ZitatOriginal von lucky_gb
Also ich denke ....das können eigentlich nur Handball-Weltmeister sein. Bei dem ETAT wird sich das Management sicher nicht lumpen lassen.
jaaa, das denke ich auch
alles andere wäre schon komisch ![]()
ZitatOriginal von lucky_gb
Also ich denke ....das können eigentlich nur Handball-Weltmeister sein. Bei dem ETAT wird sich das Management sicher nicht lumpen lassen.
jaaa, das denke ich auch
alles andere wäre schon komisch ![]()
ZitatOriginal von meteokoebes
Tja, wer werden die Beiden neuen wohl sein? Spannung steigt. Noch zwei Tage.
hier noch etwas Presse aus Essen:
Der Tusem ist wieder da!
HANDBALL. Das 21:21 gegen Bayer Dormagen reichte zum Bundesliga-Aufstieg. Sektduschen und Blumen vor 3300 Fans.
Evars Klesniks köpfte die erste dicke Pulle nur wenige Sekunden nach dem 21:21 (10:12) im direkten Aufstiegsduell mit Bayer Dormagen vor 3300 Zuschauern im erstmals restlos ausverkauften Hallo. Die erste Fontäne traf Mark Dragunski, der die Tränen der Rührung einfach wegspülte. Stephan Krebietke hielt eine Riesenflasche wie sein Baby im Arm und tanzte den Aufstiegstango. Mark Schmetz hüpfte auf und ab wie ein Flummi und über allen thronte Sergio Casanova auf den breiten Schultern seinen Freundes Xavier. Der Spanier hatte das wohl wichtigste Tor seiner Laufbahn gemacht, das zum 21:20, das Tor für den Tusem zur Bundesliga.
Pokal für Mark Schmetz
"Da, wo er auch hingehört", so Tusem-Präsident Uli Gaißmayer, der ebenso wie Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger zu einem der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte der Margarethenhöher gratulierte. "Willkommen zurück", sprach HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann ins Hallenmikro und drückte Mannschaftsführer Mark Schmetz den goldenen Pokal "Meister der Zweiten Handball-Bundesliga Gruppe Süd" in die verharzten Hände. Dabei gab es Pfiffe für den Ligamann von den Fans, die nicht vergessen haben, wer den Traditionsverein vor zwei Jahren in die Drittklassigkeit entlassen hatte...
"Endlich wieder 1. Liga - erstklassig, aufgestiegen" - die frisch gedruckten Sieger-Shirts waren im Handumdrehen vergriffen. Sie waren nur in kleiner Stückzahl in Auftrag gegeben worden. Es hätte ja auch durchaus schief gehen können...
Dormagen hatte alles abgerufen, den weitaus besseren Start erwischt (5:1), zunächst den besseren Torwart mit Joachim Kurth gehabt, den besten Rückraumwerfer mit Pfahl, tolle Fans im Rücken. Und doch standen sie am Ende schon wieder mit leeren Händen da. "Wir werden den Kopf nicht hängen lassen" versprach Trainer Kai Wandschneider entschlossen. Und Manager Uli Derad will die völlig geknickten Spieler bis zur Relegation gegen Stralsund irgendwie wieder aufrichten. "Hoffentlich sehen wir uns in der Ersten Bundesliga wieder", verabschiedeten die freudentrunkenen Essener ihren desillusionierten Gegner.
Nicht wenige im Tusem-Lager fühlten sich an den legendäre Europapokalkampf gegen den SC Magdeburg erinnert. So eng war es für den Tusem, der erst in der 37. Minute erstmals durch Schmetz mit 15:14 in Führung ging, der es aber versäumte, nachzulegen und vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.
Kampf ohne Ende gegen TSV
"Das war Kampf ohne Ende. Ich bin heilfroh, dass wir nicht mehr in die Relegation müssen", schnaufte Riese Dragunski. Kapitän Mark Schmetz, der fitgespritzt worden war, kann sich jetzt ganz aufs Vater-Werden konzentrieren. Frau Marieke, im siebten Monat schwanger, meinte nach all der Aufregung: "Die Geburt kann auch nicht spannender werden."
Stephan Krebietke, der auf seine reiferen Tage als reaktivierter Linksaußen den Pokal gar nicht mehr hergeben wollte, gab zu: "Das ist einer der schönsten Tage in meinem Leben." Tusem-Geschäftsführer Horst-Gerhard Edelmeier jubelte unterdessen ins Mikro: "Wir sind wieder da! Kiel, Flensburg, Gummersbach - alle kommen hierher zu uns. Darauf freuen wir uns."
