ZitatOriginal von Teddy
Vielleicht haben es aber auch einfach die Politiker nicht geschafft, vor der Wahl dem volk zu vermitteln, was an Reformen wirklich erforderlich ist - und das sich diese Reformen nicht alleine darim beschränken, "dem Volk" in die Tasche zu greifen ... diesen Eindruck bekommt man nämlich schon manchmal!
Es ist eine ganz einfache Rechnung, daß es immer weniger Leistungen für das Volk geben wird. Und das liegt nicht an den Staatseinnahmen, die steigen nämlich, sondern an den Ausgaben. Von daher wird dieser Eindruck wohl oder übel auch Realität werden, es sei denn man versucht es über immer höhere Neuschulden zu kompensieren. Was Steinbrück ja wohl nicht will, aber Eichels Hans hat ja auch als Sparhans angefangen....
Richtig ist, daß es im Volk den verständlichen Wunsch nach Festhalten am Status Quo gibt (das hat Schröder verstanden, als er Kirchhof als Schwachpunkt der Union geiselte). Weil die Union schlußendlich darüber gestolpert ist, mache ich mir so meine Gedanken über die angebliche Reformwilligkeit meiner Mitbürger. Es ist eben doch leichter, Sonntagsreden zuzuhören und zu träumen, derjenige, der sie von sich gibt, würde auch daran glauben.