Beiträge von Gottfried

    Zitat

    Original von Teddy
    Das man nach meiner festen Überzeugung in Sozial- und Gemeinschaftssystem nicht wie ein Unternehmen führen kann ... es geht nicht (oder darf nicht gehen) um eine hemmungslose Gewinnmaximierung nach dem Shareholder-Value-Prinzip (vor allem, wenn man als Shareholder nur eine bestimmte Klientel ansieht) ohne Rücksicht auf Andere, wenn ich einen Staat regieren will.

    Man kann auch einen Staat nicht so führen, als ob er Geld im Überfluß hätte. Zur Erinnerung: Wir machen jedes Jahr mehr Schulden. Mehr Schulden, mehr Zinsen. Der Staat beschäftigt zu viel Personal. Zu viel Personal, zu hohe Personalkosten. Das muß doch zwangsläufig zu Lasten anderer Ausgaben gehen und geschieht ohne Rücksicht auf andere - der künftigen Generation. Dem kann man sich doch nicht verschließen.

    Es geschieht doch auch schon heute hemmungslose Klientel-Politik. Rentner beziehen Renten, die nicht finanzierbar sind; Ost-Rentner solche, die sie nie verdient haben, Beamte beziehen Gehälter und Pensionen, die nicht finanzierbar sind; Bundeskanzler und Minister bekommen Übergangsgelder, die nicht fnanzierbar sind, Steinkohle wird bezuschußt, trotzdem nicht mehr finanzierbar. Poliiker aller Farben kassieren Gelder von Firmen, bei denen sie nicht beschäftigt sind. Und und und.

    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, daß Deine Beiträge (und die Deines Arbeitgebers) in der letzten Zeit immer mehr gestiegen sind? Und welche Leistungen erhältst Du heute noch dafür?

    [list=1]
    [*]Wenn Du Dich heute arbeitslos meldest und bei Deinem "Agenten" zeigst, rechnest Du ernsthaft damit, daß der Dir weiterhilft? Nein.
    [*]Mußt Du heute nicht immer mehr Krankheitsleistungen aus der eigenen Tasche zahlen? Ja.
    [*]Wird Dir Deine Rente später zum Leben ausreichen? Nein.
    [*]Lösen sich nicht auch bei Dir die Straßen in ihre Fragmente auf? Ja.
    [/list=1]

    Ich sage das nicht als Vertreter irgendeiner Partei, weil mir auch bewußt ist, daß seit den 60er-Jahren alle Regierungen das Schiff immer mehr aufs Riff gesetzt haben. Nur: Man muß es pragmatisch sehen, daß derjenige, der heute noch auf den Staat hofft, an den Rand gedrückt werden wird.

    Zitat

    Original von Teddy
    Und welches Programm hat die FDP? Die stehen für eine absolute Beliebigkeit mit NULL Inhalt.

    Da hast Du wohl wieder Progamm und Spaßguido verwechselt. Wieso Null Inhalt ?( Hier Stichpunkte des FDP-Wahlprogrammes, zusammengefaßt auf: [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,362544,00.html]Spiegel Online[/URL]

    Früher als alle anderen Parteien hat sich die FDP im Wahlkampf positioniert. Mit dem jüngst vorgelegten "Wechsel-Lexikon" präsentierten die Liberalen einen umfangreichen Plan zur Kostenkürzung.

    Steuern:

    Die Grundsätze der FDP sind klar, die Praxis innerhalb einer Koalition mit der CDU/CSU könnte bedeutend anders aussehen. Offiziell teilen die Liberalen mit, sie wollten den Bundeshaushalt nur durch Einsparungen sanieren - Steuererhöhungen seien tabu. Mehr noch: Bürger und Unternehmen könnten mit Steuerentlastungen in Höhe von 17 bis 19 Milliarden Euro rechnen, wenn das FDP-Konzept buchstabengetreu umgesetzt würde. Die Partei verspricht sich vom Subventionsabbau und dem Kampf gegen Steuerprivilegien Einsparungen von 34 bis 36 Milliarden Euro.



