Hannover spielte halt klar auf Sieg. So ist nunmal Ortegas Philosophie. Finde ich grundsätzlich gut weil dem mutigen gehört die Welt. Heute halt mal ausnahmsweise nicht.
Für manche mag dies vielleicht überheblich sein, aber Hannover spielte schließlich zu Hause und das gegen Bietigheim und nicht Flensburg.
Beiträge von Marc
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Die Löwen brauchen zwingend weitere Geldgeber um Gensheimer ablösefrei zurückholen zu können, sprich überhaupt sein Gehalt zahlen zu können, verhandeln aber angeblich gleichzeitig mit Richardson und Lagergren, die zudem noch (ordentlich) Ablöse kosten würden!? Irgendwas passt da nicht...

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Da sieht man mal wieder was die (gegenüber der Öffentlichkeit und den Fans) kommunizierten Verträge wert sind.
Da wird ein Leistungsträger für zwei Jahre verlängert und das auch so kommuniziert und dann zieht der Spieler jetzt offensichtlich nach einem Jahr seine Kündigungsoption/Ausstiegsklausel.
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Es gehört einfach nicht live in die Kameras. Emotionen hin oder her. Als Profi muss man solche Äußerungen gegenüber dem Gegner/Dritten einfach mal zurückhalten können. Das gehört genauso zum Profi sein dazu wie besonders gut Handball spielen zu können.
Und dass das prima ohne solche Ding geht, ohne dass man gleich aaltglatt auftreten muss, beweisen ja einige Typen des deutschen Handballs, die ansonsten auch selten ein Blatt vor den Mund nehmen.Wie in unteren Klasse vor 3 Zuschauern, in der Kabine oder auf der Bank ohne Mikros und Kameras kommuniziert wird, ist doch vollkommen irrelevant und auch keine Entschuldigung für diese Szene in der höchsten deutschen Spielklasse live in die Sky Mikros.
Die Team-Timeout Kameras und Mikros sind nicht nur geduldet, sondern verpflichtend. Und das nicht erst seit gestern. -
Wenn das jetzt der dritte Kreuzbandriss oder eine erneute Schulter-Geschichte wäre, könnte ich deinen Unmut ja noch stückweit verstehen, aber die Achillessehne reißt sich nicht fast jeder Profihandball mindestens einmal im Leben. Das ist einfach nur dumm gelaufen, vorausgesetzt er hatte dort bislang keine Probleme und wurde angeschlagen eingesetzt.
Ich hoffe jedenfalls er kommt wieder auf die Beine und kann dem VfL noch mindestens eine weitere Saison auf dem Spielfeld helfen! Und bis dahin, ganz sicher von aussen seine Expertise einbringen.
Auf der anderen Seite ist das jetzt aber auch ein letzter Warnschuss für den VfL, dass man a) nicht mehr um lediglich eine Person alles aufbauen sollte und b) mit einem Altgedienten nicht mehr 60 Minuten in Angriff und Abwehr planen darf.
Unabhängig von der jetzigen Verletzung, ohne Zhukov waren die letzten Spiele für ihn schon arg beschwerlich und er nach 45 Minuten mehr als platt.Ansonsten kann ich die Heulerei des VfL nicht mehr hören. Mit 1-2 Langzeitverletzten im Kader muss man in der heutigen Bundesliga einfach rechnen und entsprechend planen.
Verletzungspech haben eher Mannschaften wie Berlin, Hannover, Ludwigshafen, ... -
Keine Ahnung was Lichtlein für einen Vertrag beim VfL zu haben scheint, aber er muss wohl eine Stammplatz-, Start- oder Minutengarantie haben, soweit fit.
Anders kann ich mir dieses ewige Festhalten an dem schwächelnden Altstar nicht mehr erklären.
Die vergebenen 7m sind genau so ein Phänomen.Und dass Vukovic nicht würde langzeitverletzungsfrei über die Saison kommen würde, muss doch jeder erwartet haben, der nicht die Augen vor der Realität verschließt.