Zu den ersten Gratulanten gehörten Ex-Tusemer: Iouri Chevtsov, Petre Ivanescu, Viktor Szilagyi, Gokir Sigurdsson, Stefan Hecker, Peter Quarti, Kristof Shargy, Hade Schmitz - und auch Klaus Schorn, der per SMS Glückwünsche mit "feuchten Augen" übermittelte.
Für Trainer Jens Pfänder hat gedanklich bereits die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison begonnen. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber wir werden bereit sein."
20.05.2007 SABINE HANNEN
"1. Liga - wir kommen!"
So jubelt ein Aufsteiger: Der Tusem kehrt nach nur zweijähriger Abstinenz in die Erstklassigkeit zurück. Fotos (3): WAZ, Michael Gohl
21:21 "gewonnen". Für den Tusem ist dieses Unentschieden gegen Bayer Dormagen so wertvoll wie ein Sieg. Zwei Jahre nach dem Zwangsabstieg ist die Rückkehr ins Oberhaus perfekt. Kapitän Mark Schmetz: "Dieser Aufstieg ist für den Verein wichtiger als der Europapokalsieg 2005"
DAS AUFSTIEGS-ENDSPIEL IN DER 2. HANDBALL-BUNDESLIGA Mark Schmetz nimmt den golden glänzenden Pokal entgegen. Noch in derselben Sekunde wendet sich der Tusem-Kapitän seinen Teamkollegen zu und reißt die Trophäe gen Hallendecke. Und sie jubeln. Alle. Es ist der Moment der Gewissheit: Der Aufstieg ist geschafft. Für diesen Augenblick haben sie hart gearbeitet. Und jetzt ist er kein Traum mehr, sondern herrlichste Realität. Nach dem 21:21 gegen Dormagen frohlockt ganz Handball-Essen: "1. Liga - wir kommen!"
Das Spiel ist aus. Bruchteile von Sekunden später ist das Feld geflutet. Mit Menschen. Hier die Aufsteiger, die sich in die Arme fallen. Sich herzen. Sich gegenseitig zum Geleisteten gratulieren. Dort die Fans, die mit ihren Lieblingen jubeln und tanzen. Alle schreien ihre Freude heraus, ihre Erleichterung. Inneres Glück wird greif- und sichtbar. Sektfontänen. Die ersten schießen nach dem berühmten Korken-"Plopp" der Magnum-Flaschen steil nach oben. Die nächsten sind edle Spontan-Duschen. Auch Horst-Gerhard Edelmeier bekommt das schäumende Sprudeln am eigenen Leib zu spüren. Der Geschäftsführer genießt das. Denn auch bei ihm löst sich jetzt der Druck. Sein erstes Wort: "Geschafft!"
Geschafft war auch Mark Schmetz. Der Kapitän umklammerte den Meister-Pokal mit festem Griff. So, als ob er ihn nie wieder loslassen wollte. Das war ihm mit dem Ball in den letzten Sekunden dieses dramatischen Aufstiegs-Endspiels beim Stand von 21:21 leider nicht geglückt. Und da war ihm selbst und allen Tusem-Fans in der rappelvollen Halle am Hallo das bangende Herz in die Hose gerutscht.
"Ich habe nur gedacht: Shit, der Ball ist weg! Oje, es kommt kein Pfiff! Jetzt ist alles vorbei." Während er dies dachte, lag der zuvor sehr hart eingestiegene Bayer-Gegenspieler Florian Wisotzki auf Schmetz und versperrte ihm die Sicht. Deshalb konnte er nicht sehen, dass kein Dormagener, sondern Eryk Kaluzinski das Spielgerät zu fassen bekam. Der hielt es fest. Passte es dann zum aufgestandenen Schmetz. Aus und vorbei. Geschafft!
Schmetz hätte also zur tragischen Figur dieses Abends werden können, so wurde er einer der Helden in Rot und Weiß. "Dieser Aufstieg ist aus meiner Sicht für den Verein noch wichtiger als der Europapokalsieg vor zwei Jahre", sagte er später. Zwar lag das Spielende da bereits 90 Minuten zurück, Schmetz stand aber noch immer im Meister-T-Shirt und mit Bierbecher in der Halle und diskutierte mit Joey Duin - seinem niederländischen Landsmann im Dormagener Aufgebot - über das soeben Geschehene. Besagter Duin und seine Teamkollegen müssen nun dorthin, wo es weh tut: in die Relegationsrunde.
