Beiträge von Lord Helmchen

    Zur wirtschaftl. Entwicklung berichtet die HSG auf ihrer Seite:
    "Angefeuert wurden die Grün-weißen im Schnitt von rund 3.900 Zuschauern in der Wetzlarer RITTAL Arena, wenn sich die Nikolai Weber & Co. aufschwangen die nächsten Punkte zu erkämpfen. Das sind pro Heimpartie rund 300 Zuschauer mehr als in der abgelaufenen Saison. Im Zuschauervergleich der HBL rangieren die Domstädter somit auf einem beeindruckenden 8. Platz. Mit über 65.000 Besuchern insgesamt stellte die HSG Wetzlar in der Spielzeit 2011/2012 einen neuen Rekord auf. Ebenso wie bei der Zahl der verkauften Dauerkarten. Über 2000 Handballfans erworben in der abgelaufenen Saison ein Saisonticket."

    Genau diese Gerüchte sind es, die der WNZ-Schreiberling Alexander Fischer immer und immer wieder in die Welt setzt. Seine Intention ist es doch schon seit Jahren, Unruhe bei der HSG zu stiften. Und das gelingt leider auch oft genug. Ich erinnere mich noch an die unsäglichen Kommentare im Frühjahr, bis die HSG-Spieler den "WNZ-Boykott" ausriefen, der dann zum Rücktritt von Thielmann führte.

    Eigentlich wäre Fischer doch viel besser bei der BILD aufgehoben.

    Von daher halte ich es mit den Ärzten: "Lass die Leute reden..."

    Und noch ein Sieg zum Saisonabschluss! Offenbar ist die Mannschaft jetzt wieder auf normalen Leistungsniveau bzw. da, wo sie letzte Saison aufgehört hatte.

    Die 4200 Besucher können direkt auf dem Hessentag weiterfeiern...

    Hier noch einmal allerbeste Glückwünsche an unsere Nachbarn zur tollen Saison!
    Der Hüttenberger Klassenerhalt hätte mich sehr gefreut, wenn es nicht ausgerechnet ein Duell mit der HSG geworden wäre...

    Aber trotzdem Hochachtung vor dieser Leistung! Keiner hat vor der Saison erwartet, das diese fast-Feierabendtruppe, quasi eine halbe Wetzlarer Reservemannschaft, so viele Punkte holt.

    Dass Jan Gorr ein super Trainer ist, war ja schon bekannt. Aber trotzdem haben viele Spieler einen unglaublichen Sprung gemacht. Allen voran natürlich Timm Schneider! Ich denke, der wird auch in Lemgo seinen Weg machen.

    Ich bin mir immer noch nicht schlüssig, wie praktisch aus dem Nichts ein solcher Kader finanziert werden soll. Aber ich hoffe mal, das ich mich da täusche.


    Das wurde in der Presse schon erläutert:

    • Ein gegenüber dem Vorjahr um ca. 250 Zuschauer angestiegener Zuschauerschnitt in der Rittal Arena
    • Leicht ansteigende Einnahmen aus dem Sponsoring
    • Insgesamt leicht sinkende Gehälter im Profihandball. (Dies ist wiederum auf mehrere Faktoren zurückzuführen, z.B. die Euphorie nach der WM 2007 ist vorbei; auch die nachlassende Finanzkraft der Spanischen Liga...)
    • Mit Salzer und Chalkidis müssen zwei Topverdiener gehen. Zusammengenommen dürften die drei Zugänge Reichmann, Müller, Tiedtke nicht mehr verdienen als die fünf Abgänge Salzer, Chalkidis, Jungwirth, Friedrich und Christian.

