Vielleicht ist es am Anfang auch überflüssig und auszutauschen. ![]()
Macht mal einer das hier schnell zu...
Beiträge von Gottfried
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Original von Teddy
... Termien ...Fehlt da nicht ein "t", Euer Ehren?

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Sakralbau im Norden...
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Original von Teddy
Naja, ich an Al-Wazirs Stelle würde sicherlich auch ein Koch-Gegner sein, wenn der mit so platten (um es mal ganz vorsichtig auszudürcken) Sprüchen wie "Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten stoppen" kommt ... das hat sich Koch schon selber zuzuschreiben!Das schon. Aber ich sagte ja auch, daß im Falle Jamaikas wohl beide, Koch und Al Wazir, sich zurücknehmen müßten. In Frankfurt gibt es ja auch schwarz-grün; dort gibt es überwiegend Realos, wie man sie früher mal nannte. Aber auch in der Sache gäbe es eklatante Gegensätze in der Windrad- und Flughafenpolitik zwischen schwarzgelb und grün. Letztere gibt es allerdings auch zwischen rot und grün.
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Und Franz Josef Jung steht als Koch-Ersatz nicht zur Verfügung.
Zwei Tage nach der Wahl ist klar, daß es keine Gewinner gegeben hat. Das merkt nun auch der vormals strahlende Mann mit dem runden Gesicht aus der Pfalz, der immer noch hinter der FDP herläuft wie ein räudiger Nachbarslumpi. Es sei deren staatsbürgerliche Pflicht, das umzusetzen, was der Wähler ihm aufgetragen habe. Wieso das aber eine Ampel-Koalition sein soll, das kann Meister Beck auch beim zwölften heute von mir gesehenen Interview nicht erläutern. Wenn es eine weitere Lehre aus der Hessenwahl gibt, dann ist es die, daß die SPD derzeit den wirklich schlechtesten Parteivorsitzenden stellt.
Das löst allerdings auch das Problem in Hessen nicht. Jamaika ist auch keine Option - aber was ist denn überhaupt noch eine? - denn die Grünen sind respektable Koch-Gegner. Al Wazir zumindest, andere Stimmen klingen da auch wieder anders. Vielleicht müßten auch hier die beiden Spitzen dem Parteiwohl geopfert werden.
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Ich habe gehört, die Polizei in NRW tut das schon...
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Original von meteokoebes
Ja, aber ohne Wortbruch auf irgendeiner Seite wird es eh keine Regierung in Hessen geben.Genau das ist ja das Interessante daran.
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Original von meteokoebes
Die SPD ist derzeit hinten dran, hat aber durchaus realistischere Möglichkeiten an die Regierung zu kommen. Im Gegensatz zu Koch/CDU kann die SPD auch eine Minderheitenregierung als Risiko in Kauf nehmen.Das hat sie aber auch ausdrücklich ausgeschlossen. Wobei es wohl nicht ihre eigene Meinung ist, sondern eher dem Druck innerhalb der Partei geschuldet.
Sowohl innerhalb Hessens auch in der Bundespartei. -
Nein, das wird er nicht. Zu sehr ist er von SPD und Al Jazeera verhaßt. Letzterer hat ihm nicht einmal die Hand gereicht gestern.
Nach dem Aufwachen hatte die CDU dann doch knapp 1000 Stimmen mehr als die SPD. Nach dem Stand der Dinge wird es für mich eine große Koalition geben. Die wird von der CDU angeführt werden, parallel zur letzten Bundestagswahl. Wer 1000 Stimmen mehr hat, stellt den Chef. Unter dieser Option würde dann auch der rechte SPD Flügel aus Nordhessen mehr Einfluß bekommen; vielleicht würde Fraktionschef Walter dann doch zum Tragen kommen. Besser als die Saftschubse XY allemal.
Das wird aber Koch nicht sein. Ich tippe auf Franz-Josef Jung, der doch ein ganz anderer Typ ist, obwohl sehr gut mit Koch befreundet. Was der machen wird, weiß ich nicht. Berlin scheint auch keine Option zu sein. Ist aber auch egal, denn er hat genug verbrannte Erde hinterlassen.
Die Ampel scheidet m.E. aus, weil die FDP noch weiter von der SPD entfernt ist als die CDU. Da helfen auch ständige Hinweise auf angebliche "staatsbürgerliche Pflichten" nicht. 9,4% der Leute haben die FDP gewählt, die mit einer Wahlaussage zugunsten der CDU angetreten ist und sich die Option zur SPD eben gerade nicht aufgelassen haben. Auch der ständige Verweis, daß die FDP schon kippen würde, wie sie es immer getan hat, wird dadurch nicht wahrscheinlicher.
Jamaika wäre in Hessen auch nicht denkbar, hier steht der Flughafenausbau dagegen. Witzigerweise hält trotz dessen eine schwarz-grüne Koalition in Frankfurt.
Erste Beobachtungen meinerseits zeigen immerhin, daß es noch Bananen und Südfrüchte gibt, trotzdem die SED im Landtag ist. Wenigstens etwas Positives.
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Nach so etwas habe ich ja auch gesucht. Aber ich wollte mich nicht eines Rassismus-Vorwurfes des Sozialarbeiters aus Viernheim aussetzen ;).
Wobei ein Bernhardiner ein Schweizer und der Yorkshire ein englischer Hund ist
Vielleicht wären Schäferhund und Afghane zutreffender... -
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Original von barbara
Liebe Sabine, es wird schwierig mit der Regierungsbildung, da geb ich dir Recht. Aber mir ist "die Linke" sehr viel lieber als alles vom rechten Spektrum.Die Linke in Hessen besteht fast ausschließlich aus Altkommunisten, die bestimmt genauso wenig wegen irgendeines Programmes gewählt wurden wie die rechten Splitterparteien.
Ich habe immer meine Probleme mit solchen Vergleichen. Weder die einen noch die anderen finde ich akzeptabel. Wenn ich in einen Haufen Scheiße trete, dann ist es mir relativ egal, welcher Hund den gemacht hat.
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So bleibt wie es ist? Die CDU hat m.E. doch keine absolute Mehrheit mehr.
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Auch wenn es sich ziemlich abgedroschen anhört und es jeder heute schon mal gehört hat, der es im Fernsehen verfolgt hat:
Hessen ist eigentlich traditionelles SPD-Land gewesen. Dann gab es mal einen CDU-Außenseitersieg, dann wieder Eichels SPD-Regierung. Dann hat Koch aus der Bundesopposition seiner Partei heraus Eichel besiegt, der dann nach Berlin gegangen wurde. Die Regierung in Hessen hat Koch dann bei der letzten Wahl erdrutschartig ausgebaut; auch hier hatte die Bundespolitik einen nicht unerheblichen Einfluß - es waren Krisenzeiten von Schröders SPD und die SPD hatte zumal einen so schwachen Kandidaten aufgestellt, an den ich mich gar nicht mehr erinnern kann.
Trotzdem waren die SPD und CDU in Hessen eigentlich traditionell gleichauf und so sieht es heute ja auch aus. Ausgehend von dem letzten Erdrutschsieg gab es heute also eine Erdrutschniederlage für Koch. Trotzdem muß man ihm allerdings konstatieren, wie ich es schon auf Seite 4 oder so getan habe, daß er in der Auswahl seiner Themen schlicht und ergreifend vollkommen in die Toilette gegriffen hat.
Anstatt den Amtsbonus auszunutzen und nichts Falsches zu sagen wie Wulff in Niedersachsen, hat Koch Themen besetzt, die er nicht im Griff hatte. Er hat es versäumt, Frau Ypsilanti selbst das Spiel machen zu lassen und sich so unter Beweis zu stellen, daß sie doch tatsächlich noch weniger schlau ist als er.
Daß sie ein der Schulpolitik traditionell auf die SPD-Schiene setzt der Einheitsschule, den Sohn ihres Lebensgefährten besser aber nicht an diesem Versuch teilnehmen läßt und ihn eine Privatschule besuchen läßt. Daß sie eine wolkenkuckucksmäßige Energiepoltik vertritt und einen Schattenminister im Bereich Wirtschaft aufstellt, der außer Windräder nichts angekündigt hat. Daß sie Mindestlöhne fordert und das Beispiel Frankreich doch genug sein sollte, um zu zeigen, wie sich das auf die Arbeitslosigkeit gerade der wenig gebildeten Bevölkerungsteile auswirkt - nämlich noch mehr staatlich verursachter Arbeitslosigkeit. Daß sie für den Flughafenausbau ist; die Grünen aber strikt dagegen wurde auch nicht wirklich thematisiert. Das sind übrigens Landesthemen, der Mindestlohn nicht.
Richtig ist allerdings, daß Frau Y. immer glaubwürdig geblieben ist. Schon Schöder hat sie als Parteilinke gehaßt und sie lediglich "Frau XY" genannt. Aber der Zeitgeist heute - und das beweißt das Ergebnis - steht nun mal auf den treusorgenden Sozialstaat, der Mindestlöhne einfordert, der beim ersten Sparerfolg die Zumutungen wieder zurückfährt. Das ist nach den Parteitagen der SPD und der Grünen sehr deutlich geworden, in dem wieder das Rad zurückgedreht wurde in Richtung der "Sozialen Annehmlichkeiten".
Und so steht das Wahlergebnis in Hessen unter Berücksichtigung der Partei, die einem Villenbesitzer hörig ist, mit 55% für inzwischen wirklich sozial-linke Parteien. Was auch nicht verwunderlich ist, wenn man sich vergegenwärtigt, daß 55% des Volkes vom Staat leben.