"Gut, dass uns das erspart geblieben ist", so Schmetz im Tonfall der Erleichterung.
Diese Meinung vertrat auch Tusem-Trainer Jens Pfänder. "Unter der Woche sind teilweise sechs Leute bei uns im Training ausgefallen. Wir haben Sigfusson trotz eines Rippenbruchs spielen lassen. Fast alle gehen am Stock. Ich weiß gar nicht, wie wir die Relegation personell hätten durchstehen sollen", sagte Pfänder.
Sein Blick aufs Spiel geriet betont sachlich, ohne jede Spur von Häme oder Genugtuung in Richtung des unglücklichen Kontrahenten. Dormagen hatte bereits im Vorjahr den Bundesliga-Aufstieg nur um Haaresbreite verpasst. Nun also der nächste Nackenschlag in einem Finale.
"In der ersten Halbzeit haben wir nicht die richtigen Antworten auf die Dormagener Angriffe gehabt", so Pfänder. Dann habe sich seine Mannschaft aber vor allem in der Abwehrarbeit kontinuierlich gesteigert. Leidtragender der ersten taktischen Umstellung war Eryk Kaluzinski. Der hatte sich bei den ersten Angriffsversuchen zwei Fehlversuche erlaubt - und fand sich prompt auf der Bank wieder. Erst gegen Ende von Hälfte eins durfte er aufs Feld zurück - und zahlte dieses Trainervertrauen mit wichtigen Toren zurück. "Eryks Stärke ist, dass er auch nach schwachem Beginn immer zurückkommt", lobte Pfänder.
Mit Blick auf die Zukunft blieb der Coach zurückhaltend: "In der 1. Liga kann es für uns nur um den Klassenerhalt gehen. Wir wollen unseren Kader qualitativ in der Breite verbessern. Erste Neuzugänge werden wir bereits in dieser Woche präsentieren."
Dann eilte der Coach in die Kabine. Dort warteten seine Spieler. Und ein Aufstiegs-Pokal. Dieser hatte inzwischen aber nur noch die Funktion eines Riesen-Bierbechers inne. Alle sangen. Alle tranken.
So schmeckt die 1. Liga.
20.05.2007 Von Thomas Richter
So, in der Presse war ja schon zu lesen, dass Essen mit diversien Spielern für die kommende Saison in Verhandlungen sind. Wer hat denn schon was gehört? Mit großen Namen rechne ich persönlich nicht. Das Budget für die kommende Saison ist sicherlich nicht so groß, dass man fünf große Namen einkaufen kann. Rechne also mit fünf bis sechs Leuten die in der Breite den Kader verstärken werden. Max. drei werden davon vom Namen her bekannt sein. Die anderen werden sicher "Talente" sein....
Also, wer wird es denn nun sein?
Mahlzeit zusammen. Schön wieder hier zu sein. Wir kommen jetzt häufiger.
Bin dann mal gespannt, wer den Tusem verstärken wird, damit wir in der neuen Saison nicht sofort mit dem Rücken an der Wand stehen.
Es war ein Spiel mit zwei Halbzeiten. Erste Hälfte war Essen mehr als schlecht. Es war kein Mannschaftsspiel zu erkennen und der TSV hat verdient geführt. Hälfte zwei war quasi das genaue Gegenteil. Essen jetzt in der Abwehr viel besser aufgestellt und Dormagen hatte nicht mehr die guten Chancen. Würfe wurden aus schlechen Positionen abgeschlossen und häufig unter Zeitdruck geworfen. Schiedsrichter waren extrem gut. Das Spiel wurde sehr "intensiv" geführt und unerfahrenen Schiedsrichter hätten sicher auf jeder Seite 10 Zeitstrafen vergeben. So war es sehr gut von den Schiedsrichtern geführt, die auf beiden Seiten max. zwei fragwürdige Entscheidungen getroffen haben.
Tja, am Ende waren es zwei gleichwertige Mannschaften. Der Tusem steigt auf, weil er ein paar Tore in der Saison geworfen hat. Ist ein schwacher Trost für den TSV aber so ist es halt. Ich hoffe, dass Bayer es jetzt in der Relegation schafft. Sehr geniale Fans habt ihr und allein deshalb wäre es verdient! Eure ca.500 Fans haben alles gegeben und es war eine super Stimmung. Das am Ende ein paar Fans unter Begleitung von Ordnern die Halle verlassen mussten, ist blöd und unnötig!!
