Beiträge von dirtydete

    Deutschland erklärt den Krieg...
    Hat man meistens draußen, oder wie man heute sagt "outdoor" gespielt. Jeder, der Mitspieler bekam einen Ländernamen. Jeder Mitspieler musste sich einen Kreis malen, indem er sich auf einem Bein hinein stellte. Dann rief z.B jemand :" Deutschland erklärt den Krieg an Frankreich". Der Mitspieler, der Deutschland als Namen hatte musste dann den Mitspieler mit dem Namen Frankreich fangen.
    Eigentlich könnte man das auch anders spielen z.B."dirtydete fängt RolfB" ;).
    Aber zu der Zeit, als das Spiel "modern" war 50er, 60er, vielleicht auch schon etwas eher, gab es neben Cowboy und Indianer leider wohl auch noch das Krieg spielen. Aber das war nun mal so.

    Eine echt gute Frage!
    Den ÜL-Schein kannst du mit 16 machen. Du kannst daran direkt den Lehrgang zur C- Lizenz absolvieren. Zuerkannt wird die Lizenz erst mit 18. Möge mich jeder strafen, wenn ich etwas falsches behaupte. Aber §§§ sind ja des Deutschen liebstes Kind :pillepalle:
    MfG
    dirtydete

    Du kannst das nicht trainieren. Wenn du dich in der Luft befindest und du einen Schubser bekommst, machst du einen unkontrollierten Abgang. Das liegt einfach daran, dass der menschliche Körper nicht kreiselstabilisiert ist :nein:. Deshalb wurde gegen solche Abwehrmaßnahmen auch die rote Karte eingeführt. Halte einen sicheren Abstand im Sprungwurf zur Abwehr und zieh den Wurf mit Vollgas durch. :wall:

    Ich lass mal die Hose runter ;).
    Ja, damals . Ich war 16, ca 34 Jahre her, als ich meinen ersten Übungsleiterschein machte. Ich sollte den Nachwuchs übernehmen, hatte aber auch Spaß am Training mit den Jüngsten. Mein damaliger Verein ließ nur Trainer mit Übungsleiterschein zu. Diese Einstellung fand ich damals sehr hart, machte aber Sinn.
    Mit dem Besuch dieses Lehrgangs und den Weiterbildungsmaßnahmen blieb ich auf dem neuesten Stand.
    Später folgten weitere ÜL- Scheine in verschiedenen Sportarten, was ja nicht dümmer macht, wenn man mal über den Tellerrand schaut. :D Danach legte ich mich auf den Handballsport fest und machte dann zuerst meine C- und später die B- Lizenz . Zur A- Lizenz fehlte mir bis jetzt aus beruflichen Gründen die Zeit, aber es ist auch nicht ganz einfach bei 25 freien Lehrgangsplätzen mal so eben da hinein zu rutschen, wenn es deine Liga nicht gerade verlangt.
    Es gibt bestimmt viele gute Trainer ohne Lizenz und viele weniger gute mit :wall:, zu welcher Kategorie man gehört, sagen dir immer die anderen.:P. Positiv an den Lehrgängen ist, dass du zum einen ein Papier in der Hand hast und zum anderen bildest du dich weiter.
    Viel Glück wünsch ich dir in deinem angestrebten Trainerleben. :hi:

    Bewerte ich sehr positiv. Muss allerdings jeder für sich entscheiden. Viele finden es zu kindisch, oder wie auch immer.
    Meinen Torhütern schlage ich eine recht einfache Form des Mentalen Trainings vor, indem sie sich jede einzelne Abwehrtechnik vor ihrem geistigen Auge vorstellen sollen.( Kann man überall und zu jeder Zeit durchführen). So kann man auch ohne direktes körperliches Training seine Technik optimieren. Das gilt übrigens auch für Feldspieler;-)). Man muss es halt mal ausprobieren und seine eigene Meinung darüber bilden. :hi:

    blondie:
    Ich kann im Augenblick auch nicht viel mehr empfehlen, ausser das, was oben schon angesprochen wurde. Es ist schwer als Aussenstehender etwas zu sagen.
    Solltet ihr in einer solchen Situation stecken, sucht das Gespräch mit eurem Coach, mit euren Mannschaftskameraden oder mit euren Betreuern. Wichtig ist, das man jemanden hat, dem man sich anvertrauen kann und mit dem man über sein Problem reden kann. Als Trainer hat man öfter mit diesen Problemen zu tun, gerade im Jugendbereich. Man kann vieles durch Aussprache klären und trotzdem gibt es leider keine Patentlösung.