Am Ende war das Spiel knapper als erwartet, weil auch VfL überdurchschnittlich gut war und BHC unterdurchschnittlich schwach waren.
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300 VfL-Fans in Wuppertal an einem Sonntag-Mittag? Glaube ich kaum...
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Bin mal gepspannt aber eher verhalten optimistisch, dass diese Partie auch nur annähernd das hält was die Terminierung als Topspiel verspricht.
Im Normalfall sollte der BHC zu Hause keine Probleme gegen den VfL haben, auch wenn das Spiel bloß in Wuppertal stattfindet. -
Das Spiel war nach der ersten Halbzeit schon entschieden. Eigentlich schon nach 15 Minuten.
Wenn solche Spiele so beginnen, wird das aus meiner Erfahrung nichts mehr, zumindest mit den vorhandenen Qualitäten des VfL. Auch wenn der Trainer offensichtlich selbst nach 50 Minuten noch der Meinung war, er könne das Ding noch drehen. Dafür haben mir aber ehrlich gesagt auch die Impulse gefehlt. Da hätte ich direkt zur 2. Halbzeit einfach mal mit den Youngstern begonnen.
Schade dass so gut wie keiner vom Nachwuchs längere (größtenteils überhaupt nicht) Spielpraxis sammeln durfte. Das wäre heute ihre Chance gewesen mal mehr als 5 Minuten zu spielen.
Da bin ich ehrlich, das war heute so oder so ein enttäuschender Auftritt. Ob man dann am Ende mit 5 oder 15 verliert, in meinen Augen geschenkt. Immerhin durfte/musste Villgrattner mehr spielen und das auch eigentlich ganz erfolgsversprechend!
Ansonsten habe ich Puhle nicht nur wegen seiner Quote aus lediglich 18 Minuten (mMn viel zu spät) deutlich stärker gesehen als Lichtlein, der gut begann, dann aber auch stark nachliess. Lichtlein ist richtig schwach geworden, wenn die Abwehr nicht für ihn spielt. Dann bekommt er "Torwartbälle" ohne Ende verpasst. Puhle ist im 1:1 aus dem Poistionsangriff deutlich besser.Ziemlich enttäuschend fand ich von Beginn an die ganz offensichtlich fehlende Frische und mangelnde Vorbereitung des VfL. Sie spielten, als hätten sie diese Woche schon zwei Spiele in den Knochen und auch so manche Aktionen der Gegnerspieler sind doch bekannt und verteidigbar, zumindest wenn man die Mannschaft halbwegs darauf einstellt.
Zu Hause gegen einen Tabellennachbarn ist das jedenfalls kein Auftritt der neue/alte Fans anlocken wird.Ansonsten eine ungewohnt volle Halle, obwohl auf dem Papier nur 3500 Zuschauer. Dafür auch locker dreistellige Anzahl an Wetzlar Fans. Gefühlt die ganze Kopftribüne in HSG Hand.
Schiedsrichter haben einige 50/50 Aktionen eher pro Wetzlar ausgelegt, aber bei der Spielweise des VfL braucht man sich auch nicht zu wundern. Wenn einfach die Entschlossenheit fehlt. Dann werden Freiwurf, 7m, 2m eben auch nicht gegeben. Ist schließlich Bundesliga-Härte.
Ich kann Wandschneider sehr gut verstehen, dass er trotz des ungefährdeten Sieges nicht ganz zufrieden war. Hätte mich auch gewurmt dass trotz allem viel liegengelassen wurde.
Der Trainer scheint von Köpp überhaupt nichts zu halten.
Köpp scheint auch keinen Bock mehr zu haben. Nach seiner Körpersprache zu urteilen sitzt er nur noch den Vertrag ab. In seinem Fall kann ich ihm das auch nicht verübeln. Seine Qualitäten sind klar und die hat er auch mehr als einmal gezeigt. Wenn dann der Trainer ihn nicht entsprechend einbaut, dann ist das tragisch.