So, war schön hier im Forum der 2. Liga. Ich bin dann mal eins höher und sage hallo ![]()
ZitatOriginal von Meikel
Dann setze ich mal gegen den Trend auf Essen als direkten Aufsteiger... Sollte der TUSEM verlieren, kann es nur an Nicole und mir liegen, da wir dann alle Heimniederlagen der Essener in der Saison gesehen hätten....
nix mit verlieren. Wir schlagen den TSV mit fünf Toren in einem einseitigen Spiel
![]()
Machts gut in der zweiten Liga. Werde das Jahr mit Euch nicht vergessen ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von eisbeer
alle Spiele:
19.05.07 19:301. SV Concordia Delitzsch : EHV Aue
SG HBR Ludwigsburg : SG Bietigheim-Metterzimmern
HG Oftersheim-Schwetzingen : TUSPO Obernburg
TV Gelnhausen : TSG Münster
TV 05/07 Hüttenberg : TV Bittenfeld
ThSV Eisenach : HSG Gensungen-Felsberg
TV Kirchzell : TSG Friesenheim
TUSEM Essen : TSV Bayer Dormagen
Nix da, wir steigen auf und gut ist. naja, aber dass kann ja auch noch mit deinem Tipp klappen, wenn Dormagen am Wochenende jetzt verliert und wir gewinnen ![]()
ZitatOriginal von TSV-Fuchs
@ kary_tusem und TusemFanIch bin hochgradig amüsiert über eure Tipps! Seht ihr erstmal zu, dass eure Jungs in Kirchzell gewinnen. Das wird nämlich schwer genug...
Gruß, TSV-Fuchs
Jaaa, mal ganz locker bleiben. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen werden und wenn wir dafür am letzten Dormagen besiegen müssen (oder unentschieden ggf.), dann werden wir das machen!!! Selbst wenn wir in Kirchzell verlieren, ist dadurch am letzten Spieltag nichts anders. Zwei Punkte Rückstand sind uninteressant. Nur der Sieg zählt dann und das ist doch ein schöner Rückhalt (ok, sieben Punkte Vorsprung wären noch schöner gewesen
:D).
ZitatOriginal von pinguin
Träum weiter !
![]()
Aber es wäre wirklich schade nach 33 Spieltagen Tabellenführung dann doch noch nur zweiter zu werden.
![]()
Naja, ganz realistisch ist mein Gedankenspiel sicher nicht aber ich sehe lieber am letzten Spieltag ein Spiel um die goldene Ananas, als am letzten Spieltag Zweiter zu werden. Daher sollte es mir gegönnt sein, dass ich Delitzsch die Daumen drücke ![]()
Delitzsch entscheidet die Meisterschaft und schlägt Dormagen. Essen gewinnt und wir treffen uns am 19. zu Kaffee und Kuchen "Am Hallo".
ZitatOriginal von JohannesB
....alles klar jetzt!!! Dann wiederhole ich noch mal mein "Bauchgefühl". Wir gewinnen beide Auswärtsspiele, Dormagen lässt zwei Punkte liegen und das letzte Spiel ist wie zum Feiern geschaffen.
klingt gut, so machen wir das
ZitatOriginal von meteokoebes
Dem TuSEM reichen zwei Punkte Vorsprung, denn wir arbeiten ja nicht mit dem direkten Vergleich und die Tordifferenz ist schon einen Punkt wert. Dormagen braucht drei.
Also wenn wir zwei vor sind und Dormagen bei uns gewinnt, dann haben wir zwar das bessere Torverhältnis aber erst zähl ja der direkte Vergleich (Wenn ich das richtig weiß). Da hätten wir dann ein Untenscheiden und eine Niederlage und da schaut es dann doch schon etwas "bescheiden" aus für uns. Wenn erst das Torverhältnis zählt, dann reichen zwei Punkte aber ich gehe im Moment nicht davon aus oder?
