Beiträge von Lord Helmchen

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    Original von Arcosh
    Nö, es gibt auf jeden Fall zwei sportliche Absteiger. Wenn Essen und/oder Stralsund sportlich den Klassenerhalt schaffen würden und nur aufgrund einer Insolvenz absteigen müssten, dann gäbe es darüber hinaus noch die sportlichen Absteiger.


    Was für ne bekloppte Regel! Dadurch werden die seriös wirtschaftenden Teams bestraft!!

    Man stelle sich vor: Zwei Clubs verschulden sich übelst und landen mit neuen Spielern, die sie sich nicht leisten können, im Mittelfeld. ...anstatt auf Rang 17 und 18, wie mit realistischer Finanzierung.
    Zwei andere, seriös wirtschaftende Clubs geben nur das aus, was sie haben. Gegen die beiden Hasardeure haben sie keine Chance und landen deshalb auf 17 und 18. Was macht die HBL? Sie bestraft die beiden seriösen Vereine mit dem Abstieg, obwohl diese durch die Pleite-Clubs beschissen wurden. Profiteure sind 2 Zweitligisten, die vermutlich im nächsten Jahr als Kanonenfutter der ersten Liga dienen - oder aber sich ihrerseits völlig verschulden müssen, um mitzuhalten.

    Warum wurde denn diese unsinnige Regel eingeführt?

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    Original von vorlaut
    Hoffentlich wird noch etwas hilfreiches erfunden um dich und deinen Schwachsinn zu überdecken !
    War es eine Intelligenzallergie die dich dazu bewogen hat solch einen Stuß zu schreiben, oder doch eher nur geistige Minderleistung,"göppinger"..?


    Das kommt ja genau vom Richtigen!! :lol:

    Alle reden hier von der lustlosen Vorstellung der RNK. Die Klasse-Leistung der HSG möchte ich hiermit auch mal würdigen.

    Die 1. Halbzeit der HSG war nahezu perfekt.
    Dann kamen aber die Gäste mit ihrer beeindruckenden Aufholjagd - sogar in Unterzahl! Da hätte ich keinen Pfifferling mehr auf unsere Jungspunde gegeben. 26:26 und noch über 15 Minuten zu spielen... umso mehr haben mich die HSG-Jungs überrascht. Plötzlich wurde wieder gekämpft, das war Handball-Leidenschaft pur!

    Niko Weber war einfach sensationell! 12 Tore Christophersen, großes Selbstbewusstsein, große Klasse. Kevin Schmidt wirkt mittlerweile so abgezockt wie ein alter Hase. Aber was die HSG wirklich auszeichnet, ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Das macht richtig Spass mit den Jungs!!

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    Original von wintermute
    Man darf sich eben nicht auf der Tradition ausruhen. Vielleicht hat man sich z.B. in Gummersbach verschätzt und ein "1. FC Köln Handball" würde mehr Zuschauer ziehen als ein Traditionsverein VfL Gummersbach!?

    Ich denke, die Krise könnte eher den Traditionsvereinen nutzen als den Emporkömmlingen. Die Emporkömmlinge sind auf der Handball-Boom-Welle geritten, wenn die nun abebbt, dann trifft es die sicherlich härter. Traditionsvereine aus der "Provinz" wird das weniger stören, denn dort gibt es weniger Konkurrenz durch Fussball+Co. Gute Chancen haben aber nur die Traditionsvereine mit einem größeren festen Zuschauer- und Unterstützerkern. Also Göppingen, Lemgo, Minden, Wetzlar, Großwallstadt usw.

    Essen ist zwar auch ein Traditionsvereinen, aber hier fehlt der größere Zuschauerkern. Außerdem ist die Konkurrenz im Ruhrgebiet viel zu groß.

    Gummersbach ist ein "Zwitter": natürlich ein Traditionsverein, nämlich in Gummersbach, dort aber mit relativ wenig Zuschauern. In Köln hingegen ist der VfL ein Emporkömmling, und dort sieht man bereits, wie die Krise den VfL trifft!!

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    Original von meteokoebes
    80% des Etats sind Personalkosten hat der große mittelhessische Finanzexperte mal in den Raum gestellt. Die sollten dann auch über Bürgschaften gedeckt werden. Ups, da sind wir ja plötzlich bei einer Bürgschaft, die locker im siebenstelligen Bereich liegt - Aber das kostet eine HBL-saison seriös finanziert nun einmal.


    70%!
    Aber die reichen auch.

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    Original von Ronaldo
    Aber warum die Bürgschaften nicht auf die Höhe der SPielergehälter anheben? Oder, um es einfacher zu machen, auf 500.000 € oder gar 1.000.000 € erhöhen?