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Es ist toll wenn ein Spieler so früh so gut ist, aber das langfristig für ihn gut ist früh Verantwortung zu übernehmen...ich bezweifel es. Das gilt nicht nur für Handball. Die Müllers und Krooses dieser Welt werden mit 34 nicht mehr spielen, geschweige denn gut und da reden wir von Spielern die da ganz gut durchgekommen sind mit Verletzungen.
.Müssen sie ja auch nicht. Mal ganz abgesehen vom finanziellen, diese genannten Namen haben dann idR sportlich doch auch wirklich alles erreicht.Und das z.T. mehrfach.
Würde mich als Lahm auch nicht mehr zu den 50+ Spielen schleppen, geschweige denn täglich Stunden trainieren zu müssen.Bei den deutschen Handballern sieht das ein bisschen anders aus. Auch die finanzielle Komponente hier mal aussen vor, aber hier gewinnen die wenigsten sehr guten Leute bereits mit Anfang 20 nationale Titel oder gar die CL. Viele machen sich bis 25 bei Mittelklassevereinen kaputt und eine Karriere über 35 hinaus ist dann selten möglich.
Auf der anderen Seite ist es schon geiler, als junger Mensch Profi zu sein und in der höchsten nationalen Sportliga zu spielen und sogar bei Nationalmannschaft dabei zu sein.
Mit Anfang/Mitte 30, wenn man sein Leben idR eh organisiert hat, erst auf dieses Level zu kommen, zieht halt auch im Umfeld nicht mehr so wirklich.
Vollkommen unabhängig von der physischen Komponente, wenn man als deutscher Spieler die Wahl hat zwischen 20 und 30 oder zwischen 30 und 40 seine Blütezeit zu erleben, dann werden ganz sicher 99% sich für ersteres entscheiden. Ausländische Profisportler die dazu noch länger im Ausland spielen (müssen), mögen das anders sehen und entsprechend ihre Karriere anders aufziehen. -
Beispiel Frankreich. Hatten die mal 3, 4 Stammspielerausfälle? Kann ich mich nicht erinnern.
Jetzt fällt mal Karabatic aus und das wird medial so verkauft, als käme dadurch das Erreichen der KO-Runden einem 6er im Lotto gleich.
Bei anderen Nationen nicht anders.Bei Deutschland, so habe ich das Gefühl, spielt man bei den großen Turnieren seit Jahrzehnten immer ohne mindestens 2, 3 Leistungsträger der ersten 7.
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Ist das Handball-Publikum wirklich so eventgeil? Habe ich gar nicht mehr so auf dem Schirm
Ich habe jetzt mal ausnahmsweise wegen eines Termin bereits 30 Minuten vor Anspfiff die Halle betreten, statt 5. Da herrschte gähnende Leere. Und 10 Minuten nach Abpfiff kann man die verbliebenen Leute auch an zwei Händen abzählen.Mag in anderen Hallen anders sein, aber nach dem Eventhandball der 2000er Jahre kommt der überwiegende Teil des Live-Publikums doch nur noch zum Spiel selbst, so mein Eindruck.
Ich kann mich jetzt auch nicht erinnern, dass vor der Sky-Ära die Abendspiele in der Regel immer 20/20:30 waren. Das war doch auch eher die TV-Ausnahme und viele begannen auch damals schon um 19 Uhr.
Und diese unsäglichen 19 Uhr Spiele am Samstag. Da spricht heute keiner mehr von. So lange ist das noch gar nicht her. -
...Nominierung, stand jetzt, auch nicht gerechtfertigt wäre.
Ich glaube manchen ist der Ernst der Lage noch nicht so ganz klar, wenn wir erfahrene, verdiente und vor allem fitte Spieler als ernsthafte Optionen, kategorisch die Rechtfertigung zur Nominierung absprechen, nur weil sie, insbesondere in der CL, in den letzten 10 Spielen keine durchweg Weltklasse-Leistung abgeliefert haben.
