Haben die Vereine Probleme wegen der weiten Wege?
Die Entfernungen von Bietigheim nach Rostock bzw. von Dormagen nach Korschenbroich
waren schon vor Beginn der Saison bekannt und die Reisekosten sind bei gut geführten Vereinen in den Etat einkalkuliert worden. Da die Spiele fast nur am Wochenende stattfinden, dürften sich die Probleme mit dem Einsatz von Halbprofis oder Studenten auch in Grenzen halten.
Weite Wege hat es auch während der Zweigleisigkeit gegeben. Aurich und Cottbus beispielsweise liegen weit auseinander. 
Gibt es weniger Zuschauer weil weniger Derbys?
Die Vereine TV Korschenbroich, DHC Rheinland, HSG Düsseldorf, TuSEM Essen, ASV Hamm, TV Emsdetten und GWD Minden freuen sich darüber, dass es jetzt viele rheinisch-westfälische Derbys gibt, die es während der Zweiteilung wegen des dhb-Lineals nicht gegeben hat. Für die HSG Nordhorn ist das sicher auch gut. Bis auf Korschenbroich, bei denen die Halle nur ca. 800 Zuschauer fasst, haben alle diese Vereine vierstellige Zuschauerzahlen.
Oder gibt es mehr Zuschauer weil das Niveau ja höher ist?
Ist es das überhaupt? Ist der Sprung zur 1.BL (zumindest dem unterem Drittel) geringer?
Das Niveau ist auf jeden Fall höher als zu Zeiten der Zweiteilung. Das kann man daran erkennen, dass
1. in der Liga Jeder Jeden schlagen kann
2. die Vereine punktemäßig ziemlich dicht zusammen liegen und sich noch keiner nach oben oder nach unten absetzen konnte
Wie groß der Unterschied zwischen dem unteren Drittel der Bundesliga und der Spitze der 2. Liga ist, kann man wohl erst in einem Jahr sehen, nämlich daran, wie sich die ersten Aufsteiger der eingleisigen 2. Liga in der Bundesliga halten. Ich selbst glaube, dass der Unterschied immer noch sehr groß ist.
Spielen mehr Ausländer oder mehr Deutsche?
In der 2. Liga gibt es deutlich mehr deutsche Spieler als in der Bundesliga. Über deren Spielanteile kann ich nichts sagen.
Die eingleisige 2. Liga ist mMn ein Gewinn.
Gruß Flevo