Beiträge von TusemFan

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    Original von Summer85
    Da hat der TUSEM sich zum Saisonstart ja sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert...
    allerdings werden ja auch noch Casanova und auf jeden Fall Roggisch nicht gespielt haben, oder?

    Also Casanova hat gespielt und war auch wirklich gut. Der Tusem startete stark in das Spiel. Die erste Halbzeit lief sehr gut und der Tusem fand vor allem über die Außen sehr gut ins Spiel. Göppingen kam nicht richtig zum Zug und gerade auf der halb Rechten Seite kam nicht viel. In der Zweiten Halbzeit dann alles ganz anders. Die halb Linke Position kam nicht mehr in die Hufe dafür warf Volker Michel seinen Verein auf den richtigen Weg. Alle seine Tore machte Michel in der zweiten Hälfte!!! Der Tusem war im Angrif gar nicht so schlecht aber in der Abwehr passierte nichts mehr. Es ergaben sich zu leichte Chancen für Göppingen. Am Ende wäre eine Punketeilung völlig OK gewesen. Ich bin aber sehr zufrieden mit den beiden Punkten für Essen :baeh: :D.

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    Original von TuS-Benjamin
    Was meint ihr?
    Wenn an einem ersten Spieltag gegen den amtierenden deutschen Meister, Pokasieger und Vizechampionsleague-Sieger unter 3000 Zuschauer in die TUI-Arena gehen, wie wird sich das im Saisonverlauf entwickeln. Noch dazu nach der Klatsche.

    Ich hatte zwar mit wenigen Zuschauern gerechnet aber mit SOOO wenigen?

    Da könnte GWD eine ganz schwere Zeit bevor stehen, was meint ihr?

    Damit kämpfen wir in Essen seit 10 Jahren. Es kommen zu Topspielen vielleicht mal 4000 Zuschauer. Wenn wir nach Oberhausen ziehen vielleicht ein paar mehr. Wenn vor so einem Spiel nicht eine Serie von 10 Siegen steht, kommst erst recht keiner. Alles tolle Fans!!!! :nein: :wall:

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    Original von Diddi

    Maxima! ;(

    Richtig VFL Maxima Gummersbach solltet ihr doch um ein Haar heißen. Da war der DHB doch vor und hat verboten, dass Vereine den Namen ihrer Sponsoren im Wappen tragen. Man, das war auch ein Drama um den Vfl. Wir waren damals auf dem Rückweg vom Spiel in Gummersbach und haben im Radio gehört, dass Rheinhausen aus der Liega geflogen ist und Gummersbach kurz davor ist.

    Hallo zusammen,

    hier habe ich noch was gefunden, wie es in Zukunft mit dem Tusem laufen soll. Alles in allem stimmt mich das doch recht positiv. Ich dachte erst, wir bekommen so einen Ein-Mann-Betrieb als Sponsor, der sich da ein Denkmal setzen will und nach einem halben Jahr die Segel streicht (So einer hat Gummersbach um ein Haar das Leben gekostet -wie hieß der Laden da noch gleich??)
    Nach den Berichten die ich jetzt so gelesen habe, scheint es sich in diesem Fall um ein anderes Kallieber zu handeln.

    Tusem liegt Weiner am Herzen



    HANDBALL / Griechischer Gönner hat ehrgeizige Pläne. Sponsorenpool soll ausgebaut werden. Szene intensiv beobachten.

    Das lange Zeit bestens gehütete Geheimnis um den "großen Griechen", der den Tusem vor dem finanziellen Kollaps bewahrte, ist gelüftet. Georg Weiner heißt er, ist gebürtiger Oberhausener, und operiert mit seiner in Athen ansässigen Planungs- und Investmentfirma "Weinerplan Hellas SA" weltweit. Sein Herz schlägt jedoch fürs Revier und den Handball. Der ehemalige Feldhandballer von Sterkrade 69 las im November letzten Jahres von der drohenden Insolvenz des einzigen Handballvereins im Ruhrgebiet in einer Essener Zeitung. Da rührte sich was bei Weiner und er hatte noch die Telefonnummer von Klaus Schorn...