Ich bin aktuell sehr skeptisch, dass wenigstens einer der Spieler Wiede, Drux, Weinhold, Häfner bei der WM auf gewohntem Level wird spielen können.
Darüber hinaus ist ja auch nicht gesagt, dass alle verbliebenen und derzeit fitten, gesund bleiben. Sind ja für die meisten noch rund 15 Spiele plus 3? Länderspiele und die Lehrgänge.
Und wenn man in die Vergangenheit schaut, gab es auch immer noch Ausfälle Ende Dezember/Anfang Januar.
Sicher ist, dass nichts sicher ist und man alle Alternativen durchspielen sollte. Noch ist Zeit dafür... -
Ist jetzt keine Schwarzmalerei, sondern nur meine Sicht auf die Dinge, aber Deutschland hat mit Aussicht auf die Heim-WM derzeit einen individuell schwächeren Kader zur Verfügung, als bei der letzten EM.
Das wird für Prokop wirklich eine Aufgabe, hieraus eine schlagkräftige Truppe zu formen. Der öffentliche Druck (Vergangenheit und Heimspiel) dürfte als nicht unerhebliche Herausforderung noch dazu kommen, wobei ich hoffe, dass die Medien das diesmal etwas ausblenden mögen.Die über Jahre verlässlichen und starken Spieler sind verletzt oder in Reha.
Die einsatzfähigen und bewährten, sind derzeit im Formtief oder profitieren auch nicht gerade vom sportlichen Stand ihrer Vereinsmannschaft um in einem Großturnier auf einmal eine tragende Säule zu bekleiden.
Durchaus starke Nachwuchsleute aus der Liga haben wenig bis keine nennenswerte internationale Erfahrung.
Aussen, Torhüter und Kreis allein, gewinnen leider selten Spiele. Wenn es nur danach ginge, hätten wir überhaupt keine Probleme um in die KO-Phase zu gelangen.Mein Gefühl sagt mir, dass wir mehr als einen der Namen wie Suton, Michalczik, Heymann, Steinert und durchaus auch Holger Glandorf im Januar auf der Platte sehen werden, notfalls nachnominiert.
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Interessant, denn z.B. hier hieß es noch, dass er in Erlangen keinen Vertrag mehr erhalten würde.
Pegnitz: HC Erlangen: Traum des Maximilian Lux ist geplatzt - Pegnitz - nordbayern.de
Da kein anderer Verein seine Aufnahme bestätigt hat, bin ich davon ausgegangen, dass... -
Lieber verpflichten wir einen Spieler der bei seinem jetzigen Verein die Nummer drei ist...
Wenn ich das richtig sehe, dann war er seit Sommer sogar vereinslos.
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Heiner und Götz sind die Entdeckung der Saison. Das schaue ich mir sehr gerne an. Seitdem er nicht nur als Experte sondern auch als Co agiert, ist er ehrlich und direkt und sagt das was er denkt frei raus. Der diplomatische Heiner Brand war gestern. Gefällt mir.
"Wenn sie noch nicht einmal so eine einfache Kreuzung spielen können, frage ich mich, was sie überhaupt können."

Die Ansprachen des Bietigheimer Trainers in der Auszeit sind m. E. zum Einschlafen (aber noch untertrieben gesagt)!!!
Bader ist halt als Trainer ein Niemand. Das muss grundsätzlich nichts schlechtes sein, denn so kann man wiederum sehr gut und ungestört arbeiten, wenn sich niemand für einen interessiert.
Aber leider präsentiert er sich auch als ein solcher. Ich habe von ihm als Trainer bislang noch nichts wirklich eindrückliches wahrgenommen.
Er ist einfach viel zu lieb und zurückhaltend. Wenn ich mir die Pressekonferenz aus dem vergangenen Spiel anschaue, die wenigen Interviews und auch die Auszeitansprachen, dann glaube ich nicht, dass das mit ihm und Bietigheim im harten Profigeschäft was wird.
Aber auch hier liege ich gerne falsch, da er ein sympathischer Kerl zu sein scheint.Ach ja, Glückwunsch nach Minden! Hauptsache gewonnen, egal wie.