    Ich vermute mal, da ist sogar noch etwas Spielraum übrig für eine Nachverpflichtung in der Saison. Sofern sich noch etwas ergeben sollte, oder falls sich ein Leistungsträger verletzt.

    dem kann man nur zustimmen - ein Aufatmen geht durch Wetzlar :)
    Besonders bezeichnend und noch mal hervorzuheben: Wetzlar rettet sich gerade so gegen den Abstieg mit der 3. besten Abwehr der Liga (nach heutigem Stand). Das zeigt überdeutlich wo die Schwächen liegen und woran dringend gearbeitet werden muß. Für die nächse Saison hoffe ich sehr, daß Tiedkte Bruno an der Stelle gleichwertig ersetzen kann. Für den Angriff müssen einige neue Konzepte her - vor allem muß endlich mal mehr Gefahr aus dem Rückraum kommen. Ich bin gespannt, ob man noch einen Spieler für die RM präsentieren kann. Meiner Ansicht nach ist das immer noch die größte Baustelle - insbesondere nach Salzers Abgang.
    Auf jeden Fall kann die Mannschaft am Samstag noch mal völlig entspannt auftreten - mal sehen was dann möglich ist :)

    Linksaussen ist leider auch wieder Baustelle: Nachdem Kevin Schmidt gut in die Saison gestartet war, hat er in der Rückrunde kaum etwas auf die Reihe gebracht.

    Im Hinspiel hatte Wetzlar Gummersbach mit 35:27 geradezu weggeschossen. Offenbar liegt der VfL der HSG. Im Vergleich dazu seid ihr diesmal noch glimpflich davon gekommen, würde ich sagen!

    Zudem hatte die Wetzlarer Mannschaft in den letzten Spielen einen klaren Aufwärtstrend gezeigt. Selbst in Kiel haben wir lange mitgehalten. Deshalb war ein Spiel auf Augenhöhe absolut zu erwarten.

    Lasst Euch nicht durch die Tabelle täuschen. Auswärts gut gespielt hat Wetzlar schon häufig, nur leider oft unglücklich und knapp verloren. Diesmal nun endlich mit zählbarem Ergebnis!

    Glückwunsch nach Wetzlar zum Klassenverbleib!


    Vielen Dank! Zeitweise war das echt eine Saison zum verzweifeln. Ente gut alles gut, möchte man jetzt sagen. Aber da wird noch einiges aufzuarbeiten sein... in sportlicher Hinsicht, aber auch in organisatorischer Hinsicht (bei der HSG und auch bei der HBL).

    Schön zu sehen war, dass die Fans trotz allem immer hinter der Mannschaft standen. Die Wetzlarer Fanszene ist jedenfalls allererste Liga!

    Gruß an den Wiehen, lieber Lothar Frohwein, nehmt Jimmy gut auf!

    So, heute Abend wird dann Wetzlar weggefegt :D

    und es wäre ja noch schöner wenn ein Absteiger Punkte aus der altehrwürdigen Eugen-Haas-Halle entführt.


    Jawoll, das war die richtige Antwort auf Gummersbacher Arroganz!
    Aus eigener Kraft hat die Mannschaft damit schon vor dem letzten Spieltag alle Diskussionen beendet. Klasse, Jungs! Die Seuchen-Saison ist jetzt endlich vorbei. Und das ist die beste Nachricht des Abends.

    http://www.hr-online.de/website/rubrik…cument_44900846

    Der Hessische Rundfunk berichtet:

    "Sollte Wetzlar aus seinen zwei noch ausstehenden Partien keinen Punkt mehr holen und Hüttenberg oder Abstiegsrivale Bergischer HC ihr letztes Saisonspiel gewinnen, dann müsste die HSG gegen eine der beiden Mannschaften zum Entscheidungsduell mit Hin- und Rückspiel antreten. Im ungünstigsten Fall könnte es für Hüttenberg aber auch bei einem Sieg und zwei Wetzlarer Pleiten nicht reichen – nämlich dann, wenn auch der BHC gewinnt. Denn der weist im Moment im Vergleich zum TVH noch die bessere Tordifferenz auf."

    Es wäre aber durch die Entscheidungsspiele zu klären, ob Wetzlar vor oder hinter beiden steht, also müssen alle spielen. Daß sich die Reihenfolge TVH/BHC dabei umkehren kann, ist Kollateralschaden. Aber Du hast Recht damit, daß das nicht berücksichtigt wird. Regulär müsste die Reihenfolge der nicht direkt betroffenen Mannschaften untereinander unabhängig vom Ausgang der Entscheidungsspiele beibehalten werden. Da das aber nicht geregelt ist (und das dann auch keiner mehr durchschaut, wenn man es so macht), muß es so ausgetragen werden wie es dort steht und damit haben alle drei Teams im Fall des Falles die Chance auf Klassenerhalt.

