Beiträge von Lord Helmchen

    Armstrong - Ullrich:
    Also, das stärkere Team hat Ullrich!
    US Postal hat nicht annähernd die Menge an Klassefahrern wie Coast. Da wären

    - Heras (ok, der ist super!)
    - Rubiera
    - Hincapie.

    Aber das war's auch schon fast. Oder hab ich nen guten vergessen?

    Trotzdem ist Armstrong momentan kaum zu schlagen, weil Ullrich v.a. die Stärke am Berg fehlt. Höchstens Botero oder Aitor Gonzales traue ich zu, dieses Jahr Armstrong gefährden zu können.

    Coast wird sicher ne gute Rolle bei der Tour spielen, ich tippe sogar, die gewinnen die Team-Wertung!!!

    Zitat

    Original von Helge
    Schon klar! Was ich meine ist, das man nicht einfach 1 und 1 zusammenzählen kann. Das würde nicht klappen. Wenn, dann muss etwas außergewöhnliches geboten werden, dass den Fusionsschmerz vergessen lässt!


    Der Fusionsschmerz wird schon vergessen sein, sobald das neue Team gewinnt. Es gibt ja genug Spielgemeinschaften, die ohne Kooperation niemals so weit gekommen wären - v.a. wirtschaftlich. Z.B. wären Willstätt und Schutterwald jeweils alleine vermutlich schon pleite, oder?

    so, wir sind jetzt echt vollkommen offtopic! Sowas peinliches aber auch. :)

    Zitat

    Original von jump
    Warum meinen alle "Coast" sei so stark? Wen hat Ullrich denn als "Wasserträger"?


    Coast war schon das abgelaufene Jahr die beste deutsche Mannschaft. Platz 5 oder 6 in der Weltrangliste, Gerolsteiner und Telekom waren nur 10. oder 11.

    Coast hat gleich nen ganzen Haufen sehr starker Fahrer wie z.B.

    - Angel Casero
    - Alex Zülle
    - Aitor Garmendia
    - Tobias Steinhauser
    - Manuel Beltran
    - David Plaza
    - Luis Perez

    und als Ergänzung noch die deutschen Wilhelms und Becke.

    Zitat

    Original von Helge
    Ihr solltet es schaffen, wäre gut für unsere Region!


    Wie kommst Du darauf? Bei uns heisst es immer, es gäbe zu viel Spitzensport in der Region. Dadurch verteilen sich Zuschauer, öffentliche Wahrnehmung, Medien und vor allem die Sponsoren auf viele regionale Top-Clubs, für den einzelnen Verein bleibt dann weniger übrig. Das soll gut sein?

    Den einzigen Vorteil sehe ich in einem weiteren Lokalderby.

    Lance Armstrong hat ziemlich über Ullrichs Entscheidung, zu Coast zu gehen, abgelästert. In etwa so :
    "Ihm geht es nur ums Geld, er ist ein Abzocker..."
    "Sowas macht kein echter Champion!"
    "Hätte mehr von ihm erwartet"

    Ich finde seine Entscheidung schon ok. Nun ist Coast ziemlich stark in der neuen Saison. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass Jan den Toursieg holen kann...

    Zitat

    Original von keksi
    Bei mir in der Klasse ist eiegentlich jeder akzeptiert und respektiert, und da gibt es sowohl Leute mit Markensachen, als auch ohne und da wird kein unterschied gemacht.


    Bist Du da ganz sicher? Im Unterbewusstsein achten einige vielleicht doch auch auf sowas. Auch wenn sie das nie zugeben würden, oder?

    Zitat


    "viele Leute registrieren aus welchem hause sie kommt", da stimme ich dir zu, doch der otto normal verbraucher nicht, und es ist wohl kaum der sinn der leute, die sich sachen mit kleinen labels kaufen, aufzufallen, denn wenn sie auffallen wollen, kaufen sie sich nen prolloshirt oder sehe ich das falsch?


    Ich will's mal so ausdrücken: "Einfach strukturierte Leute" würden sich ein Prolloshirt mit fettem Aufdruck kaufen.

    Bei anderen Leuten dagegen wird das Markenbewusstsein versteckter gezeigt, aber auch diese sind von Prestigedenken nicht frei. Sie wollen mit ihren Marken schon beeindrucken, aber sie wollen auch nicht als "Prollo" dastehen. Denn wenn man es völlig übertreibt, dann kehrt sich die Wirkung wieder ins Gegenteil um, und das Ansehen bei den anderen sinkt wieder.