ZitatOriginal von JohannesB
...ich denke am kommenden Spieltag fällt eine Vorentscheidung. In die eine oder andere Richtung. Das letzte Spiel Essen gegen Dormagen wird meiner Meinung nach kein Entscheidungsspiel mehr sein. Ich hoffe natürlich für TUSEM. Sämtliche Diskussionen um Geld, Sponsoren, Trainer und Spieler die momentan in den diversen Foren geführt werden beruhen doch nicht immer auf Fakten. Vielmehr steckt doch wohl auch etwas Neid dahinter. Mein Tipp: Wir steigen auf. Spielen 2007/08 in der 1.Buli. Pfänder ist ein sehr guter Trainer.
sorry, aber das spiel wir zu 99% das entscheidende Spiel. Das wäre nur zu verhindern, wenn der Tusem oder Dormagen in den nächsten zwei Spielen einen Vorsprung von 3 Punkte auf den anderen herausarbeitet. Wenn nicht, dann ist der letzte Spieltag die große "Schlacht" um den Aufstieg. Wer weniger Rote Karten bekommt, wird aufsteigen ![]()
ZitatOriginal von lucky_gb
Als Trainer darf man schon ALLE Register ziehen um die beiden nächsten Auswärtsspiele mit voller Konzentration gewinnen zu können.Nur so kann es am 19.05.07 noch das wirkliche Finale geben.
Aus meiner Sicht also legitim und aus Sicht des Trainers verständlich.
Sieht Schmetz auch so:
HANDBALL. Tusem-Kapitän Mark Schmetz zeigt Verständnis für Pfänders Schelte. In Friesenheim sollen beide Punkte her.
Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Delitzsch gab es für Handball-Zweitliga-Spitzenreiter Tusem vom Trainer öffentliche heftig Schelte. Jens Pfänder kritisierte die mangelnde Berufsauffassung einiger Spieler im Kader der Margarethenhöher und mahnte heftig höhere Professionalität an. Die NRZ sprach mit Tusem-Kapitän Mark Schmetz über die Hintergründe und Reaktionen.
NRZ: Nach dem Heimsieg über Delitzsch kam die Kritik für viele völlig überraschend. Wie ist das im Kreis der Mannschaft aufgenommen worden?
Schmetz: Unmittelbar nach unerem Heimsieg kam das sicher ein wenig überraschend für Außenstehende. Intern hatte es aber schon im Training Kritik gegeben, und Jens Pfänder hat einige Sachen geändert. Ihm ist unter anderem deshalb der Kragen geplatzt, weil einige zu spät zum Training kamen.
NRZ: Welche Intention vermuten Sie hinter diesem öffentlichen Auskeilen?
Schmetz: Ich denke, er wollte noch einmal versuchen, alle wachzurütteln. Die Mannschaft und auch das Umfeld. Er wollte noch einmal betonen, wie schwierig die letzten Spiele werden. Er hat zwar auch in den letzten Wochen immer wieder betont, dass wir alle hart arbeiten müssen und alles geben müssen, um den Aufstieg zu schaffen. Dass wir für unser Ziel alles geben müssen. Er wollte damit jetzt sicher die letzten Reserven aus uns herauskitzeln.
NRZ: Wie war denn die Stimmung im ersten Training nach dem Ludwigsburg-Spiel?
Schmetz: Im Training ist alles in Ordnung. Die Stimmung ist gut, wir arbeiten konzentriert. Es gibt keine Probleme. Jens Pfänder redet mit allen Spielern und versucht, den allerletzten Rest aus uns herauszuholen. Er will alle von uns weiterbringen. Alle sind gut drauf und zuversichtlich, dass wir am Sonntag in Friesenheim endlich wieder auswärts gewinnen.
NRZ: Ist das Zweckoptimismus?
Schmetz: Nein, auf keinen Fall. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Chance haben. Wir werden alles versuchen. Zuletzt war ja doch eine deutliche Steigerung zu sehen. Da waren wir nur in den letzten zehn Minuten nicht auf der Höhe. Jetzt sollten wir aber imstande sein, über 60 Minuten souverän zu bleiben.Wichtig ist, dass wir die Nerven bewahren.
NRZ: Sie sind am Fuß verletzt. Wie stark sind die Beeinträchtigungen?
Schmetz: Ich werde behandelt, aber es wird täglich besser. Ich konnte ein paar Tage Ruhe ganz gut gebrauchen. Wir haben mit der Vorbereitung ja bis zum Sonntag ausreichend Zeit. Dann sollte ich keine Problmee mehr haben.
NRZ: Was erwarten Sie von Friesenheim?