    Lange und intensive Gespräche

    "Was folgte, waren lange und intensive Gespräche, ehe wir uns auf eine langfristige Vereinbarung einigten", berichtet Weiner, der sich für drei Jahre an den Tusem band. Über die Summe des Sponsorings schweigt sich der redegwandte Firmenboss aus. Geknüpft war der Vertrag mit dem Tusem auch an die Bedingung, ihn als neuen Sponsor zunächst nicht preiszugeben.

    Denn noch steckte Weinerplan Hellas, das unter anderem Teile des Olympiastadions von Athen sowie das Schwimmstadion geplant hatte, in einem anderen Sponsorenvertrag fest. Die ursprünglich auf fünf Jahre festgelegte Unterstützung für den Athener Fußballklub Panathinaikos sollte nach zwei Jahren gekündigt werden. "Die rechtliche Seite war noch nicht ganz abgeschlossen."

    Das ist längst passiert und Georg Weiner und sein griechischer Partner Eleftherios Tsiros, genannt "Terry", hegen nun ehrgeizige Pläne mit dem Tusem. Die Wahl auf den einzigen Revier-Klub sei ihm leicht gefallen, weil er auch die handballbegeisterte Familie, seinen Firmenpartner und das Umfeld hinter sich wusste. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Tusem ein echtes "Großprojekt" für ihn werden. "Ich habe gewisse Vorstellungen. Mittel- bis langfristig können wir in Essen etwas Entscheidendes mit meiner Hilfe aufbauen."

    Dazu will er tatkräftig daran arbeiten, den Sponsorenpool des Tusem auszubauen. Die internationalen Kontakte Weiners, der als aussichtsreicher Kandidat für die Planung des Schwimmstadions und der Radsportanlage für die nächsten Olympischen Spiele in Peking gilt, sollen sich für den Traditionsverein von der Margarethenhöhe auszahlen.

    Weiner zeigte sich überzeugt, dass der dreimalige Ex-Meister auf dem richtigen Weg zurück in die Spitzengruppe der Liga ist. "Das ist eine leistungsfähige junge Mannschaft mit einem sehr guten Trainer und einem Mann an der Spitze, der die Zeichen der Zeit erkannt hat." Letzteres bezieht sich vor allem auf den Entschluss Schorns, seit zwei Jahren die Top-Spiele des Tusem in die Arena nach Oberhausen zu verlegen.

    Der richtige Schritt

    "Das war der richtige Schritt. Dort erreichen wir Fans aus dem erweiterten Umfeld und vor allem viele Jugendliche. Genau die müssen gewonnen werden, über die Leistung der Mannschaft und über die Medien", fordert Weiner.

    Seine Präsenz am Spielfeldrand wird sich wegen seiner vielfältigen internationalen Verpflichtungen in Grenzen halten. Aber ein bis zweimal im Monat will er sich ein persönliches Bild machen über die Entwicklung. "Ich werde die Szene jetzt intensiv beobachten und mir dann noch einiges einfallen lassen, wie man den Tusem weiter nach vorne bringen kann."

    Auf Nachfragen, wie das konkret aussehen könnte, lässt sich der Firmenchef entlocken, Kartenaktionen für Kinder und Jugendliche in der Arena zu planen. Auch die Erweiterung des kleinen Spielerkaders hält er nicht für ausgeschlossen. Wenn es einen Engpass gäbe, müsse man darüber reden und Maßnahmen besprechen.

    Mitten in die Ausführungen platzt ein Handy-Gespräch. "Sorry, i will call back." Ein Anruf aus Malaysia, wo Weiner ein Stadion für 150 000 Zuschauer plant.

    Wie gut für den Tusem, dass der Mann auch noch Essener Zeitungen liest....

    08.09.2004 SABINE HANNEN

    Hier die Berichte zum letzten Testspiel des Tusem:

    Letzter Test war ein Kinderspiel



    HANDBALL / 32:18-Sieg gegen Aalsmeer. Hammerlos im Pokal. In der zweiten Runde muss der Tusem nach Gummersbach.

    Hammerlos im Pokal: In der zweiten Runde des DHB-Pokalwettbewerbs muss der Essener Handball-Bundesligist Tusem zum VfL Gummersbach. Der Termin wird der 29. September sein.

    Es gab nur zwei weitere reine Bundesliga-Paarungen, die gestern in der DHB-Geschäftsstelle in Dortmund ausgelost wurden: Göppingen gegen Großwallstadt und Flensburg gegen Wilhelmshaven.

