Beiträge von Gottfried


    #1077 & #1075 sind viel zu anspruchsvoll und weitergedacht für die breite Masse und deren Ein- bis Dreizeilern.

    Sehe ich auch so. Endlich mal einer, der Dir intellektuell gewachsen ist.

    Wer sich mit Özil lange genug beschäftigt hat, der weiß, daß er zu seinen Statements nichts selbst beigetragen hat. Der hat den IQ eines Dönerbrotes. Interessant, daß er nun von den Reichsbürgern für sein Eintreten für den Islamismus gefeiert wird. Da scheide ich intellektuell aus.

    Die Engländer haben nach 60 Minuten nix mehr gezeigt. Schwach.

    Ich glaube, das war weniger dem Nichtwollen als dem Nichtmehrkönnen geschuldet. Ab diesem Zeitpunkt haben Modric und Rakitic erst Zugriff auf das Spiel bekommen und den Engländern ging dann sichtlich die Puste aus. Da kamen dann einige Wackler in der Abwehr dazu, die bislang so stabil stand. Die Engländer müssen sich nichts vorwerfen, mit denen ist in Zukunft zu rechnen. Imponiert hat mir mir dennoch, daß eine englische Nationalmannschaft auch am Ende nicht stumpf Kick and Rush gespielt hat, sondern versucht hat, spielerische Lösungen zu finden.

    Die kroatische Abwehr halte ich im Finale für vollkommen überfordert, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Unfaßbar, wie lange es gedauert hat, bis der Elfmeter für England ausgeführt werden konnte. Da hätte es Verwarnungen noch und nöcher hageln müssen.

    Sehr schön, daß die Treterei der Kolumbianer nicht belohnt wurde. Daß sie auch Fußball spielen können, haben sie am Enfe der regulären Spielzeit und am Anfang der Verlängerung gezeigt.

    Vergleichen kann man alles miteinander, nur eben nicht gleichsetzen. Der Vorteil im Jahresgeschäft ist eben, dass Fehler nicht so häufig offensichtlich werden. Das bewirkt dann regelmäßig auch eine längere Verweildauer.

    Zumindest hat ein Nationaltrainer nicht so oft Sechspunktespiele, an die sein Schicksal verknüpft wird, das stimmt schon. Aber mir geht es eher darum, daß ein Vereinstrainer doch viel mehr Zeit mit seinen Spielern hat, um Abläufe einzuüben, Standards, Deckungsverhalten, etc. Vercoachen können sich beide in 90 Minuten gleichermaßen.

    Schaue mal auf Löws Stationen als Vereinstrainer und die jeweilige Verweildauer, das sagt schon gut was aus. Ein Spitzenclub war da auch nicht mit dabei.

    1996-1998: VfB Stuttgart
    1998–1999: Fenerbahçe Istanbul
    1999–2000: Karlsruher SC
    2000–2001: Adanaspor
    2001–2002: FC Tirol Innsbruck
    2003–2004: FK Austria Wien

    Ein Gedanke dazu - kann man Vereins- und Nationalmannschaftstrainer so miteinander vergleichen? Der eine ist im Tagesgeschäft, der andere eher im Jahresgeschäft. Ich bin mir nicht sicher.

    Womit ich Löw nicht irgendwie bewerten will, da lese und staune ich momentan nur, ohne mir selbst eine wirklich fundierte Meinung zuzutrauen.

    Andere dürfen sich hier auch "laut" freuen oder sonstigen Dünnschiss en masse abladen, warum soll Celje, davon abgesehen dass ich seine Bruderliebe nicht teile, dass nicht auch dürfen? Und was die Regeln angeht lehnst Du Dich für meinen Geschmack ziemlich weit aus dem Fenster.

    Ich denke, in bin gerade so im Fensterrahmen. Boateng versucht, den Ball wegzuspitzeln, was ihm aufgrund fehlender Schnelligkeit nicht gelingt. Elfmeter und gelb reicht mir da aus.


    Nicht so spitz Herr Gottfried … im schönen Osten hat man zu erheblichen Teilen den großen Bruder allemal lieber, als die Doofis, deren Flagge du als Avatar hast. Von den anderen Angelsachsen ganz zu schweigen. Also … ein bissel mehr Respekt :D .

    Und ansonsten … mach dir keine Sorgen, deine Truppe, die viele nicht mögen, wird sich mit Hilfe Dritter im Stile von Hölzenbein oder Völler oder Rizzoli schon so pö a pö weiter wurschteln. Das hat mir der Aluhut des Stiefbruders meines Nachbarn verraten.

    Dann kommt sicherlich wieder die Elite hier (bspw. mit Wohnort: BRD / NRW und Beruf: selbständig) daher und erklärt einem die Fußballwelt. Ich freue mich schon jetzt darauf.

    Aber nadinodaychen. „Angelsachsen“ müssen wir uns noch mal genauer anschauen.

    Immerhin habe es die Russen souverän ins Achtelfinale geschafft.
    Die Deutschen dagegen zittern noch.
    Und sie können froh sein, daß der polnische Schiedsrichter und der für den Videobweis zuständige Herr sich für Deutschland entschieden haben, zumindest in der einen Szene.
    Elfer und Rot wäre konsequent gewesen.


    Vor der WM haben all die Experten den Russen nicht mal das Überstehen der Vorrunde zugetraut.
    Also immer schön ruhig.

    Es wäre gelb gewesen. Wenn Du von Fußballregeln schon keine Ahnung hast, dann freu Dich lieber still über Dein souveränes ehemaliges Bruderland.

    Zitat


    Danke Gottfried für deine Anteilnahme, .....

    Dann gibt es einen weiteren Teil der Verweigerer und das sind diejenigen, die DIE MANNSCHAFT auf Grund ihrer Nähe sehr wohl mit dem geliebten System Merkel in Teilen assoziieren und sich allein schon deshalb über ein Ausscheiden freuen würden.

    Du kennst mich doch, ich habe viel Verständnis. Aber...

    Die Mannschaft ist nah am System Merkel. Jetzt überstrapazierst Du meine Anteilnahme aber doch langsam etwas. Weil Merkel auch auf Geldbesitz spielt, etwas pomadig rüberkommt und ihre Staatssekretäre die gegnerischen Regierungschefs verhöhnen? Oder weil Merkel auch so gerne durch die Mitte spielt und diese aber eher etwas linkslastig aufbaut?

    Ist jetzt aber auch schon ziemlich spät...

    Erste Halbzeit pfui, zweite Hui. Über Elfmeter und Notbremse von Boateng kann man sicher diskutieren. Der Sieg ist dennoch hochverdient, die Schweden zu verhöhnen ist unnötig.

    Toni Kroos hat schon recht, liest man hier ja auch heraus. Wer Fußball dauerhaft mit Merkel assoziiert, tut mir leid.

    Das Spiel lediglich als Weckruf zu sehen halte ich für ne fatale Fehleinschätzung. Das Spiel hat insbesondere die Schwächen der DFB-Elf deutlich aufgezeigt und dass haben alle gesehen, also auch die Schweden. Wie oft hatten die Mexikaner freie Räume, weil das Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive gar nicht funktionierte. Wenn Kimmich nach vorne läuft, braucht der Gegner bei Ballverlust der DFB-Elf nur einen langen Pass auf die Außenbahn zu spielen. Da kommt auf dem Schwaben mächtig viel Arbeit zu, die Probleme in einer Woche abzustellen.

    Und wenn man das Interview von Hummels gehört hat, dann kann man sich auch denken, daß diese Problem in der Mannschaft bekannt sind, aber scheinbar nicht zu lösen sind.