Zum Fazit bleibt: Wenn die Linken tatsächlich reinkommen, wird die SPD mit den Grünen keine Mehrheit haben, aber von den Linken toleriert werden. Ich bin mal gespannt, wie Frau XY und das Maskottchen des Dürkheimer Wurstfestes sich damit auseinandersetzen wollen. Rot-schwarz scheidet ebenso aus wie die Ampel.
ZitatWenn das stimmen sollte frage ich mich jedoch warum ausgerechnet in Viernheim, der Stadt mit der mit Abstand höchsten Kriminalitätsrate im Kreiß Bergstraße, seit gut zwei Jahren nur noch eine Teilzeit besetzte Polizeistation hat???
Weil man dort auf großartige Talente im Bereich Sozialarbeit wie Dich gesetzt hat. Also beende mal Dein Studium Summa cum Laude.
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Und weiter geht es mit Off Topic:
Auch der gescheiterte Bundesfinanzminister und bekennende Villenbewohner Lafontaine hat sein eigenes Verhältnis zur Wahrheit. Koch dürfe man wegen seiner Fremdenfeindlichkeit nicht wählen.
Wer erinnert sich da nicht mit Erstaunen an sein Verhältnis zu dem Begriff des Fremdarbeiters?
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Original von Outsider81
Gottfried: Ich glaub ich streich den heutigen Tag im Kalender rot an. Wir beide einer Meinung im Studivz???Nimm mal lieber wieder den Edding raus.
Politische Richtung: Mitte links. Schielen tut er auch noch.
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Dann widmen wir uns doch mal im Rahmen des vom Threadersteller, der ja für Herrn Koch nicht bremst, angestoßenen Wahlkampfes der Schulpolitik. Passend dazu vielleicht mal eine kleine Nachhilfe in Sachen "selektive Wahrnehmungsstörungen": Denn Hessens SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti hat in der Schulpolitik viel vor: Sie will das verkürzte Abitur (G8) wieder rückgängig machen, die zentrale Abiturprüfung abschaffen und die Einheitsgesamtschule bis zur zehnten Klasse einführen.
Zitat... Dass im Businessdress eine Frau steckt, die ihren elfjährigen Sohn aus erster Ehe in eine teure Privatschule schickt, begründet Ypsilanti hochpolitisch. "Ich hatte doch gar keine Wahl", sagt sie empört - im ganzen Umkreis habe es dank der Regierung Koch keine andere Ganztagsschule gegeben. Also tritt die SPD in Hessen für flächendeckende Ganztagsschulen ein - und für gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse. Familienpolitik sei nicht nur Kinderbetreuung der Kleinen, sagt sie mit Blick auf ihren CDU-Gegner: "Herr Koch überlässt die Familie seiner Frau - ich bin praktizierende Mutter."...
Die nächste Ganztagesschule ist übrigens 10km entfernt.
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Ich ergänze noch ein Komma, ändere "labern" in "Labern", füge in "Beherschung" ein "r" ein und streiche ein "das" samt Komma.
Sinn macht das immer noch nicht, beweist aber, daß man in Hessen auch ohne Grundkenntnisse irgendeine Studienberechtigung erwerben kann - trotz Roland Koch. Und das auch trotz der Mitgliedschaft in der "Ich bremse nicht für Roland Koch!"-Gruppe.
Prost!
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Original von Outsider81
Glücklich ist derjenige der noch unter Ministerpräsident Koch sein Abi machen könnte und eine Pädagogikausbildung beginnen als groß labern, wie es der Landesvater vormacht, und nicht die Beherschung von das,das und daß entscheidend für die Reifeprüfung war.
Das verstehe ich nicht mal mit 1,5 Promille.
Auf Wunsch eines Schwaben: 1,5 Promille und 38 Jahren. -
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Original von Felix0711
"Das Koch" gefällt mir übrigens sehr gut
Mir gefällt der ganze Satz. Er zeigt, daß im hessischen Schulwesen noch einiges getan werden muß.
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Und alles nur, weil ich mich falsch ausgedrückt habe.

Natürlich meinte ich, daß Herr Koch und Frau Ypsilanti sich durchaus noch im Rahmen des demokratisch Erlaubten bewegen. Der eine eher rechts in seiner Partei, die andere eher links in ihrer Partei.
Von anti-demokratischen Tendenzen sehe ich da nichts.
Der Fall in Sachsen-Anhalt scheint mit dem Thema Jugend und Gewalt nur auf den ersten Blick zu tun zu haben, wenn ich höre, daß der Täter offenbar geistig nicht zurechnungsfähig zu sein schien - die getötete Frau wohl auch. Das scheint eher ein Fall aus einem sehr traurigen Milieu gewesen zu sein, den man mit Jugendknast etc. wohl auch nicht hätte verhindern können.