    Der letzte Test vor dem Bundesliga-Auftakt am Sonntag (16 Uhr, Grugahalle) gegen Aalsmer war ein Kinderspiel für den Tusem. Der Fototermin wenige Stunden zuvor schien strapaziöser gewesen zu sein. Gegen den holländischen Meister und Pokalsieger feierte die Mannschaft von Trainer Iouri Chevtsov mit 32:18 (18:6) ein Tore-Festival, bei dem sich vor allem der elffache Torschütze Michael Haaß auszeichnen konnte.

    Vor 1200 Zuschauern waren die einen Kopf kleiner gewachsenen Gäste dem Tusem in keiner Form gewachsen. Tusems strapazierte Stammspieler konnten sich zurücklehnen und dem Nachwuchs dabei zuschauen, wie er sich profilierte. Angeführt von "Allrounder" Michael Haaß zeigten Ingo Stray, Dennis Tenberken, Sebastian Reiners und Torhüter Mike Zidorn, was schon in ihnen steckt.

    Gegen die Essener Abwehrrecken wussten die Gäste zuweilen nicht wohin mit dem Ball. Und im Tusem-Torwirbel verlor selbst der holländische Torhüter des Jahres, Jeffrey Groeneveld, den Überblick. Nach zehn Minuten führten die Gastgeberr mit 7:1. Die Essener zauberten für die Kulisse, überzeugten mit kompromisslosem Tordrang und Spielwitz. So ein leichtes Spiel dürften sie für längere Zeit nicht mehr haben.

    Wegen einer leichten Lendenwirbelvereltzung musste Rückraumspieler Sergio Casanova sein Debüt vor Essener Publikum noch verschieben. Gegen Göppingen soll das nachgeholt werden.

    Die Neuen im Tusem-Trikot begeisterten, auch wenn Linkshänder Evars Klesniks das pech an den Händen klebte und ihm einfach kein Treffer bei seiner Premiere gelingen wollte. Szeneapplaus verdiente sich der neue Torhüter mario Kelentric, der im ersten Durchgang nur sechs Feldtreffer zugelassen hatte.

    Die Tusem-Tore: Haaß 11/1, Stary 4, Tenberken 4, Reiners 3, Schmetz 3/2, Sigurdsson 2, Torgovanov 2, Szilaygi 2, Velyky 1.


    Quelle NRZ

    Holländer fordern Tusem kaum



    Im Saisoneröffnungsspiel besiegte Handball-Bundesligist Tusem gestern Abend vor 1500 Zuschauern in der Grugahalle den holländischen Meister HV Aalsmeer locker mit 32:18 (18:6).

    Der Gegner war vom Papier her eigentlich kein schlechter. Zwar feierte die Niederlande im Handball in den vergangenen Jahren bestenfalls bescheidene Erfolge, ihr Vorzeigeklub ist auf dem europäischen Parkett freilich kein Unbekannter. Der HV Fiqas Aalsmeer spielt seit Anfang der 90er Jahre fast ununterbrochen im kontinentalen Pokalgeschäft mit und erreichte zweimal das Achtelfinale der Meisterklasse.

    Demnächst trifft der aktuelle holländische Meister und Pokalsieger in der Champions-League-Qualifikation zudem auf den litauischen Meister Granitas Kaukas. Gleichwohl waren die Holländer gestern für den Tusem sportlich kein Prüfstein. Obgleich den Jungs von Trainer Iouri Chevtsov noch der Bundesliga-Cup vom Wochenende in den Knochen steckte, legten die Essener gestern Abend munter los und zeigten den Niederländern im Angriff zumeist ihre Rückennummern.

    Bereits nach sechs Minuten führten die Gastgeber mit 6:1 und hatten sich dabei irgendwie noch nicht einmal richtig anstrengen müssen. Vor allem die vorzügliche Deckung und ein ebenso vorzüglicher Torwart, stellte die Niederländer vor arge Probleme. Olympiasieger Mario Kelentric wehrte nicht nur mehrere schwere Würfe ab, sondern spielte auch mit Köpfchen.

    Als es die Niederländer nämlich in der zehnten Minute einmal mit einem Gegenstoßpass versuchten, war Super-Mario längst zur Stelle und fing den Ball kurz hinter der Mittelinie ab. Unterdessen nutzte Chevtsov die Gelegenheit seine Jungspunde ein bisschen internationale Handball-Luft schnuppern zu lassen.

