Beiträge von Gottfried

    Bei aller Liebe, aber ich habe Schalke in fünf von sechs Champions-League Spielen gut bis sehr gut gesehen. Die Leistung in Mailand war für mich sogar überraschend besser, und der AC Mailand ist nun wirklich eine andere Liga als der FC Schalke. In der Bundesliga steht man auf Platz 4, sicherlich mit erheblichem Rückstand auf die Bayern, aber die spielen eine sensationelle Vorrunde. Der Rückstand auf den HSV und die Bremer ist so groß nun auch nicht, außerdem spielt auch der HSV eine überragende Saison bislang. Zum fünften Platz ist auch schon ein kleiner Abstand da.

    Was Rangnick zu leisten instande ist, hat er auch letzte Saison schon gezeigt, als er die Mannschaft vom Osramrot-leuchtenden Platz 15 auf Platz 1 geführt hat. Leider ist die Mannschaft dann nach dem Sieg gegen die Bayern dann eingebrochen. Das mag man dem Trainer vorwerfen, aber das Problem, sich oben zu halten haben andere Mannschaften - außer den Bayern - schon seit langem.

    Natürlich weiß ich auch, daß Assauer und der Vorstand reagieren mußten, nachdem Rangnick sie mit seiner Ehrenrunde düpiert hat. denn auf Schalke gibt es nur einen, der sich benehmen darf wie ein offener Hosenlatz und der hat eine Zigarre.

    Wie gesagt, ich denke, Assauer wird davon getrieben, daß die Mannschaft und das Stadion eigentlich zu teuer ist und Rangnick dafür nicht den notwendigen Erfolg gehabt hat. Größenwahn!

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    Original von samol
    Rangnick hat seinen Rauswurf mit den "Ehrenrunden" aber auch mehr als provoziert. Den Vereinsvorsitzenden blieb dadurch keine andere Wahl mehr.

    Wenn Du damit meinst, daß Rudi Aussauer der Meinung ist, daß er alleine sich aufführen darf wie ein Prolet (was er ja ist), dann stimme ich Dir zu. Von der Leistung als Trainer werfe ich Rangnick nichts vor. Ich vermute eher, daß man in der Chefetage andere Ansprüche hat als die Fans der eigenen Mannschaft und da muß ich mir dann schon Gedanken über die finanzielle Lage des Vereins machen.


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    Original von samolNachfolger wird Sammer. Da bin ich mir fast sicher. Oder etwa doch wieder Huub Stevens?!

    Huub Stevens hat genau eine gute Saison gehabt. Und einen guten Wettbewerb, da war aber die Saison eher bescheiden. Keiner will ihn ernsthaft zurückholen. Sammer - na klar, am besten gleich noch in gelb-schwarz auftreten. Es ist zum Kotzen!

    England? Norwegen? Schweden? Dänemark? Niederlande? Ich denke nicht, daß wir hier mit einer schwarz-weiß-Diskussion weiterkommen. Es gab so'ne und so'ne. Das mit dem außenpolitischen Druck laß ich mal unkommentiert. Zumindest haben die USA geholfen, Nachkriegsdeutschland zu einer Demokratie werden zu lassen (nein, ich bin auch kein Bush-Freund...)

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    Original von Waldorf
    ...und Hitler kam an die Macht. Die Bereitschaft der Deutschen, sich einem Menschen bedingungslos zu unterwerfen (als Folge der Monarchie) erleichterte es ihm, an die Macht zu kommen.

    Bei aller Liebe, aber dann müßte ja jede Monarchie zwangsläufig Steigbügelhalter von Diktatoren sein, weil das Volk es gewohnt ist, sich bedingungslos zu unterwerfen. Nee nee, das hat wohl eher was mit deutscher Obrigkeitshörigkeit zu tun und dabei ist es egal, ob die Obrigkeit ein Demagoge, Kaiser, eine Staatspartei oder sonstwas war / ist.

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    Original von UlfN Ich für meinen Teil sehe in den letzten 50 Jahren wenig Grund zur Besorgnis, dass die Demokratie aufgrund unseres gewählten Präsidenten gefährdet ist. Unsere Staatsoberhäupter waren stehts an der Erhaltung unserer Verfassung interessiert. Was hier in Europa bei den Monarchen doch etwas mehr angezweifelt werden darf. Wie sah es eigentlich in Spanien aus mit dem fehlenden populismus des Könighauses aus? Heute Faschismus, morgen Demokratie - ich bin immer auf eurer Seite.