    AP
    FDP-Experte Solms: Höhere Mehrwertsteuer wohl nicht zu verhindern
    So weit die reine Mathematik - klar aber ist: Sollte sich die Union zu einer Erhöhung der Mehrwertsteuer durchringen, würde der potenzielle kleinere Partner zwar protestieren, an dieser Frage aber nicht die Koalition scheitern lassen. Das hat der oberste Rechenmeister der Liberalen, Hermann Otto Solms, bereits bei der Präsentation des Wahlkonzepts durchblicken lassen. Er scherzte: Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sei nur dann ausgeschlossen, wenn die FDP eine absolute Mehrheit im Bundestag erreiche.

    Weitere Details aus dem "Wechsel-Lexikon" der FDP: Für die Einkommensteuer soll es nur noch drei Steuersätze geben - 15, 25 und 35 Prozent. Schichtzulagen, Pendlerpauschale und andere steuerliche Vergünstigungen sollen abgeschafft werden.

    Arbeitsmarkt:

    Wenn sie von der Bundesagentur für Arbeit sprechen, geben sich die Liberalen revolutionär. Ihre Utopie lautet: völlige Abschaffung der BA als Arbeitsvermittler - künftig sollten allein private Vermittlungsfirmen Hilfe bei der Jobsuche anbieten. Davon verspricht sich die FDP beträchtliche Einsparungen.

    Konsequenterweise stehen auch arbeitsmarktpolitische Instrumente wie die gerade erst eingeführten Ein-Euro-Jobs, die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und die geförderten Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose auf der Streichliste. Weitere Punkte: Der Kündigungsschutz soll deutlich "flexibilisiert" - sprich gelockert - werden, außerdem wollen die Liberalen die Wochenarbeitszeit verlängern.

    Schon auf ihrem Bundesparteitag im Mai hat sich die FDP darauf festgelegt, die Sozialleistungen zu vereinheitlichen. Sie kritisiert, dass derzeit 138 verschiedene Sozialleistungen existieren, für die 45 staatliche Stellen zuständig seien. Nach ihrem Willen sollen alle steuerfinanzierten sozialen Hilfen des Staates künftig über das "Bürgergeld" zusammengefasst werden. Darin würden Leistungen wie Kindergeld, Wohngeld, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II aufgehen.

    Wer Bürgergeld beantragt, müsse zunächst eine Bedürftigkeitsprüfung bestehen, verlangt der FDP-Plan. Die konkrete Höhe der Bezüge soll dann anhand von Variablen wie Einkommen, Vermögen und Unterhaltsansprüchen berechnet werden. Das Modell soll steuerfinanziert werden: Bürger mit höherem Einkommen zahlen Steuern an das Finanzamt und speisen damit den Bürgergeld-Topf - und wer wenig oder nichts verdient, bekommt das Bürgergeld als "negative Einkommensteuer" ausbezahlt.

    Rente:

    Während andere Parteien wie CDU und CSU noch darüber streiten, wann und wie stark das offizielle Rentenalter von derzeit 65 Jahren heraufgesetzt werden soll, hat die FDP ihre Sprachregelung schon gefunden: Den vollen Anspruch auf Rente sollen künftig nur noch solche Arbeitnehmer haben, die 45 Jahre lang gearbeitet haben. Ein Student, der erst nach der Promotion mit 30 Jahren mit der Arbeit beginnt, müsste sich dann auf Rente mit 75 einstellen - oder aber Abstriche bei der staatlichen Rentenzahlung in Kauf nehmen.

    Die FDP drängt aber ohnehin darauf, dass die Deutschen deutlich früher in den Beruf einsteigen als bisher. Diesem Ziel soll unter anderem die Abschaffung des 13. Schuljahres dienen, die im Wahlprogramm vorgesehen ist. Die Liberalen sprechen sich zudem dafür aus, die private Altersvorsorge deutlich zu stärken.

    Gesundheit:

    Die FDP fordert die Privatisierung des gesamten Krankenversicherungssystems, abgefedert durch eine soziale Flankierung. Staatliche Regulierung möchten sie auf eine Rahmensetzung begrenzen, die sicherstellen soll, dass jeder Bürger im Krankheitsfall eine auf ein qualitatives Mindestmaß an medizinischer Versorgung kommt - auch wenn er über wenig Geld verfügt.

    Ansonsten sollen die Versicherten ihren Schutz selbst gestalten. Jeder soll oberhalb der Regelleistungen zwischen "verschiedenen Paketen" wählen, auf die er im Versicherungsfall zusätzlich Anspruch hat. Fällig wird dann eine entsprechende Zusatzprämie.

    Alle Versicherungsanbieter sollen laut FDP privatisiert werden. "Für die heutigen gesetzlichen Krankenkassen werden die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen, damit sie sich in private Versicherungsunternehmen umwandeln können", heißt es im Wahlprogramm.

    Zitat

    Original von Outsider81
    Gottfried: Ich hab sogar mal gelesen das über 80 Prozent der weltweiten Steuerliteratur aus Deutschland kommt.

    Hans Eichel würde es bei seinen Zahlenkenntnissen auch nicht auffallen, wenn es 110% wären. ;)

    EDIT:

    Zitat

    Original von Outsider81
    Rischdisch! - Ich würde die Union nicht mal dann wählen, wenn mir jemand ne Kanone ans Hirn halten würde. Niemals und für nichts auf der Welt.

    Mit der Kanone am Kopf müßtest Du auch PDS-SED wählen; das war früher so üblich...

    Zitat

    Original von Felix0711
    Was wir in Deutschland brauchen, sind nicht mehr bzw. noch kompliziertere Steuern, sondern ein transparentes Steuersystem. Das würde gleichermaßen die Unternehmen und die Bürger freuen. Nur leider wagt sich niemand ran, obwohl Konzepte längst in der Schublade liegen.

    60% der Fachliteratur über Steuern weltweit (!!!!!!) kommen aus Deutschland. Da kann man nicht mehr von einem wirklich funktionierenden Rechtssystem sprechen, aber ich sehe - außer der FDP in Teilen, damals den Grünen in Person des leider von der Bühne verschwundenen Oswald Metzger sowie die CDU durch Friedrich Merz
    - keine Partei, die sich an eine Vereinfachung herantraut.

    Zu sehr wird an der Perversion eines "sozial gerechten und auf den Einzelfall bezogenen Steuerrechts" festgehalten. Aber das ist ja auch typisch deutsch. Selbstverwaltung bis zum Ersticken.

    Zitat

    Original von agusta
    Danke für die Links. Der Wahl-o-Mat ist bestimmt praktisch, da werde ich sicherlich noch ein paar Mal reinschauen.

    Aber ich habe noch eine Frage. Auf dem Wahlzettel war das rechte Kreuz ganz unten. Bedeutet das, dass ich nicht unbedingt zwei Kreuze machen muss? Kann ich auch nur die Partei wählen z. B.?

    Du kannst auch nur eine Stimme für eine Partei (Zweitstimme) geben. Damit wählst Du die Kandidaten, die eine Partei auf der Landesliste des jeweiligen Bundeslandes aufstellt.

    Oder Du kannst auch nur eine für den Kandidaten (Erststimme) abgeben. Damit wählst Du den Kandidaten direkt.

    Zitat

    Original von Hereticus
    Ein paar Stichworte : Wiedereinführung der Gewerbekapitalsteuer (1997 von Schwarz/Gelb abgeschafft), Rücknahme der Körperschaftssteuerreform (Aufrechnung von Gewinnen und Verlusten unterschiedlicher Standorte, die dazu führt, dass die meisten Großunternehmen keine solche Steuer mehr an die Kommunen abführen, was einige dieser in den Ruin getrieben hat), Sonderbesteuerung für "Outsourcing" von Arbeitsplätzen ins Ausland, etc. pp.

    Man sollte schon verstehen und nicht einfach abschreiben. Die Gewerbekapitalsteuer wurde zurecht abgeschafft, weil sie - man kann es ihrem Namen schon ersehen - das Kapital, also die Substanz besteuert.