    Dennis Tenberken, Sebastian Reiners und Ingo Stary fügten sich in der Tat nahtlos ein und standen den "Etablierten" in nichts nach. Über 8:2, 12:2 ging es schließlich mit einer 18:6-Führung in die Kabine. Viel Spaß bereitete das Tusem-Team seinem Publikum auch im zweiten Durchgang.

    Während die körperlich, aber auch technisch unterlegenen Niederländer mit ihren wenigen Würfen nun an Keeper Chrischa Hannawald verzweifelten, glänzte der Tusem weiterhin mit variablem und intelligentem Spiel. Erst Mitte der zweiten Habzeit ließen es die Essener ein bisschen ruhiger angehen und die Gäste aus Aalsmeer wieder zu Atem kommen. Starke Leistung.

    Tusem: Kelentric, Zidorn, Hannawald; Velyky (1), Stary (3), Rose, Schmetz (3), Tenberken (4), Klesniks, Sigurdsson (2), Torgovanov (2), Reiners (3), Haaß (11/2) Sergio Ruiz Casanova (n.E.), Viktor Szlagyi (2).

    Quelle WAZ

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    Original von TusemFan

    Vielen Danke für die Infos. Der Laden hat also was mit Städtebau etc. zu tun. Ist also wenigstens keine übergroße Gyrosbude ;-)))

    So, noch ein paar Infos zum Tusem und seinem neune Geldgeber:

    Griechen unterstützen Tusem



    Griechische Momente im Essener Handball: Das Planungs- und Investment-Unternehmen Weinerplan Hellas wurde gestern als neuer Hauptsponsor des Handball-Bundesligisten Tusem offiziell vorgestellt.

    Vor dem Saisoneröffnungsspiel wurde das Geheimnis um den großen Unbekannten gelüftet: Das griechische Unternehmen mit Sitz in Athen plant Sportanlagen, Krankenhäuser und Behinderten-Kindergärten.

    So ganz zufällig landeten die Griechen allerdings nicht als Sponsor beim Tusem. Der Präsident und Inhaber der weltweit operierenden Firma ist gebürtiger Oberhausener und spielte in seiner Jugend selbst Handball. "Mich hat dieser Sport schon immer fasziniert, und insbesondere der Tusem als Ruhrgebietsverein liegt mir am Herzen", sagt Firmenchef Georg Weiner, der jedoch ausdrücklich betont, dass nicht er persönlich neuer Sponsor sei, sondern sein Unternehmen.

    Bereits im vergangenen November hatte er mit Tusem-Manager Klaus Schorn Kontakt aufgenommen, nachdem er gelesen hatte, dass dem Traditionsklub von der Margarethenhöhe die Insolvenz drohe. Der Stein kam ins Rollen, und nach "langen und intensiven Gesprächen waren wir uns einig", so Weiner. Als Sponsor konnte die Weinerplan Hellas zunächst aber nicht genannt werden. Die Aktiengesellschaft, die auch an den Planungen des Athener Olympiastadions beteiligt war, wollte zunächst noch ihr Engagement beim Fußballklub Panathinaikos Athen auch rechtlich zu den Akten legen, ehe sie als neuer Mäzen in Essen in Erscheinung treten konnte. Mit dem Tusem hat der neue Sponsor einen langfristigen Vertrag geschlossen. "Das sollte es uns ermöglichen mittelfristig etwas Entscheidendes aufzubauen", erklärte Weiner.

    Quelle WAZ


    Oleg nur sieben Tore ist natürlich recht wenig. Ich weiß ja nicht, wie so die Spielzeitenverteilung war aber für sieben Tore hat er sonst vielleicht ein Spiel gebraucht. Naja, am Dienstag ist das Saisoneröffnungsspiel und mal sehen, was da so geht.


    Ich habe es an anderer Stelle schon mal gesagt: Der Tusem ist auf jeden Fall stärker als in der vergangenen Saison.Sicher einer der stärksten Mannschaften die der Tusem je hatte.

    Hier noch ein Bericht aus der NRZ:

    Hut ab! Tusem beißt sich durch



    BUNDESLIGA-CUP / Essener in Braunschweig erstmals im Finale. Rumpfkader besiegt Magdeburgs Weltauswahl mit 35:34.