    Quasi als Pfand und Eintrittshürde.
    Aber bitte nicht pauschal für alle Vereine gleich viel - z.B. 1 Mio! Ein solches Pfand muss schon abhängig von der Höhe der Personalkosten bleiben. Sonst würden vernünftig wirtschaftende Vereine mit kleinem Etat ausgeschlossen, während die Summe bei Vereinen mit großem Personaletat nicht reichen könnte.

    Je früher ein Verein über die Wupper geht, desto geringer wird also die Entschädigung...

    Aber eigentlich ist die Entschädigung nur ein Randthema der Finanzkrise.
    Wie kann das Lizensierungsverfahren verbessert werden?
    Prüfung, ob Spielergehälter wirklich bezahlt wurden?
    Keine Bürgschaften mehr anerkennen, über die ein Etat ausgeglichen wird?

    50.000 pro ausgefallenem Spiel oder pro Verein? Wenn 2 Vereine frühzeitig hopps gehen, dann könnten um die 30 Spiele entschädigt werden müssen, also 1,5 Mio EUR?
    Das ist eine wichtige Regelung, um einen Domino-Effekt zu vermeiden. Der Ausfall von zwei Heimspielen könnte bei einem Verein, bei dem die Zuschauereinnahmen einen großen Teil des Budgets ausmachen, schon ein ziemliches Loch in die Kasse reißen.

    Respekt an Balingen! Klasse Spiel, so muss es laufen!

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    Original von Speichti
    bin mal ahnungslos... mal von den objektiven leuten, spielt hbw wirklich so unter der gürtellinie? beissen, kratzen,... hab ich iwo gelesen... is det wahr?


    Das habe ich allerdings auch schon vernommen. Und zumindest die Statistik bestätigt dies: Balingen ist der Verein mit den meisten Zeitstrafen der Bundesliga.
    Kretzsche hat nach dem Spiel in Balingen gesagt: "Wir haben 60 Minuten lang auf die Fresse gekriegt".

    Ich finde, es wird Zeit für ein eigenes, übergreifendes Thema zur aktuellen Handball-Finanzkrise.

    Die jeweiligen Diskussionen zu Essen, Stralsund undsoweiter sollten die Einzelschicksale behandeln. Hier kann über den allgemeinen Trend diskutiert werden und über das Lizensierungs-Debakel.

    Hat der Handball nach der WM-Euphorie über seine Verhältnisse gelebt? Wie kann die durch HSV, Kröten und Co ausgelöste Preisspirale wieder gestoppt werden?

    Und nebenbei: Gibt es eigentlich eine Entschädigung für die "gesunden Vereine" für entgangene Einnahmen aus nicht erfolgten Heimspielen gegen die Pleite-Clubs?

    Zur Einstimmung ein Interview mit dem Finanzexperten Rainer D.:
    http://www.hsg-wetzlar.de/index.php?nav=…on=news&id=1688

    An die Statistiker:
    Der Heimsieg gegen Minden im Oktober war ja angeblich der höchste Wetzlarer Heimsieg in 11 Jahren Bundesliga-Geschichte. Haben wir in Stralsund nun zusätzlich noch den historisch höchsten Auswärtssieg Wetzlars gesehen?

    EDIT - um meine Frage selbst aufzulösen:
    Wie ich gerade in der Zeitung lese ist es tatsächlich so. Die beiden einzigen Siege der HSG in dieser Saison waren jeweils Rekordsiege!! Erst der Rekord-Heimsieg gegen Minden, nun der Rekord-Auswärtssieg in Stralsund... und schon hat die HSG eine deutlich bessere Tordifferenz als die Konkurrenten. :baeh:

    Gute Leistung, Respekt nach Essen!
    Ich denke, der Tusem hat gute Chancen, am Ende zumindest 17. zu werden.

    "Wettbewerbsverzerrung" ist mit dieser in Gummersbach aufgelaufenen Essener Mannschaft nicht zu erwarten! Gegen Stralsund wird diese Mannschaft vielleicht schon die Punkte 3 und 4 einfahren.

    Zitat

    Original von HSG-Wetzlar-Fan90
    Ein Spiel, dass die Welt net braucht :schlaf:


    Mit deinen 18 Lenzen weisst du natürlich nicht, dass die HSG gegen Kiel schon oft genug gewonnen hat!! Da gab es tolle Spiele. Sogar auswärts in Kiel wurde schon mal gepunktet. Klar sind die Chancen nicht sonderlich groß, aber ich will unsere Mannschaft in JEDEM Spiel kämpfen sehen. Kein Spiel darf hergeschenkt werden!! Gegen Flensburg vor fünf Wochen ist sogar ein Punkt bei rausgesprungen.