    Die Steuer, die "Groß-"Unternehmen an die Kommunen zahlen, ist nicht die Körperschaftsteuer (auch das wird in linken Kreisen immer wieder falsch mit Doppel-s geschrieben), sondern die Gewerbesteuer. Die Körperschaftsteuerreform hat niemals dazu geführt, daß "Verluste und Gewinne unterschiedlicher Standorte miteinander verrechnet" wurden; das konnten sie vorher schon. Hat eine Körperschaft Betriebsstätten an verschiedenen Orten, so hat jeder dieser Orte ein Gewerbesteuerheberecht; dazu wird der gesamte Gewerbesteuermeßbetrag zerlegt. Ist kein Meßbetrag - weil kein Gewinn - da, wird auch nichts zerlegt. Vielleicht sind manche Kommunen ja auch pleite, weil sie nicht richtig haushalten können.

    "Sonderbesteuerung für Outsourcing ins Ausland" ist das neuese Totschlagsargument aus Karl-Marx-Stadt. Bis heute habe ich diese Steuererleichterung nicht in meinem Gesetzestext gefunden.

    Die Subventionierung und eben die Verhinderung des allgemein befürchteten Niedriglohnsektors durch zu hohe Transferleistungen (das mag man immer wieder laut beschreien) ist leider nicht mehr finanzierbar, solange es 10% des gesamten BSP ausmacht. Das hat rot-grün dann doch schnell begriffen, und auch ein paar Reformen eingeleitet.

    Weil dies aber eben auf dem typisch deutschen Weg geschehen ist - wer zu den 96% der Erwerbslosen gehört, der eben nicht vermittelt, sondern nur verwaltet wurde, versteht was ich meine - haben Teile ihres Stammklientels ihnen den Rücken zugedreht und wendet sich den Ultrarechtssozialisten zu. Als ob die mehr Geld auszugeben hätten. Klar, die Reichen sollen mehr Steuern zahlen und dann geht es so weiter. Alles blabla. Der Bundeshaushalt geht schon jetzt bald zu 60% für Rente, Zinslasten und Personalkosten drauf. Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?

    So sitzt der Souverän unschlüssig vor seinem Wahlzettel und ihm graut vor schwarz-gelbem oder rot-grünem Stillstand. Fakt ist allerdings, daß keine Bundesregierung am Bundesrat vorbei handeln kann. Und so wie das Volk rot-grüne Bundespolitik durch die Wahl schwarz-gelber Landesregierungen abgestraft hat, was zu ständiger Blockaden im Bundesrat führt, war es unter Kohl doch auch. Da hieß der Oberblockierer im Bundesrat im übrigen Lafontaine. History repeats itself...

    Was soll man als Volk also von einer Regierung erwarten dürfen, wenn man sie selbst für kleine Reförmchen schon abstraft? Von daher wäre eine große Koalition eigentlich die einzige Möglichkeit. Was bei großen Koalitionen allerdings herauskommt, hat man an der aberwitzigen "Gesundheitsreform" gesehen, die Frau Ulla Schmidt und Herr Horst Seehofer uns angetan haben.

    Ich kann nur für eine Partei stimmen, die endlich einmal zu sparen beginnt und nicht immer weiter versucht, immer mehr Einnahmen in marode und unzeitgemäße soziale Verunsicherungssysteme hereinzupumpen. Sparen bedeutet im übrigen: Einnahmen minus Ausgaben ist gleich oder ist größer als Null (und nicht minus vier Prozent laufende Neuverschuldung).

    Zitat

    Auf jeden Fall! Speziell Merz wird extrem unterschätzt, zudem hat er nicht die nötige Lobby in der Partei.

    Und im Volk wohl auch.

