Beiträge von Postfan

    Dazu gibt es glaube ich auch eine Regelfrage. Meiner Meinung nach ist es kein Doppeldribbling, da ein "Fangfehler" vor dem Prellen nicht bestraft wird. Fliegt der ball jedoch aus der Hand und wieder hinein nach dem Prellen, dann ist es Doppeldribbling. Bin mir da nicht 100%ig sicher. Muss mal die Frage raussuchen, wenn ich Zeit habe.

    Wenn man einen Jahrgang überspringt, würde das bei uns im Land heißen, dass teilweise 10 und 11jährige regelmäßig 3 Stunden Fahrt auf sich nehmen müssen um in der Oberliga von Schwerin nach Stralsund, Usedom, Neubrandenburg... zu kommen. Wie sollen die denn da noch ordentlich spielen?
    Und wer hat denn schon in der E-Jugend genügend 7 und 8jährige?

    Ja, das Leistungsgefälle bei uns in der Oberliga ist ziemlich groß. Neubrandenburg und unsere 2. könnten sicherlich die Regionalliga zumindest halten und viele andere Mannschaften haben nur Verbandsliganiveau. Leider gibt es bei uns im Land nicht so viele Mannschaften/Vereine und damit auch nicht so eine große Leistungsdichte. Dazu haben wir in Relation aber je 3 gute bis sehr gute Mannschaften in Regionalliga und Zweiterliga.

    Das sieht man schon in der Jugend. Der Landesmeister MV schießt die Mannschaften alle ab, sodass ich hier jedes Wochenende mehrere Ergebnisse reinschreiben könnte, aber wenn es dann an den nationalen Vergleich geht, dann fallen die Mannschaften aus unserem Land oft ab, da es einfach keine Konkurenz mehr gibt (ab Jahrgang 91 ist das hier leider so.)

    4700 - 5600 m pro Spiel macht 80 - 90 m pro Minute
    dabei 70 Antritte à 6 - 8 m

    Die Werte sind schon ein paar Jahre alt (aus einem Buch Jahrgang 1990). Heißt das Spiel ist schneller geworden und die Strecke größer.

    Hallo, mich würde mal interessieren, was bei euch bei den Bundesligaspielen für ein Rahmenprogramm abläuft(z.B. Torwandwerfen, besondere Interviews...) - vor dem Spiel, während der Pause, nach dem Spiel, eventuell während des Spiels. Und mich interessiert, was euch noch fehlt, was ihr gerne sehen würdet.

    Zitat

    Original von Teddy


    1. Mal fett: Für mich: Das wertgeschätzte Bild der Mutter wurde mit dem Nationalsozialismus abgeschafft.
    2. Mal fett: Hier steht das "damals" auf welches ich angesprochen habe, mit dem sie gestern zu erklären versucht hatte, dass sie meinte, dass vor der NS-Zeit nicht alles schlecht gewesen sei. Die Werte, die gut gewesen seien, wurden abgeschafft mit dem Nationalsozialismus.

    Aber ich muss sagen gelesen macht das ganze auf mich doch einen anderen Eindruck (Vorrausgesetzt das war so der Wortlaut, was ich auch glaube) durch die Kommas, durch eigenständige Pausensetzung.
    Hier im Text scheint sie auch für mich die "guten Werte der NS-Zeit" zu meinen. Ich guck mir morgen, wenn ich Zeit habe die Sendung nochmal an, um nochmal nachzuvollziehen, wie sie sich gestern genau dazu äußerte.

    Die Frage ist jetzt in wie weit lässt es die heutige Gesellschaft bereits zu sachlich über die NS-Zeit zu reden, vielleicht sogar etwas als positiv aufzuzeigen, ohne gleich als rechts bezeichnet zu werden. Das ist ein heikles Thema. Es ist unumstritten das viel mehr als das Meiste der damaligen Zeit mehr als schlecht war. Wenn ich mir Dokumentationen über die schrecklichen Dinge angucke, dann bin ich noch lange später sprachlos und schockiert, obwohl ich ähnliche Bilder nun schon so oft gesehen habe.
    Es wurden Autobahnen gebaut.Es ist nicht schlecht für den Staat, wenn sich die Bürger als in die Gesellschaft integriet fühlen (durch z.B. Organisationen). Die wirtschaftliche Lage verbesserte sich.
    Solche Punkte sind aber natürlich mit extrem großer Vorsicht zu genießen. Zu beachten ist, welche Ziele mit der Politik verfolgt wurden, welche Vorraussetzungen Ursachen es für die Lage Deutschlands zur Zeit der Machtübernahme gab...
    In wie weit kann also über die Dinge sprechen ohne dass alles gleich als Negativ abgeschrieben, aber auch unbedingt die letzendlichen Ziele, Vorraussetzungen, Ursachen beachtet werden? Eine ähnliche Sache ist, in wie weit man Witze über die Zeit machen kann. In anderen Ländern wird viel gelacht über Hitler..., obwohl die anderen Länder doch eine Wut auf ihn und Deutschland damals haben müssten, gibt es solche Sachen schon seit kurz nach dem Krieg. Natürlich kann man nicht über Dinge wie den Holucaust lachen, aber man kann die Person Hitler, das Auftreten damals Überhaupt... ins lächerliche ziehen um zu verdeutlichen, wie dumm/wie blind die Deutschen waren. Ich denke damit würde man vorbeugen können, dass ähliche Strömungen wieder aufkommmen.
    Ich denke, wenn man erreicht, dass mit dem Thema nicht mehr so verkrampft umgegangen wird, aber trotzdem die Mahnmahle (wie der Holucaust) bestehen bleiben, dann kann die Zeit auch offener analysiert werden.

    Es ist sehr schwer über so ein heikles Thema zu reden, denn wie man an dem Beispiel Eva Herman sieht, kann bei einer schlechten Formulierung oder durch nicht Beachtung der Umstände sehr schnell zu möglichen Missverständnissen führen. Ich hoffe auch, dass ich in meinem geschriebenen verstanden werde.
    Ich wünsche mir, dass man als normaler Bürger - wie schon mehrfach gesagt - ohne die schrecklichen Dinge zu vergessen (was natürlich gar nicht möglich ist und auch nicht vergessen werden darf) auch etwas über die sonstigen Zustände erfahren kann ohne das es von vornherein als Tabu und schlecht, da zur Zeit des Nationalsozialismus abgestempelt wird.
    Es wird immer gesagt, dass es überall gute und schlechte Seiten gibt. Beim Nationalsozialismus wird immer nur von negativen Dingen gesprochen. Ob es ein paar wenige positive Dinge gab, vermag ich nicht zu beurteilen und Frau Herman hat sich da wohl auch überschätzt. Doch sobald jemand versucht seinen Standpunkt zu etwas in seinen Augen positiven zu erklären, prellen wir das Thema ab. Weil wir - wahrscheinlich berechtigter Weise - Angst vor der Vergangenheit haben.

    Jetzt hab ich mich zu dem Thema geöffnet und möchte nicht falsch verstanden werden. Ich kann nicht beurteilen, ob es zur NS-Zeit etwas Positives gab. Dazu fehlt mir das ausreichende geschichtliche Wissen. Aber ich finde es muss offener über das Thema gesprochen werden können ohne, dass man gleich als "Rechts" bzeichnet wird, so wie es auch mit Eva Herman passiert ist.

    Tut mir leid, wenn ich vielleicht zu weit vom Thema abgekommen bin.

    Ich finde, dass sie sich von allem schlechten der NS Zeit distanziert hat.
    Die Klammer "es war nicht alles schlecht" hat sie nicht mit dem Nationalsozialismus genannt. Auch das Beispiel mit der Familienpolitik - da drückte sie sich in dem Interview damals schlecht aus - war nicht auf die NS-Zeit bezogen. Das hat sie gestern versucht klarzumachen. Sie sprach von "damals" und meinte damit die Zeit vor dem NS. Sie spricht etwas verwirrend, aber ich denke, wenn man das Interview (das Ausgangsinterview sowie das Gespräch gestern) genau versucht anzuhören, dann erfährt man das.Zunichte wurde es mit der NS-Zeit und den 68ern gemacht.
    Ich finde auch der Herr Doktor für Geschichte hat an der Sache vorbeigeredet. Er kritisierte Eva Hermann dafür, dass sie Dinge mit schlechtem Hintergrund aus der NS-Zeit lobe. Dabei hat sie sich davor bereits mehrfach von den Vorwürfen distanziet. "Warum streiten sie denn die Vorwürfe in Verbindung mit dem NS nicht ab?" "Das mache ich doch die ganze Zeit!"
    Ich finde, was man ihr gestern vorwerfen musste, war, dass sie nicht gesagt hat, dass einige Äußerungen etwas unglücklich formuliert waren, wie zum Beispiel die "Gleichschaltung der Presse".