    Hmm... Andererseits steht oben ja, dass Entscheidungsspiele nur für "die für Meisterschaft, Auf- oder Abstieg maßgeblichen Tabellenplätze" durchgeführt werden müssen. Für andere Plätze scheinen keine Entscheidungsspiele vorgesehen. Im Beispiel wäre es also egal, ob Hüttenberg nun 16. oder 17. wird, beides sind Abstiegsplätze, denn der BHC steht in jedem Fall vor dem TVH. Komplizierte Sache!

    Drei direkte Aufsteiger war eines der Zugeständnisse an die Zweitligisten, der eingleisigen Liga zuzustimmen.

    Theoretisch kann es in dieser Saison jetzt aber doch Relegation geben, nämlich dann, wenn nach 34 Spieltagen Wetzlar und/oder der BHC und/oder Hüttenberg punktgleich auf den Plätzen 15, 16 (und 17) sind. Dann gäbe es Entscheidungsspiele um den letzten Nichtabstiegsplatz.


    Gesetzt den Fall: Wetzlar, BHC und TVH stehen am Ende punktgleich auf den Plätzen 15-17 und BHC hat gegenüber dem TVH das bessere Torverhältnis. Müssen dann alle drei gegeneinander antreten oder nur BHC-Wetzlar?

    Immerhin ist das bessere Torverhältnis des BHC gegenüber TVH unberührt von einer Torwertung des Spiels Wetzlar-Göppingen. Egal ob Wetzlar nur mit einem Tor oder theoretisch 0:100 verloren hätte, BHC würde IMMER vor dem TVH stehen.

    Oh, sorry... War mir gar nicht klar, dass ihr in Balingen so gereizt seid... dass eine einzige Bemerkung eine solche Lawine auslöst.

    32 Spieltage Bockmist finde ich nicht richtig. Unter anderem hat unsere HSG 9 schöne Siege geholt und 3 Unentschieden. In Hamburg wurde nur mit einem vergebenen Siebenmeter in der letzten Sekunde der Punkt verschenkt.

    Natürlich gab es für uns HSG-Fans in dieser Saison viel zu viele betrübliche Tage. Es war - auf deutsch gesagt - ein echtes Scheiss-Jahr! Oft hat die Mannschaft im entscheidenden Moment versagt. Und wir hatten verdammt viel Pech, auch gerade rund um die Klimovets-Sache, die die Mannschaft zusätzlich verunsichert hat. Glaub mir, bei so viel Katastrophen in einer Saison hofft man dann zumindest einmal am Ende auf etwas Glück!

    Von daher drücke ich Balingen ganz, ganz feste die Daumen!!
    Und ich lass mich liebend gerne eines Besseren belehren, was meine obige spitze Bemerkung betrifft.

    Gruß ins Schwabenland!


    Selbst wenn die regionalen Verbände eine gemeinsame Datenbank hätten, so würde das Problem bei Spielern die zuletzt in einer europäischen Liga gemeldet gewesen wären trotzdem noch bestehen. Und eine gemeinsame Datenbank aller Staaten wird es nicht geben.
    Und Wetzlar sollte die Hauptschuld nicht bei DHB, HBL oder den regionalen Verbänden suchen, sondern beim Spieler der gelogen hat. Hätte er wahrheitsgemäß geantwortet, hätte die HSG diesen Ärger jetzt nicht, allerdings würde er auch keine monatlichen Zahlungen einstreichen.


    Vielleicht war er sich wirklich nicht bewusst, für Hassloch spielberechtigt zu sein. Aber das weiss nur Klimo selbst.

    Die geltende Regelung ist schlecht, weil nicht derjenige bestraft wird, der den Fehler macht (der Spieler), sondern ein ahnungsloser Dritter (der Verein). Die Vereine haben keine Rechtssicherheit durch die Spielberechtigung!

    Theoretisch könnten windige Berater vermeintlich spielberechtigte Spieler gezielt an Vereine vermitteln, um diese zu schädigen. So kann gezielt der Ausgang der Deutschen Meisterschaft oder der Abstieg beeinflusst werden.