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Man sieht sich offensichtlich in der Pflicht, durch Herausstellen des Positiven und abschwächen des Negativen dem VfL und damit auch der Zukunft des eigenen Schaffens eine Art Kredit zu geben.
Ansich verständlich, denn so langsam gibt es nicht mehr viele Alternativen den Karren wieder auf Kurs zu bekommen. Da ist Schlechtschreiben definitiv kontraproduktiv.
Von daher ist die Zurückhaltung der Medien, aber auch vieler, nennen wir es mal "dem VfL naher" Leute in der letzten Zeit sehr deutlich feststellbar. Auch in der Halle.Ich kann dem gestrigen Spiel immer noch nichts positives abgewinnen. Wer bei einer Ko-Spiel-Niederlage auf Augenhöhe irgendwas positives ableiten will, der muss schon arg mit dem Rücken zur Wand stehen. Nach Aussen kann man das immer gut verkaufen, aber aus Sportlersicht ist das doch der blanke Hohn.
Das Spiel gegen die RNL hatte für die Entwicklung der Mannschaft viele positive Aspekte, das gestern sollte man dagegen eher analysieren und kritischer hinterfragen.
Und dann auch gleich noch ein "Die-Niederlage-hat-der-Trainer-verbockt" obendrauf. Aber kein Wort dazu, dass das Team mit eben diesem Trainer seit Saisonbeginn einige wichtige Schritte nach vorne gemacht hat.
Okay, dann zu den Gründen...
- warum darf ein Köpp, absolut kalt von der Bank und derzeit in einem absoluter Tief, einen wichtigen 7m werfen? Diesen 7m hätte jeder mit verbundenen Augen gehalten.
- warum wird ein Villgrattner kurz gebracht, als es durchaus gut lief und man gerade dabei war, sich deutlicher abzusetzen? Und dann gleich wieder ausgewechselt, obwohl er nichts verballert hat?
- warum dürfen in der Crunchtime ein Herzig, der in der Vergangenheit vielleicht mal fünf und das eher unglückliche Minuten in der 1. Mannschaft absolvieren durfte, wie auch ein Baumgärtner, der naja weiß eh jeder, auch nicht zu den Offensiv-Stützen zählt wenns wichtig wird, ran? Baumgärtner auch noch in der Abwehr, wo er noch nie etwas gerissen hat. Völlig unverständlich.
Wohlgemerkt in einer Phase, in der man über fast 7 Minuten KEIN Tor erzielt hat? In einem Endspiel, wo es Unentschieden steht und man noch sehr, sehr gute Chancen hat in die Verlängerung zu kommen?
- ein Sommer, der in der letzten Minute mit einem Tor hinten liegend, erst die Offensive Deckung ansagen mussDas sind alles (würde man es positiv umschreiben) sehr mutige Risikoaktionen vom Trainer gewesen. Oder auch vollkommen unüberlegte Bauchentscheidungen.
Frei nach dem Motto: die Gescholtenen werden heute zu den Matchwinnern - vielleicht - oder auch nicht. Dann ist das halt so.
Grundsätzlich finde ich diesen Mut ja in Ordnung und auch richtig, hat er aber eher was in Spielen wie zuletzt gegen die RNL zu suchen oder am Sonntag in Kiel.
Ob man so in einem do oder die Spiel agiert, meine Philosohie ist das nicht und da nehme ich auch kein Blatt vor den Mund diese Kritik zu äußern.Ich war diese Saison sehr zurückhaltend was die Kritik an Mannschaft, Spielern und Trainern betrifft. Auch weil man merkt, dass die Mannschaft, insbesondere das neue Personal ganz anders auftritt und keinen Schlaftabletten-Handball mit einem technischen Fehler nach dem anderen mehr spielt. Sie spielen mutig und mit viel Risiko, aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchaus verlässlich, soweit die Könner des Teams auch auf der Platte stehen.
