GWD II verliert unglücklich in Soest mit 34:33!
anbei Bericht vom Fanclub:
Um 18.00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Schnell gerieten unsere Grün-Weißen mit 1:5 in Rückstand (5. Spielminute). Davon sollten sich unsere Spieler bis zum Halbzeitpfiff nicht erholen. Die Abwehr war offen wie ein Scheunentor, vorne wurde fast nur durch die Mitte gespielt. Es wurden Christopher Kunisch und Kilian Kraft gesucht. Über die Außen ging wenig (Bagats/links) bis gar nichts (rechts). TW Markus Ernst bot trotz der 21 Gegentore in Halbzeit eine gute Leistung, sonst wäre es noch weitaus schlimmer gekommen. Beeindruckend bei den Gastgebern die Nr. 41, Lars Breuer (34). Letztes Jahr bei Eintracht Hagen aussortiert, und nun in Soest der Super-Shooter. Aus 8 bis 10 Metern knallte er unglaublicherweise unserem armen Markus die Bälle um die Ohren, meist unhaltbar. Ab und zu störte Sebastian Bagats seine Aktionen, doch dann sprangen (leider) andere Akteure in die Bresche.
Dann die 2. Halbzeit, GWD fing an mit 4 zu 6-Unterzahl bei 15:21-Rückstand. Und die Gastgeber hatten Anwurf. Doch es ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft, 17:21 bei wie gesagt doppelter Unterzahl, und wir holten weiter auf. Nach bereits 42 Minuten war der Ausgleich geschafft (24:24), einige Augenblicke weiter die 1. GWD-Führung mit 25:24. Soest schien am Ende, wir wurden immer dominanter, in Abwehr und Angriff. In dieser Phase war vor allen Dingen Kilian Kraft, der ein Tor nach dem anderen erzielte. Allerdings hielt auf der anderen Seite eben Lars Breuer seine Farben im Spiel. Trotzdem: GWD behielt die Führung, nach 55 Minuten 32:30 für uns und eine 6 zu 3-Überzahl. Der 4. Soester Spieler kam zwar schnell wieder, doch 2 Spieler mehr auf dem Parkett war Gift für GWD. Wir vermochten diese Situation nicht zu unseren Gunsten zu entscheiden. Die Folge: 32:32 und 33:33-Remis, und noch war eine Minute zu spielen. Kraft scheiterte am neuen Soester TW, 17 Sekunden vor Schluß eine 1-gegen-1-Situation am Kreis, doch Markus Ernst hielt stark, der Ball ging ins Seitenaus und klarer Vorteil GWD. Doch 7 Sekunden vor Schluß kam Soest noch mal zum Tempogegenstoß und entschied dieses Spiel auf "so grausame Weise" noch für sich. Doch, wie am Anfang gesagt, es hätte nicht so weit kommen dürfen, hätten die Spieler auch nur ein bißchen mehr Willen in der 1. Halbzeit gezeigt.