ZitatDalai Lama-Vergleich löst Eklat aus
Auch die Bürgerschaftsabgeordnete der Linken, Christiane Schneider, zeigte Flagge - und sorgte prompt für einen Eklat: In ihrer Rede verglich sie das tibetische Oberhaupt Dalai Lama mit dem iranischen Revolutionsführer Khomeini. Es sei nie gut, wenn ein religiöser Führer in der Opposition sei, sagte Schneider - und erntete entsetzte Zwischenrufe.
Tja, lupenreine Demokraten mit einer Menge von Wissen und demokratischem Hintergrund hat man da in die Landtage und Bürgerschaften befördert. Ich hätte noch den Bogen zu Lafontaine gespannt, der ja auch irgendwie religiösen Kultstatus hat.
Aber btt: Wenn man sich diese Geschehnisse so ansieht, dann muß man sich doch zwangsweise fragen, ob eine solche Eskalation im Vorfeld der Olympia-Vergabe nicht auch ins Kalkül gezogen wurde oder hätte gezogen werden müssen. Es mag ja durchaus richtig sein, das glaube ich wieland als Insider schon, daß sich in China manches gebessert hat. Aber ob das genug war und ist?
Mußte man nicht auch annehmen, daß "die Tibeter" vor der Olympiade - mit welchen Mitteln auch immer - auf ihre Situation aufmerksam machen würden. Mußte man nicht erwarten, daß "die Chinesen" dann den Knüppel herausholen?
Sehr schade um den olympischen Gedanken und ich sage das als jemand, der 2000 in Sydney von Anfang bis Ende dabei war und der erlebt hat, welch unglaublich positive Stimmung von diesem Ereignis ausgehen kann und sollte...