Schmetz: Es ist immer dasselbe: Wenn der Tusem kommt, wachsen die Mannschaften über sich hinaus. Friesenheim will sich mit einer ordentlichen Leistung beim Heimpublikum präsentieren.
NRZ Online 01.05.2007 SABINE HANNEN
ZitatOriginal von meteokoebes
Nunja, Michael Zorc hat bei Borussia Dortmund vor kurzem mal die Scheiß-Mentalität angeprangert, mit dem Resultat, dass der BVB in Aachen ein Feuerwerk abbrannte und mit einem herausreagendem Sieg wahrscheinlich den Grundstein für den Klassenerhalt in der ersten Fußball-Bundesliga gelegt hat.Das gleiche Psychospielchen mag Pfänder nun hier versuchen. Ob es aufgeht, wird man an den Reaktionen in den kommdenden drei Spielen feststellen.
ich finde es auch ok. Wenn Spieler nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen -und was anderes ist der Sport in diesem Fall nicht-, dann kann der Vorgesetzte da auch mal einen etwas härter anpacken. Sollten Spieler dann auch noch meinen, sie müssten einen Höhenflug bekommen, dann muss man sie wieder auf den Boden holen.
Wer das gewesen sein könnte, ist mir recht egal. Will ich auch gar nicht wissen. Will nicht hinterher sagen müssen, dass ich einen anderen verdächtigt habe oder die Schuld für den ggf. nicht-Aufstieg bei diesem Spieler suchen.
ZitatOriginal von Lord Vader
Also mein Beitrag sollte nicht lustig oder sonst was sein - ich hoffe Du hast mich nicht missverstanden.
Dennoch meine ich dass dieser in letzter Sekunde verlorene Punkt nicht über den Aufstieg entscheiden wird. Ihr müsst gegen Dormagen gewinnen - dann sieht alles wieder viel besser aus.
nee, keine Sorge, dass Lustig hat sich nicht auf deinen Beitrag bezogen, sondern auf den Witz, den unsere Truppe da geliefert hat..... Der ist so lustig, dass ich fast vom Stuhl gefallen bein bei dem Ergebniss
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Jetzt ist ja alles perfekt für den letzten Spieltag angerichtet. Zwei Punkte dürfen wir sogar noch verlieren. Dann würden wir am letzten zwei hinter Dormagen liegen und der Gewinner der Begegnung steigt dann auf. Also Jungs, noch drei Spiele, bevor dann Dormagen kommt und ihr dürft sogar noch zwei Punkte verlieren.......Das sind doch mal super Aussichten, die einen ganz in Ruhe arbeiten lassen.
ZitatOriginal von Lord Vader
TUSEM "nur" 27:27 bei der HBR LuBu
tja, sehr lustig!! So machen wir dann mal nch mind. ein Jahr Liga II
ZitatOriginal von meteokoebes
Das ist falsch. Dormagen kann es auch aus eigener Kraft noch schaffen.
ja, das ist leider so
So, mal Butter bei die Fische.
Noch fünf Spiele und von Aufstieg ist im Moment nicht mehr uneingeschränkt die Rede. Was meint ihr? Schaffen unsere Helden den direkten Marsch in Liga 1?!?
Leider ist ja davon auszugehen, dass wir am letzten Spieltag entweder mit einem Punkt vor oder hinter Dormagen liegen und wir somit ein echtes Finale zu sehen bekommen werden.
Die Leistung am letzten Samstag ist für mich als positiv zu werten. Entscheidend ist aber für mich, ob der negative Trend bei den Auswärtsspielen gestoppt werden kann. Also, wenn wir am Mittwoch gewinnen (und nicht 21:20 sondern souverän), dann steigen wir auch auf. Um die Punkte zuhause mache ich mir keine großen Sorgen.
Was dafür spricht, dass wir noch ausreichend Punkte sammeln ist, dass die Mannschaft –im Moment- einen guten Eindruck macht. Casanova spielt sehr überzeugend und hat nach seiner Verletzung wieder an eine bessere Form angeknüpft. Der einzige, der im Moment (seit Wochen) auf der Bremse steht, ist Evars. Seine bloße Anwesenheit sorgt aber schon dafür, dass er anders gedeckt wird und daher alle anderen etwas mehr Platz haben. Erik könnte noch etwas mehr Gas gebe aber sonst –finde ich- spielen wir auf einem gleichmäßig guten Niveau.
Also:
Aufsteiger 2007 TUSEM ist dabei!!!!