    Im Gegensatz zum Titelverteidiger aus Lemgo nahm der Tusem den Handball-Bundesliga-Cup in Braunschweig ernst. Das großartige Engagement des kleinen Kaders von Trainer Iouri Chevtsov zahlte sich im wahrsten Sinne des Wortes aus. Nach Siegen über Wilhelmshaven (20:16), TBV Lemgo (23:21) und Großwallstadt (20:19) standen die Essener Handballer erstmals im Finale. Darin zwang der Tusem-Rumpfkader die Weltauswahl von Magdeburg mit 35:34 (18:10) in die Knie.

    Hut ab, wie sich der Tusem verkaufte. Das sollte großen Auftrieb geben für den Bundesliga-Start am kommenden Sonntag gegen Göppingen. Wenn bis dahin die Akkus wieder geladen sein sollten.

    Riesiger Goldpokal und ein Scheck über 5000 E

    Pino Torgovanov nahm stolz den riesigen Gold-Pokal und einen Scheck in Höhe von 5000 E in Empfang, den Torwart Chrischa Hannawald gar nicht mehr hergeben wollte.

    Gegen den SC Magdeburg verkaufte sich der kleine Tusem-Haufen mehr als wacker. Dabei ging die Truppe bis an ihre letzten Reserven. Mit ihrem grandiosen Auftritt in Braunschweig meldeten aber auch die neuen Magdeburger Rückraum-Stars Vugrinec (Europameister mit Slowenien) und der polnische Torjäger Bielecki schon einmal ihre Ansprüche auf Führungsrollen in der Bundesliga an.

    Der Tusem musste viel improvisieren und verzichtete sogar auf den Einsatz des isländischen Linksaußen Gudjon Sigurdsson. Zur Vorsicht.

    Nach einer schnellen Tusem-Führung mit 4:2 (6.) übernahm der SCM das Heft und führte teilweise mit vier Treffern (17:13).

    Im zweiten Abschnitt entbrannte ein offener Schlagabtausch, bei dem es für ein Essener Happy End reichte.

    Tusem-Tore im Finale: Rose 6, Velyky 5, Torgovanov 5, Casanova 5, Szilagyi 4, Klesniks 4, Haaß 1.

    Zum Auftakt des Turniers hatten die Essener den Wilhelmshavener HV locker mit 20:16 (10:7) besiegt. Mit Torgovanov fand die Abwehr sicheren Halt und erleichterte den beiden gut disponierten Torhütern Mario Kelentric und Chrischa Hannawald die Arbeit. Im Angriff hinterließ Neuzugang Sergio Casanova den besten Eindruck. Er hat im Spielaufbau die Fäden fest in der Hand und scheint bereits voll akzeptiert und integriert zu sein.

    Auch der Linkshänder Evars Klesniks ließ sein Können aufblitzen. Seine Würfe erzielten die höchsten Geschwindigkeiten im Tusem-Team. "Er ist ein echter Rohdiamant. Von ihm dürfen wir noch viel erwarten", hält der Sportliche Leiter Hade Schmitz große Stücke auf den Letten, der ebenso wie Casanova aus Eisenach nach Essen gewechselt war.

    Gewohnt erfolgshungrig zeigten sich die Außen Mark Schmetz und Gudjon Sigurdsson. Der Isländer ist erst seit wenigen Tagen wieder im Mannschaftstraining nach seiner Rückkehr von Olympia.

    Tore gegen Wilhelmshaven: Sigurdsson 5, Casanova 4, Haaß 3, Szilagyi 2, Klesniks 2, Rose 2, Schmetz 2.

    Gegen Lemgo war Tusem so richtig in Fahrt. Tempo, Biss und Einsatz stimmten. Aber Lemgo schickte nur seine zweite Garnitur ins Rennen. Die umschwärmten Silbermedaillengewinner Stephan, Schwarzer und Kehrmann streckten auf der Bank gemütlich die Beine aus und lehnten sich entspannt zurück. Nur kein Stress war oberstes Gebot für den TBV in Braunschweig. Trainer Mudrow muss seine strapazierten Stars schließlich bei Laune und Kräften halten, mit Blick auf die spektakuläre Saisoneröffnung auf Schalke gegen Kiel. Kaum vorstellbar, dass die ehrgeizigen Ostwestfalen im "Ernstfall" eine Essener Dominanz mit bis zu vier Toren (7:3, 22:18) derart widerstandslos hingenommen hätten.