    Zitat

    Original von hfranz
    Wieso sollte bei einem 6 mann Block keine Torchance bestehen? Schließlich betritt die Abwehr zur Vorteilsnahme den 6m, um den Wurf zu verhindern.


    Natürlich besteht eine Torchance, aber keine klare.
    Wenn ein Spieler im Rückraum hochsteigt und er wird aus der Luft gestoßen, dann gibt es die entsprechende progressive Bestrafung und einen Freiwurf. Hier gab es auch eine Torchance, aber trotzdem gibt es nur den Freiwurf, weil es keine klare war.
    Klare Torgelegenheit:

    Zitat

    Nach Regel 14:1 handelt es sich um eine "klare Torgelegenheit", wenn:
    a) ein Spieler, der bereits Ball- und Körperkontrolle an der Torraumlinie der gegnerischen Mannschaft hat, die Gelegenheit zum Torwurf bekommt, ohne dass ein Gegenspieler in der Lage wäre, den Wurf mit zulässigen Mitteln zu verhindern;
    b) ein Spieler, der Ball- und Körperkontrolle hat und bei einem Gegenstoß alleine auf den Torwart zuläuft (oder -dribbelt), ohne dass ein Gegenspieler in der Lage wäre, sich vor ihn zu stellen und den Gegenstoß zu stoppen;
    c) ein Spieler in einer Situation ist, die a) oder b) oben entspricht, außer dass der Spieler noch nicht in Ballbesitz ist, wohl aber für eine unmittelbare Ballannahme bereit ist. Die Schiedsrichter müssen davon überzeugt sein, dass kein Gegenspieler in der Lage sein kann, die Ballannahme mit zulässigen Mittel zu verhindern.
    d) ein Torwart seinen Torraum verlassen hat und ein Gegenspieler mit Ball- und Körperkontrolle eine klare und ungehinderte Gelegenheit zum Wurf des Balls ins leere Tor hat (Dies gilt auch, wenn sich Abwehrspieler in Positionen zwischen dem werfenden Spieler und dem Tor befinden, doch die Schiedsrichter müssen dann die Möglichkeit berücksichtigen, dass diese Spieler auf zulässige Weise eingreifen).

    Guck dir in "Die neuen Handballschuhe" die letzten 2-3 Seiten an, da sind Erfahrungen und Empfehlungen über die aktuellen Schuhe beschrieben.

    Ansonsten sind meiner Meinung nach alle Asics gut und ich persönlich komme auch gut mit dem Stabil 6 zurecht. Es kommt haöt sehr darauf an, was du für ein Spielertyp bist. Da spielen auch Sachen wie z.B. der Laufstil eine Rolle. Ansonsten ob du ein Torwart bist, viel ins 1:1 gehts oder vielleicht mehr aus dem Rückraum springst und wirfst...
    Dem musst du dann deinen Schuh ausrichten. Ob du einen leichten, einen Beweglichen, einen hohen umknicksichereren, gefederten... Schuh nimmst.

    Zitat

    Original von Gee-sTyLe15
    Ganz klar Freiwurf für den Gegner!
    Falls der Torwart den Ball nicht unter Kontrolle und es ein Abbraller ist aknn er auch mit dem Ball raus rutschen dann geht das Spiel ganz normal weiter allerdings darf er den Torraum dann nicht mehr mit dem Ball betreten sondern muss ihn voher abspielen

    Das ist nicht so!

    Zitat

    Original von Peterle
    haha... ich wusste es:

    IHF-Regelfrage 56:
    Torwart A1 wehrt ab und wirft sich nach dem Ball, der sich in Richtung Spielfeld bewegt. Er erreicht ihn, rutscht aber über die Torraumlinie hinaus und spielt im Spielfeld einem Mitspieler den Ball zu. Richtige Entscheidung?

    c: Abwurf A mit Anpfiff

    Zitat

    Original von Teddy

    Schau doch mal in den Thread, den Arcosh verlinkt hat ....


    Das sind für mich keine Begrüßungssprüche, eher Schlachtrufe.

    Begrüßungssprüche sind für mich das, was die Bundesligamannschaften vor jeden Spiel, halt zur Begrüßung, an der Mittellinie machen.