ThSV - Ahlener SG
Im Angriff läuft es schon relativ gut, in der Abwehr muss sich Handball-Zweitligist ThSV Eisenach noch verbessern. Das ist die Erkenntnis für Trainer Zdenek Vanek nach dem Testspiel gegen die Ahlener SG, das die Eisenacher 27:32 (14:17) verloren.
Der ThSV bestritt die Partie gegen den Vorjahres-Zweiten der Nord-Staffel (scheiterte in der Relegation an Dormagen) im Zuge des Trainingslager-Aufenthaltes in Willingen aus voller Belastung heraus.
Krisztian Szep-Kis und Andrej Kastelic waren mit jeweils fünf Treffern die erfolgreichsten Werfer beim ThSV, der Ahlen anfangs mit einer offensiven Deckungsvariante überraschte. Viel Wert legte Vanek auf die Deckungsmitte und die schnelle Attacke auf den ballführenden Spieler. 4:1 (4.) führte der ThSV ehe sich Ahlen mehr und mehr auf dieses Deckungskonzept einstellte, gegen Eisenach besser zum Zuge kam und mit 5:4 (11.) erstmals in Führung ging. Bis zum 12:10 (20.) verlief die Begegnung relativ ausgeglichen. Fehlwürfe auf Seiten des ThSV nutzte Ahlen dann zur 17:14-Pausenführung.
In der zweiten Halbzeit funktionierte die Deckungsarbeit des ThSV dann weniger gut, fehlte es an Aggressivität und verschlechterte sich das Zusammenspiel mit dem Torwart (Meinl war in Durchgang im Kasten).
Ahlen zog auf 23:17 (40.) und 26:19 (45.) davon und ließ sich dieses Plus nicht mehr aus der Hand nehmen. In der Schlussviertelstunde erfuhr die Test-Begegnung noch eine unerklärliche Härte, die nach Foul an Stephan Mellak (er wechselte sich auf der Regie-Position mit Sklenak ab) in einer Roten Karte für die Ahlener SG gipfelte.
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