    Wie dumm sind wir denn, jemanden auszulachen, der uns erzählt, daß es besser wäre, seine Steuererklärung auf einem Blatt der Größe eines Bierdeckels zu erstellen (anstatt auf dem Mantelbogen, Anlage GSE, Anlage N, Anlage KAP, Anlage V, Anlage SO, Anlage St, Anlage K, Anlage U, um nur die ersten 4% zu nennen). :nein:


    @ ellob

    Ich kenne eigentlich nur solche Leute, die gegen irgendwas sind und deswegen SED wählen wollen. Deswegen werde ich bei meinem Finanzamt langsam mal anfragen, ob ich die Stasi-Abgabe weiter zahlen muß.

    Zitat

    Original von Bezze
    Hoffentlich ist das eine Ente.

    Das wäre ja auch eine lustige Kreuzung. Nein, ein Frosch. Ich habe mal recherchiert Quelle: http://hier:

    Der Frosch

    Wir erwachen im April und Mai aus unserer Winterstarre. Dann werden die Eier mit dem Samen des Männchen befruchtet.

    Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier (den Laich) ab. Nach zehn Tagen schlüpfen winzige Kaulquappen. Sie atmen wie die Fische durch Kiemen.

    Die Kaulquappe ist fast schwarz. Man kann deutlich die Augen erkennen. Mit dem Schwänzchen kommt sie schnell im Wasser voran. Nach sechs bis sieben Wochen wachen den Kaulquappen Beine. Zuletzt verschwindet der Fischschwanz.

    Jetzt taucht die Kaulquappe aus dem Wasser. Die Lungen haben sich entwickelt.

    Sorry. Aber wer hat sich denn so einen Mist ausgedacht? Irgendwo konnte man doch bis jetzt hinter einer Handballmannschaft noch irgendwie einen noch so kleinen Ort vermuten, aber "Rhein-Neckar-Löwen"?

    Natürlich will man Sponsoren und Fans aus einer ganzen Region ansprechen, aber ob man das so erreichen wird? Das klingt doch wie aus der Retorte. ?(

    Original von Micha

    Zitat

    [Es ist aber auch bezeichnend, dass sich die CDU/CSU im Falle ihrer Regierungesübernahme 8 Jahre Zeit ausbittet, bevor ihre "Maßnahmen" greifen. :pillepalle:

    Nomalerweise ist das noch ein viel zu kurzer Zeitraum. Allerdings wird keine Regierung diese Zeit haben, weil schon nach einem halben Jahr die "Abrechnung" des Volkes bei der ersten Landtagswahl kommt.

    Zitat

    [Und wenn man sich die bisher durchgesickerten "Maßnahmen" anschaut, nützen sie nur der Wirtschaft, die sowieso schon zuviel Einfluß auf die Politik nimmt.

    Genau. Das kann man bei 75% Beamten und Gewerkschaftern im Bundestag sicher sagen, daß die restlichen 25% auch noch zu viel sind.

    Zitat

    [Die hohen Energiepreise hat doch auch die Wirtschaft zu verantworten, weil keine Alternativen entwickelt werden bzw. auf den Markt kommen.

    Ich will ja für keine Energieform irgendeine Lanze brechen, aber ich habe mal gelernt, daß der Markt für Energie, Wurst, Hausbau etc. das bezahlt, was er dafür zu zahlen bereit ist.


    @ Teddy: Steinkohle- und Braunkohlesubventionen finde ich auch zum K.....

    Zitat

    Original von Teddy

    Das wird durch ständige Widerholung auch nicht richtiger oder besser. Windenergie wird nicht bezuschusst oder subventioniert - sie wird garantierte Mindestabnahmepreise, die die Netzbetreiber zu zahlen haben (und auf den Endverbraucher umlegen) - gefördert.

    Per Definition hast Du sicher recht, denn "Subventionen" fließen von Staat an private Unternehmen und hier fließt Geld vom Endverbraucher an private Unternehmen. Das allerdings aufgrund staatlich festgelegter Mindestabnahmepreise.

    Im übrigen: Durch diese ganzen Windkraftparks haben sich wieder steuerliche Verlustzuweisungskonstruktionen en Masse ergeben, die doch eigentlich bekämpft werden. Ironisch?