immerweiter hat einen sehr komplexen Sachverhalt sehr gut erklärt, dafür meinen
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Ich denke, das Hauptproblem bei den sich ständig überschlagenden Informationen ist, dass Physik und Chemie in den Schulen als sogenannte "Nebenfächer" gelten und deshalb wohl nicht so wichtig sind. Ihr könnt bei Wikipedia auch unter "Otto Hahn" nachschlagen, der die Kernspaltung zufällig entdeckt hat. Wer auch nur im Groben verstanden hat, was bei einer Kernspaltung geschieht, dem ist klar, wie unkontrollierbar dieser Prozess ist.
Für mich ist seit Tschernobyl klar: Atomenergie kann es auf Dauer nicht sein! Hoffentlich wird es jetzt wenigstens nach dem Unfall in Fukushima einer Mehrheit klar. Oder müssen wir abwarten, bis uns in Mitteleuropa durch eine "Verkettung unglücklicher Umstände" ein Reaktor um die Ohren fliegt?
Ein noch wichtigeres Problem: Wohin mit den ausgebrannten Brennstäben, dem so genannten "Atommüll"? In den Salzstöcken sollen sie ja angeblich sicher sein. Für etliche 1000 Jahre? Irgendwie kann ich Leute, die für einen derart langen Zeitraum Garantien abgeben, nicht ernst nehmen. ![]()
Es kann mMn nur darum gehen, die Energieversorgung möglichst schnell durch regenerative Energien sicher zu stellen und zu hoffen, dass in der Zwischenzeit nichts schlimmes passiert. ![]()
Gruß Flevo