    "Diesen Sieg über Lemgo darf man nicht überbewerten", rückte denn auch Hade Schmitz das Ergebnis ins rechte Licht. Lob gab es für die Einsatzfreude von Torgovanov und den Willen der Mannschaft, die personellen Engpässe so gut wie möglich zu kompensieren. Noch nicht zu alter Stärke gefunden hat Rückraumspieler Oleg Velyky. Auch Neuzugang Christian Rose dürfte noch zulegen können.

    Tusem-Tore gegen Lemgo: Schmetz 7/2, Torgovanov 5, Casanova 4, Sigurdsson 3.

    Im entscheidenden Spiel um den Finaleinzug gewannen die Essener gegen TV Großwallstadt mit 20:19 (11:7). Dabei konnten sich auch die Nachwuchsspieler Reiners, Tenberken und Stary gut in Szene setzen, die erheblich zur Entlastung der Stammkräfte beitrugen. Der Sieg der Essener hätte sicher höher ausfallen können.

    Tusem-Tore gegen Großwallstadt: Szilagyi 5/1, Klesniks 3, Torgovanov 3, Rose 3/1, Haaß 2, Velyky 2, Sigurdsson 1, Casanova 1.

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    Original von meteokoebes
    Im TuSEM-Forum wurde von Weinerplan Hellas gesprochen. Deren Homepage wäre dann hier

    Ebenso wurde da geschrieben, dass Karstadt-Quelle AG/Neckermann Sponsoren des TuSEM sind. Nun wissen wir ja, wer die Auswärtsfahrten bezahlt. ;)

    Vielen Danke für die Infos. Der Laden hat also was mit Städtebau etc. zu tun. Ist also wenigstens keine übergroße Gyrosbude ;-)))

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    Original von meteokoebes

    Pfalz-Cup Homepage

    Vielleicht kommen da dann morgen die Infos zu heute drauf ;)


    Haha, es lebe das Internet. Auf Handballworld habe ich gerade die gewünschte Info bekommen.

    Pokalverteidiger Essen gewann sein Auftaktspiel beim Pfalzcup
    Der ehemalige Europapokalsieger und siebenfache deutsche Meister TUSEM Essen hat beste Aussichten, beim 10. Internationalen Hallenhandball-Turnier um den Pfalzcup in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle zum achten Mal als Sieger vom Parkett zu gehen. Die Westdeutschen, deren Bundesligamannschaft gegenüber der vergangenen Saison stark verändert wurde, gewannen am Mittwochabend vor rund 900 Zuschauern ihr Auftaktspiel gegen den Schweizer Erstligisten TV Suhr klar mit 13:8 Toren.


    dpa (01.09.2004)

    Weitere Ergebnisse:

    HK Farrmakol Presov/Slowakei - CD Bidasoa Irun/Spanien 17 : 13
    TSG Friesenheim - CD Bidasoa Irun 12 : 13
    Montpellier HB/Frankreich - TV Suhr 16 : 8


    P.S. Ich bin gerade Mitglied der IG Handball geworden und hoffe, es finden sich noch zahlreiche Leute, die sich ebenfalls dafür entscheiden. Schaut mal auf die Seite von Handballword. Dort findet ihr weitere Infos, was sich genau dahinter verbirgt.

    Zitat

    Original von TusemFan
    Kann mir mal jemand sagen, wie das Spiel zwischen Nordhorn und Essen ausgegangen ist. Ich war jetzt auf allen Seiten die mir so einfallen um das Ergebnis beim Oceanis-Cup zu erhalten aber habe keinen Erfolg gehabt.

    Also, große bitte!! Laßt mich hier nicht door sterben.

    Danke!!

    So, jetzt habe ich es selber gefunden und teile es gerne der breiten Öffentlichkeit mit:

    HSG Nordhorn - TuSEM Essen 33:32 ( 15:17) n. Siebenmeterwerfen
    HSG Nordhorn
    Gentzel, Larsson; Glandorf 8, Przybecki 4, Vranjes 3,Machulla 3/2, Filip 3/2, Arrhenius2, Franzen 2, Ursic 2, Leisink 1, Bult1
    TuSEM Essen
    Hannawald, Kelentric; Casanova 7, Rose 6/1, Haaß 5, Schmetz 5/2, Szilagyi 4,Velyky 1, Stan 1, Reiners, Tenberken, Klesniks


    Scheint ja ein lustiges Spielchen gewesen zu sein.

    Kann mir mal jemand sagen, wie das Spiel zwischen Nordhorn und Essen ausgegangen ist. Ich war jetzt auf allen Seiten die mir so einfallen um das Ergebnis beim Oceanis-Cup zu erhalten aber habe keinen Erfolg gehabt.

    Also, große bitte!! Laßt mich hier nicht door sterben.

    Danke!!

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    Original von Rico
    was tusem fehlt ne gute bank.. dann wär vieleicht mehr drin als nur ehf pokal

    Also ich denke, dass die Bank jetzt relativ ausgewogen ist. Auf allen Positionen kann man ohne Verlust an Qualität auswechseln. So variabel waren wir in Essen noch nie.

    Also ich sehe den Tusem mit Gummersbach und Hamburg auf einer Stufe. Etwas dahinter kommt Wallau, Nordhorn und wer es sonst noch so weit nach oben schafft.

    Tusem hat sich gut verstärkt und wird diese Saison gut überstehen. Die Mannschaft wird deutlich variabler sein und der Trainer wird eine viel breitere Auswahl an Spielern haben.

    Jetzt muß noch ein guter Start gelingen und wir sind auf einem guten Weg.

    Tja, schade schade aber hier ist mal ein Wechsel ganz anderer Art und das gefällt mir gar nicht:

    Stephan Krebietke hört auf: Uni und Familie gehen jetzt vor



    Mit der Verpflichtung von Torhüter Mario Kelentric verkündete der Tusem, die Personalplanung sei abgeschlossen. Nicht ganz, denn Linksaußen Stephan Krebietke (33), der dienstälteste Spieler im Kader, scheidet aus. Er hat sich für Familie und Studium entschieden.

    Familie, Ausbildung und Erstliga-Handball lassen sich schwer unter einen Hut bringen. Das muss auch Stephan Krebietke erfahren. "Ich muss endlich etwas für mein Studium tun", erklärt der Bochumer Diplom-Sportstudent seinen Rücktritt. 16 Semester sind es inzwischen, in zwei Jahren jedoch könnte er nun ohne sportliche Belastung seinen Abschluss machen.

    "Natürlich tut der Abschied weh, ich hätte noch gerne weiter gemacht", sagt Krebietke, der den Entschluss aber keineswegs bereut, zumal er nun das Privatleben etwas mehr genießen kann. Wie schwer ihm allerdings die Entscheidung gefallen ist, lässt sich anhand der Vorgeschichte ahnen.

    Die Verhandlungen zogen sich hin. "Ich habe Klaus Schorn gesagt, dass ich nur weitermachen kann, wenn ich beispielsweise morgens nicht immer beim Training sein muss." Es habe sich schließlich eine Lösung angebahnt, "und mir lag auch ein Vertrag vor".

    Er hätte nur zu unterschreiben brauchen. Doch die lange Bedenkzeit ließ den Studenten zaudern, und er stellte schließlich an der Uni fest, dass der Stundenplan noch immer kollidierte mit den Verpflichtungen als Spitzensportler. "Und vor allem die Familie hätte darunter wieder gelitten", sagt der zweifache Vater, der aber am Ball bleiben will. Mit etwas weniger Einsatz, versteht sich. "2.Liga wäre zu hoch, da muss man auch jeden Abend trainieren. Aber vielleicht findet sich ja ein Regionalligist."

    Die dritte Liga würde Stephan Krebietke in jedem Fall bereichern. Zumal auch Tusem-Trainer Iouri Chetsov meint: "Ich hätte gern mit ihm weiter gearbeitet."

    Vor acht Jahren kam Stephan Krebietke aus Göppingen zur Margarethenhöhe, wenn man so will als Nachfolger von Jochen Fraatz, der sich nach Nordhorn verändert hatte. Natürlich reichte der blonde Schwabe nicht an die Klasse des außergewöhnlichen Vorgängers heran, aber für 27 Länderspiele langte es allemal. Ein zuverlässiger, intelligenter Bursche, der im Vorjahr immerhin 65 Tore warf. "Für einen Außen, der nicht so viel Einsatz-Zeit bekommen hat, ist das nicht schlecht." Allerdings hatte er in Gudjon Valur Sigurdsson eine hochklassigen Konkurrenten auf seiner Position. "Er hat wirklich eine super Saison gespielt", bleibt Krebietke fair. Und wie hoch die Wertschätzung seiner Kollegen ihm gegenüber ist, zeigt die Tatsache, dass er in der vergangenen Saison trotz der relativ wenigen Spielminuten hinter Dimitri Torgovanov stellvertretender Kapitän war.


    Wünsche unsererm Flügelflitzer alles alles gute! Hoffe, er wird diese Entscheidung nie bedauern müssen. Wäre schön, wenn er vielleicht mal zum Tusem zurück kommt. Vielleicht ergibt sich da mal was im Management.

    Cazal ist nach wie vor auf dem Gehaltszettel des Tusem und wird im schlimmsten Fall bis Ende der kommenden Saison dort bleiben. Im Moment wird er allerdings von der Berufsgenossenschaft bezahlt, da er noch krank geschrieben ist. Cailat habe ich keine Ahnung wo er verblieben ist.

    TUSEM löst überraschend gut seine Torwartfrage


    Kroatiens Nr. 1 und aktueller Weltmeister Mario Kelentric unterschreibt beim TUSEM

    So verständlich es ist, "... dass nicht nur für die Handballfans in Essen und im Revier die Neugier immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will steht ...", hat sich der TUSEM als einziger Bundesligist im Ruhrgebiet von der täglich größer werdenden Frage nach der Lösung des Torwartproblems nicht unter Druck setzen lassen.

    Unbeirrt der Forderungen und Vorschläge des Trainerstabs um Iouri Chevtsov, war man beim TUSEM auch nach dem Wechsel von Jesper Larsson zur HSG Nordhorn nicht bereit, wirtschaftlich unvertretbare Lösungen zu akzeptieren. Die dadurch besonders für Klaus Schorn als den letztendlich Verantwortlichen für den Verein entstandene Situation, die für ihn " ... so einsam und kalt wie am Nordpol ..." war, ist jetzt überwunden. Die Beharrlichkeit hat sich im doppelten Sinne gelohnt.

    Gemeinsam mit den Sponsoren- und Förderkreisverantwortlichen Werner Hemp und Horst-Gerhard Edelmeier gelang es jetzt, einen Weltklasse-Torwart zu verpflichten:

    Mario Kelentric:
    31, verheiratet und Familienvater
    bisher HC Zagreb
    4 x CRO Meister, 3 x CRO Cupsieger, 1 x SLO Meister
    1 x SLO Cupsieger, Weltmeister in POR 2003,
    Teilnahme an 3 WM´s (EGY, FRA, POR)
    Teilnahme an 3 EM´s (ITA, SWE, SLO)

    ist in der Zielsetzung des TUSEM, das Team weiter
    … zu verjüngen, einzelne Spielpositionen sinnvoll
    … zu ergänzen und ohne den Blick für das Machbare zu verlieren, auch gezielt
    … zu verstärken,
    die Beste aller Lösungen, von der gleichermaßen nicht nur die treuen Fans lange geträumt haben. Damit sind alle personellen Maßnahmen beim TUSEM abgeschlossen.

    Fazit und einziger Wehrmutstropfen: Mario Kelentric erhält beim TUSEM zunächst nur einen zeitlich begrenzten Vertrag. Darüber, ob der Verein seine Option für ggf. zwei weitere Jahre wahrnimmt, entscheidet bei strenger Beurteilung letztendlich nur die Leistung des Sportlers und das zukünftige Engagement der Sponsoren, besonders aber auch der Zuspruch der Fans in der am 12. September 2004 beginnenden Handball-Bundesligasaison.

    Quelle Tusem-Homepage

    Zitat

    Original von Hilke
    Viel interessanter stellt sich die Frage, wer kommt noch als Torwart zumTuSEM??????????????????????


    Heißer Kandidat ist der Torhüter aus Wilhelmshafen. Frag mich bitte nicht nach einem Namen. Den kann ich mir nicht merken und noch weniger aussprechen.