So, hier die neusten News wie sie Morgen in der Presse stehen werden:
HANDBALLRosenkrieg ist voll entbrannt
BUNDESLIGA / Essener stellen über ihren Anwalt Weinerplan Hellas ein letztes Ultimatum.
Vor dem Auswärtsspiel des Essener Handball-Bundesligisten Tusem am heutigen Samstag in Düsseldorf (18 Uhr, Philipshalle) ist der "Rosenkrieg" zwischen dem Europapokal-Finalisten und seinem bisherigen Hauptsponsor Weinerplan Hellas und dessen Präsidenten Georg Weiner voll entbrannt. Es geht um Gelder im sechsstelligen Bereich.
Der Präsident der Weinerplan Hellas behauptet, sein Unternehmen mit Sitz in Athen sei zahlungsunfähig und deshalb sehe er sich auch nicht mehr zu Zahlungen gegenüber dem Handballverein verpflichtet. Dagegen beharrt der Tusem auf dem Fortbestand seiner Forderungen und stellte dem Oberhausener ein allerletztes Ultimatum, zu dem das Geld überwiesen werden soll. Termin ist der 27. April.
Empört und entsetzt reagierte Tusem-Boss Klaus Schorn auf die Veröffentlichung in der NRZ-Ausgabe vom Donnerstag. In der wurde aus einer Erklärung des Anwaltes von Georg Weiner, Claus Nielewski, zitiert. Darin heißt es sinngemäß, dass aus Sicht Weiners keinerlei Ansprüche mehr auf irgendwelche Zahlungen dem Tusem gegenüber bestehen, weil Weiner seinen Sponsorenvertrag längst gekündigt haben will.
Dem widerspricht der in größten finanziellen Schwierigkeiten steckende Verein von der Margarethenhöhe massiv und vehement. Der Tusem forderte das in Athen ansässige Unternehmen Weinerplan und seinen Präsidenten Georg Weiner durch seinen Rechtsvertreter Manfred Tiegelkamp auf, "in Erfüllung der rechtsverbindlich vorliegenden Verträge, die seit dem 1. 11. 04 überfälligen Forderungen in Höhe von über zwei Millionen Euro letztmalig bis zum 27. 04. 05 zu erfüllen, zumal bisher kein einziger Euro gezahlt wurde."
Sollte bis zum nächsten Mittwoch kein Geld fließen, kündigte der Verein an, alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen. Das heißt im Klartext: Auch die Staatsanwaltschaft könnte bald zu tun bekommen....
In der Pressemitteilung des Tusem heißt es: "... die Zahl derer wird größer, die befürchten, dass sich der in Oberhausen wohnende Hauptgesellschafter und Präsident des Unternehmens, Herr Georg Weiner, über die sich daraus auch für ihn persönlich erwachsenden Konsequenzen derzeit nicht im Klaren ist."
Seit Monaten vertröstete Weiner den Verein immer wieder, Gelder noch locker zu machen. Mit ständig neuen Ausreden hielt der Mittfünfziger den Traditionsverein hin und behauptete auch auf Nachfragen der Presse wiederholt, er werde selbstverständlich zu seinen Verpflichtungen stehen. Und das zu einem Zeitpunkt, als er offenbar schon längst den Rückzug vorbereitet hatte mit dem Verweis auf seine in Schwierigkeiten steckende Firma in Athen. Die wird er jetzt nachweisen müssen.
Jede Reserve ist erschöpft
Eigentlich war Weiner angetreten, um den Tusem zu "retten". Nur zur Erinnerung: Weiner selbst hatte sich ins Spiel gebracht, als er im Winter 2003 von der drohenden Insolvenz in der Zeitung gelesen hatte. Im letzten August hatte sich Weiner in einem Gespräch im Foyer der Grugahalle der Presse vorgestellt und vollmundig große Versprechungen gemacht, wie er dem Verein mit Hilfe seines Geldes zu altem Glanz verhelfen werde. Doch es blieb bei großen Versprechungen, die sich bisher als leer erwiesen.
Die Essener konnten den Spielbetrieb trotz der ausbleibenden "Weiner-Gelder" unter allergrößten Mühen und mit vielen Zugeständnissen noch aufrechterhalten. Aber jetzt, so der Europapokalfinalist, sei "jede Reserve erschöpft."
Quelle NRZ
Da kommt Heute noch sicher mehr.