    steelscout:
    Ich gebe dir ja Recht. Die Pauke hört sich echt bescheiden an, aber manchmal hilft nur so etwas. Wenn legend2k sich mitten in der Saison befindet, muss er da durch. Er hat noch eine Mannschaft, die auf ihn als Keeper angewiesen ist. Das heißt für ihn auch Verantwortung.
    Mit deinen Vorschlägen der Ausgleichssportarten stimme ich völlig überein.
    Manchmal muss man sich selbst zum Glück zwingen ;)
    legend2k:
    Denk einfach mal an die positiven Zeiten als Keeper. Lass dir noch mal vor deinen Augen deine erfolgreichen Paraden vorbei ziehen. Denk mal wieder daran, wie es ist, wenn man als Keeper ein Spiel aus dem Feuer reissen kann. Und denke noch mal daran, was deine Mannschaft ohne Keeper wäre. Junge gib dir ein Ruck, das wird schon wieder. ;)

    legend2k: wer oder was in Gottes Namen soll dich zum Handball spielen zwingen???
    Wer soll so ein "Unlust-Paket" trainieren wollen???
    Wer soll Spaß daran haben mit einem im Team zu spielen, der mit seinem Null-Bock noch andere das Spielen vermiest???

    legend2k: aus dieser Sch... muss du dich schon selber raus ziehen.
    Eine andere Situation wäre jemanden auf zu bauen, der Spaß am Handball hat, aber ein Formtief aufweist. Das kann man "heilen".
    Bei dir hilft leider nur Selbstheilung,. Oder du musst die Sportart wechseln.
    Sorry, aber ich glaube die Worte sind nötig.
    Obwohl bei dir noch nicht alles verloren scheint, denn sonst hättest du wohl diese Frage nicht gestellt. :pillepalle:
    Also :wall: mach was draus!!!

    Pucki. Eine recht einfache Übung, die du allein durchführen kannst, kommt aus dem Torwarttraining. Stell dich an die Hallenwand, ca 2 bis 3m Entfernung und wirf den Handball in unterschiedlichen Höhen, oder als Aufsetzer oder mit unterschiedlicher Geschwindigkeit an die Wand und versuche den Ball wieder unter Kontrolle zu bekommen, Drehung zur Wurfhand, Drehung gegen die Wurfhand, Absprung einbeinig, Absprung beidbeinig etc. :)

    Hallo fusel. Mit gymnastischen Übungen bekommst du das schon wieder hin. Denke daran, dass du dich vorher gut aufwärmst, bevor du die Übungen startest. Im Netz, wie steelscout schon sagte findest du unter Rückenschule, oder Mobilisation der Wirbelsäule etc... gute und brauchbare Übungen.
    Wenn deine Altersangabe richtig ist, dann kann es daran liegen, dass du dich noch in der Wachstumsphase befindest und jetzt nicht lachen :rolleyes: da spielt der menschliche Körper manchmal verrückt und lässt vielleicht mal die Beine etwas schneller wachsen als die Arme ;(
    Das ist aber ganz normal und gibt sich wieder. Irgendwann stimmen dann wieder die Proportionen :). Also mach deine gymnastischen Übungen weiter und nicht verzweifeln, das wird schon wieder :hi:

    Hallo 11Bär, du musst dir über das Training mit E-Jugendlichen noch einmal Gedanken machen. Das ist von mir nicht böse oder gar abwertend gemeint.
    Integriere den Kleinen zuerst einmal in das ganz normale Training, angepasst an die E-Jugend. Schau mal, ob er den Anforderungen gerecht wird. Wenn er das schafft, dann kannst Du einmal versuchen ihn ins Tor zu stellen.
    Sonst sehe ich wieder einmal das Beispiel einer negativen Auslese für Torhüter.
    Der Zeitpunkt E- Jugend ist ohnehin zu früh, um Kinder in spezielle Funktionen zu trainieren.
    MfG
    :hi:

    Brauchst du dem "größer Kalli" nicht erzählen.
    Die Geschichte endet meist:
    Nach spätestens 5 Spielen bekommt Kalli, wie Fighter erzählt, von der kompletten Mannschaft Druck. Einen Schuldigen muss es ja geben. Kalli wird seine Sportsachen packen und nie mehr in seinem Leben Handball spielen. Schade.
    Sollte denn noch Kalli bleiben, kann ich als Trainer auch aus Kalli noch etwas heraus kitzeln. Das ist aber intensive Arbeit und kostet viel, viel Zeit. Welcher Trainer kann sich, oder will sich das leisten bei 1x oder 2x Training in der Woche??? Ein Problem.

    ich gebe euch mal eine kleine Geschichte, die ich in Trainerseminaren gerne erzähle.
    Torwartfindung leicht gemacht! ... oder???

    Die Geschichte vom kleinen Kalli

    Nehmen wir die Geschichte einer Handballjugendmannschaft im verträumten Nordhessen.
    Der Trainer „Harry Handball“, Name frei erfunden, hat eine Jugendmannschaft übernommen und stellt während der Vorbereitungsphase 1 mit Entsetzen fest, dass er gar keinen Torwart für seine Mannschaft hat. Hier ist guter Rat teuer, aber bis zum Saisonbeginn ist ja noch genügend Zeit. Also fragt er zuerst einmal ganz zwanglos, ob jemand aus der Mannschaft Interesse hat im Tor zu spielen. Leider Fehlanzeige.
    Harry Handball trifft noch keine Entscheidung, die Zeit brennt ja auch noch nicht unter den Nägeln.