    Ja, gerade bei Spanien wäre ich mit solchen Urteilen vorsichtig. Sicher wurde Juan Carlos von Franco ins Amt gehoben, allerdings hat er zu einem nicht gerade geringen Anteil dafür gesorgt, daß die Demokratie nicht wieder umgeputscht wurde. Von daher würde ich ihm sicherlich keinen Populismus a la Gerd vorwerfen. Im übrigen: Die Art und Weise, wie die Spanier kürzlich seinen Geburtstag gefeiert haben, macht mich schon denken, daß sie sehr stolz auf ihren König sind und zu ihm aufsehen.

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    Ach ja, ein weiterer Vorteil eines gewählten Präsidenten ist, dass er sich durch sein tatsächliches geistiges Potential durchgesetzt hat und nicht durch durch Inzucht degeneriertes Erbmaterial.

    Das ist meiner Meinung nach auch ein vielgenanntes Vorurteil. Wenn dem so wäre, wären ja sämtliche europäischen Königshäuser vertrottelt und degeneriert. Gut, über Charles' Ohren ab kann man sich streiten...

    Allerdings möchte ich mich nicht als Monarchisten sehen. Ich habe genug Zutrauen in unser Staatsoberhaupt und die Institution "Bundespräsident". Mal abgesehen von Bruder Johannes hat dieses Land es doch immer wieder unter Beweis gestellt, daß es in der Lage ist, das höchste (wenn auch rein repräsentative) Staatsamt mit fähigen Personen zu besetzen. Vorsicht - ich rede hier nicht von Bundestag, -rat und -kanzler, da kann man schon wieder anderer Meinung sein.

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    Original von Outsider81
    Gottfried: es geht um ersteres, obwohl Guido wohl generell ein Monarchibefürwotrter is.

    Ich glaube, eine Diskussion über eine (neue?) Monarchie in Deutschland ist aber auch so was von theoretisch und sollte auch nicht so verbissen geführt werden. Wohl niemand von uns hat den letzten Kaiser erlebt und ich selbst würde mir dazu auch gar kein Urteil erlauben. Aus heutiger Sichtweise ist die Betrachtung sicher eine andere als die des damaligen "Fußvolks". Das scheint mir hier eher in eine allgemeine Geschichtsdiskussion zu gehen und ich sage lieber gleich dazu, daß ich da keine eindeutige Meinung habe.

    Würde hier jemand die Monarchie in London infrage stellen, dann hätte ich aber wieder eine eindeutigere Meinung.

    Nur mal eine allgemeine Frage, da ich wie Zickenbändiger den Anfang der Diskussionen verpaßt habe: Geht es hier um [list=1]
    [*]Wiederherstellung der Monarchie in Deutschland pro / contra
    [*]Abschaffung der Monarchien im Rest der Welt pro / contra
    [*]Monarchie pro / contra
    [/list=1] Je nach Beantwortung dieser Frage stellt sich die Diskussion doch ganz anders da, oder nicht? Warum die Monarchie in Deutschland abgeschafft wurde kann m.E. nicht damit verglichen werden, warum z.B. Spanier und andere an ihrer Monarchie festhalten. Und Spanier haben auch ein ganz anderes Verhältnis zu ihrer Monarche als beispielsweise Niederländer, Norweger, Monegassen, Briten etc.

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    Original von Ronaldo
    Gottfried, der Kalender war nicht unsere Idee - die irregulär im Chauviforum anwesenden Frauen haben uns auf die Probe gestellt. Sollte das Projekt erfolgreich sein werden wir sie auf die Probe stellen - sie müssen den Kalender aufhängen und täglich betrachten! Sie haben es so gewollt, also ran an die Kamera!

    Was seid Ihr denn für Lullis, daß Ihr Euch sowas aufdrücken laßt? Und wo ist die Gegenleistung der jungen Damen? Sie müssen es täglich betrachten, das soll alles sein? Wir wollen auch Fleisch sehen! :hi: