Beiträge von Gottfried

    Mensch Frankie,

    anders herum wird ein Schuh daraus. Sie hat einen Job - das ist doch super! Das wird Eure Beziehung bereichern und nicht verärmern. Eine Beziehung lebt doch nicht nur davon, daß man abends bis in die Puppen telefoniert - irgendwann quatscht man sie sonst eh tot.

    Gib ihr das Gefühl, daß Du Dich für sie freust und nicht, daß ihr Job für Dich ein Problem ist.

    Mal ne Frage an die Rechtsexperten hier: Lese nur ich das so, oder ist die Begründung des Landgerichtes mehrfach widersprüchlich?

    Von einer Notwehrsituation noch zu sprechen, wenn ich dem Opfer von hinten in den Rücken steche und dann noch drei mal am Boden liegend einsteche, kann es doch nicht mehr sein. Oder, um es mal so mit dem Fußball zu sagen: "Liegt hier nicht eine neue zu beurteilende Spielsituation vor?"

    Abgesehen davon, daß die Darstellung in der Presse ja nie so recht objektiv sein kann, wobei ich sie hier allerdings auch nicht allzu reißerisch empfinde.

    Zitat

    Original von eisbeer
    Weil die Wirtschaft nicht so in der Öffentlichkeit steht und es den Verbraucher recht wenig interessiert, wo und wie er zu seinem Produkt kommt, hauptsache billig. Der Sport steht aber mehr im Focus. Hier könnte ein Zeichen gesetzt werden.

    Genau das ist der Punkt. Wieso sollen 500 Sportler das auslöffeln, während 50.000.000 Verbraucher weiter auf ihrer Billigschiene weiterfahren?

    Gegen einen Boykott der Spiele und gegen Made in China.

    Ich mußte erst mal wieder nach ganz oben scrollen, um mir das Thema in die Erinnerung zu holen. Unterhaltsam war es trotzdem allemal, trotzdem ich nicht viel verstanden habe und Kay, Frankie und Edith mir immer noch nicht vorgestellt wurden.

    Zum Thema paßt auch ein Artikel im aktuellen (Schrift-)Spiegel. Einen Link finde ich aber leider nicht.

    Das alles hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Die Tatsache, daß Deutschland eben doch ein Einwanderland ist, führt dazu, daß man sich auch mit der Religion dieser Einwanderer beschäftigen muß. Sprich: Gibt es christlichen Religionsunterricht, so muß es auch islamischen geben. Daß dieser auf Deutsch abzuhalten ist, kann eigentlich nicht das Thema sein. Oder sollen Libanesen, Syrer, Marokkaner etc. auf türkisch unterrichtet werden?

    Zitat

    Original von nadiner
    Hmm, wieder keine Gesinnungsrichtung angegeben und dazu noch Schalke ... von den Farben her hätte ich fußballtechnisch eher auf den BVB getippt :D.

    Wer regiert den überhaupt in deinem Lieblingsland - sind die nicht auch linksausgerichtet!?

    Ja, sind sie. Aber links ist in Australien etwas anderes als in Deutschland.

    Zitat

    Original von nadiner
    ... es ist aber auch jetzt unfair, dass sich fast alle auf dich eingeschossen haben. Das zeigt aber auch, dass diese politische Richtung jetzt und in Zukunft nicht (mehr) mehrheitsfähig ist und sein wird.

    Ich zähle mich zur Partei der Steuerzahler. Es ist schon richtig, daß die immer mehr abnehmen und daß ich als solcher nicht zu den Linken zählen kann. Außerdem: Wer austeilt, der darf auch einstecken. ;)


    @ meteo

    Bei allem Verständnis für die Lage der SPD, aber Ypsi hat niemand inn die Arme der Linken getrieben. Sie hatte schon vorher das gleiche Programm und hätte sich einfach ehrlicherweise dazu bekennen sollen.

    Zitat

    Original von nadiner
    Hmm, na was denn dann? Die Diskussion hatten wir glaube ich schon einmal...

    Hesse, Schalker und Socceroo.


    @ Snuffi

    Es ist nur eine Frage des Standpunktes, wer die Fundamentalopposition betreibt. Die SPD wird ihr Programm versuchen einzubringen und die CDU das ihrige. Und da die Linien einigermaßen voneinander entfernt verlaufen, wird die jeweils andere Seite immer mit diesem Vorwurf überschüttet werden. Der eine denkt, daß die Studiengebühren abgeschafft gehören, der andere will sie beibehalten. Der eine will Gesamtschulen (schickt seine Kinder aber selbst auf Privatschulen), der andere eben nicht. Der eine 12 Jahre bis zum Abi, der andere nicht.

    Im Kern geht es ja schon immer um die Sache, und die ist nun mal mit einer Partei verknüpft. Von daher geht es also auch immer um sich...

    Ich habe mich zugegebenermaßen noch gar nicht damit beschäftigt, was denn nun passiert, wenn die einen nicht können und die anderen ohne Mehrheit im Amt bleiben (aber ich denke, da bin ich nicht alleine). Wenn es auf Stillstand hinausläuft, dann dürfte der Wähler schon ein Einsehen haben, daß Neuwahlen eine stabile Regierung bringen müssen. Aber natürlich spielt auch da wieder die Parteitaktik eine Rolle. Ruft die CDU sie aus, weil sie die SPD als demoliert genug ansieht, um selbst wieder mit einem blauen Auge ins Amt gewählt zu werden? Das wäre wohl eher wahrscheinlich, als daß die SPD einen zweiten Anlauf nimmt, bekennt sich zur Linken-Option und hofft, daß ihr ihre Stammwähler nicht von der Stange springen?

    Ich glaube, ohne eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der "Linken" wird das Fünfparteiensystem dauerhaft bleiben, wobei es natürlich immer schwer ist, die Wähler einer - zumindest im Westen - rein auf Populismus fixierten Partei wieder abspenstig zu machen. Hätte mal einer der etablierten Parteien ein Mitglied in den Landtag wählen lassen, der nach der Wiedereinführung der Stasi schreit - das Geschrei wäre riesengroß gewesen. Der Linken sieht ihr Wähler so was nach - die anderen haben es ja nicht besser verdient. Da nutzt es auch nichts, die Dame postwendend aus der Fraktion auszuschließen - sie hat diese Gesinnung ja nicht seit heute erst.

    Wie hier in Hessen kann die Linke auch fünfzehn Mehlsäcke aufstellen. Da geht es nicht um irgendwelche Positionen, sondern darum, es den anderen zu zeigen. Oskar und Gregor helfen uns schon. Solange man speziell den Flaschengeist Lafontaine nicht wieder ins die Flasche stopft und den Stöpsel oben drauf setzt, wird sich an der derzeitigen Lage nichts ändern.

    Ich habe auch meine Zweifel, ob es der CDU damit gedient ist, immer weiter nach links zu rutschen und die SPD an der Linken aufzureiben. Ein wenig mehr Unterstützung - gerade bei einer Großen Koalition - wäre da sicher angebracht.