Pouya sehe ich nach wie vor deutlich wichtiger für den VfL als hier einige meinen. Er ist ein Gewinn und seine Art zu spielen genau das, was man/ich sehen will: Kampf und Einsatz bis zum letzten. Ob erfolgsgekrönt, ist erstmal egal. In der Liga werden sie die nötigen Punkte holen, auch wenn er eine Quote von 9/15 hat.
Göppingen war gestern absolut zu schlagen. Und nicht weil der VfL 120% geliefert hat, sondern weil da so lange durchaus gut lief, ein Team auf der Platte stand, das aber durch personelle Entscheidungen von aussen in entscheidenden Phasen aus der Bahn geworfen wurde.
Andere meinten, die zwei/drei Fehlentscheidungen der SR hätten dem VfL den Sieg gekostet.
Sehe ich nicht so, denn wie gesagt hatte der VfL es über 7 Minuten im Angriffsspiel selbst in der Hand, aus dem Positionsangriff ein, zwei, drei Tore zu erzielen. Das haben sie personell einfach nicht geschafft und so auch nicht wegen der SR verloren, nur weil die Offensivfouls der Göppinger nicht geahndet haben.Und zu der abgeschmetterten Kritik, der Trainer hätte seit Saisonbeginn die Mannschaft ja sichtbar weiterentwickelt: ich sehe da ehrlich gesagt keine Weiterentwicklung die man dem/den Trainer(n) zuschreiben kann. Spieler sind nach wie vor im Tief, die bereits letzte Saison sichtbare Probleme hatten. Lichtlein ist, was sich letzte Saison schon abzeichnete, diese Saison bis auf RNL bestenfalls unterer Durchschnitt.
Was ich dagegen sehe: es sind neue Spieler gekommen, die mit einer anderen individuellen Klasse, mit Willen, Kampf und Übersicht Impulse geben und das Spiel gestalten und damit insgesamt das Spiel des VfL im Vergleich zur Vorsaison verbessert haben, zumindest aber positiv verändert haben. Dass die sich von Spiel zu Spiel noch mehr einspielen ist doch vollkommen normal um nicht zu sagen zwangsläufig. Aber ein besonderer Verdienst des Trainers!? Sehe ich beim besten Willen nicht.
Er muss sich erst noch beweisen, genauso wie ein paar Spieler, die sich erst noch Kredit erarbeiten müssen. Dann wäre auch eine Niederlage wie gestern vollkommen okay gewesen. Spieler wie Martinovic, Pouya, Vukovic, Puhle, Sommer, Schröter und Preuss und mE Becker haben ihr Bonus-Konto gut gefüllt. Dann hätte es halt einfach nicht sollen sein. -
Unfassbar, was ein Versagen.
Da reissen sich ein paar Mannen samt spärlichem aber stimmungsvollem Publikum über 60 Minuten den Hintern auf und dann lässt der Trainer in der Crunchtime Leute spielen, die für ihr Nichtkönnen oder auch ihre fehlende Erfahrung bestens bekannt sind.
Das Spiel hat heute allen voran der Trainer verloren, Bravo! Zum Zocken sollte er sich besser demnächst andere Betätigungsfelder suchen. Und das noch besser ziemlich bald. Kann dann die ein oder andere Person gleich mitnehmen.

Nichtsdestotrotz, mit vier verballerten 7m gewinnt man solche Spiele in den seltensten Fällen. Heute wär so ein Tag gewesen, wenn der Trainer es nicht verbockt hätte.
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Köpp hat ausgenscheinlich null Mitspieler in seinem Team. Das war gestern mal wieder offensichtlich. Als er auf der Platte war, spielte wirklich niemand für und mit ihm, er war vollkommen auf sich allein gestellt. Er ist nunmal ein Shooter und keiner der Spielfreude ausstrahlt oder sich ins 1:1 wirft. Den muss man holen und stellen.
Wirklich schade und es tut mir auch ein bissl leid für ihn, dass er sich beim VfL unter Wert verkaufen muss.