    In den nächsten Trainingseinheiten sucht der Handballtrainer mit geschultem Blick, ob sich nicht doch schon mal ein Kandidat für den Torwartposten heraus kristallisiert und denkt dabei an den kleinen, stabilen „Kalli“. Kalli ist ihm schon in den ersten Trainingsstunden aufgefallen. Das Joggen fällt dem kleinen, übergewichtigen Jungen nicht ganz leicht und Kalli ist auch ziemlich schüchtern und zurückhaltend. Als Feldspieler, der eine ordentliche Portion Durchsetzungsvermögen haben muss, nicht gerade die Nummer eins.
    In der 2. Vorbereitungsphase geht es dann endlich in die Halle. Harry Handball packt sein ganzes Repertoire aus, um seine Mannschaft fit zu machen. Dabei gibt er sich recht viel Mühe und versucht, selber hoch motiviert, seine Mannschaft bei guter Laune zu halten.
    Kleine Spiele zu Anfang einer jeden Trainingsstunde machen Spaß und bringen die Sportler ohne Zwang auf Betriebstemperatur. Danach wird sich gedehnt, um Muskel- und Bänderverletzungen zu vermeiden. Das Ganze mit Unterstützung von Musik macht doppelt Spaß.

    Harry Handball wäre kein guter Trainer, wenn er nicht weiter Ausschau nach einen Torhüter halten würde und so beobachtet er bevorzugt unseren kleinen Kalli, der in den kleinen Spielen nicht gerade der große Kämpfer zu sein scheint und bei den Dehnübungen den Vergleich mit einer frisch verlegten Eisenbahnschwelle locker stand hält. Nach den Dehnübungen folgt eine kurze Trinkpause.

    Weiter geht es im Programm.
    Kurze Sprintübungen sind angesagt. Von der Grundlinie zum 6-Meterraum, zurück zur Grundlinie, zur 9-Meterlinie, wieder zurück zur Grundlinie, Vollgas bis zur Mittellinie und locker auslaufen bis zur anderen Hallenseite. Harry Handball lässt seine Mannschaft gleichzeitig laufen, denn so verschafft er sich einen guten Überblick über den Leistungsstand seiner Spieler.

    3 Mal das Ganze und es trennt sich schon die Spreu vom Weizen. Natürlich war unser Kalli der Langsamste von allen. Völlig aus der Puste und mit hoch rotem Kopf schleppte sich Kalli durch den 3. Durchgang. – Harry Handball hatte eigentlich schon seinen Torwart gefunden, doch er brachte noch seinen Geschicklichkeitsparcours, den er mit viel Mühe vor Trainingsbeginn aufgebaut hatte. Hindernisse zum Überspringen, Kastenteile zum Durchkriechen, Matten für Vorwärts- und Rückwärtsrollen, Seilspringen, Slalomstangen, Medizinbälle. Also alles das, was das Herz begehrt. Zum guten Schluss musste die große Sprossenwand bis unter die Hallendecke erklommen werden und der Parcours endete mit einem Sprung von der 5. Sprosse auf die Weichmatte.

    Die ganze Mannschaft war begeistert und wollte sofort loslegen. Doch halt! Zuerst wird der Parcours noch einmal mündlich wiederholt. - „Kalli“. - Oje, Kalli hatte sowieso schon Konzentrationsschwierigkeiten und brachte die Reihenfolge total durcheinander. Mit Hilfe seiner Mannschaftskameraden klappte es dann doch noch.

    Der Parcours muss für Kalli ein einziger Alptraum gewesen sein. Er hatte nicht nur die Schwierigkeit den Parcours mündlich zu wiederholen, sondern in der Praxis sah es noch viel schlimmer aus und endete mit einer totalen Verweigerung an der großen Sprossenwand.

    Jetzt stand für Harry Handball der Entschluss endgültig fest. „ Kalli ist der gesuchte Mann“. Die Mannschaft hatte endlich einen Torwart.

    Der Parcours wurde gemeinsam abgebaut und nach einer kurzen Trinkpause ging es dann zum wohl verdienten Handballspiel 5 gegen 4 auf ein Tor.
    Kalli wurde in den 3 Meter mal 2 Meter großen Kasten gestellt und eingeworfen. Dieses "Einwerfen" konnte man allerdings mit einem mittelschweren Bombardement vergleichen. Jeder Spieler gab sein Bestes und jeder versuchte zu zeigen, wer wohl den härtesten Wurf hätte. Kalli nahm vorsichtshalber Deckung und glich einem von Hunden gehetzten Reh. Manche Schüsse waren reif für die A-Jugend. Harry Handball grinste nur verdeckt und munterte Kalli auf: „ Komm Junge, die nächsten hast Du!“…
    Ich möchte hier die Geschichte beenden.

    Das Beispiel, ich gebe es zu, ist vielleicht ein wenig überspitzt, jedoch in manchen Passagen bestimmt nicht weit von der Realität entfernt. Aber es soll verdeutlichen, dass dieses Auswahlverfahren nicht das richtige sein kann.

    Denkt mal drüber nach :)
    http://www.keepers-training.de