Balingen hat sich mit Rolf Brack und dem siebten Feldspieler schnell einen Namen gemacht und Dank Spielern wie Ettwein und ihrer - nennen wir es - rustikalen Spielweise die Handballwelt polarisiert. Die HSG Wetzlar hingegen war außerhalb Hessens immer der Verein von dem man zwar nicht unbedingt Fan ist, aber wo es auch nicht stört wenn sie in der ersten Liga mitspielen. 
Wetzlar gilt doch schon seit Jahren im Handball als DAS Sprungbrett für deutsche Spieler in die Nationalmannschaft: Lars Kaufmann, Timo Salzer, Michael Allendorf (OK, schaffte es nur für 2 Spiele, ist zu früh nach Melsungen gegangen), Sven-Sören Christophersen, Tobias Reichmann, Steffen Fäth, Kevin Schmidt... Selbst ein Michael Müller war erklärtermassen zum "Sprungbrett HSG" gewechselt, um zurück zu springen. Und spätestens seit letzter Saison weiss das ganz Handball-Deutschland!! Insbesondere seit der WM, als Wetzlar das größte Kontingent an Nationalspielern stellte.
Deshalb brauchen wir auch keinen Ettwein (hatten wir auch: hiess erst Klimpke, dann Chalkidis). Außerdem stand die HSG im Gegensatz zu Balingen oder Melsungen schon 2x im DHB-Pokalfinale und einmal im Europapokalfinale.
Jedenfalls ist das angebliche "Graue-Maus"-Gequake sowas von überholt. Das schreiben nur Leute, die offensichlich keine Ahnung vom Handball haben - d.h. die die vielen Nationalspieler der HSG verpennt haben. Peinlich, dass selbst Handball-World.com sich da einreiht. Denen hätte ich doch mehr Sachverstand zugetraut.