    Viele Leute registrieren sehr genau, aus welchem "Hause" die Kleidung anderer stammt, auch wenn der Markenname nur ganz klein am Rand draufsteht. Ich hatte Mädels in der Klasse, die haben neue Leute als erstes nach ihren Schuhen beurteilt. Trugen diese keine Markenschuhe, "dann spreche ich auch nicht mit denen", hieß es. Natürlich nicht laut...

    Zitat

    Original von keksi
    Für mich gehört das eigentlich zusammen, denn unter Konsum verstehe ich nicht den Kauf von Sachen, die ich zum leben brauche, sondern Sachen die man kauft, aber nicht wirklich braucht. "Markenfimmel" schließt sich in meinen augen an, denn Marken sind ja auch Sachen, die man nicht wirklich brauch. Obwohl beide Sachen sicher völlig andere Sachen sind enden sie doch in einem Punkt. Der Kauf von Sachen, die man nicht wirklich braucht und nur gekauft werden, weil es andere haben, etc.

    Einverstanden. Das ist eine einleuchtende Erklärung und Definition. Konsum von Dingen, "die man nicht braucht".

    Die Motive die dahinter stehen sind aber unterschiedlich. Mal ist es nur die Bequemlichkeit, die zum Konsum führt, mal Raffgier und Verschwendungssucht. Beim Kauf von Markenprodukten steht v.a. Prestigedenken im Vordergrund. Wer die teuersten Markenschuhe hat, der ist in der Klasse der Angesehenste. Leider.

    Ich sehe noch nicht ganz den Zusammenhang zwischen "Konsumgesellschaft" und "Markenfimmel".

    Zum Ersten:
    Für mich ist es ein Zeichen von Konsumgesellschaft, z.B.

    - dass Kinder heute 37 Geschenke zu Weihnachten bekommen, wovon 35 später im Schrank verstauben.
    - dass manche Leute 3 Autos besitzen, oder 3 Händis.
    - dass leicht beschädigte Haushaltsgeräte oder auch Klamotten gleich weggeschmissen werden, anstatt sie zur Reparatur zu bringen oder zu nähen.
    ... usw.

    Zum Zweiten:
    Das Markenbewusstsein ist IMO ein Problem speziell in den Schulen, besonders so 7.-10. Klasse, wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere. Wer nicht in Nike-Schuhen rumlief, der bezog manchmal sogar Prügel. Klingt krass, war aber so.
    Ich gebe heute rein garnichts mehr auf Marken. Lieber sind mir sogar Klamotten ohne Aufdruck. Möglichst dezent. Und bei Lebensmitteln etc. kaufe ich das, was mir schmeckt. Nicht das, was die Werbung vorschreibt.

    Zitat

    Original von Tester
    Chalepos Rekordstrafe und der Eiertanz des DHB hierzu!


    Allerdings hat mich das auch sehr gewundert. Hab ich wohl schon verdrängt...
    Insbesondere die Wiederaufnahme des Verfahrens hat mich überrascht, nachdem es so aussah, als sei eine salomonische Lösung gefunden worden. Aber ich will mich jetzt hier nicht erneut drüber aufregen... das wurde hier schon genug getan mwichmann.

    Außer den schon genannten Überraschungen hatte ich auch das schlechte Abschneiden von Hamburg und Minden so nicht erwartet.

    Die größte positive Überraschung für mich persönlich war der Auswärtssieg der Wetzlarer "A-Jugend"-Truppe - des allerletzten Aufgebots - in Großwallstadt. Andererseits hätte ich es auch nie für möglich gehalten, dass Wetzlar gegen Wallau 25 min lang das Tor nicht trifft bei 0:15 Toren in Serie.

    Jetzt ist es entschieden. Sport1 berichtet: Fritsch bleibt Cheftrainer in Willstätt!

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    "Die SG Willstätt/Schutterwald hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Rudi Fritsch bleibt bis zum Ende der Saison Cheftrainer beim abstiegsbedrohten Bundesligisten.

    Das Einverständnis seines Arbeitgebers sei beantragt worden und werde vorrausichtlich in den nächsten 14 Tagen gegeben werden, teilte Manager Martin Wiedemann mit. Fritsch hatte die Nachfolge von Bob Hanning (jetzt HSV) angetreten.

    Personell sieht es weiter düster aus bei der SG: Mit Branko Kokir, Daniel Kempf und Jesper Degn-Jensen fehlen drei Stammspieler voraussichtlich bis zum Ende der laufenden Saison."

