typenabhängig, Technikbeherrschung). Einige Torhüter sind halt beweglicher als andere. Jedoch empfehle ich den Torhütern/innen, die mit dem Hürdensitz vertraut sind, sich mit Knieschützern (Volleyball) zu schützen, um Verletzungen beim Bodenkontakt mit der Knie-Innenseite zu vermeiden. Ein absolutes "NEIN" müssten Mediziner entscheiden.
    Gibt es das schon???
    Frage: " Was ist überhaupt für einen Torhüter oder für eine Torhüterin ohne Risiko???"
    Die Abwehr im Hürdensitz muss man nur sauber und langsam trainieren-
    vielleicht genau so wie den Fallwurf beim Feldspieler. ( Oder sollten wir den auch in Frage stellen???) :rolleyes:

    Übungen für Torhüter/innen gibt es schon lange. Sie sind auch überall nach zu lesen, oder sogar auf Videos, CD`s und mittlerweile auf DVD`s zu erhalten. Ich habe da auch ein paar Übungen auf http://www.keepers-training.de.
    Doch das allein genügt mir eigentlich nicht.
    Ich möchte, dass unsere Torhüter/innen von Jugend an mehr gefördert werden und das sich noch mehr Trainer intensiver mit unseren "Exoten" Torhüter/innen befassen. Talente haben wir genug. Doch die Trainer , spezialisiert auf unsere Torhüter/innen, fehlen leider immer noch.
    :devil: "Nur wer selber brennt, kann Feuer weitergeben"