    Zitat

    Original von Olaf
    vom Bundesligisten Deines Vertrauens :D


    Ich würde sagen: Vom Helge meines Vertrauens. Oder Helge, bist Du etwa ausnahmsweise mal nicht bestens informiert? (Der Spielplan wird doch sicher bald auch auf der Tus-N Homepage zu finden sein?)

    Schon am 30.12. berichtete die Wetzlarer Neue Zeitung über den Spielplan der Saison 2003/2004:

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    "Nach langen Jahren wieder einmal mit einem Heimspiel startet Handball-Bundesligist HSG D/M Wetzlar in die Saison 2003/2004.
    Nach zuletzt vier Auswärtsauftritten zu Beginn eines Spieljahres empfängt die Truppe von Trainer Velimir Petkovic am Samstag, 30. August, oder Sonntag, 31. August, die SG Willstätt/Schutterwald zu Beginn ihrer dann bereits sechsten Spielzeit im deutschen Oberhaus.
    Am 6./7. September gastiert die HSG bei der SG Wallau/Massenheim, hat am Mittwoch, 10. September, den TV Großwallstadt in Dutenhofen zu Gast, reist am 13./14. September zu TuSEM Essen und empfängt am 20./21. September Frisch Auf Göppingen.
    Die Saison endet mit dem Spieltag am 22./23. Mai 2004."
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    Meine Fragen:
    1. Warum wurde der Spielplan schon so früh erstellt?
    2. Weiss jemand, wo der gesamte Spielplan zu finden ist?
    3. Wie wird dabei mit Absteigern und Aufsteigern umgegangen? Wer wird durch wen ersetzt?

    Die Wetzlarer Neue Zeitung berichtet über den aktuellen Stand. Chalepo-Wechsel endgültig gescheitert, Duranona wurde ein Angebot unterbreitet, das Hamburg-Spiel muss nicht wiederholt werden!

    ----08.01.2003 WNZ----

    Chalepo ist offiziell bis 3. Mai gesperrt

    (vs). Pünktlich zum Jahresabschluss flatterte das lange erwartete Papier auf den Tisch. Mit dem schriftlichen Urteil seitens des Bundesgerichts des Deutschen Handball-Bundes, das Bundesligist HSG D/M Wetzlar am 31. Dezember zugestellt wurde, ist die Sperre für Gennadij Chalepo bis zum 3. Mai offiziell bestätigt.

    "Auch unser Gnadengesuch hat keine große Chance auf Erfolg. Das haben uns die DHB-Verantwortlichen bereits im Vorfeld signalisiert", gibt es für Rainer Dotzauer nun endgültig Gewissheit, dass der verhängnisvolle Wurf des gebürtigen Weißrussen am 27. Oktober nach dem Spiel in Gummersbach gegen Schiedsrichter Bernd Andler zu einer sechsmonatigen Sperre Chalepos führt.

    Der Sportliche Leiter der HSG zieht aus dem Urteil der höchsten Verbands-Gerichtsbarkeit aber auch einen positiven Aspekt. "Die Punkte von unserem Heimsieg gegen Hamburg bleiben uns", zieht der Einsatz des Rückraumspielers beim 26:25 gegen den HSV vom 7. Dezember laut Dotzauer "keine spieltechnischen Auswirkungen" nach sich - also auch keinen nachträglichen Protest seitens der Hanseaten.

    Während sich die Nationalspieler der Grün-Weißen auf die bevorstehende WM in Portugal vorbereiten und der Rest des Teams bis zum Trainingsstart am 13. Januar die Akkus wieder auflädt, ist Julian Duranona nach wie vor der Hauptkandidat als Chalepo-Ersatz. Der isländische Nationalspieler befindet sich zurzeit noch auf Heimaturlaub in Kuba und hat bis zum 15. Januar Bedenkzeit, ob er in dieser Saison weiter für die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic spielen wird.

    "Wir haben ihm und seinem Düsseldorfer Berater Jochen Bergner ein Angebot unterbreitet. Wenn es keine anderen Offerten gibt, glaube ich, dass er sich für uns entscheidet. Denn es hat ihm in den beiden Spielen gegen Lemgo und Flensburg Spaß gemacht", sagt Dotzauer, dem - sollten sich weitere Sponsoren für die Verpflichtung finden - folgendes vorschwebt: "Julian Duranona könnte im Auswärtsspiel gegen Minden am 23. Februar wieder ins Geschehen eingreifen."